Armenia
Yerevan

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36 travelers at this place:

  • Day463

    Totale Hochkultur ... und Pizza

    April 24 in Armenia ⋅ ☀️ 12 °C

    Jerewan - die „Pink City“ nennen anderthalb der insgesamt drei Millionen Einwohner Armeniens ihr Zuhause - empfängt uns mit einem klasse Zimmer in einem netten Guest House im Herzen der Stadt. Die Küche darf ebenfalls mitbenutzt werden und ich habe derart Hunger, dass ich bei der kurzen Besichtigung einen von vier lecker strahlenden Muffins klaue. Also stibitze, das klingt harmloser. Fertig ausgepackt und zurück vom Zimmer auf dem Weg in die grosse, fremde Stadt, packt mich aber dann doch das schlechte Gewissen und ich gestehe mein Verbrechen ungefragt. Er sei wirklich total lecker gewesen. Das diebische Feedback freut die gute Irina aber dermassen, dass sie uns sogleich Brot, Käse, Eier und Weisswein sowie die restlichen drei Muffins auf den Tisch stellt. Esst, esst! Ehrlichkeit zahlt sich also doch aus. Manchmal.

    Armenien hat neben einer sehr lebendigen Kaffeekultur leider nach wie vor mächtig Beef mit Azerbaijan - es geht um post-sovjetische Landverteilung und die Zugehörigkeit seither autonomer Regionen innerhalb Azerbaijans - und der Türkei, die den Genozid vom Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts nach wie vor leugnet und innerhalb deren Landesgrenze das armenische Wahrzeichen - der Berg Ararat - liegt. Über Georgien, das seinerseits mit allen einigermassen gut auskommt, macht man sich gerne lustig und die grossen Verbündeten heissen Russland und(!) die USA. Der Kaukasus ist so gesehen wenig harmonisch. Der Wein aus der Region hingegen schon. Armenien für sich hat eine interessante und in weiten Teilen tragische Geschichte. Im Bezug auf Azerbaijan leider noch immer mit tödlicher Dynamik. Ein paar Anekdoten dazu erfahren wir während der eher mittelmässigen Free Walking Tour mit einem Guide vom Typ „Kunstlehrer mit narzisstischen Zügen und regelmässigen Anflügen von Schwachmatismus“. Den Namen von Ramon habe ich mir erst gar nicht gemerkt. Fragen sind zwar ausdrücklich erwünscht aber ungern beantwortet. Auf meine Frage, ob die eben erwähnte Cognac-Fabrik am Oster-Montag wohl offen hat, bekomme ich ein vielsagendes „if it‘s open, it‘s open“ ... ah, shut up, bitch! Das abschliessende Bier halten wir kurz. So kurz wie möglich. Schliesslich wartet eine extrem leckere Pizza auf uns. Vor allem auf Sue. Die ist total aus dem Häuschen. Ich irgendwie auch. Das Teil ist so authentisch, dass wir den Laden die Tage noch ein zweites Mal aufsuchen. Für Menschen vom Land mit einfachen Gemütern wie uns braucht es definitiv nicht viel, um glücklich zu sein. Und sonst ist da ja noch der Wein.

    Wir kompensieren diesen Ausbruch frivoler Freude an einfachem italienischen Essen mit einem kulturell um einiges höher gestellten Besuch der Jerewan’schen Philharmonie. Alexander Romanovsky und das armenische Symphonie-Orchester geben Sergei Rachmaninoffs übel schweres Piano Concerto No.3 in D-Moll zum Besten. Kein Stück verlangt mehr Noten pro Sekunde am Klavier. Total kranker Scheiss. So krank, dass der australische Pianist David Helfgott bei seinem Konzert in London 1970 einen Nervenzusammenbruch erlitt und für mehrere Jahre in die Klapse wanderte. Alex behält aber zum Glück die Nerven und spielt das total toll. Und das ganz ohne Noten. Wir sind beeindruckt. Und haben geklatscht.

