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Mallorca 2026

(Fast) eine Woche auf Mallorca mit großen Teilen der Familie Schwalb in der Villa Bordeaux, Cala Millor. Read more
  • Trip start
    April 6, 2026

    Anreise (Amélie)

    April 6 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Also der Tag hat damit angefangen, dass ich um halb acht von meiner Mutter geweckt wurde. Da hab ich erstmal Flashbacks bekommen von der Schulzeit 😔 weil ich da auch immer von ihr geweckt werde.
    Nun ja, dann wurde ich von Papa und Judith abgeholt, um zum Flughafen zu fahren. Die Fahrt war ganz ok, bisschen langweilig aber mich fragt ja keiner.
    Dann fand ich mich in der Security Schlange wieder… es hat ja damit angefangen, dass ich so in diesem Scanner rumgehampelt hab, dass mich der Sicherheitstyp verwarnen musste. Ich solle gefälligst stillhalten. Das war mir ein wenig peinlich aber egal. Hauptsache mein Rucksack kommt jetzt in der Schale auf mich zu und schlägt nicht die Kurve zu der genaueren Inspektion. Rate mal was passiert ist. Warum denn mein Rucksack? Warum denn ausgerechnet meiner ☹️ ich hab dann erstmal ziemlich Angst bekommen, aber fühlte mich sicher und geborgen, denn mein Vater würde bestimmt mit mir mitkommen und den Rucksack abholen, richtig? Falsch.
    Der ist einfach stehengeblieben und hat überhaupt nicht reagiert. Was ein Held.
    Also hat Judith mich begleitet. Ich befürchte natürlich schon das Schlimmste. Was genau, keine Ahnung? Aber irgendwas hat sich bestimmt in meinem Kopf zusammengebraut. Es ging dann aber gut, und das Schlimmste war dann in dem Fall, dass der Typ meinen Teddy angefasst und ihn ausgelacht hat. 😡 Ich hätte ihn natürlich beinahe mit meinen Kampfkünsten platt gemacht, aber hatte dann keine Lust 😼

    Ich habe so einige Lieblingsbeschäftigungen. Lesen, Schreiben, Arc Raiders spielen. Aber was definitiv und ohne Frage nicht dazugehört ist mit dem Flugzeug abheben. Furchtbar. Sieht man ja in dem Video von Vater.
    Der Flug an sich war entspannt, außer, dass hinter uns so ein Typ saß, der hat durchgehen geredet.
    Ich hab Herr der Ringe gelesen und Musik gehört, also war ich glücklich. Aber am Ende vom Flug musste ich auf Klo. Ich hasse es im Flugzeuge, Zug, Bus etc. auf Klo zu gehen. Aber da war es ganz ok.
    Auf Mallorca angekommen, fand ich sofort die Sonne super. Gute Laune breitete sich in mir aus, und dann auch wieder nicht. Weil im Flughafen angekommen schauten mich sofort die Gesichter von den Menschen am Gate an, die gerade auf ihren Rückflug warteten. Irgendwie taten die mir auch leid, weil sie so traurig aussahen, aber ich war auch wütend, weil sie mir meine Laune verdorben haben. Aber nur bis ich sie nicht mehr sehen musste.
    Mein Flugzeug-Klo-Adventure hat dafür gesorgt, dass ich auf die Koffer aufgepasst habe, während Papa und Judith aufs Klo gingen.
    Dann fing unsere Reise an. Wenn man die anderen fragt, war der Weg bis zum Autoverleih „zu lang“. Mir passte er richtig gut. Als Papa zurück musste, weil er so selbstbewusst am eigentlichen Verleih vorbei gelaufen ist, bin ich da, wo Judith und ich gewartet hatten, die ganze Zeit auf und ab gelaufen. Vermutlich hat das genervt, aber ich musste mich halt bewegen. Weil ich so sportlich bin 😼

    Die Geschichte mit der Schraube spare ich mir. Beeindruckend von Judith, dass sie die gesehen hat. Aber sonst finde ich die gar nicht so sensationell. Ist ja alles gut gegangen.

    Auf dem Weg zum Casa Bonita (benannt von mir nach dem Restaurant, welches von den South Park Machern vor vielen Jahren gekauft wurde) haben wir noch einen Zwischenstopp bei Lidl gemacht, was dafür gesorgt hat, dass wir wirklich spät ankamen. Hat aber alles geklappt.
    Es gab dann Abendessen, und nach einer Folge Breaking Bad hab ich noch geduscht.
    Mein Zimmer ist ja direkt mit meinem Badezimmer verbunden, also war alles voll mit Dampf. Bin ich ein wenig empfindlich bei, also dachte ich mir, dass ich das Fenster beim Schlafen einfach auflassen würde.
    Nein.
    Die Geräusche von Draußen waren so gruselig. Ich konnte kaum in Frieden auf dem Handy was gucken. Ich glaube, das waren Möwen. Ich hoffe, das waren Möwen. Sonst gibt es keine Erklärung für dieses dämonisches Lachen. Ach und ein Hund hat gebellt. Der war auch gruselig.
    Ich hab dann das Fenster zugemacht und geschlafen.
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  • Tag 1 - Anreise (Michel)

