• Hanoi, Ha Noi, Vietnam

    July 16, 2023 in Vietnam ☁️ 36 °C

    Die Fahrt nach Hanoi war unsere erste Nachtbusfahrt. Im Bus war es ziemlich eng und aus irgendeinem Grund wurde durch die Lautsprecher laute Fahrstuhlmusik gespielt. Unglücklicherweise lag ich direkt neben einem Lautsprecher, weshalb ich nach ca. einer Stunde mega genervt war. Ich sprach den Bus Manager an und fragte, ob es möglich wäre die Musik auszuschalten. Er lachte nur und meinte “No”. Da kam ich mir natürlich sehr bescheuert vor. Noch dazu kam, dass in den Betten unter uns Engländer lagen, sie unfassbar gestunken haben. Wirklich der gesamte Bus hat wegen den gestunken. Jedes Mal wenn die ihren Vorhang geöffnet haben kam eine nach Schweiß und Obdachlosen-Geruch riechende Fahne aus deren Richtung. Sarah störte dass extrem. Sie sprach die sogar an und fragte, ob die sich kurz im Klo waschen könnten, weil es nicht auszuhalten war. Selbst der Bus Organisator bemerkte den Gestank irgendwann und deutete an, dass sie ihren Vorhang zulassen sollen. Dabei lachte er extrem, weshalb ich auch hart lachen musste. Nach ca. 12h Busfahrt kamen wir dann endlich völlig fix und fertig in Hanoi an. Zum Glück hatte unsere Unterkunft uns angeboten ein Zimmer in der zwischen Zeit bis unser eigentliches Zimmer fertig ist zu nutzen, um uns auszuruhen. Wir schliefen erstmal den gesamten Tag. Am Abend sind wir dann zu der berühmten Trainstreet gegangen. Am Eingang war ein ziemliches Gewusel, was anfangs schwer zu durchblicken war. Irgendein Typ sprach uns dann an, ob wir ihn mit reinnehmen können. Wir checkten erst nicht was er von uns wollte. Er erklärte dann, dass man nur von einer Restaurantkellnerin reingebracht werden kann und die ihn nicht alleine mitnehmen wollen, da sie lieber Gruppen mitnehmen. Jetzt verstanden wir auch weshalb vor dem Eingang so ein Gewusel war. Natürlich sagten wir dem Typen zu und kamen dann tatsächlich auch direkt mit ihm rein. Eine Kellnerin führte uns zu ihrem Café und wir setzten uns hin und bestellten Getränke. Der Typ stellte sich als Zack aus Miami vor. Wir unterhielten uns mit ihm während wir auf den ersten Zug warteten. Er wirkte nett und korrekt. Jedoch in manchen Punkten auch etwas komisch, da er beispielsweise meinte er will in Vietnam unbedingt noch Hund probieren. Damit können wir natürlich gar nichts anfangen und es auch nicht gut heißen. Naja nach ca. einer Stunde kam dann endlich der erste Zug. Die Atmosphäre war wirklich geil als alle rumgeschrien haben und die Durchfahrt vorbereitet haben. Einer pfiff mit seiner Pfeife, andere Kellner und Restaurant-Mitarbeiter schrien, dass man an seinem Platz bleiben soll, da der Zug so extrem nah an den Cafés vorbeifahren wird. Nach dem zweiten Zug verabschiedeten wir uns dann von Zack, da wir etwas essen wollten. Wir entschieden für ein vietnamesisches Restaurant. Ich bestellte mir eine Pho, die aber leider nicht so gut war. Am nächsten Tag schauten wir uns ein bisschen die Stadt an und steuerten das Note Café an. Das Café war wirklich sehr schön. Überall klebten kleine Notizzettel die Besucher hinterlassen hatten. Selbstverständlich hinterließen wir auch jeder eine Notiz. Abends trafen wir uns dann noch mit Alexia, die wir im Bus nach Vietnam kennengelernt hatten. Wir sind in eine Bar gegangen und haben gemeinsam was getrunken und uns viel unterhalten. Am nächsten Tag schauten wir uns das Prison Museum an und schlenderten etwas durch die Stadt.Read more