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  • Sep13

    Bundesgartenschau in Heilbronn IV

    September 13, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 22 °C

    Die Bundesgartenschau war thematisch breit aufgestellt, allerdings waren zwischendurch auch immer ungepflegte Beete, deren Sinn sich uns nicht wirklich erschlöss.

    Nett anzusehen war die Wassershow,wenn sie auch etwas kurz war. Alles in allem ein netter Ausflug, aber eine Dauerkarte würde ich dafür nicht kaufen ....Read more

  • Sep13

    Bundesgartenschau in Heilbronn I

    September 13, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 22 °C

    Vorgestern haben wir es dann im vierten Anlauf endlich geschafft tatsächlich in Heilbronn anzuschauen. Es war ein schöner Ausflug, das Buga-Gelände sehr weitläufig. Es gab einige wunderschöne Stellen, die schönste Strecke war aber eigentlich der Weg entlang des Neckars, als wir zurück zum Ausgang liefen.Read more

  • Day39

    Die zwei Pilger auf dem Monte do Gozo

    June 29, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Gestern war ich dann nochmal auf dem Monte do Gozo. Das ist eigentlich die letzte Steigung auf dem Camino Francés, bevor es dann hinunter in das Tal von Santiago de Compostela geht.

    Hier gibt es die Statuen der beiden Pilger, die von dort zum ersten Mal das lang ersehnte Ziel Santiago de Compostela und die 3 Spitzen der Kathedrale von Fernem erblicken. Ich hatte mich schon total auf diesen Anblick und Ausblick gefreut, doch leider laeuft der offizielle Pilgerweg etwa 500 Meter entfernt davon. Ich wusste das zwar, aber leider war der Weg zu den Statuen nirgendwo zu finden.

    Das ging nicht nur mir so, also haben wir uns nochmal aufgemacht, um die Statuen zu finden. Es ist ein wunderschoener Ausblick, auch wenn wir nochmal den ganzen Berg hochlaufen mussten ..., es hat sich gelohnt.

    Es ist ein toller Ausblick, den wohl jeder Pilgeer diesem komischen Monument (sieht man auf dem erstern Bild am PC zwischen den beiden Pilgern, ganz in der Ferne am Horizont, bevor der Himmel anfaengt) , an dem der Pilgerweg vorbei fuehrt - das zu irgendeinem Papstbesuch in SdC aufgestellt wurde - vorziehen wuerde, nach so einem langen Weg.
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  • Day39

    Mal wieder ein update ...

    June 29, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Jetzt sind schon wieder drei Tage vergangen, seit ich hier in Santiago de Compostela bin und allmaehlich gewoehne ich mich an die faulen Tage - ich schreibe hier in der Albergue auf einem spanischen PC, da gibt es keine Umlaute und esszet, aber es ist erheblich angenehmer mit einer funktionierenden Tastatur nach ueber 6 Wochen mal wieder zu schreiben!

    Ja, die Ankunft hier kann ich immer noch nicht so richtig in Worte fassen, vielleicht aber so viel sagen, dass auf den letzten Kilometern nach Santiago rein, der Unterschied zwischen wandern und pilgern offensichtlich wurde. Lange habe ich mich wie auf einem langen Wanderweg gefuehlt, Etappe und Etappe, aber das gemeinschaftliche Erlebnis mit wildfremden Menschen anzukommen und sich darueber gemeinsam zu freuen, war schon etwas Besonderes, was das pilgern ausmacht.

    Und ich habe einige wiedergetroffen, die ich unterwegs kennengelernt habe, unter anderem Sergio, die Amerikaner. Einzig May mit ihrem Hund Kaya hab ich noch nicht gesehen, ich wuerde mich sehr freuen, wenn das noch klappen wuerde.

    Der Abend wurde recht lang, aber irgendwann war ich dann doch recht muede und wollte nur noch schlafen. Allerdings wurde es eine sehr unruhige Nacht und ich wusste dann auch, warum mir die letzten Tage das Laufen so schwer gefallen ist. Ich bekam wechselweise Fieber mit Schuettelfrost. Die Tage zuvor hatte ich wegen meinem Ruecken Paracetamol genommen, das wohl gleichzeitig das Fieber gedrueckt hat und ich so nicht bemerkt hatte, dass da was im Anmarsch war.