    April 6, Mittelmeer ⋅ ⛅ 14 °C

    Um 08:30 Uhr holen wir Amélie in Groß Wittensee ab und fahren vollkommen entspannt zum Flughafen. Wir haben dieses Jahr gar nicht nach Fahrern/Abholern zum/vom Flughafen gefragt. Die einzigen, die überhaupt ernsthaft überlegen würden, sind nämlich entweder mit hier oder derzeit in Dänemark. Also haben wir einen Dauerparkplatz in Q-Park HolidayParking P11 gebucht. Das hat alles tip-top geklappt. Angekommen, Shuttle fährt uns direkt vor der Nase weg, sieht uns aber noch und hält wieder an.

    Im Flughafen super schnell durch die Sicherheitskontrolle, bei der nur Amélies Rucksack rausgenommen werden muss. War ihr kurz unangenehm, aber die Sicherheitsleute konnten von der Harmlosigkeit ihres Teddys überzeugt werden.

    Es hat wirklich unterm Strich alles super geklappt. Beim Mietwagen kam es zu ein bisschen Zeitverzögerung. Erst bin ich, völlig überzeugt von der eigenen Richtigkeit, am Schlüsselausgabe Counter vorbei gelaufen und direkt zu den Autos im Parkhaus. Minus 20 min, da ich logo wieder zurück musste. Dann sind wir erst sehr begeistert von dem Wagen (ein Lynk), aber dann sieht Judith zum Glück(!) noch, dass eine Schraube im Reifen steckt. Nochmal minus 20 min. Nun haben wir einen recht schönen BYD.

    Auf dem Weg zur Villa Bordeaux haben wir kurz bei Lidl angehalten und die ersten Vorräte angeschafft und wurden dann vom Rest der Reisegruppe an der Villa erwartet.

    Die Reisegruppe besteht aus:
    - Hans-Martin und Bärbel (Eltern Judi)
    - Claudia und Stefan (Eltern Luca, Judiths Schwager)
    - Luca, Lisann (Judis Schwester) und deren Kinder Bruno und Hanna
    - Marie (Judis Schwester)
    und aus uns
    - Judith, Amélie, Michel

    Die Villa ist auf den ersten Blick total riesig und total toll. Ich denke es wird eine Roomtour an Tag 2 geben.

    Da wir, als die spätest eintreffende Gruppe, erst um 17 Uhr am Haus waren, ist heute auch nicht mehr viel passiert. Luca und Hans-Martin haben mit Unterstützung von Claudia und Stefan Bolognese gekocht und wir haben lecker gegessen. Der Hausbesitzer musste nochmal kommen, da wir kurz kein Wasser mehr hatten, aber das hatte sich schnell wieder positiv erledigt.
    Ich hatte ab dem Flugzeug mit teilweise mittel dollen Kopfschmerzen zu kämpfen und viele andere waren durch die Anreise auch sehr müde. So haben wir abends dann nichts mehr unternommen. Amélie und ich haben eine Folge Breaking Bad gesehen und nun schreibe ich den letzten Absatz noch um 22:16 Uhr zu Ende.
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  • Tag 2 - Markt in Artà / Champions League

    April 7 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Die Nacht in Judiths und meinem herrschaftlichen Masterbedroom war... gemischt. Im Grunde habe ich gut geschlafen, aber nur stressig geträumt. Gefühlt 4x extrem stressige halbrealistisch geträumt. Morgens hat die Hellhörigkeit des Hauses komplett reingekickt. Nach dem Zeitraffer vom Sonnenaufgang um 07:22 Uhr war es ein ständiges einschlafen aufwachen von jedem kleinsten Geräusch, welches durch die Architektur auf mindestens 115dB verstärkt wird. Aber unterm Strich, eine trotzdem gute Nacht.

    Nach einem Frühstück auf der riiiesigen Terrasse, sind wir direkt aufgebrochen nach Artà, wo einmal im Monat ein sehr beliebter und belebter Markt abgehalten wird. Wir sind mit drei von vier Mietwagen hingefahren und haben am Ortseingang schon festgestellt, dass ganz Mallorca ebenfalls hier eingetroffen ist. Dementsprechend parken alle drei Autos über die ganze Stadt verteilt.

    (Wir sind gefühlt 2km durch die engsten Gassen jemals gefahren und waren so dankbar, dass wir mit einem normalen PKW angetreten sind und nicht mit unserem Wohnmobil Brenda. Puh, das wäre so was von schief gegangen!!)

    Dank Live-Standort Funktion haben wir uns aber alle wiedergefunden um uns dann wieder aufzuteilen. Diesen ersten Teil des Footprints schreibe ich in einem kühlen Café, in das ich mich mit Töchterchen verzogen habe. Sie schreibt hier nämlich an ihrem ersten Footprint. Ich mache Foto *knipps* (das wird dann auch Standort und Uhrzeit für den heutigen Eintrag).

