Planlos ging der Plan los

Joined September 2019Living in: Cottbus, Deutschland
  • Day37

    Seattle von oben und unten!

    October 17 in the United States ⋅ ☁️ 13 °C

    Der gestrige Abend war schon wieder so unglaublich, dass ich das Gefühl hab mich eine Woche in einer Waldhütte verschanzen zu müssen, um alles verarbeiten zu können. 😅 Wir haben uns um 17:30 mit unserem neuen Gastgeber Bennett in der Lobby des "Columbia Centers" getroffen, dem höchsten Gebäude der Stadt. Es behaust Büros zahlreicher Unternehmen und ein Restaurant sowie einige Tagungsräume im obersten Stockwerk. Allerdings muss man Mitglied sein, um dort Zugang zu bekommen. Zu unserem unglaublichen Glück, arbeitet Bennett dort für Amazon und darf Anhängsel mit hinbringen. Wie grandios absolut hammer genial die Aussicht war kann man sich wohl vorstellen! Bevor er uns jedoch auf der Ebene des Restaurants und dann in den privaten Tagungsräumen, um die Aussicht auf der anderen Seite genießen zu können, rumführte, bekamen wir einen kostenlosen Snack "auf die Hand" - Bratwürstchen mit Sauerkraut, wie passend. 😄 Anschließend erzählte Bennett von einem tollen Örtchen mit super Aussicht dort oben, das er selbst noch niemals sehen durfte: die Damentoilette. 😅 Nun ja... Es ist das schönste Klo, das wir je gesehen haben! Oder um an dieser Stelle Puml zu zitieren: "Alter Bella, du kannst beim Ka**en aus dem Fenster gucken!"😂
    Da wir einen Moment für uns hatten, sind wir wie gewohnt kurz völlig ausgeflippt, haben eine Million Fotos und Selfies geschossen und wieder versucht uns bisschen zu sammeln. Danach haben wir ein Guinness getrunken und einen Avocadotoast mit Krabben gegessen (super lecker 😁) und uns unterhalten. Auf deutsch. Denn Bennett hat als Kind 10 Jahre in Dänemark gelebt, dort Deutschunterricht gehabt und wollte die Gelegenheit nutzen und seine Sprachkenntnisse mal wieder auffrischen. Bedingung war, dass wir unheimlich langsam sprechen mussten, wirklich nicht leicht. 😅 Aber sehr beeindruckend wie gut er es noch konnte. Lieber Kerl, wirkt sehr interessiert an uns und stellte Fragen, die man nicht oft hört, wie welches unser liebstes selbst aufgenommenes Foto sei, welches Wort uns im englischen verrückt erschiene, welchen Ort wir mehr als alles andere mal sehen wollen oder welches unser Lieblingsbuch sei (seines ist "Die unendliche Geschichte" ✨). Genau solche Gespräche, abseits vom "Reise-Smalltalk" gefallen mir. 😌 Wir hatten so viel Spaß, sein Humor ist auch grandios: als er Avocadotoast für uns bestellte, ging Puml davon aus sowohl ich als auch sie würden eins bekommen. Als nur ein Teller mit 2 Hälften kam und ich die beiden nochmal teilte, damit auch Bennett was abbekommen konnte, sagte Puml "Esst ihr mal zu erst, da kommt ja gleich noch ne Portion... Oder?" - ich erklärte ihr, dass wir nur eins bestellt hätten und Bennett daraufhin: "Oh, Prinzessin will also noch mehr?" 😂 Ich hab allerdings auch mein Fett wegbekommen und er hat sich den ganzen Abend darüber lustig gemacht, dass mir der verdammte Begriff "Helikopter" nicht einfiel, als ich vom Hubschrauber sprach und es mit "propella plane" zu umschreiben versuchte. 😂 Haben also den ganzen Abend herzlich und viel gelacht. 😁
    Als wir die Location wechseln wollten und bereits unten waren, fiel Puml auf, dass sie (schon wieder🤦‍♀️) ihren Schal vergessen hatte. 😅 Nur eine Frage der Zeit, bis der endgültig weg ist.