    Daher lag ich die naechsten beiden Tage ziemlich viel im Bett und hab dann erst mal meinen Aufenthalt in Santiago verlaengert. Lola, die fuer die Albergue zustaendig ist, wusste Bescheid und war fuer mich 24-Stunden erreichbar, echt toll. Es hat sich aber inzwischen wieder alles beruhigt und ich bin wieder fit.

    Gestern war ich dann im Pilgrim House, eine Einrichtung fuer Pilger, wenn sie im Trubel von Santiago nach all der Ruhe beim Laufen mal ein Plaetzchen brauchen, um sich zurueckzuziehen. Ich hatte ausserdem Glueck, dass an dem Abend ein Fest fuer Pilger veranstaltet wurde, zu dem ich eingeladen wurde. Dort hab ich dann noch einige andere Pilger kennengelernt, es war ein sehr schoener gemeinsamer Abend.
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  • Day36

    Km 0

    June 26, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute war es also endlich soweit …

    Irgendwie lässt sich das gerade noch sehr schwer in Worte fassen, wie es war, das erste Mal die Turmspitze der Kathedrale von der Ferne zu entdecken, die letzten 1 ½ Kilometer zu laufen, die sich zogen und gleichzeitig doch so unendlich schnell vergingen.

    Als dann ganz leise der Dudelsack erstmals zu hören war, merkte man genau, an den Reaktionen um einen herum, wer Pilger war und wer Tourist. Denn der Dudelsackspieler steht in einem schmalen Gang, dem einzigen Zugang vom Camino aus betrachtet, wie man auf den großen Platz gelangt und spielt für die ankommenden Pilger.

    Tja, und dann stehst Du da, vor der Kathedrale: vor km 0!
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  • Day34

    Die Strecken werden kürzer ...

    June 24, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Gestern und heute waren an sich schöne Tage zum Laufen, ich hab mich inzwischen auch mit den Steigungen abgefunden 😏, irgendwann bin ich auch oben. Die Pilgermengen treten inzwischen wellenförmig auf, sodass ich die ruhigeren Zeiten genießen kann, allerdings merke ich gerade eine zunehmende körperliche Müdigkeit. Ich merk es auch beim Schreiben des Blogs, es fällt mir abends immer schwerer noch wirklich auf den Tag einzugehen.

    Die Strecken, die ich mir vornehme, werden wieder kürzer, ich brauche mehr Schlaf. Wenn ich in der Albergue ankomme, leg ich meist erst am, für eine Stunde hin. Phasenweise bin ich zu müde zum Essen, sodass ich jetzt die letzten drei Tage abends meine erste Mahlzeit hatte. Es wird Zeit, dass ich Santiago erreiche.
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  • Day34

    St. Juan, Sardinen und reichlich Rotwein

    June 24, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    So, jetzt komm ich zur späten Stunde noch dazu, von den Festivitäten an St. Juan – Johannistag – zu berichten, der hier in Spanien groß gefeiert wird. Im Landesinneren mit Lagerfeuer, gegrillten Sardinen und reichlich Rotwein.

    Wir Pilger wurden ja alle eingeladen, leider nahmen nur wenige daran teil, denn die Familie und Freunde der Albergue-Inhaber gaben sich sehr viel Mühe uns alles zu erklären, zu zeigen und uns mit einzubeziehen – was aufgrund der diversen Sprachen sich nicht ganz einfach gestaltete.

    Die Feier dauerte bis spät in die Nacht, ich hab mich dann gegen zehn verabschiedet. Andere, die schon gegen acht zum Schlafen gingen, waren immer noch hellwach, weil es ihnen zu laut war. Zwei mussten sich besonders aufregen, leider muss ich sagen, es waren Deutsche, die irgendwann runter gehen wollten, um den Festivitäten ein Ende zu setzen …. Ein Belgier mit guten Deutschkenntnissen und ich konnten sie mit vereinten Kräften zum Glück davon abhalten. Ich hab ihnen dann meine Ohropax geschenkt, die ich bis jetzt noch nicht gebraucht hatte. Ich konnte bis jetzt immer problemlos einschlafen, ein Paar hab ich noch für den Notfall übrig. Aber zurzeit werd ich die wohl eher nicht brauchen, ich leg mich gerade hin und bin fast sofort weg.
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