• Andreas Stein
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Mallorca zum Jahresbeginn

Tag 1 – Zwischen Duft und Horizont Read more
  • Trip start
    February 28, 2026

    Tag 2 – Ankommen im Langsamen 🌊

    February 12, 2020 in Spain ⋅ ☁️ 14 °C

    Unser erster voller Urlaubstag auf Mallorca stand im Zeichen der Müdigkeit. Nicht die schöne, leichte Müdigkeit eines langen Strandtages – sondern diese nachhaltige Erschöpfung, die erst einmal Raum braucht.
    Vielleicht war es die Reise. Vielleicht die letzten intensiven Wochen. Vielleicht einfach das, was Körper und Seele manchmal nachtragen.

    Nach einem ausgiebigen Frühstück 🥐☕ – mit Blick auf das noch ruhige Meer – beschlossen wir, nichts zu überstürzen. Erst einmal ankommen. Durchatmen. Entspannen.

    Am Nachmittag machten wir uns dennoch auf den Weg mit dem Auto 🚘 Richtung Ostküste. Ein wenig Landschaft sehen, vielleicht eine kleine Bucht entdecken. Doch heute war Nationalfeiertag auf Mallorca 🇪🇸, "Día de les Illes Balears" (Tag der Balearen) – und das merkten wir schnell. Straßen voller Ausflügler, Parkplätze überfüllt, kleine Orte belebt.

    https://mallorcantonic.com/de/balearic-day/

    Manchmal zeigt einem eine Insel freundlich, aber bestimmt:
    „Heute nicht.“
    Also kehrten wir um.

    Zurück am Hotel schlenderten wir lange an der Strandpromenade entlang 🌴. Das Licht war weich, die Luft kühl bei etwa 16 Grad. Die See bewegte sich ruhig. Keine Hochsaison, kein Lärm – eher ein gedämpftes Murmeln aus Wind und Wellen.
    Vor dem Abendessen gönnte ich mir noch einen kurzen Erfrischungsschlaf 😴.
    Ein Geschenk, wenn man ihn zulassen kann.
    Später werden wir uns noch ein wenig in den Gesellschaftsraum setzen 🍸 – vielleicht ein Cocktail, ein paar leise Gespräche, kein großes Programm.
    Es war kein spektakulärer Tag.
    Und er musste es auch nicht sein.

    Vielleicht ist genau das die eigentliche Qualität dieses Urlaubs:
    Den eigenen Aktionismus hinter sich lassen.
    Nicht ständig erleben müssen.
    Sondern einfach da sein.
    Der Moment genügt. ✨
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  • Tag 1 – Zwischen Duft und Horizont ✈️☀️

    February 28 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C

    Die Vorbereitung war entspannt. Kein Druck, kein Getriebensein – eher ein ruhiges Losgehen. Am Morgen brachte uns ein Uber zum Flughafen 🚗. Die Stadt noch im Halbschlaf, wir schon ein Stück unterwegs.
    Der Check-in verlief schnell und freundlich 😊. So darf eine Reise beginnen.
    Und dann dieser kleine, fast beiläufige Moment:
    Ein Cappuccino in der Hand ☕ – und dazu ein Hauch von Chanel 🌸. Ein Duft, den ich mir dort gegönnt habe. Einfach, weil ich Lust hatte, etwas Neues auszuprobieren. Ein feiner Kontrast zwischen Flughafenatmosphäre, rollenden Koffern 🧳 und diesem eleganten Duft, der plötzlich eine ganz eigene Geschichte erzählt.
    Boarding um 10:45 Uhr 🛫.
    Zwei Stunden Flugzeit – zwei Stunden zwischen Alltag und Insel 🌍.

    Der Flug war wirklich angenehm ✈️.
    Wir hatten zwei richtig gute Plätze – und noch bessere Gespräche 😊. So verging die Zeit fast wie im Flug.

