• Lebhaftes Chinatown

    4. december 2025, Vietnam ⋅ 🌧 25 °C

    Nach dem Frühstück sagen wir unseren Gastgebern Tschüss und tuckern quer über den Mekong – direkt auf eine Töpferei zu. In der Regenzeit werden hier Tontöpfe gemacht, sonst Ziegel. Wir schauen zu, wie alles komplett per Hand entsteht. Bei den Ziegeln kann ich mir das immer noch nicht so richtig vorstellen.
    Dann geht’s weiter den Fluss entlang nach Cai Be. Dort wechseln wir das Gefährt und steigen in einen Bus Richtung Ho-Chi-Minh-Stadt. Draußen rauschen Palmenfelder vorbei, so weit das Auge reicht. Kaum irgendwo ein Fleck, der nicht irgendwie genutzt wird, und zwischendrin immer wieder leuchtend grüne Reisfelder. Nach ungefähr drei Stunden rollen wir in die Stadt.
    An irgendeinem Kreisverkehr schmeißt man uns aus dem Bus, und wir sollen die nächsten 20 Minuten möglichst nicht die Orientierung verlieren. Challenge accepted.
    Wir stromern durch die Straßen und Gassen von Chinatown, stöbern durch Läden voller Kruscht und Krempel, durch Fachgeschäfte und Weihnachtsläden mit ordentlich Bling Bling. Wir schauen uns die geschichtsträchtige Cha-Tam-Kirche an, tauchen kurz in die Welt der traditionellen chinesischen Medizin ein und kaufen in einem Kräuterladen noch ein bisschen Tee. Danach geht’s in den Minh-Huong-Tempel – inklusive entspannter Teepause.
    Zum krönenden Abschluss landen wir im legendären Rex Hotel und gönnen uns einen Cocktail. Preis egal. Und abends wird dann noch das restliche Trinkgeld verputzt, das am Anfang der Reise eingesammelt wurde.
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