• Adrian Schweitzer
  • Sandra S
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Vietnam/Kambodscha

Pengembaraan 30hari oleh Adrian & Sandra Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    22 Mac 2026

    Start

    22 Mac, Jerman ⋅ ☀️ 5 °C

    Halb 6 ging es los nach Offenburg an Bahnhof, wo wir mit dem ICE nach Frankfurt fuhren.
    Wir mussten ins Terminal 2. Dieser ist einiges kleiner als Terminal 1, so dass er eher an den Flughafen von Baden-Baden erinnert. So mussten wir auch kaum anstehen oder riesige Strecken im Terminal laufen.
    Um 13 Uhr ging dann unser Flug nach Vietnam.
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  • Ho Chi Minh

    23 Mac, Vietnam ⋅ ☀️ 33 °C

    Nach 12h Flug sind wir um 6:30 Uhr (0:30 Uhr in Deutschland) in Ho Chi Minh angekommen.
    Damit wir gleich im Hotel ein Zimmer bekommen, haben wir es schon ab dem Vortag gebucht. Aber lang waren wir nicht, nur kurz Sachen abgelegt und frisch gemacht, denn wir haben schon für 10 Uhr eine Free Walking Tour mit einem jungen Local und einem Pärchen aus London durch die Stadt gebucht.
    Diese ging 3h und führte uns durch verschiedene Plätze und Orte und erzählte uns von der Geschichte Vietnams.
    Geendet hat die Tour in einem versteckten Waffenbunker, in den man über ein kleines Loch im Fußboden klettern konnte. Im Eingang sieht man noch die Einschusslöcher als sie damals die Tür aufgeschlossen haben.

    Nach einer kurzen Stärkung ging es gleich weiter ins Kriegsmuseum. Es erzählt beeindruckend die furchtbare Geschichte des Vietnamkriegs und die schweren Kriegsverbrechen der USA (u.a. der Einsatz des Entlaubungsmittels "Agent Orange", wodurch schwere Vergiftungen und später Fehlbildungen verursacht werden). Es ist der mit Abstand längste und teuerste Krieg der USA gewesen - über 5 Präsidenten hinweg. Dennoch haben sie verloren und vermeintlich nichts aus der Geschichte gelernt. Leider erinnert das Geschehene sehr stark an die heutige US Politik (Regimesturz, Eingriff in die Souveränität unabhängiger Länder etc.). Mit einem dicken Kloß im Hals sind wir nach ca. 3h weiter gezogen.

    Zwischenzeitlich ist es 17 Uhr (11 Uhr in DE) und schon ziemlich gerädert aufgrund der Hitze und Luftfeuchtigkeit, aber auch weil wir seit ca. 30h kaum geschlafen haben.

    Also zurück ins Hotel, kurz ausgeruht und dann wieder los Abendessen.
    Aber bald auch wieder zurück ins Zimmer und endlich mal schlafen, denn am nächsten Morgen werden wir um halb 8 Uhr abgeholt fürs Mekong Delta.
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  • Mekong Delta Tag 1

    24 Mac, Vietnam ⋅ ☀️ 32 °C

    Um 20 vor 8 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt.
    Die Fahrt ging gute 3h, bei der wir nochmals etwas schliefen.

    Wir wussten schon, dass es hier sehr touristisch ist, aber wir wollten trotzdem das Mekong Delta sehen. Man könnte es zwar auf eigene Faust besichtigen, aber dafür müsste man deutlich mehr Zeit einplanen. So haben wir uns für eine geführte Tour entschieden.

    Vor dem Delta hielten wir an einem Tempel an, den wir kurz besichtigten.

    Dann ging es los mit der Tour übers Mekong Delta. Immer wieder in verschiedenen Booten, zu unterschiedlichen Manufakturen, u.a. für Poprice (Popcorn aus Reis), Honig oder Schokolade die man auch probieren und kaufen konnte.
    Beim probieren von Obst konnte man verschiedenen Sänger:innen zuhören, die natürlich auch Trinkgeld wollten.
    Es war wie erwartet eher eine Verkaufsfahrt, aber wir haben uns drauf eingestellt und konnten das Drumrum dennoch genießen.

