Judith 1: Ankunft in Italien
May 10–12 in Italy ⋅ 🌧 17 °C
So, ich bin nun auch in Italien angekommen.
Der Weg hier hin war irgendwie anstrengender als sonst. Ich bin einfach nur sehr müde und sehr fertig in diesen Urlaub gestartet.
Nachdem ich auf heute 10h geschlafen hab, wird es aber langsam besser. Die Fahrt hab ich professionell durchgezogen, aber war dann gestern Abend wirklich zu gar nichts mehr zu gebrauchen. Hammer Kopfschmerzen und Nacken. Nach dem schnellen Essen im Campingplatz Restaurant, verzog ich mich sofort ins Bett. Vor dem Essen hatte ich mir noch eine Schmerztablette und einen Muskelentspanner (meine persönliche Geheimwaffe) genehmigt, um durch den Abend zu kommen, aber so richtig half es nicht. Ich musste einfach schlafen. Leider kein Karaoke und kein Spielen für mich. Ich ging kurz nach 10 Uhr ins Bett und war einfach weg für 10h. Nichtmal meine Ohrringe und meinem BH hab ich ausgezogen. Das ist next Level. Danach gibt es nur noch Stufe „nicht Zähne putzen“.
Heute ging es mir schon deutlich besser, so dass wir uns für eine Wanderung in das echte Siestre Levante entschieden, da das Wetter Wolken und ein bisschen Regen versprach. Wir sind nämlich eigentlich gar nicht in Siestre Levante. In Wirklichkeit ist das der Nachbarort. Wir sind in Riva Trigoso. Angefangen hat damit Marie, die vor einigen Jahren als erste hier war und uns diesen Platz in „Siestre Levante“empfohlen hatte.
Die Wanderung war wirklich sehr schön. Es ging einmal über den Berg. Zum Ende hin wurde es ein bisschen nass, aber wer packt auch schon Regenjacken ein, wenn er nach Italien fährt?! Richtig, wir nicht. So kamen wir ziemlich angefeuchtet in Siestre Levante an und flüchteten in die nächstgelegene Trattoria. Nach anfänglicher Skepsis schaffte der Kellner es, mich für das Lokal zu begeistern, als er die perfekte Snack Platte für uns drei servierte, ohne dass wir sie explizit bestellt hatten. Er hatte einfach gespürt, was wir brauchten.
Dann ging es mit Zug und einer Vorstellung von „bedürfnisorienter Erziehung“ at its worst mit laut stressigen 4-jährigen Kindern und ihren gehorchenden Müttern , zurück auf unsere Seite der Bucht.
Abends hatten wir dank Michels Einsatz noch einen Tisch bei unserem mittlerweile Stammrestaurant ergattert. Für mich gab es wieder alles, was das Meer so zu bieten hat. Sehr lecker.
Morgen geht es dann weiter. Es sind ja manchmal die kleinen Begegnungen, die den Unterschied machen. Heute war es das Gespräch mit unserem Campingnachbarn, der die Entscheidung für unseren nächsten Stop maßgeblich beeinflusste. Das Ziel war von uns schon diskutiert und verworfen worden. Aber so kam es nochmal aufs Tablett. Und schwups war ein Campingplatz gebucht.Read more












TravelerGut durchgekämpft!
Traveler❤️