• Alles ist anders

    Apr 16–17 in Kyrgyzstan ⋅ 🌧 12 °C

    Seit unserer Ankunft in Kirgisistan (auch korrekt: Kirgistan oder Kirgisien) hat sich einiges geändert: das Wetter, das Essen, der Reiseführer, die "gelebte" Religion, der Menschenschlag... Ich lerne wieder einmal mehr, man muss die Schubladen immer wieder aufmachen und neu sortieren. Ich hätte nie gedacht, dass da zwei Nachbarländer sind, die ja beide mal irgendwie zu Rußland gehörten, aber doch so unterschiedlich sind. Aber darauf komme ich irgendwann im Fazit nochmal zurück.

    Zunächst änderte sich gravierend folgendes für uns:
    Der Reiseleiter heisst jetzt Salamat. Er ist natürlich nicht vergleichbar mit unseren super-duper-Adis, aber er ist ein freundlicher Typ, der sich auch gut um uns kümmert. Er ist ein waschechter Kirgise und auf den ersten Blick wird klar: Wir sind hier regional recht nah an China herangekommen. Das äußert sich nicht nur im Anblick unseres neuen Gefährten, sonder auch am Essen. Die Art der Gewürze hat sich geändert, es gibt auch fast konsequent keinen Kaffee mehr sondern ausschließlich Tee. 🍵

    Außerdem ist das Wetter anders: Unsere Stadtbesichtigung von Bischkek, Haupstadt, findet bei leichtem Regen und weitaus kühleren Temperaturen statt. 🌧️ Dafür dürfen wir aber viel mehr auch an Regierungsgebäuden fotografieren.

    Die kirgisische Flagge ist übrigens richtig schön gemacht: Rot gilt hier als Farbe für Leben und Kraft. Die 40 Sonnenstrahlen stehen für sie vorhandenen 40 Stämme, die es bei den Kirgisen gibt. Der Sonnen-"Körper" enthält eine Jurte. Soll heißen: Alle 40 Stämme leben zusammen unter einem Dach. 🇰🇬

    Weiterfahrt. Bei einer netten kirgisischen Familie wird eine traditionelle Jurte für/mit uns aufgebaut und wir sind zum Tee eingeladen. 🛖

    Das Wetter wird langsam sonniger und wir sind zum Abend hin endlich mal wieder außerhalb von Stadt und Kulturprogramm einfach in der Landschaft unterwegs. Der Wechsel des Programms ist vollzogen. 🕌➡️ 🏞️
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