    *Biziuuuummmm Zeitsprung zu 23:30 Uhr*

    Ich schreibe weiter, aber ich weiß nicht genau wie. Beide meine größten Geliebtesten haben mich heute mit dem Vorwurf konfrontiert, 'ob ich denn überhaupt Lust hätte find Penguins zu schreiben' 'das war ja ein liebloser Footprint...' ... okay, jedes Feedback ist willkommen und ein Geschenk, wie die Vollzeit Trainer der Bundesagentur für Arbeit immer so schön zu sagen pflegen (🤮). Nun denn, ich gebe mir ein bisschen mehr Mühe, aber es kann ja nur schiefgehen.

    Wo war ich stehen geblieben? Richtig, Artà:

    Als wir uns in Artà per Live Standort gefunden hatten, waren wir alle erst einmal erschlagen. Stefan und Claudia kannten den Ort und Markt zwar, aber bisher nur im Februar und nicht zur quasi Malle Saisoneröffnung. Ich würde schätzen, dass in diesem zuckertraumhaften, ursprünglichen Ort, mindestens 25 Tausend Touristen eingekehrt waren. Die Einkaufsstraße war pickepacke voll und der Markt noch mal 25% oben drauf. Nach 500m in der 8er Gruppe, haben wir uns sofort wieder aufgeteilt und uns zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Treffpunkt wieder verabredet. Meine Gruppe bestand aus Ami und mir. Judi war mit der schönen Marie unterwegs, den Rest hatte ich, zum Zeitpunkt der Trennung, schon aus den Augen verloren.

    Team Ami Michel sind einmal über den Markt und einmal durch die Markthalle gestepped und haben uns dann direkt ein schönes Lokal gesucht, in welchem Amélie ersteinmal frühstücken konnte. Denn es ist ja klar, dass Ami überhaupt mitbekommen ist, war der reinste Zufall. Sie öffnete die Augen in dem Moment, als wir eigentlich los wollten und in dem zufällig der Sohn von Lisann und Luca einen waschechten Tobsuchtsanfall erlitten hat... Ich korrigiere... bekommen hat, seine Eltern haben ihn erlitten, weil er auf KEINEN FALL mit zu dem Markt kommen will und UNBEDINGT hier bleiben muss. So verzögerte sich die Abreise in dem Maße, das die Partizipation von Teenager-Ami ermöglicht wurde. Wir frühstücken also ein Omelett und ein Day-Drinking-Bier um 11:40 Uhr auf dem Marktplatz in Artà und ziehen dann in das besagte Café der verrückten Katze um, damit Ami dort ihren ersten Footprint schreiben kann. Ich bekomme in Artà echte "La Maddalena"-Vibes, im Sinne von 'der Ort ist super alt und ursprünglich, aber doch auch extrem ausgebaut für Cafés, Restaurants, Kneipen und Touriläden. Aber optisch alles wunderschön. Mag ich sehr.

    Nachdem unser Treffzeitpunkt in der Urlaubs WhatsApp Gruppe heiß gewechselt wird von 12:15 Uhr auf 11:55 Uhr auf 12:45 Uhr "beim Sänger" (der da aber schon längst nicht mehr gesungen hatte), gehen wir alle zusammen noch hoch zu Burg von Artà. Schon geil. Sehr alt, alles begehbar, die Mauer und die Türme.

    Danach geht es zurück zum Haus und in den Pool, der auf den Bildern traumhaft aussieht, aber echt noch arschkalt ist. Amélie liest Herr der Ringe in einem echten Buch und ich den allerneusten Teil der Tribute von Panem Reihe, auch als echtes Buch und in einem besonders schönen Cover und Schnitt.
    Améliechen und ich zieht es dann aber auch schon zum Supermarkt. Dort landen wir mit fünftausend extra Aufträgen der Gesamtgruppe:
    Lisann: 'bitte Kerzen und Blümchen für Lucas morgigen Geburtstag!'
    Marie: 'bitte Party Dekoration für Lucas morgigen Geburtstag'
    Gruppe: 'bitte Spülbürste!'
    Judi: 'bitte mehr Prosecco!'
    Michel: 'bitte Ananassaft für Pina Colada!'

    Dementsprechend waren wir wirklich 1,5h einkaufen. Es war schön, aber erschöpfend.

    Der Abend stand dann ganz unter dem Stern Fußball und zu hohe Erwartungen.
    Kurzer Kontext, am 08. März 2000 haben mein damals sehr guter bis bester Freund Peer und ich Bayern vs Real Madrid in Spanien in einer Kneipe gesehen. Endstand 4:1 Bayern, Stimmung abgefahren geil. Eine der aller schönsten Fußball Kneipen Erinnerungen die ich ansammeln durfte.
    Heute stand ein Viertelfinalspiel zwischen den gleichen Mannschaften an und ich war so hyped, dies wieder in Spanien sehen zu können. Daher hatte ich akribisch vorbereitet eine Kneipenliste zum gucken erstellt

    Sportsmann Bar: super, aber laut Google dauerhaft geschlossen
    Name vergessen (Tipp vom Kollegen): da gucken die Spanier
    The Gunnners Arms: fest in englisher Hand, aber optisch mega.