    Wir haben unseren Besuch in Jerewan bewusst so geplant, dass wir während des „Genocide Memorial Days“ hier sind, an welchem den mehreren hunderttausend Opfern der Kriegsverbrechen des Osmanischen Reichs an den Armeniern vor und während dem ersten Weltkrieg gedacht wird. Bewegende Stunden, während denen über achthunderttausend Menschen die über der Stadt liegende Gedenkstätte besuchen. Die niedergelegten Blumen bilden zum Schluss gigantische Wände und schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Sehr bewegend. Ein anderer Tagesausflug bringt uns ins unendlich weit entfernte Tatev, eine der grossen Touristenattraktionen Armeniens. Im Sommer. Es ist aber auch bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt schön. Wie Sue, einfach anders. Zurück in Jerewan finden wir - wie eigentlich in allen Städten und grösseren Gemeinden im Kaukasus - auch hier einen permanenten Rummel. Dieser kommt aber weit weniger solidarisch daher, als die Rummel die wir bisher in der Region gesehen haben. Das Riesenrad ist zwar rostig, dreht sich aber fröhlich im Kreis und auch sonst sind diverse Familien mit Kindern unterwegs. Der schönen Sue kommt der aktive Betrieb ganz gelegen. Sie will sofort Popcorn. Und das kriegt sie natürlich. Wie sonst alles im Leben. Zum Beispiel mich. 

    Da wir nach dem wiederholten Pizza-Flash das kulturelle Niveau nochmals aufzubessern haben, Bier ja eher für Bauern ist und „because if it’s open, it‘s open“, besuchen wir Menschen von Welt noch die berühmte Cognac-Fabrik „Noy“, bei der uns als Teil des Tastings auch ein Gläschen 75-jähriger Port für zweitausendfünfhundert Dollar die Flasche gereicht wird. Total classy eben. Damit schliesst sich aber der armenische Kreis allmählich und wir verlassen Jerewan in Richtung Norden. Irgendwo auf dem Weg soll es ja noch die „Armenische Schweiz“ geben. Aber wehe es gibt dort keine Cervelats. Da versteh ich keinen Spass!
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  • Day2

    (Zu) viele Eindrücke

    September 28 in Armenia ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einer kurzen Nacht starteten wir spontan mit einer Free Walking Tour vom Herzen Jerewan's, dem Platz der Republik, aus. Zusammen mit einem Paar aus Polen und einem Herr aus der Türkei hörten wir unserem Guide gespannt zu. Es gab sehr viel Geschichtliches, angefangen 3000 v.Chr. bis heute. Viele Kriege und Konflikte prägten Armeniens Vergangenheit. Auch heute noch sind die Grenzen zur Türkei und Aserbaidschan zu. Der russische Einfluss in der Stadt ist überall sichtbar, denn bis weit ins 19. Jahrhundert war Armenien teils unter sowjetischer Führung. Die Unabhängigkeit erreichte das Land erst 1991.
    Auf unserem Weg durch die Stadt nahmen wir sehr viele neue Eindrücke auf, auch später beim typisch armenischen Essen. Kulinarisch sind wir noch nicht richtig glücklich geworden, Roman's Magen überdachte sogar das Verzehrte noch einmal... Ansonsten geht es uns gut und sind gespannt auf die folgenden Tage.
    Übrigens scheint in Jerewan an 300 Tagen im Jahr die Sonne. Dies war auch heute Vormittag der Fall. Nachmittags wurden wir dann aber etwas vom Gewitter überrascht.
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  • Day2

    Wo ist Radio Eriwan?

