Armenia
Khach’atryan A.

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Travelers at this place
    • Day2

      Wo ist Radio Eriwan?

      September 29, 2019 in Armenia ⋅ 🌙 18 °C

      Morgens um vier Ankunft in Jerewan. Man mag es kaum glauben, aber vor der Zollkontrolle ist es mehr als voll. Es dauert über eine Stunde, bis wir durch sind. Aber ohne Probleme und inzwischen ohne Visum. Arsen wartet über zwei Stunden auf uns - geduldig. Dann bringt er uns mit unserem Gepäck ins Hotel. Ein Willkommensbier, dann ab ins Bett, nochmal eine Mütze voll Schlaf nehmen. Um neun Uhr sind wir fast alle beim Frühstück, werfen noch einen Blick auf das großartige Wetter draußen, machen noch ein kleines Nickerchen, bevor wir uns um 12 Uhr zu einer Stadtrundfahrt zu einigen Highlights der armenischen Hauptstadt treffen. Die am Fluss Hrasdan gelegene armenische Hauptstadt Eriwan wurde vor etwa 2.800 Jahren gegründet und zählt mithin zu den ältesten Städten der Welt. Leider wurden große Teile der Altstadt in den dreißiger Jahren abgerissen. Die neuen Gebäude sind meist in dem für Armenien typischen braun-rosafarbenen Tuffstein erbaut. Als erstes fahren wir zum Genozid-Denkmal für die Opfer des Völkermords von 1915.
      Der Denkmalkomplex erinnert an die 1,5 Mio. Opfer des Völkermords von 1915, den die Türkei zu verantworten hatte. Er liegt auf dem Eriwaner Hügel Zizernakaberd, der „Schwalbenfestung“. Wir bekommen eine sehr eindrucksvolle Führung. Das gilt genau so für das Matenadaran. Das Mesrop-Maschtoz-Institut für alte Manuskripte, kurz Matenadaran ist das Zentralarchiv für alte armenische Handschriften in Jerewan. Seit 1962 ist es nach dem Heiligen Mesrop Maschtoz benannt, dem Entwickler des armenischen Alphabets. Das Gebäude in der Stadtmitte beherbergt eine Sammlung der ältesten Manuskripte der Welt, über 17.000 Handschriften. Wir essen mit gutem Ausblick zu Mittag, spazieren noch durch die Stadt, bis wir uns nach einem hervorragenden Abendessen - schon wieder eine Schlemmertour! - noch etwas vom Nachtleben in Jerewan mitbekommen.
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    • Day2

      (Zu) viele Eindrücke

      September 28, 2019 in Armenia ⋅ ⛅ 15 °C

      Nach einer kurzen Nacht starteten wir spontan mit einer Free Walking Tour vom Herzen Jerewan's, dem Platz der Republik, aus. Zusammen mit einem Paar aus Polen und einem Herr aus der Türkei hörten wir unserem Guide gespannt zu. Es gab sehr viel Geschichtliches, angefangen 3000 v.Chr. bis heute. Viele Kriege und Konflikte prägten Armeniens Vergangenheit. Auch heute noch sind die Grenzen zur Türkei und Aserbaidschan zu. Der russische Einfluss in der Stadt ist überall sichtbar, denn bis weit ins 19. Jahrhundert war Armenien teils unter sowjetischer Führung. Die Unabhängigkeit erreichte das Land erst 1991.
      Auf unserem Weg durch die Stadt nahmen wir sehr viele neue Eindrücke auf, auch später beim typisch armenischen Essen. Kulinarisch sind wir noch nicht richtig glücklich geworden, Roman's Magen überdachte sogar das Verzehrte noch einmal... Ansonsten geht es uns gut und sind gespannt auf die folgenden Tage.
      Übrigens scheint in Jerewan an 300 Tagen im Jahr die Sonne. Dies war auch heute Vormittag der Fall. Nachmittags wurden wir dann aber etwas vom Gewitter überrascht.
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      Traveler

      Jee, es git wieder Blog🤩!