    Naja, da das Internet gesagt hat, dass die Sportsmann Bar doch wieder auf hat und auch richtig tolles Essen anbietet sind wir dann dort hin (Judi, Marie, Ami, ich). Und optisch und eigentlich auch vom Personal war die Kneipe schon super strong,
    aber 1) doch gar kein Essen, was dazu geführt hat, dass ich kurz vor Anpfiff noch los gespurtet bin, um für Judi eine Außer Haus Pizza und für Ami Pommes und einen Burger zu holen
    und
    aber 2) in der Bar hingen 3 TV. Auf den zwei kleinen lief Sporting Lissa...Schlaf...ein...bon vs Arsenal Loooongweilig und auf der Leinwand Real Bayern. Alle, die ganze scheiß Bar, haben Real Bayern geguckt. Na klar, ist ja das vorgezogene Endspiel, während Sporting oder Arsenal zu 400% sicher in der nächsten Runde ausscheiden wird. Doch der Ton lief von Sporting Arsenal auf spanisch. Mein Versuch dies mit dem, eigentlich wirklich guten, Barmann zu klären endete in einem echten Streit und der mehr als deutlichen Aussage, dass der Ton von Real Bayern laufen würde! Mehr als streiten wollte ich mich nicht und so sind wir zu dritt (Marie verabschiedete sich vorher schon) umgezogen in Richtung Gunners Arms. Schade, denn ich hatte mich dort sehr wohl gefühlt.
    Bei The Gunners Arms angekommen trifft uns erst einmal der Schock. Nachdem wir an der Haupt-Hotel-Front von Cala Millor vorbeigestaunt sind, ist nämlich der Pub noch komplett geschlossen. Also genau das Gegenteil meiner vorherigen Recherchen, die Sportsmann Bar als dauerhaft geschlossen und Gunners als immer geöffnet postuliert hatten. Glücklicherweise ist genau neben dem verschlossenen Pub das Restaurant "Bei Javi", in dem Sky Österreich läuft mit Lothar Matthäus als CoKommentator. Leider null Stimmung und null gemütlich, aber wir mussten ein Zeichen setzen.
    Bayern schlägt Real auswärts mit 2:1, super gut. Real ist für mich der schlimmste Brünn Verein. Und dann müssen wir nicht einmal zu Fuß nach Hause gehen, weil Luca uns abholt. Geil!

    So, nun muss ich schnell schlafen. Nach 60 min schreiben auf dem Klo sind mir beide Beine schon halb abgestorben.
    Morgen hat Luca Geburtstag und er lädt uns auf eine Bootstour ein. Der Babba hat nämlich einen Sportbootführerschein! Hui. Da freue ich mich drauf.
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  • Tag 3 - Capitano Luca feiert Geburtstag

    April 8 in Spain ⋅ ☁️ 21 °C

    Luca wird heute zarte 30 Jahre. Wie alt ich bin, fällt mir trotz dieser irrsinnig niedrigen Zahl erst am späten Nachmittag auf, als wir über die Frage diskutieren "Salzwasser im Sommer möglichst schnell und immer abduschen" (Team Amélie und Luca) vs. "Herrlich, beste Gefühl!" (Team Michel). Hier erzähle ich nämlich begeistert von dem Traumsommer von 1996, in dem ich über Wochen täglich mehrfach in der Ostsee war und gar nicht auf den Gedanken gekommen bin mich unwohl ohne Duschen zu fühlen. Und während ich das so erzähle, und die meisten mich komisch finden, fällt uns auf, dass dies ja exakt das Geburtsjahr von Luca betrifft 🫨

    Da er einen Sportbootführerschein hat, kam er auf die Idee an seinem Geburtstag ein Boot in Cala d' Or zu mieten und die Küste abzuklappern. Auch wenn wir im ersten Moment nicht daran geglaubt haben, dass wir da zu zwölft drauf passen, hat es doch ganz gut gepasst. Und es war ein herrlicher Tag. In zwei schönen Strandbuchten haben wir längere Stopps gemacht und gebadet (auch das Mittelmeer ist noch recht kalt, nicht nur unser Pool) und geredet und uns gesonnt. Es war wirklich super schön. Den Mietzeitraum von 14 bis 18 Uhr haben wir perfekt ausgenutzt.

    Im Anschluss, so war der Plan, gehen wir schnell in eine Pizzaria und fahren dann nach Hause, wo ich noch Pina Colada servieren wollte (leider keine Fotos).
    Das Restauranterlebnis war dann aber doch ein bisschen anders als gedacht. Es war ein eher fancy schmanzy Schuppen und am Ende sind wir alle mehr Geld losgeworden, als wir das vorher so gedacht hatten. Aber lecker war es auf jeden Fall.