    Danach haben wir einen kurzen Abstecher in die benachbarte Stadtbibliothek gemacht. Architektonisch von uns beiden abgesegnet, gingen wir anschließend zurück Richtung Parkhaus, um mit seinem Caprio durch Downtown zu fahren. Ohne Dach natürlich. 😂 Da ich vorne saß, durfte ich während der Fahrt auch noch in den Genuß seines Massagegeräts kommen. Ich bin vollkommen durchgedreht. 😅 Kann doch alles nur ein Traum sein! Er fragte uns, ob wir noch Lust auf einen weiteren Drink hätten und da wir beide vollgepumpt mit Adrenalin waren, stimmten wir natürlich voller Freude zu! Er parkte das Auto, erzählte von einem Geheimtipp und führte uns in eine verlassene Seitengasse, die durchaus als Kulisse eines Killermovies durchgehen konnte. Wir verließen uns auf unser Gefühl und darauf, dass er uns nicht irgendwo verscharren würde. 😄 Dafür erinnerte er mich auch zu sehr an Nerd Lennard von Big Bang Theory. 🤓 Wie dem auch sei - wir gingen paar Meter, er stoppte plötzlich an einer unscheinbar und normal wirkenden Hauseingangstür und führte uns ein ganz geheimes (!) Klopfzeichen vor. 😂 Als er anschließend die Tür öffnete, saß unmittelbar an der Türschwelle ein Kerl, der uns einen Platz zuwies. Es war rustikal und durch das dämmernde Licht super gemütlich! Direkt am Eingang ging eine kleine Treppe hinauf zum Tresen, unten waren ein paar Tische. Während wir zuvor in chicer Location ein Bier über den Dächern Seattles hatten, tranken wir nun einen Gin Tonic im Keller einer super charmanten (und ganz geheimnisvollen!) Bar mit Backsteinwänden💘. Wir setzten uns in eine kleine Ecke und freuten uns wieder unseres Lebens! Die Liste mit der Auswahl an Whiskey & Gin war lang, und da Puml ja täglich in ihrem Blog damit zu tu hat, ging ihr bisschen das Herz auf. Sie probierte den Kentucky Gin, was sie schon lange vorhatte, ich einen regionalen hier aus Washington. Wirklich guut! Bennett darf hingegen bis Januar wegen einer Unverträglichkeit keinen Alkohol trinken. In einer gegenüberliegenden Ecke, unter der Treppe war ein Platz frei, der sehr fotogen wirkte! Bennett sagte, wir sollen uns da hinsetzen, das würde eine schönes Foto von uns werden! Gesagt getan, allerdings waren alle seine Fotos verschwommen oder zu dunkel, naja. 😂

    Nach unserem Drink fuhren wir mit seinem Caprio (oh man🤦‍♀️) zu ihm nach Hause. Seine Wohnung ist super schön - die Küche offen, mit großem Fenster und Blick auf das viele Grün vor seiner Haustür. Außerdem hat er ein großes Dali-Bild hängen 🕰️💞 und viele Logik-Spielchen rumstehen (er hat Mathematik studiert😄). Eins davon besteht aus zwei sich abstoßenden Magneten, wodurch es wirkt als würde ein Stein in der Luft schweben. Schwer zu erklären, woran ich mich hierbei später allerdings erinnern möchte ist, dass ich es - wie ich halt bin - fasziniert wie ein Kleinkind anfassen wollte und erstmal zerstört habe. 😅 Als der Magnet runterfiel, gab es einen lauten Knall aber Bennett war in der Küche und bekam es nicht mit, wodurch Puml und ich in einen (unerträglichen) unterdrückten Lachanfall verfielen. Während Puml sich auf Klo verkroch, um dem Drang nachzugeben, versuchte ich verzweifelt das wieder zu "reparieren", schaffte es letztlich aber ohne seine Hilfe dann doch nicht. 😅 Soo typisch.. Naja.. Auf unserem Couchsurfing-Profil weisen wir die Leute ja schon darauf hin, dass sie sich mit uns das Chaos ins Haus holen. Sind also vorgewarnt und letztlich selbst Schuld. 😂
    Der Abend war damit aber noch nicht beendet. Denn wir sind lediglich kurz zu ihm gefahren, um uns unsere (gewollte Alliteration an der Stelle) Badeklamotten zu holen und anschließend die Vorteile seiner Mitgliedschaft im Fitnessstudio zu genießen. 😅 Er darf auch dort kostenlos Leute mitbringen und somit haben wir den verrückten Abend mit einem Stündchen Whirlpool ausklingen lassen..ungefähr genauso lange haben Puml und ich auch gebraucht, um von der Umkleide wieder zurück in den Eingangsbereich zu finden. Zu viele Türen. 😂 Der arme Kerl hats schon nicht leicht mit uns. 😅
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  • Day35

    Planlos in Seattle

    October 15 in the United States ⋅ ⛅ 14 °C

    Die letzten beiden Tage waren wirklich super entspannt. Man hat keine großartigen "Must-Sees", die man abklappern kann/muss und kann sich einfach von der Stadtbisschen treiben lassen. Weil es den Tag zuvor so schön war, sind wir erneut im Viertel um den "pike place market" rumgeschlendert. Bevor wir allerdings dahin aufbrachen (etwa 14 Uhr), kam Vamshi bereits von Arbeit. Er war so verkatert, da war es für ihn nicht mehr auszuhalten. 😂
    Da wir ihn den Tag zuvor als Anhängsel hatten, sind wir etwas zügiger als normal durch den Markt und das Viertel gelaufen. 😅 Auch mit dem Fotografieren haben wir uns etwas zurückgehalten, und konnten uns so nochmal etwas mehr Zeit und alles genauer unter die Lupe nehmen. 😌 Wir verloren unser Herz an all die süßen Shops mit so viel liebevoll handgemachten Souvenirs.. Und verzweifelten wie üblich an der Tatsache, dass wir weder uns noch unseren Liebsten noch etwas mitbringen konnten. Wir waren schon bei dem Gedanken angekommen, ein Paket nach Hause zu schicken. Aber das würde alles nur zu teuer und wir konnten uns beherrschen. Daher blieb es wie üblich bei wunderschönen Postkarten. 😅

