Jungel - Tag 1
March 30 in Cambodia ⋅ ☀️ 32 °C
Heute morgen gings zwar nicht ganz so früh raus, aber dafür müssten wir gut planen, was wir einpacken für 3 Tage Jungel.
Nicht zu wenig, dass etwas fehlt, aber auch nicht zu viel, was wir unnötig tragen müssen.
Da es klar war, dass unsere kleinen Rucksäcke nicht reichen werden und Sandra ihren Rücken schonen sollte, hat sie den kleinen genommen und ich hab meinen großen Rucksack ausgeräumt und alles für die Tour dort eingeräumt. (Später kamen noch 5l Wasser und unsere Hängematten dazu...)
Mit dem TukTuk hat uns Rithy ca. 1h Stunde zum Fluss gefahren und uns an unseren Guide Chim Ne und Ranger Kib übergeben und sind mit der Fähre über den Fluss.
Auf der anderen Seite, sind wir Ihnen hinten auf die Roller gestiegen und nochmal ne halbe Stunde gefahren. Die Strecke war abenteuerlich, ausgespülte Wege, Sand, Schlaglöcher und schmale Trampelpfade und dabei kam Kib mit seinen Füßen kaum auf den Boden (Grüße an Simon Schwörer).
Dann kamen wir beim Haus von Chim Ne an, haben mittag gegessen und liefen los.
Bei ihm Zuhause haben wir auch seine Frau und Tochter getroffen und erfahren, dass er ehrenamtlich die Kinder in der Sprache Kavet unterrichtet.
Kavet wir nur in dieser Region gesprochen und wird in der Schule nicht gelehrt, sondern nur Khmer (Kambodschas Landessprache).
Dann ging es erstmal eine Weile durch offenes Gelände mit direkter Sonne bis wir den Jungelrand erreichten. Ab dort wurde es angenehmer, da es schattig war und wir gleich mal im Fluss baden konnten.
Angenehmen war, dass wir viele Pausen machten, was wir später merkten, auch wichtig war.
Ein Stück ging es Bergauf und mit meinem schweren und großen Rucksack wurde es richtig anstrengend...
Ansonsten musste ich auch immer nach untern und oben schauen, da ich so groß war und mein Rucksack noch höher. Unsere Guides waren über einen Kopf kleiner und ich musste mich unter jedem zweiten Ast o.ä. unten durch ducken oder habe alles mit mir gezogen.
Endlich am Übernachtungsplatz angekommen mussten wir Wasser besorgen, was in der Trockenzeit nicht einfach war. Dem leeren Bachbett entlang gab es noch etwas "Wasser", wir hätten das in dem Zustand nicht so genannt. Kib hat Bambus gefällt, mit dem wir das Wasser zum Camp transportierten.
Chim Ne und Kib fingen an zu Kochen.
Es gab scharfen Salat mit Gurken und Fleisch und dazu Reiswein aus Bambusbechern.
Danach gab es noch Reis und Bambussuppe, welche in einem Bambusrohr über dem Feuer kochte.
Unteranderem das beste was wir bisher gegessen haben!
Währenddessen haben wir geredet und einiges erfahren.Read more

