    Etwas holpriger war dagegen die Suche nach dem Shuttle, das uns zu Sunny Cars bringen sollte 🚐. Die Beschreibung war leider wenig hilfreich und führte uns zunächst in die falsche Richtung. Ein kleiner Irrweg gehört wohl dazu. Schließlich erreichten wir den Ort der Fahrzeugübernahme – und nahmen unseren dunkelblauen Opel Corsa in Empfang 🚘.

    Seit ich zuletzt einen Corsa gefahren bin, hat sich einiges getan. Dieses Modell fährt sich erstaunlich angenehm und ruhig. Man spürt, wie Technik sich weiterentwickelt – unauffällig, aber deutlich.

    Etwa zehn Minuten später erreichten wir unser Hotel, das allsun Hotel Riviera 🏨. Der gebuchte „Meerblick“ entpuppte sich als seitlicher Meerblick – mit einem charmanten Blick durch eine Palme 🌴 auf das Wasser 🌊. Ein wenig versteckt, aber dennoch da.

    Das Hotel selbst ist eher klein und überschaubar. Einen großen Spa-Bereich sucht man hier vergeblich; dafür muss man etwa 50 Meter weiter zum allsun Hotel Pil·larí laufen 🚶‍♂️.

    Unser erster Spaziergang entlang der Meerespromenade ließ uns langsam ankommen 🌅. Die Weite. Die Ruhe. Dieses gedämpfte Licht am Nachmittag – es tat gut.

    Alles ist hier etwas kleiner – auch das Buffet 🍽️. Aber es ist ausreichend und liebevoll angerichtet.

    Nach den intensiven Wochen zuvor gingen wir früh schlafen 😴.
    Und schliefen fast durch bis zum nächsten Morgen.

    Ich mochte an diesem Tag dieses ganz Unaufgeregte, damit ein ruhiges Ankommen.
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  • 3. Tag - Zwischen Bergen und Meer 🌊✨

    March 2 in Spain ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht begann der Morgen ohne Eile. Beim Frühstück saßen wir lange ☕🥐. Draußen war es nicht wirklich warm – vielleicht 17 Grad. Frisch. Ein wenig kühl auf der Haut 🧥. Der Himmel meist bewölkt ☁️, doch immer wieder brach ein Streifen Blau durch die Wolken. Und dann – ganz unvermittelt – legte sich ein Sonnenstrahl auf unsere Gesichter 🌞, als wolle er sagen: Ich bin trotzdem da.

    Noch am Tisch gratulierten wir einer lieben Frau zu ihrem 90. Geburtstag 🎂. Neun Jahrzehnte Leben – das hat Gewicht. Ihre Stimme klang bewegt und dankbar. Für einen Moment wurde der Morgen stiller.

    Dann machten wir uns auf den Weg in Richtung Valldemossa, hinauf in die Serra de Tramuntana 🚗.
    Die Straße schlängelte sich durch Felsen und Pinien 🌲. Kein großes Panorama, das beeindrucken will – eher diese ruhige, würdige Präsenz der Berge. Die Landschaft wirkte weit und zugleich vertraut.

    Valldemossa empfing uns mit schmalen Gassen, Naturstein, Blumenkübeln an den Häusern 🌺. Kleine Heiligenbilder in den Mauern, alte Holztüren 🚪, die schon viel gesehen haben. Man geht hier automatisch langsamer. Niemand hetzt.

    Natürlich kehrten wir in der Cafetería Bar Meriendas ein, gegründet 1964. Café con leche ☕ und eine Coca de patata 🍰. Der Kuchen weich, fast wolkig. Der Kaffee wärmte die Hände. Draußen zogen Wolken vorbei, dann wieder dieses kurze Aufbrechen ins Blaue 🌤️. Und erneut ein Sonnenstrahl, der uns streifte – wie eine leise Bestätigung.

    Wir saßen einfach da.
    Ein älteres Paar schlenderte Hand in Hand vorbei 💑. Junge Reisende suchten lachend nach dem perfekten Foto 📸. Eine Familie ordnete sich vor einer blumengeschmückten Tür. Es machte Freude, Menschen zu beobachten – wie sie sprechen, lachen, innehalten.

