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  • Day140

    Saisonende

    November 10, 2021 in France ⋅ ☀️ 11 °C

    Auf neuen Reifen soll es durch Frankreich gen Heimat gehen. Leider gibt es kaum noch offene Campingplätze, sodass wir unsere Etappen davon abhängig machen wo wir überhaupt einen Platz finden.
    Zum Glück hat ein schöner Platz in der Gascogne noch geöffnet. Ohne Probleme kommen wir an der französischen Atlantikküste an. Abgesehen von ein paar Dauercampern sind wir die einzigen auf dem Platz. Es ist herrlich ruhig. Gerade nach den letzten Nächten an der Schnellstraße genießen wir die Stille.

    Ein Stück vom Stellplatz entfernt gibt es ein großes Vogelbeobachtungsgebiet, das wir uns nicht entgehen lassen wollen. Am Mündungsdelta des Flusses Eyre befindet sich der Vogelpark, welcher leider an diesem Tag für Besucher geschlossen ist, aber es führt ein Wanderweg um ihn herum. Ein wenig enttäuscht laufen wir los, doch nach wenigen Metern entdecken wir einen und dann mehrere Eisvögel. Danach sehen wir Löffler über uns hinweg ziehen. Schnell vergessen wir, dass der eigentliche Park geschlossen ist.

    An der nächsten Biegung erspäht Reni einen neuen noch unidentifizierten Vogel.Und auch die üblichen verdächtigen Vögel sind hier zu sehen.
    Zum krönenden Abschluss lassen sich dann auch noch Säbelschnäbler blicken. Diese Vögel mit ihren merkwürdig gebogenen Schnäbeln sollte es schon öfter zu sehen geben, nur haben wir sie nirgends entdeckt.
    Kurz vor der Dämmerung und mit zunehmender Kälte begeben wir uns auf den Rückweg.

    Die Kälte am Abend wird allmählich unangenehm. Im 3000 schmeißen wir erstmal die Heizung an, kochen und legen alle Decken und Schafsfelle aufs Bett.
    Leider hat Reni Timms Erkältung verzögert doch noch erwischt und der zweite Tag auf dem Campingplatz wird der Erholung und Ruhe gewidmet. Ausser einem kleinen Spaziergang durch die noch immer blühende Heide passiert nichts weiter.

    Die frühe Dunkelheit und die unsympathische abendliche Kälte machen uns deutlich, dass Herbst und Wintercamping nicht so richtig etwas für uns sind. Wir begeben uns auf den Heimweg.
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