🌧️ Tag 6 – Regen, Kunst & Meer 🎨🌊🌿
March 5 in Spain ⋅ 🌧 17 °C
Der sechste Tag begann mit strömendem Regen 🌧️☔. Die Tropfen prasselten auf Dächer und Wege, und für einen Moment sah es so aus, als würde dieser Tag eher grau bleiben. Doch nach dem Frühstück ☕🥐 lösten sich die Wolken langsam auf.
Plötzlich zeigte sich das Meer in einem unglaublichen Türkisgrün 🌊💚. Die Wellen liefen kräftig an den Strand 🏖️, und das Licht brach immer wieder durch die Wolken ⛅✨. Wir standen eine Weile dort, schauten hinaus und ließen uns von diesem Schauspiel festhalten. Das Licht war so besonders, dass es uns beinahe dort gehalten hätte.
Eigentlich hatten wir für heute eine Fahrradtour nach Palma de Mallorca geplant 🚲🌴. Doch das Wetter blieb wechselhaft 🌦️. Also entschieden wir uns spontan, mit dem Auto 🚗 in den Norden der Insel zu fahren – zur Fundació Yannick y Ben Jakober bei Alcúdia.
Die Stiftung liegt auf einem großen Gelände namens Sa Bassa Blanca 🌿🌄. Schon die Zufahrt führt durch Pinienwälder 🌲🌳 und mediterrane Landschaft. Alles wirkt ruhig, fast abgeschieden.
Im Skulpturenpark 🗿🗿 begegnet man riesigen steinernen Köpfen – Porträts von Philosophen und Denkern 🧠. Sie stehen zwischen Bäumen, Wiesen und Wegen 🌿, fast wie stille Wächter der Landschaft. Beim Spaziergang 🚶♂️ entdeckt man sie immer wieder neu – mal aus der Nähe, mal plötzlich zwischen den Pinien.
Besonders eindrucksvoll ist der sogenannte Sokrates-Park 🧠🗿. Diese monumentalen Köpfe blicken mit ruhigen, fast nachdenklichen Gesichtern über die Landschaft – als würden sie seit langer Zeit dort stehen und die Welt beobachten.
Auch die Architektur ist bemerkenswert. Der Hassan-Fathy-Pavillon 🏛️ verbindet orientalische Formen mit mediterranen Materialien. Von dort aus eröffnen sich immer wieder neue Blicke über Hügel, Bäume und das Meer 🌊🌿.
Im Inneren der Stiftung befindet sich außerdem eine ungewöhnliche Sammlung historischer Kinderporträts 🎨👶 aus europäischen Adelshäusern 👑. Sie faszinieren – und zugleich hinterlassen sie eine gewisse Ambivalenz.
Denn die Kinder wirken selten fröhlich 🙂❌. Ihre Gesichter zeigen eher ernste, fast nachdenkliche oder distanzierte Ausdrücke. Die aufwendige Kleidung 👗🎩, die strenge Haltung und dieser besondere Blick lassen einen spüren, dass diese Bilder aus einer anderen Epoche stammen.
Damals wurden Kinder oft wie kleine Erwachsene dargestellt. Beim Betrachten entsteht ein merkwürdiges Gefühl: Bewunderung für die Kunst 🎨 – und gleichzeitig ein leiser Gedanke darüber, wie anders Kindheit früher wahrgenommen wurde 🤔.
So verging der Nachmittag fast unbemerkt.
Es war kein spektakulärer Ausflug – eher ein ruhiges Entdecken 🌿🚶♂️. Kunst, Natur und Landschaft gingen hier ganz selbstverständlich ineinander über.
Am Abend machten wir uns wieder auf den Rückweg 🚗. Der Himmel zog erneut zu, und bald setzte wieder Regen ein 🌧️☔.
Zurück im Hotel ließen wir den Abend ruhig ausklingen 🍷🕯️🌙.
Es war ein Tag voller Eindrücke, guter Gespräche 🗣️ und stiller Momente – einer dieser Tage, die lange nachwirken. ✨Read more
























