Nachdem wir uns in Phonsavan etwas genauer mit der Routenplanung beschäftigen und mit der Erfahrung der vergangenen Tage, ist uns eins vollkommen klar: Laos kann mit der touristischen Erschlossenheit von Thailand keinesfalls mithalten!
Was Osmand als Straßen ansieht, existiert nicht unbedingt. Was Google als Landstraßen ansieht, ist mit Glück eine Gravelroad. Was bei beiden als so etwas wie eine Bundesstraße angegeben ist, kann asphaltierte Abschnitte haben, besitzt definitiv Schlaglöcher oder ist eine komplette Baustelle für eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km/h! 🙈
Letzteres aber eher rund um die Goldminen, in deren Umgebung die Chinesen ohne Rücksicht auf Natur und Menschen für den erbarmungslosen LKW-Verkehr sorgen...
Von Phonsavan aus wenden wir uns gen Norden, in einer großen Schleife Richtung Nong Khiaw. Die Straßen lassen hier (endlich😉) eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 40 km/h zu. Dabei lässt sich die Aussicht auf die sagenhafte Bergwelt wunderbar genießen! 😊
Je weiter wir kommen, desto mehr verändert sich alles. Immer öfter bestehen die Ortschaften aus Holzhütten. Steht mal eine Tür offen, sieht man darin den gestampften Lehmboden. Und der Zaun im Staub der dreckigen Straßen dient als Wäscheleine.
Umso erleichterter sind wir, als sich unser Stopp tatsächlich als kleines Städtchen entpuppt. Mit "richtigen" Häusern, Restaurants und einem sauberen Guesthouse! 😊
Hier treffen wir auf einen in Thailand lebenden Franzosen, der sich mächtig über den Zustand der Straßen beschwert. Er will in die Richtung, aus der wir gerade kommen. Wenn der wüsste, was ihn noch erwartet...🙈Read more