• Aufhören, wenn es am schönsten ist

    2. januar 2024, Tyskland ⋅ 🌧 8 °C

    Die Nacht in der Schutzhütte war sehr gemütlich und die bisher beste. Es ist draußen am regnen und so richtig Lust aus meiner gemütlichen Hängematte zu gehen und in den Regen aufzubrechen hab ich nicht. Eigentlich war geplant morgen Abend in Pforzheim anzukommen. Es ist bis dahin jedoch durchgehender Dauerregen vorhergesagt, also beschließe ich die Wanderung in Forbach zu beenden. Ich bin mir sicher, dass ich es problemlos bis Pforzheim hätte durchziehen können, aber ich muss hier wirklich keinen etwas beweisen und am Ende geht es mir darum eine schöne Erfahrung gemacht zu haben und das war wahrlich der Fall. Also geht es am morgen die letzten 5 Kilometer nach Forbach runter. Die Wege haben sich zum Teil in Bäche verwandelt und ich bin sehr froh über meine wasserdichten Socken, denn ohne die wären meine Füße nach spätestens fünf Minuten klatschnass gewesen.

    Mein Fazit zur Tour:
    Die Landschaft war unerwartet abwechslungsreich - Laub und Mischwälder im Südschwarzwald, weite Fichten-Tannenwälder im Hochschwarzwald, die verschneite Landschaft um den Feldberg und auf dem Belchen, die Grinden im Nordschwarzwald, Karseen etc. Es gibt äußert viele und schöne Schutzhütten im Schwarzwald, die vor allem im Winter eine solche Tour erst ermöglichen bzw. sehr viel angenehmer machen. Über das Wetter will ich mich nicht beklagen. Es gab viele schöne und trockene Tage und allgemein war für die Jahreszeit ziemlich warm. Dass zu größten Teilen der Tour kein Schnee lag hat das vorankommen deutlich erleichtert, wobei eine solche Tour bei winterlichem Wetter mit Schneeschuhen sicherlich auch sehr schön gewesen wäre, jedoch hat mir die Etappe um den Feldberg gezeigt, dass bei Schnee doch deutlich mehr im Wald los ist als mir lieb ist.
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