    Den schönen Tag haben wir dann vor dem TV ausklingen lassen, wo Marie uns, zu unseren okayen Pina Coladas, die Bilder der morgendlichen Bergtour von Stefan, Marie, Luca und Judith zeigte. Bilder, Pina Colada und die Erlebnisse eines tollen Tages endeten in viel Lachen.
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  • Tag zwei (Amélie)

    April 8 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    So, jetzt muss ich für Verwirrung sorgen. Wie ich das eben manchmal mache. Und zwar ist ja am Dienstag von mir der Footprint für Montag rausgekommen, spricht, heute (Mittwoch, zu dem Zeitpunkt wo ich das hier schreibe) müsste der für gestern, also Dienstag, rauskommen. Aber das lasse ich sein, weil der von Papa so gut und detailliert war (außer, dass er meiner Meinung nach viel zu wenig darauf eingegangen ist, WIE LANGE wir einkaufen waren) und ich das auch nicht so gut kann. Nach so einem ereignisreichen Tag den vorherigen Tag zu beschreiben.
    Also habe ich jetzt Dienstag übersprungen und dieser footprint handelt schon von Mittwoch.
    Die Fotos allerdings sind von Dienstag, weil ich heute keine gemacht habe ☹️

    Der Tag hat sehr früh angefangen. Wann genau weiß ich nicht, ich habe nicht auf die Uhr geguckt, aber zu früh für meinen Geschmack. Das hatte aber einen guten Grund, denn heute hat Luka Geburtstag. Yay! Und dann auch noch eine große Null, der dreißigste Geburtstag nämlich. Also haben wir alle zusammen Frühstück gegessen und Luka hat seine Geschenke ausgepackt. Ich glaube, ich habe Müsli gegessen. Ganz genau weiß ich es nicht, denn es war zu früh für mich.
    Danach ging es für ein paar von uns auf den Berg hinterm Casa Bonita. Ich bin wieder ins Bett, hab aber nicht nochmal geschlafen, anders als Papa. Ich habe… wichtige Dinge gemacht… (Insta 😋)

    Dann um zwölf hab ich mich bereit gemacht, um um halb eins los zu können. Für heute hat Luka uns nämlich auf eine Bootstour eingeladen, weil er irgendso einen Führerschein hat, für Boot. Ich habe mir also provisorisch einen Badeanzug untergezogen. Das hat sicher gut geklappt 😼
    Nein.
    Der hing noch in meiner Dusche, weil ich gestern im Pool war.
    Und er war klitschnass.
    Das ist auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, einen nassen Badeanzug anziehen. Ich würde gerne sagen, dass es dann doch nicht so schlimm war, war es aber.
    Egal. Auf zum Hafen ✊😀

    Der Hafen war schön, aber überhaupt nicht meine Welt. Ich bin kein wirklicher Fan von Booten und schon gar nicht von Yachten. Find ich peinlich, wie die Reichen da auf so protzigen Teilen rumalbern. Als gäbe es keine wichtigeren Sachen.
    Aber wir leihen uns ja auch nur ein Boot aus. Mein Vater hat, wie der alleingehende Wolf der er ist, richtig weit von den anderen weggeparkt. Dort würde es keine Parkplätze geben, wir stünden im Schatten, ich würde ihm dafür danken. Michel eben.
    Wie das ausgegangen ist… naja wir laufen also gut zweihundert Meter zu den anderen. Auf dem Weg grüßt uns so ein Typ. Der tut so richtig auf nett. Wahrscheinlich eine Falle für Touristen, also ignoriere ich ihn gekonnt. Heh 😼

    Joa, es stellt sich heraus, dass das der Typ war, der uns das Boot ausleiht. Und er hat auch nicht so getan, sondern er war tatsächlich richtig nett.
    Naja, erst auf die Toilette, dann geht’s aufs Boot. Das Boot sah so klein aus, aber wir haben es dennoch alle raufgeschafft. Hat sogar richtig gut gepasst.
    Da schipperten wir also an den Küsten vorbei. Mit ungefähr 27 km/h, was nicht so schnell klingt, aber auf dem Boot dann schon sehr schnell war.
    Wie ein Pirat raste ich also durchs Mittelmeer, die Gischt peitschte mir ins Gesicht, die Sonne prangte hoch am Himmel. Ein schöner Tag, Arr. Wir entschieden uns, in einer Bucht Anker zu setzen… einer Piratenbucht.
    Und wie ein Pirat entschied ich mich, mit einer gepflegten Arschbombe ins Wasser zu springen.
    Jaja, das Wasser. Mein zweites Zuhause, das Blut, was durch meine Piraten-Adern fließt, die Luft, die ich Pirat atme, das Mark meiner Piraten-Knochen, die Liebe meiner Piraten-Seele. Nur einen Sprung von mir entfernt. Mit einem gewaltigen Piraten-Satz jage ich mich ins Wasser. Und bekomme derartig Schnappatmung.
    Es war so kalt. So kalt. Es schreckte mir glatt den Piraten aus dem Körper und dann werden auch noch Fotos von mir gemacht. Ich will mich nicht beschweren, ich sehe verdammt gut aus, wie immer heh😼 Aber sehe ich doch glücklicher aus, als ich dann war.

