• Ute.
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Zentralasien - entlang der Seidenstraße

Una aventura de 23 días de Ute. Leer más
  • Wanderung in der Aksu - Schlucht

    17 de junio, Kazajstán ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Aksu-Schlucht ist die tiefste Schlucht Zentralasiens und bietet tolle Ausblicke auf das Tal und die nahen schneebedeckten Berge.
    Der Canyon hat eine Tiefe von bis zu 500 Metern, einer Länge von mehr als 30 Kilometern und einer Breite von lediglich 800 Metern.

    Die Wanderung sowohl in den Canyon hinab, als auch oben am Rand ist was ganz besonderes. Überall wachsen Blumen und Gräser, Heuschrecken und allerlei anderes Getier hüpfen herum. Es ist einfach schön.

    Die Weite Kasachstans am oberen Plateau ist wieder phantastisch.
    Was ist Kasachstan für ein schönes Land.
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  • Burana Komplex und Balbals

    19 de junio, Kirguistán ⋅ ☁️ 22 °C

    Unterwegs halten wir am Burana-Turm, einem alten Minarett aus dem 11. Jahrhundert in der Nähe von Tokmok.
    Die Überreste sind nur noch 24 Meter hoch. Die Treppe ist eng und dunkel, aber der Ausblick ist schön.
    Von oben sieht man das Gelände mit den Balbals. Das sind jahrhundertealte, in den Steppen und Hochebenen Kirgisistans aufgestellte Grabstatuen. Sie wurden von antiken Nomaden- und Turkvölkern erschaffen, um Verstorbenen zu gedenken.
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  • Ysuk Köl See

    19 de junio, Kirguistán ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Ysuk Köl See ist nach dem Titicaca-See in Südamerika der zweitgrößte Bergsee der Welt. Er ist beeindruckende 182 km lang und 80 km breit. Man meint man wäre am Meer.

    Auf dem Weg zu unserem Jurtencamp bin ich geschockt, was hier los ist. Die Straße wird auf 4 Spuren erweitert, Hotels und riesige Jurtencamps entstehen am See.
    Kirgistan expandiert ganz offensichtlich im Tourismus. Das hätte ich in diesem Ausmaß zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erwartet.

    Wir selber machen ebenfalls Station in einem großen luxuriösen Camp. Alles ist erlesen. Unsere Jurte ist sehr groß, mit einer kleinen Küche, einem brandneuen Badezimmer und sehr geschmackvoll eingerichtet.

    Der See ist fußläufig zu erreichen. Herrlich - endlich baden bei angenehmen 20 Grad.
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  • Djety-Ögüz Schlucht

    20 de junio, Kirguistán ⋅ 🌫 6 °C

    Wir verlassen den See und fahren Offroad in die Djety-Ögüz Schlucht.
    Tiefe Wolken hängen mystisch im Tal
    Wir machen eine schöne Wanderung zu zwei Wasserfällen.

  • Traditionelles Jurtencamp

    20 de junio, Kirguistán ⋅ 🌫 15 °C

    Nach der Wanderung setzen wir unsere Fahrt fort. Zunächst geht es wieder an den See und dann biegen wir in ein Flusstal ab. Reissend rauscht der Fluss dahin. Steile Berge, Wiesen, Pferde und Jurten.
    Hier sieht es so aus, wie ich mir Kirgistan vorgestellt habe. Wir fahren konstant auf über 2000 m, hohe Berge noch im Hintergrund.
    Nach 45 Minuten Offroad erreichen wir unser Jurtencamp. Kein Glamping mehr.
    Einfache Jurten und gemeinschaftliche sanitären Anlagen in dieser herrlichen Natur. Die Kirgisen wohnen in ihren Jurten und überall grasen die Pferde.
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  • Karakol

    21 de junio, Kirguistán ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir erreichen Karakol am frühen Nachmittag. Ein eher unattraktive Stadt. Wir besichtigen das Nikolai Przhevalsky Museum. Er war ein berühmter russischer Geograph und Entdecker, der zwischen 1870 und 1885 vier große Expeditionen in die Mongolei, nach China und Tibet leitete.
    Dann geht es zur Dunganen Moschee. Um 1880 flohen Dunganen aus China nach Karakol. Ein Gotteshaus bekamen die muslimischen Dunganen lange Zeit nicht, bis chinesische Kunsthandwerker nach Plänen eines chinesischen Architekten zwischen 1907 und 1910 die Moschee errichteten.
    Abschließend besichtigen wir die russisch orthodoxe Kirche der Dreifaltigkeit.
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  • Hoch hinaus ins Tian Shan Gebirge

