Tag 4 Galeno - San Miniato
April 30 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C
7:15 Frühstücken 2 cafe+ 2 Corneti 4,80€
7:30 auf die Piste bzw. Ausfallstrasse zum Autos zählen. Das war aber schnell vorbei 1km später eintauchen in einen Kiefernwald auf einem schönen Waldpfad der uns nun ca. 2 Std. als Unterlage für die Schuhe diente. Ponte a Cappiano stand auf dem Ortsschild. Also eine Brück, nein nicht nur eine gewöhnliche Brücke, es ist eine Brücke mit einem Haus darüber. Beides überspannt den Canale Maestro. Ehrfürchtig schritten wir unter dem Gebäude über uns hindurch und liefen dann neben besagten Kanal weiter, auf einem extra für uns frischst gemähten Damm, unseres Weges. Fucecchio macht dem Dammlaufen ein Ende. Dieses Städtchen liegt auf einem Berg ein hohes futuristisches, festungsgleiches hohes Gebäude davor. Darin versteckte sich ein Aufzug. Genial 😎 rein und rauf kein überlegen notwendig. Besagtes Bergstädtchen bot sich dann zum 2ten Frühstücken an. Satt trapsen Agnes und Ich in Richtung San Miniato Basso, dort eine Kirche besichtigt, ein Gebet und dann steil hoch nach San Miniato (Alto). Oben Ausruhen und Stadtbesichtigung. Was für ein geschichtsträchtige Stadt, Kaiser Friedrich Barbarossa befestigte sie und nutzte sie als Finanzzentrum für die gesamte Toskana. Bei der Zimmersuche mussten wir schnell feststellen das wir uns in einem verlängerten Wochenende (1.Mai) befanden, das Ostello in welchem ich letztes Jahr war ist Ausgebucht. Gleich neben an im „Bibliotheka del seminario vescovile“ der
Bibliothek des bischöflichen Seminars. (Auf den Bilder das lange Gebäude mit den vielen Fenstern und Wappen an der Wand) zur Zimmeranfrage eine kl. Anekdote: ich wurde von einer freundlichen Dame auf eine Tür mit Sprechanlage hingesiesen, dort könnte ich nach einer Unterkunft fragen. Klingelingeling: „Pronto“ so drang eine sonore Stimme aus dem Klingelgerät. Ich mit meinem perfekten deutschenglischitalienisch brachte mein Anliegen der sonoren Stimme entgegen. Ein paar Worte noch aus dem Klingelgerät , welches dann verstummte. Hmmm. Wir sind Pilger also im Auftrag des Herrn unterwegs, was sich umgehend unter beweis stellte. Eine junge Frau rief und winkte uns zu sich. Das Ergebnis wir haben ein Zimmer in diesem riesigen Gebäude.
So nun kommt‘s:
(junge Frau) Was, Sie haben dort unten geklingelt?
(Ich) Ja.
(Junge Frau) lächelte belustigt. „Ja dann haben Sie mit dem Bischof gesprochen“
Naja kein Wunder, dass uns das Klingelgerät nicht rein ließ.
A+A bekamen ein schönes Einzelzimmer eine von vielen ehemaligen Priesterzellen. Abends um 22:?? Uhr erklang Gesang durchs Gebäude ich stand auf und folgte den wunderschönen Klängen und fand die Quelle derer in einer kl. Kapelle im Gebäude. So kam ich noch zu einer Abendmesse, trotz meiner nicht ganz so angemessenen Bekleidung.Read more