    Leider kennen sie hier sowas wie Tierschutz nicht - Fische, Enten, Vögel, aber auch Krokodile und Schlangen werden unter schlechtesten Bedingungen eingesperrt und den Leuten vorgeführt. Viele davon sind Nutztiere, die meisten werden geschlachtet oder verkauft. Lediglich für Hunde und Katzen gelten so langsam strengere Regeln, da sie immer häufiger als Haustiere gehalten werden.

    Abends hatte man frei und wir sind in die Stadt und habe uns den Night Market angeschaut und uns bisschen durch die Imbisse probiert.
    Aber auch hier nicht zu lange, da wir um 5 Uhr zum Floating Market auf dem Fluss fahren.
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  • Mekong Delta Tag 2

    25 Mac, Vietnam ⋅ ⛅ 23 °C

    Um 5 Uhr holte uns unser Van ab und wir fuhren zum Floating Market.

    Dort stiegen wir in ein Boot, das uns durch den Markt fuhr. Der Markt wird von Vietnamesen betrieben die auf ihren Booten leben und frische Produkte verkaufen.
    Immer wieder fuhren kleine Boote neben uns, die Früchte, Getränke, Kaffee oder Suppe anboten. Aber alles sehr freundlich und nicht aufdringlich. Morgens um 6 eine heiße Glasnudelsuppe mit Fleischeinlage zu essen war überraschend gut!

    Wir legten an einer Reisnudel Manufaktur an, wo Sandra auch selbst mal ran durfte. Danach legten wir noch an einem Hausboot an. Auf dem Hausboot habe sie verschiedene Tiere gehalten (auch hier lässt Tierschutz grüßen) und man konnte auf der Terrasse bei Obst den Morgen genießen.

    Anschließend ging es wieder zurück ins Hotel, wo nochmal ausruhen und frühstücken konnte.
    Um 10 war Checkout und Rückfahrt nach Ho Chi Minh mit Zwischenstopp zum Essen, welches wir selbst zubreiten durften. Nach dem Essen unterhielten wir uns mit einem Vietnamesen der mittlerweile in den USA lebt und mit seiner Familie an der Tour teilnahm. Er kommt ursprünglich aus Ho Chi Minh/Saigon. Sein Vater hatte im Vietnamkrieg an der Seite der USA gekämpft. Nach dem Krieg, als Nordvietnam/die Vietkong gewonnen hatten, hatte er wie viele andere Angst vor politischer Verfolgung. So ist er 1975 mit seiner Familie in die USA geflüchtet. Seither lebt er mit seinen Eltern, seiner vietnamesischen Frau und zwei Teenie Söhnen in San Diego. Sie besuchen Vietnam immernoch sehr oft und fühlen sich sehr verbunden zum Land. Es war sehr spannend aus erster Hand zu erfahren, wie das alles für die Menschen damals war.

    Danach sind wir mit dem Bus noch ca 2 Stunden zurück nach Saigon gefahren.
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  • Abend in Ho Chi Min

    25 Mac, Vietnam ⋅ 🌙 28 °C

    Nach unserer Mekong Tour hatten wir noch den Abend bis wir weiterziehen.

    Wir haben uns für 2 Euro Tickets für den Waterbus geholt.
    Unsere Plätze waren leider nicht so gut, aber man konnte einfach hinten rausstehen und hatte einen super Blick.
    Im Vergleich gab es noch ein Touristenboot mit Plattform, was aber ca. das 20-fache kostete.
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  • Siem Reap, Kambodscha

    26 Mac, Kemboja ⋅ ☀️ 36 °C

    Heute morgen haben wir uns gerichtet und wurden von unserem Grab (ist wie Uber) zum Flughafen gebracht.
    Mit über 3,5h Puffer sind wir angekommen, wir haben gehört dass es hier auch mal länger gehen kann. Aber wir hatten Glück, Check-In, Gepäck und Sicherheitskontrolle hatten wir in einer Stunde durch und konnten dann entspannt am Gate warten.

    Der Flug war nur halb voll und der Flug ging ne dreiviertel Stunde.
    Abgeholt wurden wir von unserem Fahrer, der uns die nächsten Tage fährt.
    Während andere mit dem Auto abgeholt wurden, hatte unser Fahrer ein TukTuk, bei 38°C und über 50km Fahrt 😅

    Am Hotel angekommen erst mal geduscht und uns hingelegt.
    Am Abend dann einmal kurz zum Essen raus.
    Am nächsten Morgen geht es wieder mal früh raus, Wecker klingelt um 3:45 Uhr.
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  • Angkor Wat - Part 1

    27 Mac, Kemboja ⋅ 🌙 26 °C

    Um halb 5 wurden wir von unserem Fahrer im TukTuk abgeholt und es ging zu Angkor Wat und die umliegenden Tempel.