    22 de junio, Kirguistán ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute fahren wir mit mehreren Geländewagen ins Tian Shan Gebirge.
    Unser Ziel ist die Stadt Enilchek.
    Während der Sowjetzeit wurde sie als Industriestadt aufgebaut und in Minen wurde Zinn und Wolfram abgebaut.
    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verwandelte sich Enilchek in eine Geisterstadt.
    Heute Leben hier jedoch wieder 31 Familien mit 40 Kindern. Es gibt eine Schule und einen Kindergarten zwischen den Bauruinen. Enilchek liegt in der Grenzregion zu China und wir brauchen eine Sondergenehmigung. An dem Kontrollpunkt, ca. 40 km vor der Stadt, werden unsere Pässe kontrolliert.

    Die insgesamt 140 km lange Fahrt führt durch atemberaubende Hochgebirgslandschaften. Wir überqueren den Chon-Ashuu-Pass auf einer Höhe von 3.822 Metern, der das Tal von Karakol mit dem abgelegenen Sary-Jaz-Tal verbindet. Unterwegs
    sehen wilde Yaks,Pferde und Murmeltiere, grüne Täler und schneebedeckte Berge.
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  • Wieder in Kasachstan..

    23 de junio, Kazajstán ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir verlassen heute Kirgisistan auf einer neu geteerten Straße Richtung Kasachstan. Der Grenzübergang ist beschaulich. Ich sehe das erste Expeditionsmobil, einen Unimog mit französischem Kennzeichen.
    Den UAZ Buchanka habe ich dagegen schon mehrmals gesehen.Der Buchanka ist ein legendärer russischer Allrad-Kleinbus, der seit 1965 nahezu unverändert gebaut wird.
    Kasachstan empfängt uns wieder mit der unendlichen Weite.
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  • Kolsai Seen

    24 de junio, Kazajstán ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir haben die Nacht in Saty, einem kleinen Dorf verbracht. Kühe laufen durch die Straßen, der Hahn kräht und Pferde grasen auf der Weide. Hier ist der Ausgangspunkt zum Besuch der Kolsai-Seen, die auch als die „Perlen des nördlichen Tian Shan“ bekannt sind. Die drei Hochgebirgsseen liegen am Bergrücken des  Kungej-Alatau-Gebirges. Der untere Kolsai-See liegt auf einer Höhe von 1.818 Metern. Wir machen eine Wanderung zum Bootsverleih und drehen eine Runde mit dem Tretboot.
    Später laufe ich noch auf der anderen Seeseite herum.
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  • Kaindy See

    24 de junio, Kazajstán ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir fahren mit einem geländetauglichen Bus zum Parkplatz des Nationalparks. Dort geht es weiter zum Kaindy See. Über Stock und Stein mit dem Buchanka. Jeder Platz wird ausgenutzt und wir sitzen eingequetscht zwischen den einheimischen Touristen.
    Der See ist für seinen „versunkenen Wald“ bekannt. Nach einem Erdbeben im Jahr 1911 wurden die Bäume überflutet, deren kahle Stämme nun surreal aus dem türkisblauen Wasser ragen.
    Zurück geht es zu Fuß bergab bis zum Parkplatz. Ein schöner Weg immer entlang des Flusses.
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  • Charyn Canyon

    25 de junio, Kazajstán ⋅ ☀️ 26 °C

    Auf dem Weg nach Almaty stoppen wir beim Charyn Canyon. Die bis zu 300 Meter tiefe Schlucht erstreckt sich über 80 bis 150 km. Sie ist berühmt für ihre markanten Sandsteinformationen, insbesondere das spektakuläre „Tal der Schlösser“ .
    Das rote und gelbe Gestein erinnert stark an den Grand Canyon in den USA, ist jedoch etwas kleiner, aber ebenso bizarr geformt. Zuerst kann man den Canyon am oberen Rand erkunden.
    Später geht es runter. Dort donnern wir mit dem Pick-up Buchanka hinab bis zum Fluss.
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  • Almaty am Abend

    25 de junio, Kazajstán ⋅ 🌙 24 °C

    Wir kommen am Nachmittag in Almaty an.
    Unser letztes Hotel Otrar ist in "sowjetischem Style". Es liegt sehr zentral und alles ist fußläufig zu erreichen. Für heute geht es nach dem Abendessen zum Kok Tobe, einer Seilbahn mitten in der Stadt.
    Auf dem Berg ist ein riesiger Vergnügungspark mit Riesenrad, Karussells und vielem mehr.
    Trotz des stolzen Preises von umgerechnet 18,-€ für die Seilbahn, tummeln und vergnügen sich die Kasachen. Almaty gilt generell als die teuerste Stadt Zentralasiens. Schicke Restaurants und Geschäfte säumen die breiten Straßen.
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  • Sightseeing Almaty

