🌞 Tag 4 – Palma & Café ☕
March 3 in Spain ⋅ 🌬 15 °C
Der vierte Tag auf Mallorca begann ganz geruhsam.
Nach einer guten Nacht empfing uns ein wundervoller, sonnenreicher Morgen, der uns beinahe drängte, diesen Moment einfach zu genießen.
So setzten wir uns nach dem Frühstück an den Pool, mit Blick auf das Meer. Die Sonne wärmte bereits angenehm, das Wasser glitzerte, und man spürte dieses stille Gefühl: Heute darf der Tag langsam beginnen. 🌊☀️
Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg.
Mit der Buslinie 25 fuhren wir direkt hinein nach Palma de Mallorca, ins Zentrum der Stadt.
Palma ist eine dieser Städte, die mich immer wieder anziehen.
Ihre verwunschenen Gassen, die alten Fassaden, das Licht, das zwischen den Häusern hindurchfällt – all das hat etwas Eigenes, fast Zeitloses.
Ich kenne Mallorca eigentlich erst seit 2016, doch seitdem habe ich diese Insel sehr lieb gewonnen. Früher dachte ich oft, Mallorca sei vor allem eine Insel der deutschen Urlaubswelt. Doch gerade um diese Jahreszeit, am Anfang des Jahres, zeigt sie eine ganz andere Seite – ruhiger, gelassener und voller Charme. 🌿
Natürlich zog es uns wieder zu einem Ort, der inzwischen fast schon zu unserem kleinen Ritual gehört:
die historische Bäckerei Forn de Santo Cristo.
Dieses Café besuchen wir immer wieder gerne.
Dort kehren wir ein, bestellen einen Kaffee, manchmal einen Cafe con Leche, und natürlich eine Coca de patata – dieses wunderbar weiche mallorquinische Gebäck.
Der Duft von frischem Brot und süßen Ensaimadas liegt im Raum. Hinter der Theke stapeln sich die Backwaren, und die Menschen kommen und gehen.
Viele scheinen ganz selbstverständlich ihren täglichen Besuch hier zu machen. Man kennt sich, grüßt sich, bestellt fast wortlos. Es wirkt wie ein kleiner Treffpunkt des Alltags – nicht nur für Reisende, sondern vor allem für die Menschen der Stadt.
Wir sitzen dort einfach eine Weile.
Schauen hinaus auf die Straße, beobachten das Leben, die Schritte der Passanten, Gespräche, kleine Begegnungen.
Es sind diese Augenblicke, die eine Reise besonders machen.
Nicht die großen Sehenswürdigkeiten – sondern das stille Sitzen bei einem Kaffee, während draußen das Leben vorbeizieht. ☕
Am Abend kehrten wir zurück ins Hotel, ruhten uns noch ein wenig aus und gingen anschließend zum Abendessen.
Später zog es uns noch einmal hinaus.
Wir machten einen Spaziergang entlang der Promenade, das Meer neben uns, die Luft mild und klar. 🌙
Schließlich hielten wir noch im Schwesterhotel Pilari an, wo an diesem Abend getanzt wurde. Musik, Bewegung, Lachen – es machte Freude, einfach zuzusehen und die Stimmung auf sich wirken zu lassen. 💃🕺
Spät kehrten wir zurück.
Der Abend klang ruhig aus – und mit ihm ein weiterer Tag auf dieser Insel, die uns immer wieder zeigt, dass Reisen oft aus kleinen Momenten besteht:
ein Platz in der Sonne,
eine Tasse Cafe con Leche,
ein Stück Coca de patata
und das stille Beobachten des Lebens.Read more

