    Nach einer endlos scheinenden Suche nach etwas bezahlbarem zu essen (wir wurden schon etwas grumpy und irrten nur noch verzweifelt von Laden zu Laden😅), gönnten wir uns ein Sandwich für 12 Dollar, erfreuten uns an dem schönen Sonnenuntergang und unserem unfassbarem Glück mit dem bisherigen Wetter, tranken noch nen Kaffee und machten uns auf den Heimweg. Wir gingen noch mit Vamshi einkaufen (er wollte uns wieder nicht zahlen lassen.. unglaublich😅) und er kochte für uns. Ebenfalls unglaublich. Es war wirklich lecker (an deine indischen Kochkünste kommts aber dennoch nicht ran, Julchen😁). Als Puneeth von seinem Kampfsport-Training kam, wollten die Jungs um 21:30 noch mit uns Eis essen gehen. 😂 Wir fuhren mit dem Auto in ein Viertel, dessen Straßen bzw Bäume komplett mit Lichterketten behangen war! 🤩💫 Sind bisschen durchgedreht im Auto, aber da sie gestern Abend meinten wir könnten auch länger bleiben, können sie uns nicht ganz so kacke finden. 😂 Aber wir hatten Bennet bereits zugesagt. Treffen uns aber morgen abend nochmal in einer Bar.
    Nach dem Eis hielten wir noch an einem Spot mit einem wunderschönen Blick auf die Skyline. Bin so verliebt in diese Stadt. Ich glaube Montréal muss sich den ersten Platz dieser Reise mit Seattle teilen. 💘

    Gestern haben wir den halben Tag damit verbracht, uns einen Plan bzgl Auto und Unterkünfte für die nächste Woche zu machen. Wir treffen uns um 17:30 mit Bennet, unserem neuen Gastgeber, in der Innenstadt. Aufgrund seines Jobs darf er uns mit auf das höchste Gebäude der Stadt nehmen. 🤩 Dort essen/trinken wir was und fahren anschließend zu ihm. Er wohnt zwar etwas außerhalb, kann uns aber morgen früh mit Auto in der Stadt absetzen und abend wieder einsammeln. So haben wir noch einen kompletten Tag in dieser wunderbaren Stadt, bevor wir uns Freitag früh wieder ein Auto mieten und an der Küste entlang auf den Weg nach San Francisco machen. Die ersten beiden Nächte sind dort ebenfalls gesichert - dürfen bei jemandem nächtigen, der direkt in der Innenstadt wohnt - super schöne Aussicht und eigenes Zimmer inklusive. Sind sehr glücklich über unser Glück!😌

    Nachmittag sind wir noch etwas hier im Uni-Viertel rumspaziert, wenngleich etwas plan- und orientierungslos. Entschlossen uns dann doch, nochmal in das mit Lichterketten behangene Viertel Ballard zu fahren, und liefen zur Haltestelle. Als der Bus dann letztlich kam, stellten wir beide fest, dass wir grad eig so gar keine muse haben ne halbe Std im Bus zu sitzen und liefen die selbe Strecke wieder zurück ins Uni-Viertel. 🤦‍♀️😅 Sehr lebendig da, im grunde nur Studenten, sehr viele Geschäfte und Restaurants - jedes zweite ist im grunde ein Thai oder Vietnamese, wodurch uns die Auswahl bzgl des Abendessens wesentlich erleichtert wurde.😅 War ungeheuer lecker, nom nom nom! Puml hatte seit Tagen Heißhunger auf Garnelen und war schon kurz davor sich ne Packung für 13 $ zu kaufen, kam dort dann aber endlich auf ihre Kosten. 😌
    Anschließend holten für uns alle Popcorn und schauten mit den Jungs noch nen Bollywoodfilm.😄 Überraschenderweise war der wirklich ganz gut und witzig, gar nicht so kitschig wie erwartet. 😁 Hatten wirklich tolle Tage hier. So großzügig die beiden. Wenngleich ich glaube, dass besonders Vamshi sich langsam etwas Druck macht mit seinem Single-Dasein und in der Couchsurfing-App vllt eine neue Möglichkeit sieht Mädels kennenzulernen. 😅
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  • Day34

    Überrascht!