    Nach vier schönen Stunden legen wir wieder im Hafen an. Vor der Tour hatten wir eine Reservierung in einem Restaurant gemacht.
    Ich musste dann nochmal für kleine Amélies, danach gingen wir essen.
    Das Restaurant an sich fand ich total schön. Die Decke war bunt und die Wände waren bunt und die Stühle waren bunt, alles war bunt. Braucht meine verletzte Seele auch manchmal.
    Der Kellner kommt und erklärt uns dann, wie es bei ihnen so funktioniert. Ganz wiedergeben, was er gesagt hat, kann ich nicht. Weil das, was er gesagt hat, irgendwie ein wenig irreleitend war. Jedenfalls hat er etwas vom Essen teilen gesagt. Ich habe mir dann so ein großes Essen vorgestellt. Teller über Teller, mit den verschiedensten Sachen drauf.
    Da war ich raus und habe mir etwas einzeln bestellt, was auch kein Problem war. Weil ich habe meine Probleme damit, wenn Essen anderes Essen berührt, vor allem, wenn ich eines von den beiden nicht mag. Jaja, da wird der ein oder andere die Augen verdrehen. „Ach, Amélie. Immer musst du so kompliziert und anstrengend sein, wenn es ums Essen geht.“ Aber da bin ich anderer Meinung. So lange ich mich nicht beschwere und selber glücklich bin, kann es anderen egal sein, ob ich das, was sie essen, mag. Meiner Meinung nach. Ein paar fühlen sich ja irgendwie angegriffen, wenn ich etwas nicht essen möchte. Aber so welche Menschen sind nicht hier auf Malle, also war alles gut und ich war glücklich.
    Papa hat sich auch etwas eigenes bestellt. Er hatte sich das ähnlich wie ich vorgestellt, außer, dass er sich eingeredet hat, dass es fast nur Meeresfrüchte geben würde. Die Nachfrage, ob es überwiegend Meeresfrüchte geben würde, hat der Kellner nicht verstanden, glaub ich. Jedenfalls habe ich mir Rinderbäckchen mit Gnocchi bestellt und Papa einen Burger mit Pommes.
    Das Essen der anderen war dann doch anders, als ich erwartet hatte. Sie haben nämlich in langen langen Abständen jeweils einen Gang mit einer Sache bekommen. Bspw. Jakobsmuscheln, Lachs und… so. Das meiste davon hätte mir auch nicht geschmeckt, also war ich froh mit meinem Essen.
    Wir waren dann nach zweieinhalb Stunden bereit zu zahlen, haben insgesamt entspannte sechshundert Euro bezahlt und sind dann zu den Autos. Unser Auto war natürlich viel weiter weg, bei den Autos der anderen gab es noch genug Platz für uns, und dass wir im Schatten standen hat uns auch nichts gebracht, weil die Sonne schon untergegangen ist.
    Danke Papa. Du Wolf.

    Im Casa Bonita habe ich dann sofort geduscht. Danach bin ich wieder runter, wo die anderen schon im Wohnzimmer saßen und Piña Coladas geschlürft haben. Die hat Papa selber gemacht. Ich habe auch mal probiert, schmeckte ganz lecker.
    Wir haben dann auf dem Fernseher Fotos geguckt und Eis gegessen. Dann bin ich auch schon ins Bett. War noch wach bis eins, aber am Donnerstag hab ich ja sowieso frei.
    Spoiler: ich habe dreizehn Stunden geschlafen.
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  • Tag 4 - Cala Bona

    April 9 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Gestern Abend stand schon fest, dass wir heute sehr viel nichts tun werden und genau das haben wir super geschafft.

    Ich war schon vor 11 Uhr am Pool und habe stundenlang gelesen. Judi hatte sich am Vormittag noch sehr lange um die kleine Hanna gekümmert und Hans-Martin (glaube ich) um Bruno, so dass Luca und Lisann ein bisschen Schlaf nachholen konnten.
    Schlaf nachgeholt hat auch Améliechen, die hat nämlich galant bis 14 Uhr gepennt.

    Da ich irgendwann eine Lesepause brauchte, haben wir am späten Nachmittag noch das Café Thalassa besucht. Ein Tipp von meinem lieben Frank Kollegen, der eine ganze Zeit lang hier eine feste Ferienwohnung hatte. Das Café liegt direkt im Wasser des schönen kleinen Hafens. Den Besitzer haben wir schön gegrüßt, wie versprochen!

    Abends habe ich dann das erste Mal Süßkartoffeln gegessen. Claudia und Stefan hatten ein Kichererbsen Curry gekocht und das waren Süßkartoffeln drin. Bisher hatte ich einmal eine Süßkartoffelpommes probiert und die war so ekelhaft, dass ich fortan einen großen Bogen um dieses Gewächs geschlagen hatte. Hier in dem leckeren Curry haben mir die Kartoffeln jedoch geschmeckt.

