• Killing Fields

    28. marts, Cambodja ⋅ ☀️ 34 °C

    Anschließend sind wir zum Killing Fields Museum, welches den Genozid der Khmer Rouge an der kambodschanischen Zivilbevölkerung aufarbeitet.

    Man bekommt einen Einblick, was während der Herrschaft von Pol Pot zwischen 1975 und 1979 passiert ist. Ca. 1,7 Millionen Menschen sind u.a. durch Gewalt, Folter und Zwangsarbeit ums Leben gekommen.

    Die Khmer Rouge verfolgten das Ziel, eine radikale Agrargesellschaft ohne Städte, Bildung und äußere Einflüsse zu schaffen. Dabei wurden ganze Bevölkerungsgruppen – insbesondere Intellektuelle und vermeintliche Regimegegner – systematisch verfolgt, wobei oft schon kleinste Verdächtigungen ausreichten, um als Feind zu gelten.

    An diesem Ort fand man mehrere Massengräber mit Knochen von Männern, Frauen und Kindern. Auch in einem Brunnen fand man Knochen von 50-60 Menschen.
    Die Knochen wurden geborgen und in einem Tempel aufbewahrt, damit die Opfer nicht anonym im Boden bleiben, sondern sichtbar erinnert werden.
    Im Buddhismus gilt das als würdevoller Ort des Gedenkens und ermöglicht es, für die Toten zu beten.

    Es leben nun buddhistische Mönche dort. Damit ist es nicht nur ein Museum, sondern ein spiritueller Ort der Erinnerung, Trauer und Verarbeitung.
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