• Ho-Chi-Minh-Stadt

    1 Aralık 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute heißt es wieder früh aufstehen – also so richtig früh. Wir fliegen nämlich von Da Nang nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dem ehemaligen Saigon. Eine Stadt, die so viel Verkehr hat, dass man sich fragt, ob die Rollerfahrer heimlich Punkte für besonders waghalsige Manöver sammeln. Dazu Hochhäuser, Bauruinen, Neubauten – gern alles direkt nebeneinander – und Sehenswürdigkeiten ohne Ende. Viel zu viele für unsere Mini-Zeitspanne.
    Gegen Mittag stürzen wir uns auf den Ben-Thanh-Markt. Wahnsinn, wie viel Kram dort auf gefühlt hundert Quadratmetern verkauft wird. Von Souvenirs über Kleidung bis hin zu Köstlichkeiten, die so lecker, günstig und unnütz sind, dass man die Diät gleich mal an der Eingangstür abgibt.
    Danach gibt’s allerdings weniger leichte Kost: Im Kriegsrelikte-Museum holt uns Vietnams bewegte Geschichte ein. Die Fotos dort sind nichts für schwache Nerven – man fragt sich, wie die Menschheit überhaupt so weit gekommen ist.
    Dann geht’s weiter zum Wiedervereinigungspalast und anschließend zur Notre-Dame-Kathedrale und dem Hauptpostamt. Letzteres sieht aus wie eine Mischung aus ehrwürdigem Kolonialbau und moderner Kommerzhalle – Postkarten kaufen kann man, muss man aber nicht. Wir schlendern weiter in die Dong Khoi-Straße, eine hübsche Mischung aus Boutiquen und Cafés, stilecht untergebracht in alten Kolonialgebäuden.
    Nach einem kurzen Transfer erreichen wir endlich unser Hotel. Noch schnell etwas für den Kaffee und ein paar Dosen Bier besorgen – die Grundversorgung muss ja stimmen – und dann ab ins Zimmer. Für heute reicht’s. Feierabend!
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