• Jörg Hörnlein
  • Jörg Hörnlein

Vietnam und Kambodscha

Wir wandern durch Reisfelder bei Cao Bang, übernachten bei Bergvölkern, entspannen auf einer Dschunke in der Halong-Bucht, radeln durch Ninh Binh, paddeln in Dong Hoi, entdecken Hué, Hoi An und My Son. Im Süden locken Mekong-Delta & Ho-Chi-Minh-Stadt Читать далее
  • Kulen-Nationalpark (1. Teil)

    8 декабря 2025 г., Камбоджа ⋅ ☀️ 20 °C

    Der Tag startet mit einem Frühstück, das man eher als „Snack“ bezeichnen könnte – unsere Gruppe ist wohl zu klein für ein Buffet. Stattdessen gibt’s ein Gericht à la carte und Kaffee nur in homöopathischen Dosen.
    Dann Ausflug in den Kulen-Nationalpark, angeblich mit viel Radfahren. Laut Programm: erste und letzte halbe Stunde Bus, dazwischen Radeln auf flacher Traumstrecke. Realität: halbe Stunde Bus, zehn Minuten Rad, dann wieder Bus. Ziemlich witzlos – aber immerhin haben wir die Räder mal gesehen.
    Der Bus kämpft sich die Bergstraße hoch, wir halten an einer Aussicht, knipsen gefühlt hundert Fotos, von denen später 90 im digitalen Müll landen. Oben begegnen wir einer Gruppe Mönche – von Teenager bis Senior – die offenbar auch ihren freien Tag genießen.
    Weiter geht’s ganz hoch auf den Berg. Dort, wo die Khmer einst Steine für Angkor abgebaut haben, spazieren wir zum Wasserfall. Mittagessen gibt’s am Kiosk, ganz bodenständig. Baden mit Einheimischen und Mönchen wäre möglich gewesen, wir haben uns aber für die Zuschauerrolle entschieden.
    Am frühen Nachmittag bringt uns der Bus zum Tempel Banteay Srei. Klein, aber fein – die Basreliefs sind wirklich ein Kunstwerk. Danach noch eine Stunde Bus zurück nach Siem Reap. Im Hotel kurz frisch machen und dann ab zum Abendessen. Fertig ist der Tag.
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  • Zum Tone Sap See und Rückflug

    9 декабря 2025 г., Камбоджа ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir woll(t)en ja eigentlich ein letztes Mal so richtig aktiv werden und heroisch die Räder satteln, um uns in etwa eineinhalb Stunden entlang von Reis- und Lotusfeldern zum Tonle-Sap-See zu kämpfen. Die Mehrheit der Gruppe sah das allerdings anders und entschied sich für die epische Herausforderung: Busfahren. Immerhin hatten wir dadurch morgens genügend Zeit, um das Frühstück in olympischer Disziplin zu zelebrieren.
    Unser Ziel: das schwimmende Dorf Kampong Pluk. Dort steigen wir in ein Boot und schippern gemächlich an Stelzhütten und Gärten vorbei, die gemeinsam ein schwimmendes Dorf bilden – quasi die „Wasser-Reihenhaussiedlung“ der Region.
    Dann besuchen wir noch eine Schule und verteilen Stifte, damit auch wirklich niemand vergisst, dass wir da waren.
    Weiter geht’s zum Essen bei der Mutter unseres Guides, die in ihrem kleinen Straßenrestaurant den Gasgrill anschmeißt und alles drauflegt, was sie heute Morgen vorbereitet hat. Gourmetküche à la „Alles muss weg“. Anschließend gibt’s einen Spaziergang durch ihren Garten, der so herrlich verwildert ist, dass jedem deutschen Hobbygärtner sofort der Blutdruck steigt – positiv natürlich: Papaya, Bananen, Mandarinen, Guave, Kokosnuss… eigentlich alles, was bei uns nur auf Joghurtdeckeln wächst.
    Dann ist es plötzlich Zeit, zum Flughafen zu fahren. Keine 20 Minuten später stehen wir da – und haben über drei Stunden Zeit, uns gepflegt zu langweilen, weil der Flieger selbstverständlich Verspätung hat. Aber klar, Hauptsache, wir meckern immer über die Bahn.
    Der Flug nach Ho Chi Minh dauert knapp 45 Minuten, und dort dürfen wir dann großzügige zwei Stunden auf unseren 11-stündigen Weiterflug nach Frankfurt warten. Abenteuerlich, diese moderne Mobilität.
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    Окончание поездки
    10 декабря 2025 г.