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🚐 Winter Tour 🇪🇸

Schauen wir mal, wo wir hinkommen. Okumaya devam et
  • der fast perfekte Platz

    8 Ocak, Ispanya ⋅ ☀️ 12 °C

    Hier hätten wir bleiben können. Das steile Ufer und die hohen Klippen waren mir wegen Max zu riskant. Wie doof er inzwischen sein kann, haben wir gestern schon im Schnee gesehen. Und Ziva ist nicht viel besser, wenn sie einem Hasen nachjagt. Drum beschließen wir, eine Nacht auf dem Campingplatz zu verbringen. Dann bekommt Tanja wenigstens ihre heiße Dusche.Okumaya devam et

  • Gorafe

    9 Ocak, Ispanya ⋅ ☁️ 11 °C

    Jetzt erreichen wir das eigentliche Ziel unserer Wintertour. Die Gorafe Wüste.
    Die Gorafe entstand, als sich in einer tektonischen Senke der Betischen Kordillere über Millionen Jahre ein großer See bildete, der mächtige Sedimentschichten aus Ton, Sand und Kalk ablagerte. Nach dem Austrocknen des Sees erodierten Wind und Wasser diese Ablagerungen zu der heutigen spektakulären Badlands-Landschaft mit tiefen Schluchten und bizarren Felsformationen.
    Wer schon mal auf dem schlammigen Grund eines ausgetrockneten Sees nach Regen spazieren wollte, kennt das Problem, auf welches wir heute hier treffen. Der Boden wird matschig und extrem rutschig, nicht ganz optimal, wenn es rechts und links zig Meter nach unten geht. Ich habe mich auf diese Offroad Strecke echt gefreut – aber nach ein paar Kilometern beschließen wir umzudrehen. Die Piste ist auch ohne Matsch durch den Regen in 2025 nur noch schwer befahrbar. Vor allem mit einem Fahrzeug, das nichts für grobes Gelände gebaut wurde.

    Der Sprinter kam zwar ganz gut mit dem Schlick zurecht, aber er war nicht zu lenken, er rutschte einfach den Spurrinnen hinterher, egal wie tief sie waren. Da ich die Strecke aus Videos kenne, hatte ich eine Vorahnung von dem, was noch kommen wird, darum haben wir beschlossen zu wenden, bevor es kein Zurück mehr gibt.
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  • Blockade am Zufahrtsweg

    12 Ocak, Ispanya ⋅ ☀️ 13 °C

    2019 waren wir schon einmal hier – damals mit fast leerem Tank am LKW. Und heute mit dem Sprinter dasselbe Problem. Mit 14l im Tank hat man an extremen Steigungen das Problem, dass der Diesel nach hinten läuft und die Benzinpumpe nur noch Luft zieht.
    Dieses Mal gab es noch ein kleines Problem dazu: Die extremen Auswaschungen des Weges haben ihren Tribut gefordert. Ein herrenloser Hundefänger liegt auf dem Weg. Er muss umfahren werden was mit dem Sprinter nicht ganz einfach ist, er passt nur gerade so daran vorbei. Mir ist bewusst, dass jetzt nicht viel schiefgehen darf, denn sonst geht uns der Sprit aus.

    Also Luft aus den Reifen und mit x mal Rangieren an dem anderen vorbeigedrückt. Ein Glück sind wir am Ende doch gut oben angekommen – ganz ohne Spritmangel.
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  • Ermita Virgin de la Sierra

    13 Ocak, Ispanya ⋅ ☁️ 10 °C

    Madame Hundekind Ziva hat seit wir unterwegs sind, eine entzündete Kralle, und es will nicht besser werden. Schon vor 2 Wochen waren wir in Huelva beim Tierarzt und heute wieder. Inzwischen kam noch etwas hinzu, man weiß nicht genau, was es ist. Wir hoffen, dass es nur ein Pilz ist und wieder vergeht. Ein Bluttest wird hoffentlich mehr sagen.
    Wir sind gerade etwas planlos über den weiteren Verlauf. Sollen wir nach Portugal zurück, oder bleiben wir noch in Spanien? Das Wetter ist an der Algarve besser, und eigentlich wollten wir da noch vorbeischauen, bevor es nach Hause geht.
    Für die kommende Nacht haben wir uns erstmal einen Platz auf 1100 Metern gesucht, mit herrlichem Ausblick über das Land.
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  • Algarve