      9/28/19Reply
       
    • Day168

      Jerewan

      September 11, 2022 in Armenia ⋅ ☀️ 29 °C

      Die Innenstadt Jerewan’s könnte so auch in jeder anderen europäischen Stadt stehen. Die gleichen Läden und Restaurant-Ketten wie in Westeuropa und auch vom Preisniveau wähnt man sich hier eher zu Hause als im Kaukasus und einheimisches Essen findet man nur schwer. Es scheint auch das sich im Zentrum nur die Oberschicht Armenien’s und Touristen tummeln. Sobald man die Innenstadt jedoch verlässt, kommt das wahre Leben Armenien’s zum Vorschein, welches doch nicht allzu viel mit dem Leben in der „Bubble“ Innenstadt gemein hat. Unser Hostel befindet sich auch etwas ausserhalb der Innenstadt und trägt den Namen Santorini Hostel. Optisch ist es ganz nett mit vielen Bildern von Santorini und im „Santorini-Stil“ eingerichtet. Die Bewohner (viele Langzeitaufenthalter) sind jedoch nicht allzu sympathisch und ein dreister Dieb klaut uns jeden morgen ein Jogurt aus dem Kühlschrank. 😠
      Neben einem Ausflug zum Chor Virap Kloster mit herrlicher Aussicht auf den 5137 m hohen Ararat 🏔 (der nicht auf armenischem sondern türkischem Boden steht, den man aber stets im Blick hat aus Jerewan) darf auch ein Besuch in der örtlichen Cognac / Brandy Fabrik nicht fehlen. Bei einer interessanten Führung erfahren wir viel über die Delikatesse und dürfen anschliessend 3 auserlesene Brandy’s testen. 🥃😀
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      Traveler

      uhh spannend🤗😉

      9/23/22Reply
       
    • Oct23

      Jerewan

      October 23, 2021 in Armenia ⋅ ☀️ 14 °C

      Jerewan die Hauptstadt Armeniens. Mehr als ein Drittel des 3 Mio Einwohnerlandes leben in dieser Stadt.
      Oliver, ein Mitreisender aus Deutschland, am Weg von Tbilisi nach Jerewan, nennt sie gleich zu Beginn: "Eine weitere Stadt, die gebaut wurde für Autos." Unglaublich breite Straßen und selbst sehr zentral im Inneren der Stadt gibt es ein hohes Verkehrsaufkommen. Vielleicht ist es deshalb die logische Konsequenz, dass am betonierten Vorplatz der Oper, Kinder in kleinen Autos sich bereits im Autofahren üben?

      Ursprünglich war es nicht unser "Plan" nach Armenien zu reisen, da es letztlich aufgrund einer schwierigen politischen Situation keine Möglichkeit gibt auf dem Landweg weiterzureisen. Allerdings lösten Gerüchte einer möglichen Grenzöffnung des Irans eine ordentliche Euphorie in uns aus. Ein Mitarbeiter der iranischen Botschaft in Tbilisi bestätigte diese Gerüchte und somit setzten wir uns vergangenen Mittwoch in einen Kleinbus und sechs Stunden später erreichten wir bereits Jerewan. Ein Anruf bei der iranischen Botschaft in Jerewan sorgte dann rasch für Ernüchterung. Die Antwort des Mitarbeiters war: " Nein, sie können kein Visum beantragen. Vielleicht in einer Woche, vielleicht in zwei oder erst in vier."

      Klar war somit, dass die Beantragung eines Iran-Visums einiges an Zeit beanspruchen würde und wir nicht wissen würden, wann und ob es klappen würde. Und so drängten sich uns einige Fragen auf:
      Was ist uns das wert?
      Worum geht's uns in nächster Zeit?
      Was brauchen wir gerade?

      Was sich zeigte... Jerewan ist mit seinen wuchtigen Gebäuden und breiten Straßen aus der Sowjetzeit zu laut und zu unruhig für uns. Wir waren überrascht wie viele Geschäfte und Restaurants wir hier vorfanden und bekamen den Eindruck nicht los, dass diese Stadt sich eigentlich sehr westlich zeigt.

      Die Temperaturen waren meist so zwischen 15 und 20 Grad. Wir hatten glücklicherweise viel Sonne und das ermöglichte uns wunderbare Sonnenuntergänge am Kaskadenkomplex mit unglaublich schönen Ausblick auf den schneebedeckten 5137 m hohen Ararat, dem Nationalsymbol der Armenier (so sind auch Cognac-, Bier- und Zigarettensorten nach diesem Vulkanberg benannt). So verbrachten wir die Abende gerne an diesem so schönen Ort, schauten der Sonne zu wie sie sich vom Tag verabschiedet und der Stadt beim Übergang von Tag zu Nacht.

