• Zum Tone Sap See und Rückflug

    9. december 2025, Cambodja ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir woll(t)en ja eigentlich ein letztes Mal so richtig aktiv werden und heroisch die Räder satteln, um uns in etwa eineinhalb Stunden entlang von Reis- und Lotusfeldern zum Tonle-Sap-See zu kämpfen. Die Mehrheit der Gruppe sah das allerdings anders und entschied sich für die epische Herausforderung: Busfahren. Immerhin hatten wir dadurch morgens genügend Zeit, um das Frühstück in olympischer Disziplin zu zelebrieren.
    Unser Ziel: das schwimmende Dorf Kampong Pluk. Dort steigen wir in ein Boot und schippern gemächlich an Stelzhütten und Gärten vorbei, die gemeinsam ein schwimmendes Dorf bilden – quasi die „Wasser-Reihenhaussiedlung“ der Region.
    Dann besuchen wir noch eine Schule und verteilen Stifte, damit auch wirklich niemand vergisst, dass wir da waren.
    Weiter geht’s zum Essen bei der Mutter unseres Guides, die in ihrem kleinen Straßenrestaurant den Gasgrill anschmeißt und alles drauflegt, was sie heute Morgen vorbereitet hat. Gourmetküche à la „Alles muss weg“. Anschließend gibt’s einen Spaziergang durch ihren Garten, der so herrlich verwildert ist, dass jedem deutschen Hobbygärtner sofort der Blutdruck steigt – positiv natürlich: Papaya, Bananen, Mandarinen, Guave, Kokosnuss… eigentlich alles, was bei uns nur auf Joghurtdeckeln wächst.
    Dann ist es plötzlich Zeit, zum Flughafen zu fahren. Keine 20 Minuten später stehen wir da – und haben über drei Stunden Zeit, uns gepflegt zu langweilen, weil der Flieger selbstverständlich Verspätung hat. Aber klar, Hauptsache, wir meckern immer über die Bahn.
    Der Flug nach Ho Chi Minh dauert knapp 45 Minuten, und dort dürfen wir dann großzügige zwei Stunden auf unseren 11-stündigen Weiterflug nach Frankfurt warten. Abenteuerlich, diese moderne Mobilität.
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