    14 Ocak, Portekiz ⋅ ⛅ 14 °C

    Es soll jetzt wieder 5 Tage lang bedeckt und regnerisch sein. Da haben wir keine Lust drauf und beschließen, heute einen größeren Sprung nach Westen zu machen. In Südportugal scheint die Sonne und es gibt höchstens 2 Tage schlechtes Wetter. Da wir ohnehin auf dem Rückzug sind, passt das für uns und wir besuchen noch Freunde. Heute war also reiner Fahrtag mit 350km.Okumaya devam et

  • Estação Ferroviária de Quintos

    17 Ocak, Portekiz ⋅ ☁️ 11 °C

    Auf der Suche nach einem abgelegenen Platz, wo man vielleicht auch mal ein paar Tage bleiben kann, finden wir diese antike Bahntrasse.

    Die Estação Ferroviária de Quintos gehört zur stillgelegten Ramal de Moura, einer etwa 59 km langen Nebenbahn, die Beja mit Moura verband. Der Abschnitt Beja–Quintos war der erste Teil der Strecke und wurde am 2. November 1869 eröffnet; die vollständige Linie bis Moura war erst 1902 fertiggestellt. Ursprünglich als "Linha do Sueste" geplant, sollte sie bis zur spanischen Grenze Richtung Sevilla führen, was jedoch nie realisiert wurde. Am 2. Januar 1990 stellte die CP den Betrieb wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit ein. Heute werden die alten Bahnhöfe über das Programm "Revive Natureza" für touristische Nutzung ausgeschrieben, und Teile der Strecke werden zu Radwegen umgebaut.

    Auf dem Satellitenbild kann man die Gleise noch sehen – ich habe also Hoffnung, dass auch hier mal ein Bahntrassenradweg entstehen wird.

    Der Bahnhof selbst ist übrigens überhaupt nicht sehenswert und auch ziemlich vermüllt.
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  • Guadiana

    17 Ocak, Portekiz ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir folgen den Gleisen etwas über ziemlich matschige Wege. Ohne Allrad hätte ich mich nicht ins Flusstal getraut. Aber so finden wir am Fuß einen schönen, garantiert ruhigen Platz. Komplett ohne Mobilfunkempfang erfreuen wir uns an turboschnellem Internet über Starlink.

    Wir sind wieder am Guadiana - dem Fluss, wo unsere erste Nacht der Reise verbrachten.
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  • Alqueva-Stausee

    18 Ocak, Portekiz ⋅ ☀️ 9 °C

    Der Alqueva-Stausee im Alentejo ist der größte Stausee Westeuropas und erstreckt sich über eine Fläche von rund 250 Quadratkilometern. Seit seiner Fertigstellung 2002 dient er der Bewässerung, Stromerzeugung und hat sich zu einem beliebten Erholungsgebiet entwickelt. Durch die geringe Lichtverschmutzung der Region wurde das Gebiet zudem als Starlight-Reservat anerkannt – ideal für Sternenbeobachtung.

    Heute brachen wir bei milden 16 Grad Richtung Spanien auf. Als Zwischenstopp haben wir uns den Stausee ausgesucht, wo wir übernachten werden – bei der Ankunft waren es nur noch 12,5°C, also deutlich frischer. Morgen geht die Reise weiter, aber erstmal genießen wir die Ruhe am Wasser.
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  • Ende

    19 Ocak, Portekiz ⋅ ☀️ 5 °C

    Eine schöne Tour endet heute. Wir waren noch in Badajoz einkaufen und tanken. Danach folgen die letzten 190km bis nach Hause. Der Winter ist noch lange nicht vorbei - aber nach den aktuellen Erkenntnissen ist der Winter im Haus deutlich angenehmer als in diesem uninsolierten Hymer, wo die Heizung ohne Pause durchlärmt und Unmengen an Diesel verballert. Eine erste Hochrechnung sagt, dass wir fast 100 Liter Diesel nur für die Heizung verballert haben. Da heize ich doch lieber mein Haus klimaneutral mit Solarstrom und eigenem Holz.Okumaya devam et

    Gezinin sonu
    19 Ocak 2026