      Am Sonntag gehts für uns nun zurück aufs Land - zu den Wäldern und Bergen Armeniens. 🤗

      Mehr dazu gibt's dann im nächsten Beitrag!😃🙋🙋‍♀️🇦🇲
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    • Day16

      Rückkehr nach Jerewan

      October 13, 2019 in Armenia ⋅ 🌙 10 °C

      Das Ende unserer Reise durch Armenien naht. Noch einmal 250 Straßenkilometer sind es bis Jerewan. Nach einem kleinen morgendlichen Sonnenstrahl zieht es sich bei unserer Abfahrt aus Goris zu, es wird nebelig und frisch. Aber schon nach einer Weile reißt es auf. Spätestens nachdem wir durch eine karge Landschaft den 2.344 m hohen Worotan-Pass am monumentalen Tor von Syunik überquert haben, wird es zunehmend wärmer. Armenien ist hier nur 40 km breit zwischen der Grenze von Aserbaidschan und der seiner Exklave Nachitschewan. Die M2 führt hinunter nach und Vayk in die Schlucht von Jeghegnadsor.
      Wir machen noch einen Abstecher durch einen eindrucksvollen Canyon zur bedeutenden Klosteranlage von Noravank. Dann passieren wir das Weindorf Areni und fahren über die vielbefahrene M2 weiter zurück Richtung Hauptstadt Jerewan. Mit einem kleinen Schlenker cruisen wir auf der sichtlich schöneren Strecke über Vedi zur Klosteranlage von Khor Virap, immer den Berg Ararat im Blick. Die Besichtigung des Klosters sparen wir uns aber, denn an diesem Sonntagnachmittag ist es hier besonders voll. Außerdem wollen wir noch etwas Zeit in Jerewan haben. Wir bringen die Motorräder zurück und lassen und zum Hotel fahren. Dann packen unsere Sachen für den Rückflug und werden dann noch zum Abschiedsessen abgeholt. Sehr schön ist es, dass Arsens Mutter Susanne dabei ist, ebenso wie mein „alter“ Freund Vahe Galstyan. Ein großartiger Abschiedsabend von einer ganz besonderen Reise.
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    • Day1

      Yerevan - Genocide musem and market

      May 22, 2022 in Armenia ⋅ ☀️ 13 °C

      We started our first day by visiting the Genocide Museum, and paid our respects to the sad history of this small but incredible nation. From the top, we got our first glimpse of the Ararat mountain, which is a sacred mountain for Armenia, but is actually located in Turkey, after the wars. We then went to the market, and bought some fruits.Read more

    • Day1

      Parajanov museum and downtown

      May 22, 2022 in Armenia ⋅ ☀️ 14 °C

      In the afternoon, we went to the house museum of a famous Armenian movie director, Sergei Parajanov. We had an amazing tour guide who told us his incredible life story of “the world’s most free person who had the misfortune of living in the least free country, USSR”. Parajanov was a dissident, and his house is full of his collage art. We then had a great dinner in Lavash and watched the musical fountain.Read more

    • Day463

      Totale Hochkultur ... und Pizza

      April 24, 2019 in Armenia ⋅ ☀️ 12 °C

      Jerewan - die „Pink City“ nennen anderthalb der insgesamt drei Millionen Einwohner Armeniens ihr Zuhause - empfängt uns mit einem klasse Zimmer in einem netten Guest House im Herzen der Stadt. Die Küche darf ebenfalls mitbenutzt werden und ich habe derart Hunger, dass ich bei der kurzen Besichtigung einen von vier lecker strahlenden Muffins klaue. Also stibitze, das klingt harmloser. Fertig ausgepackt und zurück vom Zimmer auf dem Weg in die grosse, fremde Stadt, packt mich aber dann doch das schlechte Gewissen und ich gestehe mein Verbrechen ungefragt. Er sei wirklich total lecker gewesen. Das diebische Feedback freut die gute Irina aber dermassen, dass sie uns sogleich Brot, Käse, Eier und Weisswein sowie die restlichen drei Muffins auf den Tisch stellt. Esst, esst! Ehrlichkeit zahlt sich also doch aus. Manchmal.

      Armenien hat neben einer sehr lebendigen Kaffeekultur leider nach wie vor mächtig Beef mit Azerbaijan - es geht um post-sovjetische Landverteilung und die Zugehörigkeit seither autonomer Regionen innerhalb Azerbaijans - und der Türkei, die den Genozid vom Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts nach wie vor leugnet und innerhalb deren Landesgrenze das armenische Wahrzeichen - der Berg Ararat - liegt. Über Georgien, das seinerseits mit allen einigermassen gut auskommt, macht man sich gerne lustig und die grossen Verbündeten heissen Russland und(!) die USA. Der Kaukasus ist so gesehen wenig harmonisch. Der Wein aus der Region hingegen schon. Armenien für sich hat eine interessante und in weiten Teilen tragische Geschichte. Im Bezug auf Azerbaijan leider noch immer mit tödlicher Dynamik. Ein paar Anekdoten dazu erfahren wir während der eher mittelmässigen Free Walking Tour mit einem Guide vom Typ „Kunstlehrer mit narzisstischen Zügen und regelmässigen Anflügen von Schwachmatismus“. Den Namen von Ramon habe ich mir erst gar nicht gemerkt. Fragen sind zwar ausdrücklich erwünscht aber ungern beantwortet. Auf meine Frage, ob die eben erwähnte Cognac-Fabrik am Oster-Montag wohl offen hat, bekomme ich ein vielsagendes „if it‘s open, it‘s open“ ... ah, shut up, bitch! Das abschliessende Bier halten wir kurz. So kurz wie möglich. Schliesslich wartet eine extrem leckere Pizza auf uns. Vor allem auf Sue. Die ist total aus dem Häuschen. Ich irgendwie auch. Das Teil ist so authentisch, dass wir den Laden die Tage noch ein zweites Mal aufsuchen. Für Menschen vom Land mit einfachen Gemütern wie uns braucht es definitiv nicht viel, um glücklich zu sein. Und sonst ist da ja noch der Wein.