    Zwischen Kaffee und Coca de patata entstand eine stille Leichtigkeit. Nicht, weil alles perfekt war. Sondern weil wir da waren.

    Am Nachmittag fuhren wir die schmale Straße hinunter nach Port de Valldemossa 🚘. Die Serpentinen sind eng; manchmal passt kaum ein zweites Auto vorbei. Unten öffnet sich das Meer 🌊.

    Port de Valldemossa war über Jahrhunderte der kleine Arbeits- und Fischerhafen des Dorfes 🎣. Von hier aus wurden Fänge und Waren über steile Wege hinauf ins Gebirge getragen. Kein mondäner Hafen. Keine große Promenade. Eher ein Ort, der geblieben ist, wie er war.

    Kinder sammelten weiße Steine 🤍 und bauten mit Bambusstäben eine kleine Burg 🏖️. Fischerboote lagen ruhig im Wasser ⚓. Die Berghänge fallen steil ins Meer.

    Wir setzten uns in ein kleines Lokal. Heißer Kakao ☕. Ein Stück Kuchen 🍰, garniert mit Erdbeeren 🍓, einer Kugel Vanilleeis 🍨 und Sahne. Warm und süß – genau richtig in der frischen Luft.

    Hier unten wurde alles langsamer.
    Der Wind, das Meer, die Gedanken.

    Es war kein spektakulärer Tag.
    Aber ein stimmiger.

    Weite oben in den Bergen 🏔️.
    Weite unten am Meer 🌊.
    Und dazwischen wir – ganz im Hier und Jetzt . 🌿✨
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  • 🌞 Tag 4 – Palma & Café ☕

    March 3 in Spain ⋅ 🌬 15 °C

    Der vierte Tag auf Mallorca begann ganz geruhsam.
    Nach einer guten Nacht empfing uns ein wundervoller, sonnenreicher Morgen, der uns beinahe drängte, diesen Moment einfach zu genießen.

    So setzten wir uns nach dem Frühstück an den Pool, mit Blick auf das Meer. Die Sonne wärmte bereits angenehm, das Wasser glitzerte, und man spürte dieses stille Gefühl: Heute darf der Tag langsam beginnen. 🌊☀️

    Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg.
    Mit der Buslinie 25 fuhren wir direkt hinein nach Palma de Mallorca, ins Zentrum der Stadt.

    Palma ist eine dieser Städte, die mich immer wieder anziehen.
    Ihre verwunschenen Gassen, die alten Fassaden, das Licht, das zwischen den Häusern hindurchfällt – all das hat etwas Eigenes, fast Zeitloses.

    Ich kenne Mallorca eigentlich erst seit 2016, doch seitdem habe ich diese Insel sehr lieb gewonnen. Früher dachte ich oft, Mallorca sei vor allem eine Insel der deutschen Urlaubswelt. Doch gerade um diese Jahreszeit, am Anfang des Jahres, zeigt sie eine ganz andere Seite – ruhiger, gelassener und voller Charme. 🌿

    Natürlich zog es uns wieder zu einem Ort, der inzwischen fast schon zu unserem kleinen Ritual gehört:
    die historische Bäckerei Forn de Santo Cristo.

    Dieses Café besuchen wir immer wieder gerne.
    Dort kehren wir ein, bestellen einen Kaffee, manchmal einen Cafe con Leche, und natürlich eine Coca de patata – dieses wunderbar weiche mallorquinische Gebäck.

    Der Duft von frischem Brot und süßen Ensaimadas liegt im Raum. Hinter der Theke stapeln sich die Backwaren, und die Menschen kommen und gehen.

    Viele scheinen ganz selbstverständlich ihren täglichen Besuch hier zu machen. Man kennt sich, grüßt sich, bestellt fast wortlos. Es wirkt wie ein kleiner Treffpunkt des Alltags – nicht nur für Reisende, sondern vor allem für die Menschen der Stadt.

    Wir sitzen dort einfach eine Weile.
    Schauen hinaus auf die Straße, beobachten das Leben, die Schritte der Passanten, Gespräche, kleine Begegnungen.