    September 29 in Armenia ⋅ 🌙 18 °C

    Morgens um vier Ankunft in Jerewan. Man mag es kaum glauben, aber vor der Zollkontrolle ist es mehr als voll. Es dauert über eine Stunde, bis wir durch sind. Aber ohne Probleme und inzwischen ohne Visum. Arsen wartet über zwei Stunden auf uns - geduldig. Dann bringt er uns mit unserem Gepäck ins Hotel. Ein Willkommensbier, dann ab ins Bett, nochmal eine Mütze voll Schlaf nehmen. Um neun Uhr sind wir fast alle beim Frühstück, werfen noch einen Blick auf das großartige Wetter draußen, machen noch ein kleines Nickerchen, bevor wir uns um 12 Uhr zu einer Stadtrundfahrt zu einigen Highlights der armenischen Hauptstadt treffen. Die am Fluss Hrasdan gelegene armenische Hauptstadt Eriwan wurde vor etwa 2.800 Jahren gegründet und zählt mithin zu den ältesten Städten der Welt. Leider wurden große Teile der Altstadt in den dreißiger Jahren abgerissen. Die neuen Gebäude sind meist in dem für Armenien typischen braun-rosafarbenen Tuffstein erbaut. Als erstes fahren wir zum Genozid-Denkmal für die Opfer des Völkermords von 1915.
    Der Denkmalkomplex erinnert an die 1,5 Mio. Opfer des Völkermords von 1915, den die Türkei zu verantworten hatte. Er liegt auf dem Eriwaner Hügel Zizernakaberd, der „Schwalbenfestung“. Wir bekommen eine sehr eindrucksvolle Führung. Das gilt genau so für das Matenadaran. Das Mesrop-Maschtoz-Institut für alte Manuskripte, kurz Matenadaran ist das Zentralarchiv für alte armenische Handschriften in Jerewan. Seit 1962 ist es nach dem Heiligen Mesrop Maschtoz benannt, dem Entwickler des armenischen Alphabets. Das Gebäude in der Stadtmitte beherbergt eine Sammlung der ältesten Manuskripte der Welt, über 17.000 Handschriften. Wir essen mit gutem Ausblick zu Mittag, spazieren noch durch die Stadt, bis wir uns nach einem hervorragenden Abendessen - schon wieder eine Schlemmertour! - noch etwas vom Nachtleben in Jerewan mitbekommen.
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  • Day2

    Jerewan - Tag 1

    July 6 in Armenia ⋅ ⛅ 27 °C

    Den Sitzplatz ab Wien gab's schließlich doch und so ging es endgültig nach Jerewan. Ankunft und Treffen der Gruppe einfach. Durch die Zeitverschiebung von zwei Stunden war es inzwischen frühmorgens und ein paar Stunden Schlaf bis zum Frühstück dringend nötig. Das Hotel ist edel. Hyatt.

    Viele Museen und Kirchen. Man spürt Stolz auf die Geschichte, Trauer und Wut über den Genozid und Enttäuschung von den Großen allein gelassen zu werden.

    Die Bilder sind von einem Kreuzstein, einem Besuch bei einem Brotbacken und gefüllten Paprika...
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  • Day7

    Sevanavank - Yerevan

    September 24 in Armenia ⋅ 🌙 17 °C

    's Ochtens het hazenpad genomen en het - volgens alle reviews - abominabele ontbijt geskipt. Onze ontbijtkoekjes redden ons er wel door. Eventjes terug gereden naar een schiereilandje aan het Sevan meer. Hierop staat een - je raadt het al - heel oud klooster. Wel opnieuw een prachtige locatie met panorama.

    Aan het klooster zijn we enkele Vlaamse oudjes tegen het lijf gelopen die met Okra een rondreis deden in Armenië. Het was een sappige babbel over de slechte wegen, de tumultueuze geschiedenis en andere koetjes en kalfjes. Op de parking namen we afscheid, maar niet alvorens de rest van de groep werd geïnformeerd over onze trip een eens naar de auto kwam kijken :)

    Een uurtje gereden naar Yerevan over een degelijke snelweg met mooie uitzichten. Het verkeer in de stad was niet al te chaotisch waardoor we snel aan ons hotel arriveerden. De hotelkamer was heel wat beter dan het "resort".

