• Ute.
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Zentralasien - entlang der Seidenstraße

Petualangan 23-sehari oleh Ute. Baca selengkapnya
  • Awal trip
    5 Juni 2026

    Auf geht's

    5 Juni, Jerman ⋅ ☁️ 16 °C

    Hans bringt mich zum Flughafen Frankfurt und gleich geht es los.
    Mit türkisch Airline über Istanbul nach Asgabat in Turkmenistan, wo meine Rundreise beginnen wird.

    Turkmenistan hat ein extrem autoritäres Regime. Der Internet- und Telefonzugang soll für Ausländer gesperrt sein, damit nichts nach Aussen dringt. Wenn dem so sei, kann ich mich erst am Montag Abend aus Usbekistan wieder melden.Baca selengkapnya

  • Ankunft in Ashgabat

    6 Juni, Turkmenistan ⋅ 🌙 22 °C

    Wir landen um 2.00 Uhr Ortszeit in der Hauptstadt Turkmenistans und sind der mitteleuropäischen Zeit 3 Stunden voraus.
    Das Einreise Prozedere ist umfangreich. Das in Deutschland beschaffte
    Einladungsschreiben ist Voraussetzung, um unser Visum zu erhalten. Es gilt für 7 Tage. Am Flughafen erwartet uns unser turkmenischer Guide Baba Khan, der fließend Deutsch spricht.
    Der Bus bringt uns dann durch die beleuchtete Stadt zu unserem Hotel, wo wir gegen 4.00 Uhr müde ins Bett fallen.
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  • Stadtrundfahrt die Erste....

    6 Juni, Turkmenistan ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir lassen es nach der kurzen Nacht ruhig angehen. Das Frühstück können wir bis 10.00 Uhr einnehmen. Es gibt gefüllte Teigtaschen, gegrilltes Gemüse, Eier und noch viel mehr. Unser Hotel ist gut belegt mit ausländischen und inländischen Touristen. Unser turkmenische Guide tauscht Geld zu einem phänomenalen Kurs.

    Um 11.00 Uhr startet dann unsere Stadtrundfahrt. Es, gibt große Boulevards mit beeindruckenden Monumenten, Gebäude mit weißem Marmor und ausschließlich weiße oder silberne Autos. Das fotografieren von staatlichen Gebäuden ist untersagt. An allen anderen Stellen jedoch nicht.

    Wir stoppen am Unabhängigkeitsdenkmal, fahren mit dem größten Indoor Riesenrad der Welt und sehen den Platz der Neutralität.
    Turkmenistan ist das einzige Land weltweit, dass von allen 195 Staaten und der UN für diesen Status anerkannt wurde.

    Auffällig ist, dass die Menschen aehr zugewandt und offen sind. Frauen sind nicht verschleiert und tragen keine Kopftücher. Der muslimische Glaube spielt nur eine nachrangige Rolle im Staatswesen. Bildung und Gesundheitswesen sind auf hohem Niveau, die Bevölkerung darf uneingeschränkt reisen... Kritik am Präsidenten wird jedoch nicht geduldet.
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  • Ashgabat bei Nacht

    6 Juni, Turkmenistan ⋅ 🌙 29 °C

    Nach dem Abendessen fahren wir durch die beleuchtete Stadt. Energie ist hier kein Problem, da Turkmenistan über riesige Erdgasvorkommen verfügt. Das Erdgas wird sogar nach Russland exportiert, zudem traditionell gute
    Handlungsbeziehungen bestehen.
    Also muss nicht gespart werden.
    1 Liter Diesel kostet hier nur 0,20€.

    Wir stoppen am Hochzeitsturm, wo riesige Hochzeiten gefeiert werden können.
    Wir befinden uns auf einer Anhöhe mit einem schönen Ausblick auf die Stadt.
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  • Stadtrundfahrt die Zweite

    7 Juni, Turkmenistan ⋅ ☀️ 32 °C

    Um 10.30 Uhr geht es zuerst zur alten Ruinenstadt Nisa. Die Stadt, 12 km westlich von Ashgabat, war einst eine königliche Residenz der Parther, die 600 Jahre ( 300 v. Chr. - 300 n. Chr. ) über das Land herrschen. Neben der Anlage ist ihre Lage zum Grenzgebirge, Kopet-Dagh, das die natürliche Grenze zum Iran markiert, sehr beeindruckend.

    Danach geht es zum Mausoleum des Herrschers Turkmenbashi und zur Gyptschak Moschee, die an die Opfer des schweren Erdbebens von 1948 mahnt.

    Am russischen Markt kann man allerlei kaufen und ein Teil unserer Gruppe stürzt sich insbesondere auf den Kaviar.