    October 14 in the United States ⋅ ⛅ 9 °C

    Kaffee, Bier und Bücher! Ich liebe es hier! Seattle ist die Stadt mit dem weltweit ersten Starbucks und den meisten Brauereien in den USA. Es gibt so viele und gute Cafés & Kaffees und an jeder zweiten Ecke einen Buchladen. Ich bin so in love! Kaum zu glauben, dass wir vorgestern kurz davor waren, weiterzuziehen und Seattle auszulassen. Es ist einfach wunderschön hier! Damit hab ich überhaupt nicht gerechnet, habs mir ganz anders vorgestellt!
    Wir haben vorgestern noch bis Abend aufm Flughafen abgehangen und verzweifelt versucht irgendwie eine Unterkunft zu finden. Da das Budget allerdings immer knapper wird und die Westküste hier unbezahlbar scheint, haben wir mit dem Flughafenshuttle einen Ausflug zum Autovermietungsservice gemacht und gedacht, dass die Angebote vor Ort womöglich günstiger sind als online. 😅 Naja, dem war nicht so und bis auf ein paar Pick Ups waren ohnehin keine Autos mehr verfügbar, wir sollten nächsten Morgen direkt um 8 nochmal kommen. Somit arrangierten wir uns schon mit dem Gedanken eine zweite Nacht auf dem harten Flughafenboden zu verbringen. Aber immerhin war es warm und es gab Toiletten.😅 Allerdings bräuchten wir beide eine Dusche - ein Problem, das auch nicht gelöst wäre, wenn wir uns direkt nächsten Morgen ein Auto gemietet hätten. Aber womöglich hätt man sich in irgendein Backpackerhostel mit Gemeinschaftsdusche schleichen können. 😂
    Aber wie's immer so ist - das Glück ist ein Rindvieh und sucht seinesgleichen. 🤷‍♀️😅 Wir haben gegen 19 Uhr noch eine Zusage über couchsurfing bekommen. Vamshi ist Inder, wohnt mit seinem Mitbewohner in einem absolut geilen Appartement im Uni-Viertel (für das sie monatlich über 2000$ blechen müssen🤦‍♀️) und hatte nach unserer Ankunft sogar noch nen kleinen indischen Snack gezaubert. 😅 Sie arbeiten beide in der Datenanalyse für Nordstorm bzw Amazon und haben sich hier im Studium kennengelernt, wollen aber irgendwann wieder zurück nach Indien.
    Wir saßen zu viert im Wohnzimmer, haben gequatscht und die Jungs haben uns indische Popmusikvideos bei Youtube vorgespielt. War sehr witzig. Anschließend sollten wir ihnen deutsche Musik zeigen. Wir entschieden uns für Helene Fischers 'Atemlos' 😂 Sie waren recht angetan von der Blondine, schätzten sie allerding bereits auf über 50.. 🤔😅

    Nächsten Morgen/Vormittag kochte Vamshi für uns alle Upma - ein Reis-/Griesgericht mit Gemüse und Nüssen. War super lecker. 🤤 Anschließend gingen wir zum wunderschönen und alten Campus, weil er uns die Uni-Bibliothek zeigen wollte. Unglaublich, da kam direkt Hogwartsfeeling auf. Außerdem haben wir hier erfreulicherweise wieder um die 13° und sind direkt aus dem Tiefkühlgemüsemodus in Frühlingsstimmung verfallen. Seattle besitzt den Beinamen "The Emerald City", was so viel heißt wie "Die Smaragdstadt" und in ihren zahlreichen Grünflächen & Parks begründet liegt!💚 Dadurch, dass es hier im Schnitt 220 Tage im Jahr regnet bzw nieselt, sprießen überall am Straßenrand große, wunderschöne Bäume. Umso glücklicher können wir uns schätzen, dass wir gestern und heute so sonniges und warmes Wetter hatten/haben! So ein wunderbarer Gegensatz zum kahlen Vancouver, ich bin hin und weg!💘

    Vom Campus aus gingen wir Richtung Hafen bzw "Waterfront" und spazierten zum Touristenmagnet "Pike Place Market". Wir verliebten uns dort in all die handgemachten Einzelstücke, in die zahlreichen bunten Blumenstände und ärgerten uns, dass alle Mädels dort von ihrem Freund einen Strauß gekauft bekamen. 😅 Anschließend wollte Vamshi uns einen "creepy place" zeigen. Was es nicht besser treffen konnte, denn direkt um die Ecke war eine Wand, an die über Jahre hinweg hunderte von bunten Kaugummis angeklebt wurden. Es war ekelhaft und während andere Selfies davor machten, wollten wir schnell wieder weg da. 😂
    Wir tranken nen Käffchen, liefen durch die mit super süßen Shops besetzten Straßen, Richtung Seattles Wahrzeichen "Space Needle" und landeten letztlich bei Vamshis Bruder und seiner Freundin, die uns allen einen Chai Tee machten (original indischen, nicht den Schmu, den man sonst überall bekommt). Sie empfahlen uns an einen Spot am Wasser um die Ecke zu geben, um den Sonnenuntergang anzusehen und begleiteten uns dahin. Leider war es inzwischen doch sehr bewölkt, aber dennoch ein super schön Fleckchen Erde, an dem man bei gutem Wetter wohl auch hin und wieder einen Wal sichtigen kann. 😮Wenn ich so drüber nachdenke, ist jede Stadt am Meer unglaublich schön. Bis auf Vancouver.