    Wir gingen so früh, um den Sonnenaufgang zusehen, welcher auch sehr beeindruckend war.
    ...solange man nicht die andere Seite sah, wo sich Massen an Touris für ein Bild mit der Spiegelung im See drängten (wir natürlich mittendrin ;).

    Kaum ging die Sonne auf, wurde es spürbar wärmer und wir begannen den Tempel zu erkunden.

    Angkor Wat ist die größte religiöse Tempelanlage der Welt und wurde im 12. Jahrhundert unter König Suryavarman II erbaut. Ursprünglich ein hinduistischer Tempel, entwickelte er sich später zu einem wichtigen buddhistischen Heiligtum. Heute gehört Angkor Wat zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist das bekannteste Wahrzeichen Kambodschas.

    Halb 9 gings wieder zurück zum Fahrer.
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  • Angkor Wat - Part 2

    27 Mac, Kemboja ⋅ ☀️ 35 °C

    Die weiteren Tempel waren auch super, aber die Hitze hat uns irgendwann echt zuschaffen gemacht. Einen Tempel, den wir eigentlich anschauen wollten, haben wir ausgelassen, als wir gesehen haben, dass es dort weder Bäume noch Schatten gab – stattdessen haben wir direkt unseren Fahrer geholt und sind zum nächsten Tempel mit etwas mehr Schutz vor der Sonne weitergefahren.

    Ich schätze, in dem Moment waren wir schon kurz vorm Sonnenstich.
    Zusammen hatten wir 4l Wasser dabei, von unserem Fahrer hatten wir noch einen Liter und haben auch nochmal 2l gekauft.

    Die letzten zwei Tempel hatten uns am besten gefallen, da diese so verfallen und mit Wurzeln überzogen waren.
    Hier wurden auch Szenen für Tomb Raider mit Angelina Jolie gedreht.
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  • HeroRats

    27 Mac, Kemboja ⋅ ☀️ 35 °C

    Auf dem Rückweg hielten wir noch bei APOPO, bekannt durch die sogenannten „HeroRats“ – eine Organisation, die Ratten darauf trainiert, Minen und Sprengstoffe aufzuspüren.

    Ratten haben den Vorteil gegenüber Hunden, dass sie generell die Nase direkt über der Erde haben und max. 1,5kg wiegen, so können sie auch keine Minen auslösen, da diese erst ab 5kg reagieren.

    Kambodscha leidet bis heute sehr unter Minen, die während des Vietnam Kriegs und auch dem Bürgerkrieg verlegt wurden.

    Die Organisation wurde in Belgien gegründet und die Ratten werden in Tansania trainiert, die diese Art dort die höchste Lebenserwartung mit 8-9Jahren hat. (Unsere ca. 3 Jahre)
    Wenn sie ausgebildete sind, werden sie in die verschieden Länder geschickt, in denen die Organisation aktiv ist - darunter Kambodscha, mehrere Afrikanische Länder und auch aktuelle Konfliktegebiete wie Ukraine.

    Neben Angkor Wat war das definitiv eines der interessantesten Dinge, die wir hier gesehen haben.
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  • Floating Village, Tonlè Sap

    28 Mac, Kemboja ⋅ ☀️ 32 °C

    Rey holte uns nach dem Frühstück ab und es ging eine Weile durch die Stadt und schnell wurden die Straßen staubiger.
    Gegen Ende wurde es sehr uneben, da dieser Weg in der Regenzeit mehrere Meter Unterwasser ist.

    Dann ging es auf ein Motorboot und wir fuhren in das schwimmende Dorf.
    Die Leute hier leben auf dem Wasser, da es nichts kostet. Sie leben hauptsächlich vom Fischfang. Wenn das Wasser so niedrig ist, fischen sie mit dem Netz von Hand, so dass nur noch der Kopf aus dem Wasser schaut.
    Sie haben auch eine schwimmende Kirche und Schule.
    In der Regenzeit ziehen sie ihre Häuser mit dem Boot an andere Stellen. Meist zu Bäumen wo noch die Baumkrone aus dem Wasser schaut und darin vertauen sie ihre Häuser, da die Bäume Schutz vor Stürmen bieten.