    26 de junio, Kazajstán ⋅ ☀️ 27 °C

    Almaty ist eine grüne Stadt. Überall gibt es Parks, Cafes und Restaurants. Die Wohnblocks sind ebenfalls begrünt und Spielplätze gibt es eine Menge.
    Es gefällt mir sehr gut.

    Die berühmteste Kathedrale in Almaty ist die Christi-Himmelfahrt-Kathedrale. Sie ist eine der größten orthodoxen Holzkirchen weltweit und befindet sich im Herzen des Parks der 28 Panfilowzy. Das zwischen 1904 und 1907 erbaute Bauwerk ist für seine elastische Holzkonstruktion berühmt, die schwere Erdbeben überstanden hat.

    Danach geht es zum Grünen Basar, einem riesigen Markt, wo es so ziemlich alles zu kaufen gibt.
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  • Militärische Ehrung

    26 de junio, Kazajstán ⋅ ☁️ 28 °C

    Im Panfilow Park ist rund um das Friedens Denkmal alles abgesperrt. Mehr zufällig werden wir Zeugen der Ehrung von Absolventen der Militärakademie. Diplome werden ausgehändigt, die Nationalhymne gespielt.
    Am Ende findet mit den Frauen, die lange weisse Kleider tragen, ein Tänzchen statt.
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  • Alles hat ein Ende....

    27 de junio, Alemania ⋅ ⛅ 36 °C

    Heute geht es zurück nach Hause.
    Zeit für ein Fazit der Reise.
    Vier Länder in Zentralasien auf einer Rundreise kennenzulernen wird nicht so oft angeboten. Entsprechend war die Nachfrage und unsere Gruppe mit 18 Personen ziemlich groß. Alle Mitreisenden sind schon viel rum gekommen. So waren wir grösstenteils auf einer Wellenlänge. Das Reisen in den Bussen, ob groß oder klein, war sehr bequem und wir hatten viel Platz. So hat sich alles gut zurecht gerüttelt und es Spaß gemacht.

    Die Länder selber sind von der Mentalität der Menschen, politisch und landschaftlich schon unterschiedlich.

    Das autoritär geführte Turkmenistan mit seinen strengen Einreisebestimmungen und dem pompösen, geisterhaft anmutenden Ashgabat. Dagegen die sehr offenen Menschen, junge und zugewandte Frauen, mit einem gleichberechtigten Bildungssystem.

    Dann Usbekistan mit seinen wirklich legendären Städten entlang der Seidenstraße. Abseits dessen moderne Straßen, viel Verkehr und entlang unserer Route viele Ortschaften.

    Kasachstan mit seinen unendlichen Weiten. Obwohl wir nur kleine Bereiche im Südosten gesehen haben, sehr faszinierend. Die Menschen dagegen ziemlich muffelig und zugeknöpft und immer und überall wird sich vorgedrãngelt.

    In Kirgisistan herrscht dagegen Aufbruchstimmung. Mit einem Wirtschaftswachstum von über 12 % wird an allen Ecken und Enden gebaut und investiert. In die Infrastruktur und in den Tourismus. Schon jetzt verzeichnet dieses vergleichsweise kleine Land jährlich mehr als 6 Millionen Besucher.

    Kulinarisch haben die traditionellen Gerichte, wie Plov ( Reisgericht mit Möhren und Fleisch), Pelminis, Samsas und Mantys ( gefüllte Teigtaschen) und die verschiedenen Suppen ( Bortsch, Linsen Suppe) sehr gut geschmeckt. Vegetarisch zu essen wäre kein Problem, aber prinzipiell ist die Küche fleischlastig.
    Schweinefleisch wird aufgrund der muslimischen Traditionen fast nirgends traditionell gegessen.
    In allen vier Ländern ist das frisch gebackene, runde Fladenbrot (in Usbekistan Non, in Kirgistan Naan ) ein wichtiger Bestandteil.

    So bin ich froh, die Reise gemacht zu haben, aber auch froh, nach all den Eindrücken jetzt wieder zuhause zu sein.
    Mein lieber Hans hat mich vom Flughafen abgeholt. 💕
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    Fin del viaje
    27 de junio de 2026