    Abends haben wir noch zwei nette Runden Time's Up gespielt. Wobei das natürlich untern Schwestern-, unter Kindern mit ihren Eltern- und unter Judith und Michel-Bedingungen nie ohne kleinere Konflikte bleiben kann. Aber es war ein super schöner Ausklang eines sehr entspannten Tages. Judith blieb mit Lisann noch ein bisschen länger auf der Terrasse, während Ami und ich noch ein bisschen YouTube konsumiert haben. Ich habe aber schön früh geschlafen.
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  • Tag Donnertag glaub ich

    April 10 in Spain ⋅ 🌙 15 °C

    Ja, also ich hatte es ja schon gespoilert und mein Vater hat es auch schon erwähnt, ich hab dreizehn Stunden durchgeschlafen. Von eins bis vierzehn Uhr war ich weg. Das war auch völlig aus Versehen.
    Ich bin ja hin und wieder aufgewacht, sehr akustisches Haus, zwei Kleinkinder, kann also passieren. Das letzte Mal als ich aufgewacht bin, war es ungefähr zehn Uhr. Ich gehe auf die Toilette, gucke auf mein Handy, um die Zeit zu checken und plumps! Bin ich wieder weg.
    Stunden später wache ich auf, orientierungslos und hochgradig verwirrt. Bestimmt schon zwölf, denke ich mir. Da schaue ich armes altes Mädchen auf die Uhr und stehe schon wieder vor Schreck im Bett. 14:03 Uhr oder so.
    Geärgert wie ein Weltmeister habe ich mich. Da ist man schonmal auf Malle und schläft den halben Tag durch. Sehr Amélie-Style. Naja, wenn man so ein Genie ist, wie ich, kann man auch mal müde sein. Heh 😼
    Sofort nach meinem morgendlichen Round Snap schaut mein Vater nach mir. Er sagt, er würde mir nun Essen machen und damit unten beim Pool auf mich warten. Da taumle ich also ein wenig später durchs Casa Bonita und raus zum Pool. Dort warten wie versprochen mein Vater und mein Essen auf mich.
    Wer mich kennt, also wer mit mir schon eine Woche ungefähr zusammengelebt hat, weiß, wie lange ich brauche, um aufzuwachen. Also war ich ungefähr um siebzehn Uhr erst so richtig wach.

    Das war auch ungefähr um die Zeit, wo wir (Papa, Judith und ich) in die Hafenstadt gesteppt sind, um in einem kleinen Café kleines Essen und trinken zu genießen. Ich trank ein Ginger Ale und teilte mir mit meinem Vater ein Crêpe. Lecker.
    In der Gegend haben wir auch einen Italiener gesehen, bei dem wir Samstag Abend eine Reservierung haben. Da freue ich mich drauf.

    Wieder im Casa Bonita angekommen gibt es Curry zum Abendessen. Sehr lecker. Und Eis zum Nachtisch. Auch sehr lecker. Danach haben wir noch time‘s up gespielt. Das hat sehr Spaß gemacht, war sehr lustig.

    Um Mitternacht ungefähr hab ich geduscht und war dann noch entspannt drei Stunden lang wach 😋
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  • Tag 5 - die Unvollendete/ Kampf um Palma

    April 10 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Tag startet schon mit richtig knackigen Temperaturen. Mein Frühstück auf der Terrasse muss ich mir fast reinschlingen um ja schnell in den Pool zu kommen.
    Der Pool ist übrigens immernoch unverändert richtig kalt. Wir geht das? Die Sonne ist richtig stark, der Pool nicht super groß, wie geht das? Die Ostsee nimmt nach einer solchen Sonnenwoche deutlich an Temperatur zu.
    Wie man an den Bildern sieht, erfreut sich der Pool am Vormittag großer Beliebtheit.

    Heute fahren wir nicht nach Palma. So viel Spoiler muss sein. Vor dem Urlaub stand fest - und zwar zu 100% von meiner Seite aus und zu 200% von Judiths Seite aus - dass wir auf alle Fälle einen Trip nach Palma starten, da Judi und ich die Stadt zu Malte und Kates Hochzeit ja sehr genossen haben. Seit Tagen versuche ich also eine Klärung herbeizuführen.
    Freitag? Nein, da ist die Sonne zu gut und Marie muss bruzzeln, Samstag? Nein, da würde es zu voll werden. Donnerstag? Nein, da wollen wir nichts tun (zugegeben, dies Nein kam von mir). Lisann wieder würde eigentlich auch gerne mit. Also vllt doch Freitag?
    Plötzlich tauchen Stimmen auf, dass der Weg ja doch auch lang wäre und so. Mutig kämpfe ich jedoch gegen die Zweifel an und sage mehrfach, dass es nur die Frage gibt, ob wir den Trip in den oder einen Tag eingebaut bekommen. Am Ende entscheiden wir uns aber für einen Bummel durch ein benachbarten Ort - Son Servera. Und ich aktzeptiere meine Niederlage im Kampf um Palma. Kurzer Vorgriff auf das Ende des Tages:
    um ca. 22:40 Uhr, ich schlafe schon so halb, fängt Judith plötzlich an über Palma am Samstag zu spekulieren. 🫨🥴🤯🥺😬🐒 I broke together 🐒

    In Son Servera steht eine niemals zu Ende gebaute Kirche. Diese hatte ich im Vorfeld des Urlaubs schon als Sehenswürdigkeit ermittelt, dann jedoch wieder vergessen und nun, durch Maries Vorschlag in den Ort zu gehen, zufällig doch besucht. Gefällt mir sehr gut. Vor allem er Baumaltar. Da es sonst in dem Ort aber nur ein wenig Gastronomie gibt und sonst gar nichts, auch nicht den von Marie recherchierten Bikini-Laden, brechen wir schnell wieder auf und fahren nach Downtown Cala Millor. Der Ort hat zwar nur 5800 Einwohner, aber allein 30.000 Hotelbetten und hat daher auch eine ziemlich große Shopping Meile. So wirklich fündig wird niemand, Marie findet keinen Bikini, Amélie keine Jords und kein Hemd, nur Hans-Martin findet eine Sonnenbrille.