      Wir kompensieren diesen Ausbruch frivoler Freude an einfachem italienischen Essen mit einem kulturell um einiges höher gestellten Besuch der Jerewan’schen Philharmonie. Alexander Romanovsky und das armenische Symphonie-Orchester geben Sergei Rachmaninoffs übel schweres Piano Concerto No.3 in D-Moll zum Besten. Kein Stück verlangt mehr Noten pro Sekunde am Klavier. Total kranker Scheiss. So krank, dass der australische Pianist David Helfgott bei seinem Konzert in London 1970 einen Nervenzusammenbruch erlitt und für mehrere Jahre in die Klapse wanderte. Alex behält aber zum Glück die Nerven und spielt das total toll. Und das ganz ohne Noten. Wir sind beeindruckt. Und haben geklatscht.

      Wir haben unseren Besuch in Jerewan bewusst so geplant, dass wir während des „Genocide Memorial Days“ hier sind, an welchem den mehreren hunderttausend Opfern der Kriegsverbrechen des Osmanischen Reichs an den Armeniern vor und während dem ersten Weltkrieg gedacht wird. Bewegende Stunden, während denen über achthunderttausend Menschen die über der Stadt liegende Gedenkstätte besuchen. Die niedergelegten Blumen bilden zum Schluss gigantische Wände und schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Sehr bewegend. Ein anderer Tagesausflug bringt uns ins unendlich weit entfernte Tatev, eine der grossen Touristenattraktionen Armeniens. Im Sommer. Es ist aber auch bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt schön. Wie Sue, einfach anders. Zurück in Jerewan finden wir - wie eigentlich in allen Städten und grösseren Gemeinden im Kaukasus - auch hier einen permanenten Rummel. Dieser kommt aber weit weniger solidarisch daher, als die Rummel die wir bisher in der Region gesehen haben. Das Riesenrad ist zwar rostig, dreht sich aber fröhlich im Kreis und auch sonst sind diverse Familien mit Kindern unterwegs. Der schönen Sue kommt der aktive Betrieb ganz gelegen. Sie will sofort Popcorn. Und das kriegt sie natürlich. Wie sonst alles im Leben. Zum Beispiel mich. 

      Da wir nach dem wiederholten Pizza-Flash das kulturelle Niveau nochmals aufzubessern haben, Bier ja eher für Bauern ist und „because if it’s open, it‘s open“, besuchen wir Menschen von Welt noch die berühmte Cognac-Fabrik „Noy“, bei der uns als Teil des Tastings auch ein Gläschen 75-jähriger Port für zweitausendfünfhundert Dollar die Flasche gereicht wird. Total classy eben. Damit schliesst sich aber der armenische Kreis allmählich und wir verlassen Jerewan in Richtung Norden. Irgendwo auf dem Weg soll es ja noch die „Armenische Schweiz“ geben. Aber wehe es gibt dort keine Cervelats. Da versteh ich keinen Spass!
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    • Day2

      Abendessen mit Freunden

      August 31, 2022 in Armenia ⋅ 🌙 26 °C

      Es ist mehr als überraschend, wie sie die Stadt seit meinem letzten Besuch entwickelt hat. Überall feiern die Menschen das Leben. Zahlreiche Lokale und Bars, überall. Und dabei ist alles so freundlich und friedlich. Wir sind in einem der besten Restaurants und bekommen exzellente Weine und Speisen gereicht. Danach geht es zu Sweetland. Diese Pavillons sind alleine Süßigkeiten gewidmet. Satt und müde fallen wir ins Bett.Read more

    • Day1

      Ankunft in Jerewan

      August 30, 2022 in Armenia ⋅ ☀️ 33 °C

      Mitten in der Nacht kommen wir an und schlafen uns erst einmal aus. Dann erkunden wir gemütlich die Stadt. Die Kaskaden sind sehr beeindruckend Nach einem kühlen Drink geht es an der Oper vorbei, zurück zum Hotel.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Khach’atryan A., Khach'atryan A.

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