    Wir verabschiedeten uns und überlegen uns mit Vamshi, wo wir jetzt ein Bierchen trinken gehen könnten. Wir landeten in einer großen Halle, wo aktuell Oktoberfest gefeiert wurde. 😂 Unter dem großen Bierangebot hab ich mich für ein Stück Heimat entschieden und 'n Radeberger bestellt. 😄 Vamshi probierte meins, und da ihm seine Wahl uberhaupt nicht schmeckte, bestellte er sich auch eins und überließ es Puml. Allerdings ließ der Service etwas zu wünschen übrig - das Essen von Puml und Vamshi kam erst, als mein Teller schon leer war und auch sein Radeberger brachte der Kellner erst beim 3. Mal nachfragen, das hätten die Deutschen wohl besser hingekriegt. 😂 Womöglich wollten sie es auch nur authentisch halten und sich den Wartezeiten des originalen Oktoberfests anpassen. 🤷‍♀️😅
    Auf dem Rückweg verpassten wir noch die richtige Haltestelle, an der wir hatten aussteigen sollen, weil Vamshi zu angetrunken war, um die Google maps Karte richtig zu lesen. 😂 Er passt gut zu uns.

    Als wir zuhause waren, saß ich noch etwas mit Puneeth zusammen, während Vamshi & Puml noch kurz raus wollten, um etwas Käse zu kaufen. Irgendwie landeten sie aber für 2 Bier noch ina Bar um die Ecke, wodurch der arme Kerl heut mit'm Kater zur Arbeit musste. :D
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  • Day32

    Schlaflos in Seattle

    October 12 in the United States ⋅ ⛅ 6 °C

    Ach, schönes Kanada..Du liegst jetzt hinter uns, und ich werd dich vermissen!😪 Deine einzigartige Landschaft und unberührte Natur! Deine sauberen und kostenlosen Toiletten - egal wo! Dein Bezahlungssystem in Bussen! Deine kanadaroten und übergroßen Ahornblätter! Deine
    überteuerten Preise für Gurken! Deine Waschbären und Schwarzbären! Deine merkwürdigen Ampeln! Und vorallem deine großzügigen, offenherzigen, höflichen Landsleute, die sich ständig entschuldigen (für alles), die sich beim Busfahrer für die Fahrt bedanken, die bei jedem Lächeln zurückgrinsen und mit einer Selbstverständlichkeit helfen, dass man sich allein für den Gedanken schämt, man würde sowas womöglich selbst nicht tun. Du bist kunterbunt, verwirrend und auch etwas komisch - vllt verstehen wir uns deshalb so gut❣️ Ich bin beeindruckt und verliebt und werde wiederkommen!

    So schön dieses einzigartige Land auch ist, war es nun Zeit sich zu verabschieden. Wir haben den letzten Abend in unserer traumhaften Unterkunft mit Frank verbracht, ein deutscher Work & Traveler. Wir saßen gemeinsam in der Küche und versuchten irgendwie ein Plan für die nächsten Tage zu schmieden. Viel zustande kam nicht, wir waren unschlüssig darüber, ob wir noch bleiben oder gehen sollten. Oder mit einem anderen Gast aus dem Hostel vllt doch nach Vancouver Island fahren, oder gar über Umwege auf "Orca Island" gehen, oder mit der Fähre nach Seattle, dort dann ein Auto mieten, oder doch trampen sollte - oder oder oder.. wir hatten irgendwie nirgends eine Unterkunft oder einen handfesten Gastgeber. Es war alles sehr schwammig, und die Hostels einfach zu teuer - ganz egal wo. Total überfordert mit allen Optionen und Möglichkeiten entschlossen wir uns dann für das cleverste, das wir tun konnten: abwarten und Tee trinken und ne Folge "Suits" gucken. Sollen sich doch wieder Zukunftsbella & Zukunftspuml mit der Frage rumschlagen, waren immerhin noch 12 Std Zeit bis zum Auschecken.😅