    Es sind diese Augenblicke, die eine Reise besonders machen.
    Nicht die großen Sehenswürdigkeiten – sondern das stille Sitzen bei einem Kaffee, während draußen das Leben vorbeizieht. ☕

    Am Abend kehrten wir zurück ins Hotel, ruhten uns noch ein wenig aus und gingen anschließend zum Abendessen.

    Später zog es uns noch einmal hinaus.
    Wir machten einen Spaziergang entlang der Promenade, das Meer neben uns, die Luft mild und klar. 🌙
    Schließlich hielten wir noch im Schwesterhotel Pilari an, wo an diesem Abend getanzt wurde. Musik, Bewegung, Lachen – es machte Freude, einfach zuzusehen und die Stimmung auf sich wirken zu lassen. 💃🕺
    Spät kehrten wir zurück.
    Der Abend klang ruhig aus – und mit ihm ein weiterer Tag auf dieser Insel, die uns immer wieder zeigt, dass Reisen oft aus kleinen Momenten besteht:

    ein Platz in der Sonne,
    eine Tasse Cafe con Leche,
    ein Stück Coca de patata
    und das stille Beobachten des Lebens.
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  • 🌤️ Tag 5 – Markt, Meer und Begegnungen

    March 4 in Spain ⋅ 🌬 15 °C

    Der fünfte Tag unseres Mallorca-Urlaubs begann bewölkt und kühl, aber immerhin trocken 🌥️🧥. Nach dem Frühstück ☕🥐 machten wir uns auf den Weg, denn unser Ziel war der mittwochs stattfindende Wochenmarkt in Sineu.

    https://www.genau-meine-welt.com/wochenmarkt-in…

    Sineu liegt ziemlich genau im Herzen Mallorcas und gehört zu den ältesten Orten der Insel 🏛️. Früher war es sogar einmal königlicher Sitz der mallorquinischen Könige 👑. Rund um die große Pfarrkirche und den Marktplatz verwandelt sich der Ort jeden Mittwoch in einen der lebendigsten Märkte Mallorcas.

    Dieses Mal fanden wir ganz entspannt einen Parkplatz auf dem großen Platz vor dem Ort 🚗🅿️ – eine angenehme Überraschung. In den vergangenen Jahren hatte ich oft versucht, direkt im Zentrum zu parken, was sich meist als recht schwierig erwies.

    Der Markt selbst war wieder eine kleine Welt für sich:
    Stände mit frischem Obst und Gemüse 🍊🍅🥕, Gewürzen 🌿, Kleidung 👕, Taschen und Ledergürteln 👜. Menschen schlendern durch die Gassen 🚶‍♂️🚶‍♀️, schauen, probieren, unterhalten sich – ein buntes, lebendiges Treiben.
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  • Tag 5 - Küste nach Son Serra de Marina

    March 4 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach unserem Marktbesuch führte uns der Weg weiter an die Küste nach Son Serra de Marina 🌊. Dieser kleine Ort liegt an der Nordküste der Insel in der Bucht von Alcúdia und ist bis heute erstaunlich ruhig geblieben. Keine großen Hotelanlagen, keine langen Promenaden voller Souvenirläden – eher ein Ort, der seine Gelassenheit bewahrt hat 🌾.

    Dort waren wir mit einer Bekannten verabredet, die wir von Fehmarn kennen 🏝️. Vor einem Monat ist sie hierher gezogen. Ihre Wohnung liegt traumhaft: Aus dem Küchenfenster schaut man direkt auf das Meer 🌊. Ein Ort, der Ruhe ausstrahlt und vielleicht auch ein wenig den Wunsch, den Alltag hinter sich zu lassen.

    In Son Serra de Marina lernten wir auch den Besitzer des Restaurants Blue Tamarindo kennen 🍽️. Das kleine Restaurant liegt nur wenige Schritte vom Strand entfernt 🏖️. Eine entspannte Atmosphäre, ein paar Tische draußen, Blick auf das Meer – ein Ort, an dem man gerne eine Weile sitzen bleibt ☕🌊.

    https://www.genau-meine-welt.com/restaurant-blu…

    Anschließend spazierten wir noch ein Stück am Strand entlang 🚶‍♂️🏝️. Dieser Küstenabschnitt ist weitgehend naturbelassen. Der Wind kam vom Meer 🌬️, Möwen zogen über das Wasser 🐦, und alles wirkte ruhig und weit.