    Danach hat uns Ray beim Botanischen Garten abgesetzt, wo wir in das Cafe gingen.
    Aus kurz Kaffee trinken, wurden 3h Planung für die nächsten Tage 😅
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  • Killing Fields

    28 Mac, Kemboja ⋅ ☀️ 34 °C

    Anschließend sind wir zum Killing Fields Museum, welches den Genozid der Khmer Rouge an der kambodschanischen Zivilbevölkerung aufarbeitet.

    Man bekommt einen Einblick, was während der Herrschaft von Pol Pot zwischen 1975 und 1979 passiert ist. Ca. 1,7 Millionen Menschen sind u.a. durch Gewalt, Folter und Zwangsarbeit ums Leben gekommen.

    Die Khmer Rouge verfolgten das Ziel, eine radikale Agrargesellschaft ohne Städte, Bildung und äußere Einflüsse zu schaffen. Dabei wurden ganze Bevölkerungsgruppen – insbesondere Intellektuelle und vermeintliche Regimegegner – systematisch verfolgt, wobei oft schon kleinste Verdächtigungen ausreichten, um als Feind zu gelten.

    An diesem Ort fand man mehrere Massengräber mit Knochen von Männern, Frauen und Kindern. Auch in einem Brunnen fand man Knochen von 50-60 Menschen.
    Die Knochen wurden geborgen und in einem Tempel aufbewahrt, damit die Opfer nicht anonym im Boden bleiben, sondern sichtbar erinnert werden.
    Im Buddhismus gilt das als würdevoller Ort des Gedenkens und ermöglicht es, für die Toten zu beten.

    Es leben nun buddhistische Mönche dort. Damit ist es nicht nur ein Museum, sondern ein spiritueller Ort der Erinnerung, Trauer und Verarbeitung.
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  • Nach Banlung

    29 Mac, Kemboja ⋅ ☁️ 26 °C

    Wir haben kurz gefrühstückt und sind halb 8 abgeholt worden für unseren Bus nach Banlung.
    Es war ein Spinterbus, anfangs noch fast leer, aber nach ein paar mal Halten wurden es mehr. Sogar so viel mehr, dass es gar nicht genug Plätze gab und der Fahrer Plasikstühle in den Gang stellte, wo diese Leute dann sitzen konnten. Selbst für die Einheimischen war das wohl ungewöhnlich, deren Gesichtern zufolge. Aber alle haben sich damit arrangiert.
    Halb 4 sind wir dann in Banlung angekommen, wo uns der Organisator von Green Jungle Tours abgeholt hat, bei dem wir auch die Nacht verbringen werden.

    Wir hatten vor eine 2 Tägige Jungeltour zu machen, was aber nach einem Gespräch mit Ihm, zu einer 3 Tägigen wurde. 😄
    Jetzt hieß es Sachen packen.
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  • Jungel - Tag 1

    30 Mac, Kemboja ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute morgen gings zwar nicht ganz so früh raus, aber dafür müssten wir gut planen, was wir einpacken für 3 Tage Jungel.
    Nicht zu wenig, dass etwas fehlt, aber auch nicht zu viel, was wir unnötig tragen müssen.
    Da es klar war, dass unsere kleinen Rucksäcke nicht reichen werden und Sandra ihren Rücken schonen sollte, hat sie den kleinen genommen und ich hab meinen großen Rucksack ausgeräumt und alles für die Tour dort eingeräumt. (Später kamen noch 5l Wasser und unsere Hängematten dazu...)

    Mit dem TukTuk hat uns Rithy ca. 1h Stunde zum Fluss gefahren und uns an unseren Guide Chim Ne und Ranger Kib übergeben und sind mit der Fähre über den Fluss.
    Auf der anderen Seite, sind wir Ihnen hinten auf die Roller gestiegen und nochmal ne halbe Stunde gefahren. Die Strecke war abenteuerlich, ausgespülte Wege, Sand, Schlaglöcher und schmale Trampelpfade und dabei kam Kib mit seinen Füßen kaum auf den Boden (Grüße an Simon Schwörer).

    Dann kamen wir beim Haus von Chim Ne an, haben mittag gegessen und liefen los.
    Bei ihm Zuhause haben wir auch seine Frau und Tochter getroffen und erfahren, dass er ehrenamtlich die Kinder in der Sprache Kavet unterrichtet.
    Kavet wir nur in dieser Region gesprochen und wird in der Schule nicht gelehrt, sondern nur Khmer (Kambodschas Landessprache).