    Direct de stad ingegaan naar de nabijgelegen Cascade om te lunchen. Ons deel van de stad is super hip met moderne cafeetjes en restaurants. De omgeving is mooi aangelegd met bloemen en kunst. We waren dus onder de indruk en hebben lekker gegeten. Het was een vrij fancy restaurant aangezien ze Bryan's eten à la minute aan tafel hebben bereid. Om het geheel compleet te maken een Armeens rode wijntje gedronken.

    Na een wandeling in onze buurt, een taxi genomen naar het Armeens genocide museum. De taxi dropte ons een heel eindje hiervandaan. Dit liet ons toe om de oude soviet glorie van het sport/concertcomplex in hetzelfde park te aanschouwen.

    Toen we dichter bij het museum waren, hoorden we tragisch gezang terwijl we tussen de aangeplante sparren wandelden. Deze werden door staatshoofden, organisaties, etc aangeplant ter herdenking en erkenning van de genocide. Het momument zelf -bestaande uit 12 zuilen over een vuur gebogen- was eenvoudig maar impactvol. Het museum was modern en informatief. Het is bijna ondenkbaar hoe weinig wij hiervan wisten.

    Aan de uitgang een taxi "met meter" genomen die ons voor 10 euro heeft opgelicht. Ons goed boos gemaakt en met de deur geslagen. Ik smeet het klein geld (dat te weinig was teruggegeven) door de ruit naar binnen. We vonden het jammer gezien onze goede eerste indruk van Yerevan. Vermoedelijk maakt elke toerist dit wel eens mee (ook in andere grootsteden).

    Om de bittere nasmaak weg te spoelen, zijn we 1 van de hipste restaurants binnengelopen. Een heerlijke maaltijd en fles Armeense topwijn later was alles weer vergeten. We werden bediend door een praatgrage jonge meid die 6 verschillende talen spreekt. Dit geeft weer wat de vibe is bij de jonge generaties Armeniers in de stad.

    Topdag dus!
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  • Day8

    Dagtrippers: Yerevan edition

    September 25 in Armenia ⋅ ☀️ 10 °C

    We kregen vandaag ons ontbijt op de kamer wat extra gezellig was. Op de planning: enkele bezienswaardigheden in de buurt van Yerevan.

    Onze eerste bestemming was het Khor Virap klooster dat op een heuvel voor de Ararat berg (5137m!) ligt. Het klooster ligt zeer dicht tegen de hermetisch afgesloten Turkse grens. Mount Ararat is belangrijk voor de Armeniërs gezien Noah hier met zijn Ark op zou gestrand zijn. De Armeniërs voelen zich dan ook afstammelingen van Noah. Toch heeft Turkije na WO1 heel wat land van de Armeniërs ingenomen waaronder ook deze heilige vulkaan.

    Het klooster zelf was zeer mooi gelegen. Het is dan ook verdiend het meest getrokken plaatje van het land. We voelen dat het toerisme hier zeker opkomt. Vooral van Russen en Duitsers. De regio rond Yerevan is dan ook makkelijk te bezoeken in combinatie met een city trip. Het klooster heeft nog een extra betekenis gezien Sint Georgius (waar Georgie zijn naam aan dankt trouwens) hier gevangen zat voor 13 jaar waarna hij de Armeense koning kerstende. Armenië was dan ook de eerste christelijke staat in de geschiedenis.

    Hierna doorgereden naar Garni tempel over een spectaculaire weg. Zowel het omringende landschap als de staat van de weg waren "onvergetelijk". Toen ik op een bepaald moment op 3 wielen balanceerde over enorme groeven in de baan, kreeg Magali het even moeilijk en bekeerde zichzelf terstond tot de Armeens apostolistische kerk. Nu weten we waarom één van de -weinige- tegenliggers ons toegrijnsde vanuit zijn Lada Niva aan het begin van de weg.