    Später machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Hotel 🚗.
    Der Tag war nicht spektakulär, aber voller kleiner Eindrücke und Begegnungen – ein Markt, ein Küstenort, Gespräche und das Meer 🌿.

    Am Abend ließen wir den Tag ruhig ausklingen.
    Im Gemeinschaftsbereich des Hotels spielte Live-Musik 🎶🎤. Wir saßen noch eine Weile dort, hörten zu und ließen den fünften Urlaubstag langsam in die Nacht übergehen 🌙✨.
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  • 🌧️ Tag 6 – Regen, Kunst & Meer 🎨🌊🌿

    March 5 in Spain ⋅ 🌧 17 °C

    Der sechste Tag begann mit strömendem Regen 🌧️☔. Die Tropfen prasselten auf Dächer und Wege, und für einen Moment sah es so aus, als würde dieser Tag eher grau bleiben. Doch nach dem Frühstück ☕🥐 lösten sich die Wolken langsam auf.

    Plötzlich zeigte sich das Meer in einem unglaublichen Türkisgrün 🌊💚. Die Wellen liefen kräftig an den Strand 🏖️, und das Licht brach immer wieder durch die Wolken ⛅✨. Wir standen eine Weile dort, schauten hinaus und ließen uns von diesem Schauspiel festhalten. Das Licht war so besonders, dass es uns beinahe dort gehalten hätte.

    Eigentlich hatten wir für heute eine Fahrradtour nach Palma de Mallorca geplant 🚲🌴. Doch das Wetter blieb wechselhaft 🌦️. Also entschieden wir uns spontan, mit dem Auto 🚗 in den Norden der Insel zu fahren – zur Fundació Yannick y Ben Jakober bei Alcúdia.

    Die Stiftung liegt auf einem großen Gelände namens Sa Bassa Blanca 🌿🌄. Schon die Zufahrt führt durch Pinienwälder 🌲🌳 und mediterrane Landschaft. Alles wirkt ruhig, fast abgeschieden.

    Im Skulpturenpark 🗿🗿 begegnet man riesigen steinernen Köpfen – Porträts von Philosophen und Denkern 🧠. Sie stehen zwischen Bäumen, Wiesen und Wegen 🌿, fast wie stille Wächter der Landschaft. Beim Spaziergang 🚶‍♂️ entdeckt man sie immer wieder neu – mal aus der Nähe, mal plötzlich zwischen den Pinien.

    Besonders eindrucksvoll ist der sogenannte Sokrates-Park 🧠🗿. Diese monumentalen Köpfe blicken mit ruhigen, fast nachdenklichen Gesichtern über die Landschaft – als würden sie seit langer Zeit dort stehen und die Welt beobachten.

    Auch die Architektur ist bemerkenswert. Der Hassan-Fathy-Pavillon 🏛️ verbindet orientalische Formen mit mediterranen Materialien. Von dort aus eröffnen sich immer wieder neue Blicke über Hügel, Bäume und das Meer 🌊🌿.

    Im Inneren der Stiftung befindet sich außerdem eine ungewöhnliche Sammlung historischer Kinderporträts 🎨👶 aus europäischen Adelshäusern 👑. Sie faszinieren – und zugleich hinterlassen sie eine gewisse Ambivalenz.

    Denn die Kinder wirken selten fröhlich 🙂❌. Ihre Gesichter zeigen eher ernste, fast nachdenkliche oder distanzierte Ausdrücke. Die aufwendige Kleidung 👗🎩, die strenge Haltung und dieser besondere Blick lassen einen spüren, dass diese Bilder aus einer anderen Epoche stammen.