    Am Schluss besuchen wir ein berühmtes Pferde Gestüt. Die schönsten Pferde werden uns vorgeführt und haben ein phantastisches seidiges Fell.
    Das golden schimmernde Pferd hat auf einem Event in Monaco den ersten Platz belegt und es wurden mehrere Millionen Dollar geboten. Es bleibt jedoch in turkmenischem Besitz.
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  • Der Norden Turkmenistans

    8 Juni, Turkmenistan ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir fliegen früh am Morgen nach Dazsoug, in den Norden von Turkmenistan. 90℅ des Landes ist Karkoum Wüste. Im Norden ändert sich das Bild. Es gibt viele Kanäle und der Grundwasserspiegel ist so hoch, dass es keine Hochhäuser gibt, da diese sonst einsacken würden.
    Hier ist die Kornkammer von Turkmenistan. Neben Getreide und Reis wird Baumwolle in grossem Stil angebaut..
    Das hat seinen Preis : die großen Wassermengen für den Baumwoll- und Reisanbau werden vom Fluss Amurdaja angezapft, der in den Aralsee fliesst, was u.a. zur Austrocknung des Sees beigetragen hat.

    Die großen Anbauflächen sind in staatlicher Hand. Privatpersonen können kleinere Flächen vom Staat pachten.
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  • Kohne Urgentsch

    8 Juni, Turkmenistan ⋅ ☀️ 23 °C

    Vom Flughafen aus fahren wir nach Kohne Urgentsch, eine antike Stadt, die von der reichen Geschichte und kulturellen Bedeutung der Region zeugt. Einst eine glorreiche Hauptstadt des mittelalterlichen Choresmschah-Reiches, des größten muslimischen Reiches des späten XII – frühen XIII. Kunja-Urgentsch war sie die größte Stadt am nördlichen Zweig der Seidenstraße.

    Als UNESCO-Weltkulturerbe zeigt Kunya-Urgentsch bemerkenswerte architektonische Überreste, die den früheren Glanz der Stadt widerspiegeln. Die Stätte ist mit majestätischen Mausoleen, hoch aufragenden Minaretten, alten Befestigungsanlagen und kunstvoll geschnitzten Gräbern geschmückt.
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  • Einreise nach Usbekistan

    8 Juni, Uzbekistan ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach dem Besuch von Kohne Urgentsch kehren wir noch in einem Cafe ein, wo wir selbstgemachte Teigtaschen essen, Tee trinken und uns von Baba Khan, unserem turkmenischen Reiseführer, verabschieden. Er wird uns nur noch bis zur Grenze begleiten. Der Grenzübertritt verläuft vollkommen stressfrei.
    Auch hier ist es jedoch streng verboten, Fotos zu machen.
    Auf dem Weg nach Nukus, wo wir unser Hotel für die nächste Nacht beziehen, halten wir an einem riesigen und eindrucksvollen Friedhof.
    In Nukus tauschen wir noch Geld und dann reicht es, nach der kurzen Nacht, auch für heute.
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  • Museumsbesuch

    9 Juni, Uzbekistan ⋅ ☀️ 23 °C

    Das Staatliche Kunstmuseum, ist Weltberühmt und das vollkommen zu Recht. Es beherbergt die zweitgrößte Sammlung russischer Avantgarde-Kunst der Welt (nach dem Russischen Museum in St. Petersburg) sowie Artefakte der Archäologie, des Schmucks und der Textilien Karakalpakistans. Aufgrund seiner einzigartigen und wertvollen Exponate wird das Museum oft ehrfürchtig als der "Louvre in der Wüste" bezeichnet. Igor Savitzjy hat in diesem Museum über 30 Jahre Exponate zusammengetragen. Insbesondere von Künstlern aus Russland, die dort als sysremkrtisch galten und nicht ausstellen durften. In Planwagen wurden die Kunstwerke ins, weit Weg von Moskau gelegene, Nukus gebracht. Das spürt man beim Besuch der Ausstellung und ist sehr bewegend.Baca selengkapnya

  • Alte Ruinenstadt Toprak Kala

    9 Juni, Uzbekistan ⋅ ☀️ 29 °C

    Die antike Zitadelle von Toprak-Kala in Karakalpakstan ist ein Kulturdenkmal Choresms aus dem 1. bis 6. Jahrhundert n. Chr. Im 3. Jahrhundert n. Chr. befand sich hier die Hauptstadt Choresms. Toprak-Kala wurde 1938 entdeckt. Dem Plan zufolge war die Stadt annähernd rechteckig. Der Gouverneurspalast, der einer massiven Burg mit drei Türmen ähnelte, lag in der nordwestlichen Ecke. Südöstlich der Burg befand sich der Feuertempel. Zahlreiche Angriffskriege zwangen die Gouverneure, die Residenz zu verlassen, und die Stadt verfiel .Baca selengkapnya

  • Ankunft in Chiwa

    9 Juni, Uzbekistan ⋅ ☀️ 31 °C

    Am Nachmittag erreichen wir die alte Oasenstadt Chiwa. Eine Stadtmauer umschließt den historischen Kern und wir wohnen mittendrin. Die ersten Eindrücke beim Bummeln durch die Gassen sind toll.

