• Hercules und das Kap Hörnchen

    October 21 in Spain ☀️ 15 °C

    Für uns ging es weiter auf dem Küstenweg zum Herkulesturm. Die Wellen tobten und die Gischt hing in der Luft – das hatten wir schon in der Stadt beobachtet. Hier draußen, direkt an den Felsen, war das aber nochmal eine ganz andere Nummer. Schon spektakulär, welche Kraft der Atlantik hat! 😳🌊

    Und mittendrin steht ein Leuchtturm, dessen Geschichte bis in die Römerzeit zurückreicht! Der Herkulesturm ist tatsächlich der einzige erhaltene römische Leuchtturm, der heute noch der Schifffahrt den Weg weist. Seit 2009 gehört er zum UNESCO-Welterbe. Seinen Namen verdankt er einer Sage: Herkules soll hier den Riesen Geryon besiegt haben. Gebaut haben ihn allerdings die Römer. 🤭

    Leider wurde der Turm gerade renoviert, sodass wir nicht hinaufkonnten. Aber auch von außen gab er ein tolles Fotomotiv ab – unsere Handys hatten jedenfalls genug zu tun! 📸😂

    Wir spazierten weiter an der wilden Küste entlang und entdeckten ein riesiges Horn aus Metall. Micha taufte den Ort kurzerhand „Kap Hörnchen“. 🤭 Eigentlich heißt die Skulptur „Caracola“ und stellt das Gehäuse einer Meeresschnecke dar. 🐚

    Hier krachten die Wellen besonders eindrucksvoll gegen die Felsen. Eine junge Frau, die nach uns dort stand, wurde beinahe von einer Welle erwischt. Da bekommt man direkt nochmal Respekt vor dem Meer! 😬🌊

    Ein Stück weiter standen wir dann plötzlich vor einem kleinen „Stonehenge“. 😂 Tatsächlich gehören die Steine zum Skulpturenpark rund um den Leuchtturm: Die „Familia de Menhires“ wurde 1994 vom galicischen Künstler Manolo Paz geschaffen und besteht aus zwölf Granitsteinen. Die Öffnungen darin rahmen die Landschaft wie kleine Fenster ein – Kunst mit Meerblick sozusagen! 😍

    Zwischen römischem Leuchtturm, „Kap Hörnchen“ und „Stonehenge“ gab es auf diesem Küstenweg wirklich einiges zu entdecken! 🤭
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