    Damals wurden Kinder oft wie kleine Erwachsene dargestellt. Beim Betrachten entsteht ein merkwürdiges Gefühl: Bewunderung für die Kunst 🎨 – und gleichzeitig ein leiser Gedanke darüber, wie anders Kindheit früher wahrgenommen wurde 🤔.

    So verging der Nachmittag fast unbemerkt.
    Es war kein spektakulärer Ausflug – eher ein ruhiges Entdecken 🌿🚶‍♂️. Kunst, Natur und Landschaft gingen hier ganz selbstverständlich ineinander über.

    Am Abend machten wir uns wieder auf den Rückweg 🚗. Der Himmel zog erneut zu, und bald setzte wieder Regen ein 🌧️☔.

    Zurück im Hotel ließen wir den Abend ruhig ausklingen 🍷🕯️🌙.
    Es war ein Tag voller Eindrücke, guter Gespräche 🗣️ und stiller Momente – einer dieser Tage, die lange nachwirken. ✨
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  • 🌧️ Tag 7 – Palma & Begegnungen ☕ 🌍

    March 6 in Spain ⋅ 🌙 12 °C

    Der siebte Tag unseres Urlaubs auf Mallorca begann mit strömendem Regen 🌧️☔. Schon am Morgen trommelten die Tropfen auf Dächer und Wege, und so beschlossen wir ganz bewusst, alles etwas langsamer anzugehen.

    Nach dem Frühstück ☕🥐 hörte der Regen zunächst auf. Doch es blieb kühl und wechselhaft 🌥️. Eine eigentlich angedachte Fahrradtour nach Palma de Mallorca verwarfen wir deshalb lieber. Das Wetter wirkte nicht wirklich vertrauenswürdig.

    So entschieden wir uns stattdessen, mit dem Bus der Linie 25 🚌 noch einmal nach Palma hineinzufahren und dort einen weiteren Tag zu verbringen – durch die Gassen zu schlendern, die Stadt zu genießen, ihre Atmosphäre, ihre Menschen und die vielen kleinen Begegnungen.

    Palma ist eine Stadt, in der sich unterschiedlichste Kulturen begegnen 🌍. Menschen aus aller Welt sitzen in den Cafés, unterhalten sich, arbeiten an ihren Laptops oder genießen einfach den Moment bei einem Kaffee ☕.

    Doch auch dort überraschte uns bald wieder ein kräftiger Regenschauer 🌧️. Aber wir ließen uns die Freude an diesem Ausflug nicht nehmen. Regen gehört manchmal eben auch dazu.

    Natürlich führte uns unser Weg auch noch einmal in unser Lieblingscafé – die historische Bäckerei Forn de Santo Cristo. Dort nahmen wir uns Zeit für vielleicht unseren letzten Café con leche dieser Reise ☕🥐. Wir saßen eine Weile, ließen die Eindrücke der vergangenen Tage nachklingen und beobachteten das Leben vor der Tür. Ein vertrauter Ort, ein warmer Kaffee in den Händen – und das leise Gefühl, dass sich diese Mallorca-Woche langsam ihrem Ende zuneigt. 🌿✨
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  • 🌆 Tag 7 – Regen, Burger & Geschichten

    March 6 in Spain ⋅ 🌙 12 °C

    Nachmittags kehrten wir bei Lili's Restaurant ein 🍔. Dort bestellten wir uns einen Lili’s Burger. Nach einer Woche Hotelessen – das durchaus gut war, aber doch eher schlicht – war dieser Burger ein kleiner Hochgenuss 😋. Die intensiveren Gewürze und Aromen fühlten sich fast wie ein kleines kulinarisches Abenteuer an.

    https://www.lilispalma.com/

    Am Nebentisch kamen wir mit einer Reisenden aus Singapur 🇸🇬 ins Gespräch. Sie war auf Mallorca zu einem Batterie-Kongress angereist 🔋. Die freundliche Kellnerin hatte ihr ein Sandwich empfohlen – und wir konnten ihr nur bestätigen, dass sie damit eine gute Wahl getroffen hatte.