    Garni is een zeer oude Griekse tempel. Ook de laatste heidense gebedsplaats van het land. Deze ligt aan Garni Gorge, een indrukwekkende canyon. Naast de zon en staalblauwe hemel werd het plaatje afgemaakt door een muzikant die met een traditioneel Armeens instrument (doedoek) de tempel vulde met diverse melodieën.

    Als laatste uitstapje reden we nog wat verder de canyon in naar het Geghard klooster. Dit klooster bestaat deels uit een grottencomplex. Opnieuw werden we verrast met gezang en gebeden van de plaatselijke pastoor.

    Rond 14h kwamen we terug aan in Yerevan. We besloten de hoofdstad on foot te verkennen en onze weg naar Republic Square te vinden. We werden beloond met gezellige (en hippe) parkjes, (kunst)marktjes en mooie gebouwen. Magali kocht een "handgemaakt kashmir" sjaaltje om zich zedelijk te kleden in de kloosters. Na een korte rustpauze de metro genomen naar ons hotel.

    's Avonds zijn we gaan dineren in "The Club". Een heel gezellig restaurant met topkeuken en live muziek aan een smakelijk prijsje. Er was zelfs show cooking aan onze tafel. Op een bepaald moment stond de volledige staff met ingehouden adem dit met succes te regelen. Typisch dat er -uiteraard- Hollanders naast ons zaten! De sfeer, het eten, de wijn en gastvrijheid smaakten naar meer. Maar dit was het slot van ons kort Armeens intermezzo.
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  • Day51

    Jerewan, Armeniens Hauptstadt am Arrarat

    July 30 in Armenia ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach den Straßen außerhalb Jerewans zu urteilen, müsste Jerewan graußig aussehen, aber ganz im Gegenteil, uns gefällt die Stadt fast noch besser als Tiflis. Ihr Zentrum ist erstaunlich modern, sauber und wunderschön, vor allem Abends. Ed gibt einiges zu entdecken. Wir übernachten oben auf dem kühlen Hügel neben der Statue der gewaltigen Mutter Armeniens mit dem fantastischen Blick auf die Stadt und den Arrarat. Es ist der beste Übernachtungsplatz den wir uns in dieser bis 40 Grad heißen Stadt vorstellen können.
    (Mit der Marshrutka ist man für 20 Cent in 10 Min. in der Stadtmitte) Doch wir laufen lieber durch den angrenzenden Vergügungspark zum Sowjet Denkmal und der riesigen darunterliegenden Cascade die hinunter zur Oper und ins Zentrum führt. Vorher besuchen wir aber noch ein wichtiges Heiligtum der Armenier das in einem Erdben.- u. bombensicheren Gebäude dem Matenadaran untergebrachten Zentralarchiv der alten Handschriften. Nichts ist in Armenien so kostbar wie diese uralten Handschriften und Zeugnisse der ältesten christlichen Kultur unserer Zeit. Ihr ideeler Wert und die Schönheit dieser Schriften ist unermesslich. Weiter gehen wir an der Oper vorbei, ins schöne Zentrum dem Platz der Republik, an dem jeden Abend herrliche Wasserspiele stattfinden. Von dort fahren wir zum Genocid Denkmal ( u. Museum) hier erfahren wir alles über den Völkermord an den Armeniern im osmanischen Reich 1915 der bis heute von den Türken nicht anerkannt wird. Weiter geht es zur 2001 eingeweihten neuen Kathedrale in der 3000 Gläubige Platz finden. Abends genießen wir die sehr schönen Lichtspiele vor dem historischen Museum.
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  • Day1