    Dann ging es erstmal eine Weile durch offenes Gelände mit direkter Sonne bis wir den Jungelrand erreichten. Ab dort wurde es angenehmer, da es schattig war und wir gleich mal im Fluss baden konnten.
    Angenehmen war, dass wir viele Pausen machten, was wir später merkten, auch wichtig war.
    Ein Stück ging es Bergauf und mit meinem schweren und großen Rucksack wurde es richtig anstrengend...
    Ansonsten musste ich auch immer nach untern und oben schauen, da ich so groß war und mein Rucksack noch höher. Unsere Guides waren über einen Kopf kleiner und ich musste mich unter jedem zweiten Ast o.ä. unten durch ducken oder habe alles mit mir gezogen.

    Endlich am Übernachtungsplatz angekommen mussten wir Wasser besorgen, was in der Trockenzeit nicht einfach war. Dem leeren Bachbett entlang gab es noch etwas "Wasser", wir hätten das in dem Zustand nicht so genannt. Kib hat Bambus gefällt, mit dem wir das Wasser zum Camp transportierten.

    Chim Ne und Kib fingen an zu Kochen.
    Es gab scharfen Salat mit Gurken und Fleisch und dazu Reiswein aus Bambusbechern.
    Danach gab es noch Reis und Bambussuppe, welche in einem Bambusrohr über dem Feuer kochte.
    Unteranderem das beste was wir bisher gegessen haben!

    Währenddessen haben wir geredet und einiges erfahren.
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  • Jungel - Tag 2

    31 Mac, Kemboja ⋅ ⛅ 34 °C

    Um 4 Uhr sind wir aufgestanden und haben eine kleine Wanderung im dunkeln gemacht, um am morgen eventuell Gibbons zu sehen. Die Chancen sind aktuell nicht so hoch, aber wir konnten ihre Rufe hören und auch Äste wackeln sehen, als sie geklettert sind. Aber nur Kib hatte einen gesehen.
    Wir waren wohl zu laut, der ganze Dschungelboden war voller trockenem Bambus, der sehr laut knackte, wenn man drauf gestanden ist.

    Zurück im Camp hatte Chim Ne das Frühstück vorbereitet. Es gab Kaffee aus Bambusbechern und dazu Ei und Brot.

    8 Uhr gings weiter durch den Jungel.
    An einem Wasserfall hielten wir an, haben uns abgekühlt und wieder etwas Wasser abgekocht.

    Halb 12 sind wir dann am Fluss angekommen, wo wir unser nächstes Lager aufschlugen.

    Wir hatten Mittagessen und anschließend ging es los mit dem Floßbau (nächster Post).

    Nach einem frühen Abendessen, legten wir uns auch schon bald in die Hängematten.
    Halb 8 hab ich schon geschnarcht..
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  • Floßbau

    31 Mac, Kemboja ⋅ ⛅ 35 °C

    Für den Floßbau sind wir ein Stück weiter in einen Bambuswald gelaufen und haben dort den Bambus dafür gefällt.
    Diesen haben wir dann im Fluss zusammen gehalten und sind damit bis zum Camp "gefahren", was gar nicht so einfach war, wenn der Bambus noch lose ist.

    Im Camp wurden aus dem Bambus die "Schnüre" geschnitten und alle Bambusstämme zusammen gebunden.
    Alles nach der Tradition der Kavet.

    In der Mitte des Floßes gab es noch eine Erhöhung zum Sitzen und damit das Gepäck nicht nass wird.

    Es war sehr hart und ich habe einige Kratzer abbekommen. Aber zuzusehen wie nur aus Bambus so ein Floß entsteht, war sehr cool - großen Respekt an die beiden Jungs!
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  • Jungel - Tag 3

    1 April, Kemboja ⋅ ☀️ 34 °C

    Heute morgen gabs Nudelsuppe zum Frühstück, natürlich aus einem Bambusbecher.

    Das Camp wurde abgebaut und alles auf das Floß beladen und los gings.

    Wir hatten eine entspannte Fahrt, da das Wasser niedrig war. Nach der Regenzeit ist es abenteuerlicher.