    Auf dem Rücken des T-Shirts der Kellnerin stand übrigens das Motto des Restaurants, welches uns schmunzeln ließ:
    “Healthy in the morning – naughty at night.” 😄

    Natürlich durfte auch ein Eis nicht fehlen 🍦.
    Wir gönnten uns eines bei einer der besonderen Eis-Manufakturen Palmas, die für ihre ausgefallenen Kreationen bekannt sind. Eine Waffel, deren Rand in Schokolade getaucht war 🍫 – ein kleines Detail, das dieses Eis gleich noch einmal besser machte.

    Am Spätnachmittag kehrten wir erfüllt ins Hotel zurück 🚶‍♂️🏨.
    Der Abend wurde schließlich noch einmal besonders.

    Wir saßen zusammen mit einer 90-jährigen Frau, die uns von ihrem Leben erzählte 🌍✨. Sie hatte mit etwa 60 Jahren begonnen, die Welt zu bereisen – und inzwischen 95 Länder gesehen. Ihre Geschichten waren voller Erfahrungen, Begegnungen und Neugier auf das Leben.

    So ging unser letzter Abend auf Mallorca langsam zu Ende 🌙.
    Wir blickten auf eine gute Woche zurück – voller Eindrücke, Gespräche und kleiner Momente.

    Morgen werden wir auschecken 🧳, den Nachmittag noch ein wenig auf der Insel verbringen 🌴 und uns am Abend auf den Weg zum Flughafen machen ✈️.

    Eine Woche Mallorca – und viele Erinnerungen, die bleiben. 🌊✨
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  • ✈️ Tag 8 – Abschied von Mallorca 🌧️🌊

    March 7 in Spain ⋅ 🌧 12 °C

    Der letzte Tag unserer Mallorca-Reise begann zunächst freundlich, wechselte aber bald in strömenden Regen 🌧️. Also beschlossen wir auch heute, den Tag ruhig anzugehen.

    Nach dem Frühstück ☕🥐 packten wir unser Gepäck zusammen. Eigentlich hätten wir um 12 Uhr auschecken müssen, doch der freundliche Hotelportier erlaubte uns, noch etwas länger im Hotel zu bleiben. Das nahm uns viel Druck und ließ alles sehr entspannt verlaufen.

    So konnten wir den Vormittag noch einmal in Ruhe genießen: ein wenig ausruhen 🛋️, im Aufenthaltsraum sitzen und über das Meer schauen 🌊, noch einmal einen kleinen Spaziergang machen 🚶‍♂️, einen Snack essen und wieder ein Stück am Strand entlanggehen. Diese letzten Stunden auf der Insel fühlten sich ruhig und rund an.

    Am Nachmittag brachten wir schließlich unseren Mietwagen zurück zu Wiber Cars 🚗. Unser Begleiter der Woche war ein – zugegeben – ziemlich blaues Exemplar eines Opel Corsa. Nicht gerade schön, aber er fuhr sich erstaunlich gut. Als ich zuletzt einen Corsa gefahren bin, gab es gefühlt noch nicht einmal eine Servolenkung – da hat sich also einiges getan.

    Am Flughafen passierte uns dann noch etwas Kurioses:
    Vertieft in unser Gespräch gingen wir einfach mit unseren Boardingkarten durch die Kontrolle, ohne vorher unser Gepäck aufzugeben 🧳. Nun warten wir am Gate und sind gespannt, was gleich passiert. Vermutlich wird man uns den Trolley einfach abnehmen und in den Frachtraum laden, sodass wir ihn später wieder am Flughafen Köln/Bonn abholen können ✈️.

    Unsere Reise war insgesamt sehr entspannt. Das Wetter war zwar wechselhaft 🌦️, doch kein einziges Mal haben wir uns darüber geärgert. Wir haben diese Woche als eine wunderbare Auszeit erlebt.

    Und nun reisen wir von mallorquinischen 15–17 Grad zurück nach Hause – wo uns sogar 19 Grad erwarten sollen. 🌤️

    Ein schöner Abschluss einer guten Woche. 🌿✨
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    Trip end
    March 8, 2026