  • Chiwa

    10 Juni, Uzbekistan ⋅ ☀️ 27 °C

    Chiwa hat eine bewegte, über 1000 jährige Geschichte. Seit 1967 ist Xiva Museumsstadt und seit 1990 steht die Altstadt Ichan Qalʼа unter Schutz der UNESCO und gehört damit zum Weltkulturerbe.
    Um 8.30 Uhr kommt unser usbekische Führer Jurij und zeigt uns in einer dreistündigen Führung die Altstadt.

    Sehenswert sind die zahlreichen Baudenkmäler aus der glanzvollen Vergangenheit der Stadt, besonders der Palast Tasch Hauli, die vielen Koranschulen und der Harem des Herrschers Timur. Das Minarett Kalta Minor wurde 1852 errichtet und sollte einmal mit über 70 m das höchste der islamischen Welt werden, kam aber über die Höhe von 26 m nicht hinaus.
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  • Auf dem Weg nach Buchara

    11 Juni, Uzbekistan ⋅ ☀️ 30 °C

    Der erste Teil der Strecke ist mit Schlaglöchern übersãt, aber jetzt kommen wir gut voran. Mal schauen wie lange wir für die 430 km brauchen.
    Nachtrag : Um 15.00 sind wir in unserem Hotel angekommen, wo wir zwei Nächte bleiben.

    Usbekistans Vegetation ist stark kontinental geprägt und reicht von trockenen Wüsten über grüne Flussoasen bis hin zu alpinen Bergregionen.
    Im Moment durchfahren wir die Wüstenregion.
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  • Buchara - die Edle

    12 Juni, Uzbekistan ⋅ ☀️ 33 °C

    Buchara zählt zu den ältesten Städten Zentralasiens. Früher zogen die berühmten Karawanen der Seidenstraße durch diese historische Stadt.
    Historiker gehen davon aus, dass Buchara etwa in der Mitte des ersten Jahrtausends v. Chr. gegründet wurde.
    Im Laufe der Geschichte war sie eine begehrte Stadt für viele Herrscher und wechselte häufig den Besitzer.
    Mit einer beeindruckenden Vielfalt an Moscheen, Medresen und Mausoleen bietet Buchara einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Region.
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  • Ark Zitadelle

    12 Juni, Uzbekistan ⋅ ☀️ 35 °C

    Der Ark war die Residenz der Khane Bucharas. Neueste Ausgrabungen belegen, dass die Festung sich seit dem 4. Jahrhundert vor Christus an diesem Ort befindet. Durch mehrmaliges Zerstören und Wiederaufbauen ist über die Jahrhunderte ein 20 Meter hoher, künstlicher Hügel entstanden.
    Auf dem Gelände finden sich Museen, der Thronsaal, ein kleines Mausoleum. Am Besten ist jedoch die Aussicht.
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  • Samarkand - die Perle

    14 Juni, Uzbekistan ⋅ ☁️ 29 °C

    Jetzt haben wir mit Chiwa und Buchara schon vieles beeindruckendendes gesehen, aber Samarkand berührt mich sehr. Mit einer Geschichte von mehr als 2.500 Jahren gehört sie zu den ältesten, kontinuierlich besiedelten Städten der Welt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Samarkand erobert, zerstört und wieder aufgebaut – unter anderem von Alexander dem Großen, später von den Mongolen unter Dschingis Khan und schließlich unter der Herrschaft von Timur Leng im 14. Jahrhundert zu neuer Blüte geführt.
    Samarkand ist viel weitläufiger und die Bauwerke liegen inmitten der pulsierenden Großstadt. Alles ist eine Spur grösser, blauer und strahlender.
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  • Taschkent

    15 Juni, Uzbekistan ⋅ ☁️ 33 °C

    Taschkent ist keine klassische Schönheit wie die historischen Oasenstädte Samarkand oder Buchara, sondern eine Metropole der Gegensätze. Sie besticht durch ihre Mischung aus sowjetischem Retro Flair, moderner Architektur und islamischem Erbe. 

    Da wir hier nur eine Nacht bleiben, nehmen wir den Hop-on-Hop-off Bus, um einen groben Überblick zu bekommen.
    Es ist groß, laut und heiß und ich bin froh, dass es morgen weitergeht.
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  • Aksu Zhabagly Nationalpark

    16 Juni, Kazakhstan ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einem Zwischenstopp zum Mittagessen in Schykment fahren wir endlich in die Natur. Die Landschaft ist bombastisch. Unser Zimmer eröffnet einen Bergblick und liegt inmitten eines schönen Gartens.

    Der Nationalpark ist Lebensraum für insgesamt 238 Vogelarten, von denen neun als vom Aussterben bedroht gelten. Auch die Pflanzenwelt ist bemerkenswert vielfältig: Von den mehr als 1.400 vorkommenden Pflanzenarten sind 27 endemisch und kommen ausschließlich in dieser Region vor. In den Tälern des Aksu-Canyons wachsen unter anderem Lilien, Krokusse, Tulpen, Blausterne.
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