    Dann mussten wir wieder ein Stück wandern bis wir in dem Dorf angekommen sind, in dem wir schon bei der Hinfahrt hielten.
    Es fand dort gerade eine Hochzeit statt, weshalb alles voller Menschen war.
    Uns kam es eher vor, als wären wir die Attraktion - alle haben uns neugierig angeschaut und waren erstaunt über die Fremden. Hier kommen wohl nicht so oft Touristen aus westlichen Ländern vorbei.

    Von dort ab ging es wieder mit dem Roller bis zum Fluss weiter, wo wir wieder die Fähre nahmen und auf der anderen Seite Rithy mit seinem TukTuk auf uns wartete.
    Er brachte uns direkt in unser Hotel, wo wir uns wieder richtig waschen und den Luxus einer Klimaanlage genießen konnten.

    Echt krass was die Leute trotz 40°C! an haben - Plüschjacken Hüte, Schals, Handschuhe. Hauptsächlich wegen Ihrem Schönheitsideal von heller Haut.
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  • Zurück nach Vietnam

    2 April, Vietnam ⋅ ☀️ 36 °C

    Jetzt hieß es wieder zurück nach Vietnam.
    Mit einem kleinen Bus sind wir an die Grenze gefahren und mussten sechsmal aussteigen:
    - Passkontrolle Kambodscha
    - Ausreise Schalter Kambodscha
    - nochmal Passkontrolle Kambodscha
    - Passkontrolle Vietnam
    - Einreise Schalter und Gepäckkontrolle Vietnam
    - nochmal Passkontrolle Vietnam

    Kurz darauf in Pleiku angekommen und gemerkt, dass unser nächster Bus ganz woanders abfährt.
    Mit einem Grab gings dann 30min zum richtigen Bahnhof.

    Kommunikation war schwierig, da hier niemand Englisch kann. Also hauptsächlich mit Gestik und Google Übersetzer verständigt.
    So auch als wir noch was essen wollten, sie hat uns Bilder vom Essen auf dem Handy gezeigt, wir haben es einfach genommen und war richtig gut.

    Am Ende hat alles geklappt und wir sind in unseren Schlafkabinen im Bus gelegen.
    Anfangs ungewohnt und für mich paar cm zu klein, aber wir konnten dann doch gut schlafen.
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  • Hoi An - Free Walking Tour

    3 April, Vietnam ⋅ ☀️ 31 °C

    Morgens um 5 Uhr in Hoi An angekommen und nach kurzem telefonieren, konnten wir in unser Zimmer einchecken.
    Bis 12 Uhr geschlafen und dann ab in die Stadt, Mittag gegessen und 15 Uhr zu einer Free Walking Tour.

    Wir sind einmal komplett durch die Stadt gelaufen. Die eine Seite hauptsächlich Japanisch geprägt, die andere Seite Chinesisch.
    Die Stadt wird jährlich überschwemmt, wobei letztes Jahr die schlimmste Überschwemmung in der Geschichte war. Aber innerhalb 3 Tagen ist alles wieder geputzt und es sieht wie vorher aus.

    Bekannt ist Hoi An für die vielen bunten Laternen. Chinesische, japanische, aber auch eigene Laternen.

    Hoi An ist nicht Haupthandelsdrehpunkt in der Region geworden, sondern Ninh Binh. Was aber im Krieg von Vorteil war, während Ninh Binh kaputt gebombt wurde, hatte Hoi An kaum etwas abbekommen.

    Zum Essen sind wir zurück in eines der ältesten Häuser in der Stadt. Dort betreiben sie auch ein kleines Restaurant, was aber sehr versteckt ist.

    Während der Tour haben wir Frida kennengelernt, mit ihr haben wir uns für später für die Bootstour verabredet.
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  • Bike Tour

    4 April, Vietnam ⋅ ☀️ 35 °C

    Heute haben wir uns Fahrräder genommen und sind durch die Innenstadt geradelt.

    Erstmal gabs Kopi Luwak Kaffee, haben Mot Tea probiert und sind in kleine Museen gegangen.
    Wie zb. in eine Familienkapelle die über 200 Jahre alt ist.Baca lagi

  • Hoi An - Free Walking Tour 2.0

    4 April, Vietnam ⋅ ☀️ 33 °C

    Am Nachmittag haben wir uns dann nochmal für eine Free Walking Tour angemeldet, aber eher außerhalb der Innenstadt.

    Da wir die einzigen waren und die Fahrräder dabei hatten, hat unser Guide vorgeschlagen die tour mit dem Fahrrad zu machen und sie nimmt den Roller.

