Siem Reap
21 Ogos 2023, Kemboja
🌧 31 °C
Als wir gegen frühen Abend in Siem Reap angekommen sind hat es uns erstmal auf die belebte Pubstreet verschlagen. Dort haben wir was gegessen und bisschen den Vibe genossen. Die Hauptattraktion in Siem Reap bzw. in ganz Kambodscha ist natürlich Angkor Wat. Angkor Wat ist die größte Tempelanlage der Welt mit einer Größe von 162 Hektar. Leider wurde Sarah am nächsten Tag krank, weshalb der Besuch in Angkor Wat erstmal warten musste. Die nächsten paar Tage während Sarah sich auskurierte verbrachte ich damit an den Pool zu gehen und zu chillen. Als Sarah dann wieder gesund war konnten wir endlich Angkor Wat besichtigen. Durch Zufall lernte Sarah noch ein anderes deutsches Mädchen in einer Gruppe kennen die am selben Tag wie wir nach Angkor Wat wollte, weshalb wir beschlossen es zu dritt zu machen. Unsere Tour startete um 4:30 Uhr, damit wir den Sonnenaufgang im Haupttempel erleben konnten. Dafür mussten wir um 3:30 Uhr aufstehen. Da mein Schlafrhythmus leider so war, dass ich normalerweise nicht vor 3 Uhr müde wurde, musste ich die gesamte Nacht durchmachen. Der Sonnenaufgang selber war dann so mittelmäßig, aber der Tempel an sich extrem beeindruckend. Das einzige Problem war, dass es unfassbar heiß war und es eigentlich so gut wie nie Schattenplätze gab. Dadurch wurde es sehr sehr anstrengend. Mein persönliches Highlight war der Tempel Ta Prohm, da dort einzige Szenen für den Film Tomb Raider: Lara Croft (2001) gedreht wurden und ich den Film als Kind sehr gefeiert habe. Gegen 13 Uhr wurden wir erstmal wieder zur Unterkunft gebracht. Wir ruhten uns etwas aus und wurden dann am späten Nachmittag wieder abgeholt um den Sonnenuntergang von einem Aussichtspunkt zu sehen. Der Tag war zwar mega anstrengend aber insgesamt hat es sich wirklich sehr gelohnt. Am nächsten Tag sind wir zu Kambodschas berühmten HeroRATs gefahren. Kambodscha, Vietnam und Laos sind die Länder mit den meisten Landminen auf der Welt. Da es sehr aufwendig ist diese Landminen aufzuspüren hatte ein Mann aus Belgien die Idee Ratten auf den Geruch von TNT zu konditionieren, um Landminen schneller aufspüren zu können. Die ganze Einrichtung und Führung war mit so viel Liebe gemacht, weshalb es echt Spaß gemacht hat. Vor allem als Psychologe war es natürlich auch sehr interessant diesen Konditionierungsprozess mal zu sehen. Abends waren wir dann noch mit Maria essen und haben noch lange geredet. Ihr Plan war es erstmal nach Laos rüber zu fahren und dann von dort aus nach Thailand zu reisen. Mit Glück sehen wir sie nochmal in Thailand wieder.Baca lagi