    Wir essen also nur ein Eis und fahren dann wieder heim, wo Judith und ich direkt mit kochen für Tortillaswraps anfangen.

    Ein herrliches Essen. Die Abendplanung gestaltet sich jedoch spontan schwieriger als gedacht. Die Schwalbtöchter plus Vater wollen eine Partie Kuhhandel zu Ende spielen, von gestern steht noch ein verschobenes Tischtennisturnier auf dem Plan, aber am Ende findet nichts davon statt.
    Luca und Lisanns Kinder haben nämlich ihre eigene Pläne und die beinhalten nicht den Punkt #einschlafen. Amélie und ich haben spontan auch wichtigeres vor als Spielen und sprechen uns extrem fest und tauchen auch erst gegen 21:45 Uhr aus der Versenkung auf.

    Nach einer Folge Breaking Bad schlafe ich schnell ein, naja, eben erst nach dem Judi Knaller mit "was wäre eigentlich mit Palma morgen?"
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  • Tag 6 - Portocolom

    April 11 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Samstag, der letzte volle Tag und man merkt bei einigen von uns, dass es ganz schlecht schmeckt erst am Sonntag wieder zu kommen und am Montag direkt zur Arbeit/Schule zu müssen. Besonders meine kleine Mausetochter hat es in der Nacht von Freitag auf Samstag extrem erwischt und sie hat Krise. Aber wir kämpfen aktiv dagegen an, uns den ganzen Tag kopfintern kaputt machen zu lassen.

    Mein Vormittag und Mittag wird komplett überraschend hammer chillig. Nachdem Judith beim Frühstück einen letzten, vergeblichen Versuch in Richtung Palma startet, weil sie gerade in meinem letzten Footprint gelesen hat, dass ich ja auch sehr gerne hingefahren wäre, bilden sich zwei Gruppen für Kurzunternehmungen.
    Bärbel und HM fahren nach Artà (ohne Markt) und die Ambrosys plus Marie und Judith fahren irgendwo hin ans Meer.
    Da ich auf die eine Tour nicht eingeladen bin und zu der anderen nicht mit will und da Amélie noch schläft, habe ich plötzlich sturmfrei und bereite den TV für Game of Thrones vor und lese dann einfach die ganze Zeit. Erst auf dem Balkon, dann unter der Decke auf dem Sofa, da es heute nicht wirklich richtig warm ist.

    Am Nachmittag fahren Judi. Marie, HM, Ami und ich nach Portocolom und schauen uns dieses Hafenstädtchen an.. Sehr interessant, ein paar sehr schöne Ecken.

    Eine tolle Idee fanden wir auf einer Aussichtsplattform, welche die verwinkelte Bucht schön überblickt. Hier ist eine Art Vergangenheitsfernglas aufgestellt, durch das man die Bucht im 19. Jahrhundert sehen kann. Die Unterschiede habe ich bildlich festgehalten.

    Am Abend geht der Urlaub in einer netten Pizzaria "Paparazzi" in Cala Bono zu Ende.

    Fazit gibt es morgen in dem dann sehr kurzen Rückweg Footprint.
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  • Tag 7 - Rückreise

    April 12 in Germany ⋅ ☁️ 9 °C

    Um 6 Uhr klingelt der Wecker, aber Judith und ich sind schon super lange wach oder zumindest nicht wirklich am schlafen. Es ist nämlich ziemlich windig über Nacht geworden und unsere Fensterläden klappern impertinent laut, egal was ich versuche - auf, zu, verriegelt, nicht verriegelt. Später checke ich, dass die sogar Amélie aufgeweckt haben, da sie dachte, dass wir an die Durchgangstür zwischen unseren Badezimmern geklopft haben.

    Frühstück lassen wir aus, verabschieden uns schnell von dem Rest der Räuber, die Frühstück größtenteils nicht auslassen sondern sich die letzten Lebensmittelreste herunter schlingen als gäbe es kein Morgen, und brechen um 06:47 Uhr auf.

    Die Mietwagen Rückgabe und der Sicherheitscheck flutschen schnell an uns vorbei. Wobei meine beiden Schönheiten wieder einmal eine extra Kontrolle über sich ergehen lassen müssen. Judith, weil sie ganz selbstbewusst mit einer Uhr in den Scanner gelaufen ist und Amélie wird scheinbar auf Drogen getestet.

    Und mit der sicheren Landung in Hamburg, genau jetzt um 12:05 Uhr, endet diese Reise.

    Bis hoffentlich ganz bald.
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    Trip end
    April 12, 2026