    Nun ja, nächsten Tag sind wir mit dem Bus zunächst in die Innenstadt und haben entschieden, nach Seattle zu trampen. Wir waren beide nicht mehr sehr in der Stimmung für Vancouver. Demzufolge besorgten wir uns wieder ne Pappe, fuhren an den Stadtrand, tranken noch nen Käffchen und haben uns an nem wirklich guten Spot positioniert. Es dauerte wieder keine 15min, da bot uns diesmal tatsächlich eine Dame an, uns bis zur Grenze mitzunehmen. Sehr cool! Wo wir vorher doch noch darüber gesprochen hatten, dass Frauen sowas wohl weniger tun würden, es aber mal schön wäre bei einer mitzufahren. "Lanny" war super aufgeregt und überrascht von sich selbst, da sie davon überzeugt war, sowas niemals zu tun - wir hätten aber so herzlich gelacht und Spaß gehabt, da hätte sie nicht anders gekonnt. 😄 Am Ende war sie es, die ein Selfie mit uns wollte, um ihren Kindern davon erzählen zu können.😄 Sie ließ uns direkt vor der Grenze auf einem Parkplatz raus und verabschiedete sich mit den Worten, dass wir ihre Fahrt versüßt hätten. 😌

    Auf dem Parkplatz wurde uns klar, dass wir weder unsere Bananen & Äpfel noch unsere halbvolle Flasche Wein durchkriegen. Und da ich ja dazu erzogen wurde sparsam und nicht verschwenderisch zu leben, mussten wir wohl oder übel beides noch verputzen. 🤷‍♀️ Also setzten wir uns auf die Bordsteinkante, genossen die Sonne und ein paar Schlückchen Weißwein (und das ohne Papiertüte, wir Rebellen!) und gingen dann zur Grenze. Genaugenommen direkt über die Grenze. Wir spazierten einfach in die USA, ohne dass es jemanden scherte.😅 Dann standen wir da und dachten uns, dass das doch nicht richtig sein kann. Wer weiß wie das alles vonstatten geht - sollten wir nicht irgendwie wieder registriert sein?! Also gingen wieder zurück nach Kanada 😂 völlig verwirrt suchten wir nach Schildern, oder sonstigen Hinweisen wo wir hin sollten. Irgendwann winkte uns ein Polizist zu einem kleinen Häuschen und wir ließen das übliche merkwürdige Verhör über uns ergehen (Wo wollt ihr denn hin? Wann reist ihr aus? Von wo geht euer Flug? Habt ihr einen Job in Dtl oder seid ihr Studenten? Wieviel Geld habt ihr denn dabei? Das ist aber ganz schön wenig, damit kommt ihr nicht weit - wo schlaft ihr denn? Und wie wollt ihr von A nach B kommen? Was ist denn das für ein Pappschild - aha ihr wollt also trampen, das ist hier eigentlich nicht erlaubt. Naja seid vorsichtig und viel Spaß.) 😂 Schade, dass wir die Waschbären nicht mitgenommen hatten, wie wir es eig gerne getan hätten. Nach wilden Tieren hatte er diesmal nämlich nicht gefragt! Ärgerlich.

    Keine 100m weiter, wir waren noch nicht mal am eigentlichen Spot angekommen, hielt bereits ein Fahrer an und meinte, dass er uns zwar nicht bis Seattle - aber immerhin 10 Meilen mitnehmen könnte. Während ich das Angebot direkt annehmen wollte, war Puml etwas skeptisch. Er sprach sehr leise und auch 10 Meilen erschienen ihr nicht wirklich lohnenswert. Letztlich dachte auch sie sich, naja was solls - besser als nichts. Gott sei Dank! Denn was danach folgte, kann in Dingen Großzügigkeit auf eine Ebene mit Sam aus Montréal gesetzt werden. Unglaublich was Leute für zwei fremde Backpackermädels tun und auf sich nehmen! Wir stiegen also ein und frühstückten die üblichen Themen ab. Todd, so sein Name, ist Familienpapa und erzählte dass seine 2 Söhne und 2 Tochter in Seattle studieren würden. Er hätte noch eine Couch dahin zu bringen in der nächsten Zeit, und überlegte unseretwegen es eben diesen Abend noch zu tun. Er telefonierte mit seiner Frau Mary und seinem Sohn und so fuhren wir zu ihm nach Hause, er lud mit ihr die Couch in seinen Truck und wir machten uns auf den Weg nach Seattle. Mary kam auch mit. Schon unglaublich, dass sie ihre Pläne für uns so umschmeißen. Wir erzählten, lachten und hatten Spaß und fuhren irgendwann in die Stadt Burlongton hinein, wo von weitem schon die Scheinwerfer eines Football Platzes zu sehen waren. Todd erzählte, dass Freitagabend sei - da sei Football angesagt! Und wir antworteten, dass wir uns das auch irgendwann mal ansehen müssten. Kaum den Satz beendet, bog er auch schon wortlos ab und parkte das Auto vor der entsprechenden Highschool. Wir konnten das gar nicht fassen. Aber sie bezahlten uns wirklich den Eintritt von jeweils 6$ und spendierten sogar noch Popcorn! Und so feuerten wir an einem Freitagabend in einer Kleinstadt in den USA mit einer fremden Familie eine unbekannte Football-Mannschaft an und konnten überhaupt nicht realisieren was grad passiert. 😅 Das Feeling war absolut geil, überall junge Schüler, kleine Kinder, Mütter und Väter - ganze Familien waren da und feierten leidenschaftlich das Team der Highschool an. Man fühlte sich wieder wie einem Filmset entsprungen! Total verrückt!