    Ankunft in Yerewan

    June 19 in Armenia ⋅ ⛅ 27 °C

    Unsere Anreise war erstaunlich unkompliziert trotz der Räder. Aber sowohl bis Düsseldorf ging es ziemlich gut und in Yerewan dachten wir erst, die Räder sind in Kiew geblieben, wo wir einen Zwischenstopp hatten, aber dann kamen sie doch mit an. Wir haben direkt am Flughafen schon SIM Karten mit 2 GB für 2 Euro kaufen können, Geld abheben und mit der gg Taxi App ein Taxi bestellt, in dem die Räder gerade so reingepasst haben. Als wir die Sachen verstaut haben, hat der Taxifahrer sich sehr gefreut. Auf Englisch kommt man hier echt schwer weiter, aber eigentlich ist alles ideal gelaufen. Im Vorhinein hat uns ein Freund von Saschko, Mika, der aus Armenien kommt und auch gerade Urlaub in Yerewan macht, viel geholfen und Tipps gegeben.
    Im Flugzeug war leider ein nerviges verwöhntes Schrei-Arschloch-Kind neben uns, die Eltern meinten beim Aussteigen direkt "We have priority." Und ein Mann, der direkt neben denen saß, guckte uns wie ein Verbündeter an und meinte dann "I am alone." Da mussten wir lachen. Wir waren dann gegen 2 Uhr erst am Hostel, das versteckt direkt hinter einem Hotel war. Von Phillipinos geführt, die scheinbar auch kein Armenisch, sondern nur Englisch sprechen. Alles ganz sauber und familiär. Ich glaube, wir sind die einzigen Gäste und es ist einfach ein Mehrzimmer-Privathaus. Die Matratzen sind hart wie aus Holz, aber es gibt eine Klimaanlage.
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  • Day2

    Ein Tag in Yerevan

    June 20 in Armenia ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute haben wir erstmal ausgeschlafen und die Fahrräder fertig gemacht. Gegen Mittag sind wir dann aufgebrochen, um uns die Hauptstadt etwas anzugucken. Alles ist sehr kompakt und einfach zu Fuß zu erkunden. Erst waren wir auf dem lokalen Obst- und Gemüsemarkt. Ich liebe lokale farmers markets. Wir haben den armenischen Käse probiert, der sehr salzig ist, getrocknete Früchte gibt es in Papierdicke plattgewalzt, alle labern einen an und geben Dir zu probieren. Danach sind wir auf dem Vernissage Market für Souvenirs und lokale Dinge, so Handarbeits- und Tourizeugs gewesen. Da haben wir dann Mika, Saschkos armenischen Freund getroffen, der jetzt seit 5 Jahren in München lebt und in seinem Urlaub seine Familie in Yerevan besucht. Mit ihm sind wir über den Markt gelaufen, haben dann den Republic Square, Opera Square und die Innenstadt durchlaufen. Es war schon superheiß und wir sind dann hoch zum Cafesjian Center for the Arts, eine architektonisch interessante Konstruktion, "Cascade Complex" mit Skulpturengarten davor und jedes Stockwerk mit einer Terrasse, Springbrunnen und sowjetischen Dekorationen. Man kann drinnen die Rolltreppe hochnehmen und daneben sind auch Skulpturen ausgestellt. Oben gab es dann noch ein sowjetisches Denkmal und einen Blick von oben auf Yerevan, durch einen Park kommt man dann zur Riesenstatue auf dem Kriegsmuseum "Mother Armenia", die in den 80ern die riesige Stalinstatue ersetzt hat. Abschließend waren wir dann noch mit Mika armenisch essen im Pantok Yerevan Tavern.
    Insgesamt ist Yerevan mäßig spannend, architektonisch teilweise sehr sowjetisch, große Denkmäler und Statuen, das ist schon interessant, und auch besonders dieser Cascade Complex, aber sonst hat man das Zentrum auch schnell gesehen und bei der Hitze kann man am besten die Cafe-Hopping in Yerevan machen, das scheint sehr armenisch zu sein.
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You might also know this place by the following names:

Yerevan, Ereván, Erevan, Քաղաք Երէվան, ერევანი

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