• Kobilarna Lipica (Gestüt Lipica)

    Apr 29–30 in Slovenia ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute steh ein Besuch in Lipica an. Schon die Zufahrt, gesäumt links und rechts mit den weißen Holzzäunen sieht sehr schön und gepflegt aus. Gleich nach der nächsten Kurve tummeln sich auch schon die weißen Pferde auf der Koppel - anmutige Tiere.

    Die Lipizzaner stammen ursprünglich aus dem Ort Lipica im heutigen Slowenien. Erzherzog Karl II. von Innerösterreich gründete dort im Jahr 1580 das Hofgestüt, um für den österreichischen Adel edle spanische Pferde zu züchten. Sie sind eine der ältesten Kulturpferderassen Europas. Die Basis bildeten spanische (andalusische), italienische und später neapolitanische Pferde, die mit dem lokalen Karstpferd gekreuzt wurden. Über Jahrhunderte wurden spanische, italienische und orientalische Pferde eingekreuzt, um die gewünschten Eigenschaften für die Spanische Hofreitschule zu erzielen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Gestüt 1918/1920 nach Piber in der Steiermark (Österreich) verlegt, das bis heute die Hauptzuchtstätte ist.

    Die Lipizzaner sind weiß, weil sie genetisch bedingt Schimmel sind, die im Laufe ihres Lebens ausschimmeln. Sie werden dunkel (schwarz, braun oder mausgrau) geboren und erst zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr weiß. Ein sogenanntes „Grau-Gen“ (Mutation) ist für dieses langsame Aufhellen des Fells verantwortlich.

    Weiter geht's, wir erreichen das Sočatal und fahren entlang des Flusses bis kurz vor Tolmin. Obwohl es bedeckt ist und regnet, leuchtet das Wasser in einem Türkis, das man nicht beschreiben kann.

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