    Wir haben das Krankenhaus besucht, bei dem man meinen konnte, dass es nicht mehr in Betrieb ist...
    Aber da die Menschen vertrauen sehr auf ihre eigene Medizin und haben Angst, dass wenn sie zum Arzt gehen, dieser noch mehr findet und sie lange im Krankenhaus bleiben müssen.

    Anschließend an einem alten Gefängnis und Schneidereien vorbeigekommen, geendet hat die Tour bei einem Kaffee.

    Sie hat uns auch fürs Abendessen zwei Restaurants empfohlen, wobei eins für seine schwarze Sesamsuppe bekannt war (hätte auch ein warmes Dessert sein können)
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  • Von Hoi An nach Hue

    5 April, Vietnam ⋅ ☀️ 32 °C

    Normalerweise hätten wir einfach den Bus nach Hue genommen, aber wir haben mitbekommen, dass es auf dem Weg dorthin einen schönen Pass gibt, anstatt durch den Tunnel zu fahren.

    Also einen Fahrer organisiert und los.

    Hat sich auf jeden Fall gelohnt, schöne Fahrt mit Aussicht, oben gabs was zu besichtigen und unten in einer Bucht konnte Sandra frische Austern probieren.
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  • Hue - Free Walking Tour

    5 April, Vietnam ⋅ ☀️ 34 °C

    In Hue angekommen machten wir gleich eine Free Walkung Tour durch die Kaiserliche Zitadelle.

    Auch hier waren wir alleine mit unserer Guide Ly.
    Es war wieder sehr heiß, aber dafür war die Tour entspannt und machten immer wieder Pausen.

    Huế war von 1802 bis 1945 die Hauptstadt Vietnams unter der Nguyễn-Dynastie und kulturelles Zentrum des Landes. In dieser Zeit entstanden die berühmte Kaiserliche Zitadelle und prächtige Tempel- und Palastanlagen. Heute ist sie ein UNESCO-Weltkulturerbe und bekannt für ihre gut erhaltene Kaiserarchitektur.

    Ein Teil des Geländes war wegen eines Filmdrehs gesperrt, aber man konnte sehen, dass sie gerade eine Regenszene drehten.

    Nach der Tour gingen wir zu einem Restaurant was uns Ly empfohlen hatte.
    Es waren nur Einheimische dort und man musste sein Essen selbst grillen. Es war interessant, aber wir waren auch froh wieder zu gehen, da alles nach Rauch und Fett gerochen hat.
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  • City of Ghosts + Grabmal de Khai Dinh

    6 April, Vietnam ⋅ ☀️ 33 °C

    Am nächsten Tag mieteten wir das erste mal einen Roller.
    Wir hatten einige Sachen auf unserer Liste, die aber außerhalb liegen.

    Zuerst ging es zu einem riesiegen Friedhof, dem City of Ghosts. Das ist kein Touri Ort, sondern eine Stadt aus wirklichen riesigen Gräber, die immer noch gebaut werden.
    Sie glauben, die Verstorbenen „leben“ spirituell weiter und beeinflussen das Leben der Familie. Und deshalb werden diese, oft sehr teuren Häuser gebaut.

    Nach einer Mittagspause am Meer ging es weiter zum Grabmal des Khai Dinh. Er war der 12. Herrscher in der Nguyễn-Dynastie und die Franzosen hatten große Einfluss, was man in der Architektur sieht.
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  • Verlassener Wasserpark Hồ Thủy Tiên

    6 April, Vietnam ⋅ ☀️ 35 °C

    Der letzte Punkt auf unserer Liste ist der verlassene Wasserpark.
    Dieser eröffnete 2004 für nur wenige Jahre und wurde dann zum bekannten verlassen Wasserpark.

    Bis vor nicht allzulanger Zeit, musste man noch einen Wärter bestechen, um rein zu kommen.
    Jetzt organisieren Einheimische den Zugang. Für eine Spende von 2 Euro kann man sich ein Fahrrad leihen, bekommt ein kleines Wasser und sie kümmern sich drum, das kein Müll rumliegt.
    Etwas angenehmer als auf gute Laune des Wärters zu hoffen.

    Man kann schön um den See fahren und dabei die alten Rutschen und den Drachen bestaunen.
    Interessant wie die Natur sich dort wieder ausbreitet.

    Dann gings wieder zurück.
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