    Wir fuhren ein Stück weiter, als Mary uns fragte, ob wir Hunger hatten - wie bejaten und schwuppdiwupp, saßen wir in einem Diner und die beiden bestanden darauf unser Abendessen und unseren Cocktail zu bezahlen, wir seien schließlich ihre Gäste! Konnten das alles gar nicht fassen. Sie erzählten uns, dass ihre Kinder (19,21,23,25) nun alle auf dem College sind und es für sie jetzt äußerst merkwürdig sei, so plötzlich mit leerem Haus. Verständlich. Aber dadurch haben sie es wohl auch ein bisschen genossen, zwei junge Mädels etwas umsorgen zu können. :D aber was wir sie an diesem Abend gekostet haben müssen, darf man sich gar nicht vor Augen führen. 😅 Als wir in Seattle ankamen, zeigten sie uns kurz das Viertel in dem die Verbindungsstudengten der Uni wohnten. Total krank! Jede Verbindung hatte ihre eigene Villa und war nach einem griechischen Buchstaben benannt. Es war Freitagabend und somit war in jeder einzelnen Villa ne eigene Party und die Straßen mit betrunken Studenten gefüllt. Szenen, die man aus Filmen kennt und einem stets total übertrieben erschienen, aber knallharte Realität zu sein scheinen. 😂 Uuuunglaublich! Wer geht denn bei so einem Studentenleben noch in die Vorlesung. 😅 Wir hielten kurz an der Seite an, damit Todd seine Tochter anrufen und fragen konnte, ob sie kurz Hallo sagen möchte. Mary meinte währenddessen nur, dass sie vermutlich zu betrunken sei. 😅
    Nun ja, da wir bis dato immernoch keine Unterkunft hatten, sagten wir den beiden sie sollen uns auf den Flughafen fahren. Das erschien uns als eine gute Anlaufstelle, wenn man mal keinen schlafplatz hat. 🤷‍♀️😅 Zuvor zeigten sie uns allerdings noch den Aussichtspunkt gegenüber von Seattle mit tollem Blick auf die leuchtend bunte Skyline. Es wurde jedoch langsam echt frisch und wir waren auch schon echt müde. 23:15 war es bereits und ich bezweifle, dass die beiden noch die Couch bei ihrem Sohn abgegeben hatten. Somit haben sie die insgesamt 4 Std lange Autofahrt nur für uns auf sich genommen. So zuckersüß, ist doch unfassbar...

    Wir bedankten uns zum Abschied mit aller Herzlichkeit, die wir aufbringen konnten und drückten sie gefühlt 10 mal. Aber alles war nicht genug, um unsere Dankbarkeit auszudrücken.. Einfach Wahnsinn..
    Wir suchten uns dann einen kleinen Platz in einer Ecke, wo wir zwischen Wand in Stühlen mit unseren Schlafsäcken versuchten ein paar Std zu schlafen. 😅 Puml gelang das gar nicht gut, ich hingegen kann ja überall pennen - das einzige was mich störte war das helle Licht. 😑 Nun waren wir eben Käffchen trinken und gucken jet, tmal was der Tag noch so bringt. 😅
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  • Day30

    Vancouver: Stadt der Gegensätze

    October 10 in Canada ⋅ ⛅ 9 °C

    Wir sind jetzt seit Sonntag in Vancouver und haben uns gestern endlich mal auf den Weg in die City gemacht. Leider muss ich immernoch sagen, dass mich die Stadt nicht sonderlich beeindruckt. Und mich unbeeindruckt zu lassen ist bekannterweise nahezu unmöglich. Zumindest die Innenstadt tat es mir aus mehreren Gründen nicht sonderlich an. Zum einen ist das Grün ausschließlich auf den Stanley Park an die Nordspitze der Halbinsel verbannt und auch ein richtiges Zentrum scheint es irgendwie nicht zu geben.. Außerdem scheint Vancouver bekannt für sein krasses Obdachlosen- und Drogenproblem zu sein. Einige Leute, die wir auf unserer Reise bisher kennenlernten, hatten uns bereits davon erzählt, wodurch wir schon etwas drauf eingestellt waren, allerdings haben wir nicht weiter drüber nachgedacht - Obdachlosigkeit gibt es schließlich in jeder größeren Stadt. Daher hat der harte Kontrast doch recht nachhaltig beeindruckt: nicht weit vom uninspirierendem, beton- und glasgeziertem Bankenviertel befindet sich "Downtown Eastside". Eine Eingabe bei Google zeigt schnell wie bekannt das Viertel für seine Armut & Obdachlosigkeit sowie Drogenkonsum sonstiges Elend zu sein scheint. Beliest man sich etwas dazu, zerreißt es einem fast das Herz, einfach schrecklich. Die HIV Rate soll dort so hoch sein, wie in manchen Teilen Afrikas..

