Ankommen in Forio
May 3, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C
Um 05:00 Uhr werden die ersten Mitreisenden im Bus wach und stellen sofort ihren Sitzplatz von der Liegeposition zum Aufrecht sitzen um. Wahrscheinlich sind das Leute die im häuslichen Gefilde sofort kerzengrad von ihrem Bett aufstehen. Ich liege noch relativ lang verträumt im Liegemodus. Eingekuschelt in meiner Fleecedecke wundere ich mich, dass die Frisuren der Herrschaften voll in Form sind. Kein zerstruppeltes Kopfhaar und keine Liegefalte im Gesicht. Meine von meiner Mutter nachgesagten Morgenmuffeligkeit macht auch hier drei Stunden vor Neapel kein Halt. Tara verteilt bestellte Frühstücke um 06:00 Uhr, bei mir reicht ein Kaffee zum Wach werden. Ich bin erstaunt wie die Reisenden bereits so angeregt frühstücken.
Kurz vor Pozzuoli sehen wir noch ein rauchender Mini-Vulkan und dann erwartet uns schon Ischianerin Theresa um uns die Fahrkarte zur Fähre auszuhändigen. Die Überfahrt findet bei strahlender Morgensonne statt und wir träumen noch vor uns hin. In Ischia Porto stehen bereits Minibusse die uns Ischia-Fans in die verschiedenen Hotels auf der Insel transportieren. Keine 5 Minuten nach Abfahrt hält unser Kleinbus der sich auf dem Weg ins Hotel Tritone nach Forio sich befand. Panik brach beim Busfahrer auf, er zählte x mal die Fahrgäste durch und jetzt war klar zwei Gäste fehlten. Mittlerweile hielten weitere Hoteltransfer-Busse an, dort wurde nachgeschaut ob sich die zwei fehlenden Damen befanden.
Theresa unsere Reisebegleiterin bekam einen Anruf und zurück ging es an den Hafen von Ischia Porto. Da standen zwei verdadderte Dämchen mit ihren Koffern unter der Gewahrsamkeit der italienischen Gendamerie.
Wir gabeln die zwei Frauen auf und werden in Forio im Hotel zu herzlichst an der Rezeption empfangen. Unser Zimmer ist fertig und wir können es beziehen. Wir hatten ein DZ superior gebucht mit Frontalmeerblick. Gelandet sind wir in einem DZ mit seitlichem Meerblick. Kurz gehen wir in uns, ob wir das Zimmer nehmen. Nein! Mein Mann tapperte zur Rezeption nachdem wir uns im Lageplan des Hotels schlau gemacht hatten, welches DZ Frontal-Meerblick hätte. Eine Nacht verbrachten wir in 736 und dann zogen wir am nächsten Tag in 763. Wir schlenderten durch die Hotelanlage um uns zurecht zu finden, sowohl Außen- wie Innenanlage waren verwirrend und wir verliefen uns ständig, Da kann nur ein Cafe Ginseng helfen und der Ausblick auf den Golf von Neapel. Mein Mann und ich hüpfen noch in die heiße Therme und machen uns schick für das Abendessen. Gegen 17:30 Uhr kommt unsere Reisebegleiterin Theresia und sumosumarum waren wir 13 Leute die zur Begrüßung ein Glas Sekt in der Hand hielten. Ulrike kam zu spät zum
Umtrunk und Theresa erzählte munter von den schönsten Plätzen der Insel. Ischia hat um die 70 000 Einwohner und der Reiseveranstalter hat 30 jähriges Jubiläum. Für alle Gäste gibt es eine Inselrundtour mit Weinkeller-Besichtigung und Bruschetta. Der Sekt geht ins Blut und wir werden redselig in der Gruppe. Um 19:30 Uhr werden wir im Hotelrestaurant empfangen und bekommen einen Tisch mit traumhaften Blick zum Meer.
Ein Antipasti-Buffet vom Feinsten und landestypische Kost platziert sich auf unseren Tellern, dazu Ischianischer Rotwein. Hundemüde fallen wir in Zimmer 736 ins Bett, denn die letzte Nacht war mehr schlecht wie recht. Selbst die Giovanni Zarella - Show hat gegen die Müdigkeit keine Schnitte.Read more





