Nach einer sehr anstrengenden Busfahrt von 14 Stunden ohne richtigen Schlaf sind wir in der kleinen belebten Stadt Hoi An angekommen. Hier bekamen wir direkt die abweichenden klimatischen Bedingungen zu spüren, denn es war extrem heiß. Die Haupttouristenattraktion ist hier eine sogenannte Basketboat-Fahrt (aufgrund der runden Form des Bootes auch Coconutboat genannt). Die Fahrt damit war echt lustig und spaßig. Neben einer normalen Fahrt gibt es auf dem Wasser auch sogenannte Dancer, zu denen man gegen eine kleine Gebühr einsteigen kann. Sobald man dann von seinem eigentlichen Boot bei denen eingestiegen ist, fangen sie an das Boot schnell kreiselmäßig zu drehen. Wie ein Beyblade 😂. Ich wusste schon vorab, dass ich das unbedingt machen wollte, weshalb ich sofort zusagte, nachdem unser Bootsfahrer fragte, ob er zu den Dancern rüberfahren soll. Sarah wollte eigentlich nicht, jedoch lies der Fahrer des Dancebootes nicht locker und überredete sie schlussendlich. Da es im Endeffekt so viel Spaß machte, was Sarah froh es doch mitgemacht zu haben. Nachdem wir wieder zu unserem Boot umgestiegen waren, fuhr unser Bootsfahrer noch zu einem Spot wo viele Krebse sind. Mit einer Art Angel (einfacher Stock mit Schnur und Köder, ohne Haken) zeigte er uns wie man Krebse rausholt. Danach gab er mir die Angel und ich hielt die Schnur an den Krebs. Dieser schnappte mit seinen Scheren nach dem Köder und ich konnte ihn dann aus dem Wasser ziehen. Sarah durfte natürlich auch nach mir. Ihr Krebs war jedoch etwas härter im nehmen und lies sich nicht so leicht rausziehen. Anschließend ließen wir die Krebse wieder ins Wasser. Am Abend merkte ich, dass es mir irgendwie nicht so gut geht. Tatsächlich war ich dann leider die nächsten 2 Tage in Hoi An nur noch krank. Den Symptomen nach war es sehr wahrscheinlich Corona. Nichtsdestotrotz wollte ich aber weiter, weshalb ich beschloss trotz meiner schlechten gesundheitlichen Verfassung in den Nachtbus nach Saigon (Ho-Chi-Minh-City) zu steigen.Read more