    Zwischen Downtown und Downtown Eastside befindet sich "Gastown", das historische Viertel der Stadt. Einige Cafés und Shops sehen ganz charmant aus, allerdings steht auch viel leer und aufgrund jener Umstände waren auch dort bereits viele verlorene Seelen und skurrile Gestalten unterwegs. Abends würd ich da keinesfalls mehr rumlaufen, selten so unwohl gefühlt in einer größeren Stadt. Und am Tage. Einfach furchtbar das Leid auf so konzentrierte Weise zu sehen.. Wobei wir mit dem Schlimmsten ja nicht mal konfrontiert wurden, Gott sei Dank. Es ist unfassbar wie schnell sich das Bild ändert, man kommt aus einem Einkaufszentrum und nur ein paar Straßen weiter wird einem schlagartig das Übel der Stadt präsentiert. Mir ist etwas schleierhaft wie Vancouver immer wieder zu einer der lebenswertesten Städte der Welt gezählt werden kann.. Bisher gefällt sie mir nur aus der Ferne. Hier im grünen North Vancouver, am Rand der Berge und auf der anderen Seite der City, mit Blick auf die Skyline (und in dieser grandiosen Unterkunft) bleib ich gern länger. 😅 Das Umland und Vancouver Island sind mit größter Sicherheit allemal wunderschön und sehenswert! Die Lage der Stadt ist schließlich auch einmalig, so direkt zwischen Meer und Bergen. Aber für Vancouver Island haben wir weder Geld noch Zeit, wir müssen uns langsam auf den Weg zur West Coast machen und demzufolge hälts mich nicht sonderlich für länger hier..
    Trotz des kleinen Einblicks in die Schattenseiten, hatten wir gestern einen schönen Tag. Wir haben uns Abend noch 2 Bier bzw. ne Flasche Wein und etwas Käse besorgt und haben in der Unterkunft noch sehr viel Spaß gehabt. 😄
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  • Day28

    Glück gehabt!

    October 8 in Canada ⋅ 🌧 8 °C

    Diese zauberhafte Aussicht dürfen wir die nächsten 3 Tage von unserer Unterkunft in North Vancouver aus genießen! Weiß ich auch nicht so recht wie wir jetzt hier gelandet sind - ging plötzlich alles so schnell. Wir haben den gestrigen Abend und den gesamten Vormittag damit verbracht unseren nächsten Schlafplatz sicher zu stellen, denn während wir überall sonst keine großen Anstrengungen aufbringen mussten, um ein Angebot über Couchsurfing zu erhalten, sind die Vancouvianer (?! Klingt irgendwie falsch..) dahingehend eher verhalten und wir mussten uns tatsächlich mal bemühen. 😅 Das Angebot bei booking.com & airbnb war auch eher schlecht als recht und nicht sonderlich günstig, oder aber 15km vom Zentrum entfernt.. Ich hatte irgendwann schon kaum noch Lust auf diese Stadt, da sie soo groß, architektonisch bisher nicht sonderlich ansprechend und die Wege so endlos lang erschien(en) .. Allerdings haben wir bisher auch immer recht zentral gehaust, so sonderlich viel größer als jede andere Stadt ist sie also auch nicht, nur verhältnismäßig teuer, wodurch wir außerhalb wohnen müssen. Vancouver selbst kann folglich nichts dafür, dass wir arme Schlucker sind und bekommt daher die nächsten Tage doch nochmal eine neue Chance. 😅

    Wir suchten also unglaublich lange, bis Puml wie aus dem Nichts dann doch noch auf DIE Unterkunft stieß. Wundervoller Ausblick auf die Stadt, Frühstück inklusive (und auch sonst kann man sich an Bagels, Obst, Kaffee und selbstgebackenen Keksen bedienen), wunderschöne Wohnung mit nur einer handvoll Besuchern, Gemeinschaftsküche & WG-Feeling, grüne Umgebung, der Bus direkt vor der Haustür und das alles für nur 20€ pro Kopf!
    Auf dem Weg hier her haben wir uns noch einen Kaffee gegönnt. Während ich meine 2 $ zahlte, konnte Puml ihr Portemonnaie nicht direkt finden und bekam ihren umsonst. Vermuten wir zumindest. Sind uns nicht ganz sicher, ob wir ihn ich doch irgendwie missverstanden hatten, er schaute nämlich schon leicht verwirrt als wir gingen. 🤷‍♀️😂
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