• Macht da einer Teror?

    October 24 in Spain ⛅ 21 °C

    Im Lektorat hatte uns Heiko einen Stopp in Teror empfohlen. Der Name überzeugte Micha sofort. 🤭 Dabei klingt er dramatischer, als seine Herkunft vermuten lässt: Er geht auf einen Namen der kanarischen Ureinwohner zurück, dessen genaue Bedeutung bis heute Rätsel aufgibt. Wir waren jedenfalls neugierig und kurvten die wolkenverhangenen Berge hinauf. 🚗☁️

    Auch hier war ordentlich etwas los. Diesmal wurde allerdings nicht gelaufen, sondern fleißig geheiratet! Zwischen den Hochzeitsgästen schlängelten wir uns durch die hübschen Straßen und bewunderten die süßen Holzbalkone. 🥰

    Die sind ein echtes Wahrzeichen von Teror: Besonders die alten, überdachten Balkone aus Kiefernkernholz fallen ins Auge. Früher zeigten sie den Wohlstand ihrer Besitzer – und boten zugleich einen Logenplatz, wenn unten Prozessionen und Feste vorbeizogen. Ganz schön praktisch! 🤭

    Teror ist nämlich auch ein wichtiger Wallfahrtsort. In der Basilika wird die Virgen del Pino verehrt, zu deren Fest im September Menschen aus allen Teilen der Insel zu Fuß hierherpilgern.

    Wir stöberten nach kleinen Souvenirs und probierten ein Brötchen mit Chorizo de Teror. Die lokale Spezialität ist weich und streichfähig – also eher Wurst fürs Messer als zum Schneiden. Micha war nur mäßig überzeugt: Ihm ist die feste Chorizo dann doch lieber. 😂🥪
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