Backpacking Mittelamerika

Joined March 2018
  • Day102

    Angekommen in Havanna stoßen wir - wie kann es anders sein - mit einem Mojito an. Kuba ist das letzte Land auf unserer Reise und wir wollen hier die restlichen 10 Tage verbringen. 10 Tage klingt eigentlich wie ein normaler Urlaub, für uns fühlt es sich aber schon sehr nach Ende an.
    Nichtsdestotrotz versuchen wir noch die restliche Zeit zu genießen. In Havanna fällt uns das nicht schwer. Wir schländern durch die Gassen der Altstadt, trinken Mojitos, lassen uns mit einem 56er Chevrolet Cabriolet umherfahren und lassen die Hüften zu Salsaklängen kreisen. In Kuba darf natürlich auch eine Zigarre nicht fehlen. Wir probieren eine Cohiba, die wohl schon Fidel Castro gepafft hat.Read more

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  • Day99

    ...Willkommen in Cancun.
    Nach unserer Reise durch Zentralamerika in Cancun anzukommen fühlte sich merkwürdig an. Wir sind zwar innerhalb der 4 Monate vielen Reisenden und Touristen begegnet, aber hier ist es einfach zu viel. Hier ist alles auf Party ausgelegt und es herrscht kein Backpacker Feeling mehr. Man trifft auf Pauschalurlauber und feierwütige US-Amerikaner.

    Obwohl Cancun es uns absolut nicht angetan hat, versuchten wir das beste draus zu machen.
    Den ersten Tag ging es für uns wieder raus auf‘s Meer, um mit Wahlhaien zu schnorcheln. Die Tiere sind riesen groß und gleiten majestätisch durch das Wasser. Trotz Flossen an den Füßen war es für uns nicht leicht an den Wahlhaien dran zu bleiben, da sie durch ihre Größe deutlich schneller vorran kommen, als wir. Auf der Bootsfahrt zurück zum Festland konnten wir dann noch Delphine in ihrer freien Umgebung beobachten und sogar ein Schildkrötenpaar beim Liebesakt entdecken.
    Bei einem kurzen Zwischenstopp auf der Isla Mujeres tauchten wir noch kurz in das türkisfarbene Wasser ein, bevor es zurück in das Großstadtgetümmel ging.
    Am Abend entdeckten wir noch einen echten Geheimtipp. Auf einem großen Platz mit vielen Essensständen konnten wir für wenig Geld die mexikanische Küche durchprobieren und das einheimische Treiben beobachten.

    Am zweiten Tag überzeugten wir uns von der Schönheit der mexikanischen Karibikküste: Feinster weißer Sandstrand, der von türkisfarbendem Meer umspült wird. Wirklich traumhaft schön, wenn die Hotelblöcke nicht wären...
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  • Day96

    Auch an unserem nächsten Ziel ging es wieder unter Wasser. Diesmal aber nicht im Meer, sondern in Cenoten (Unterwasserhöhlen). In der Umgebung von Tulum wimmelt es nur so davon.
    Wir machten drei Tauchgänge. Den Ersten in der Cenote „The Pit“. Hier ging es für uns 35 m in die Tiefe, was nur einem Bruchteil der eigentlichen Höhlentiefe von ca. 100 m entspricht.
    Anschließend erforschten wir in zwei Tauchgängen das Höhlensystem „Dos Ojos“. Hier treffen Stalagmiten auf Stalaktiten und man muss schon sehr darauf achten, nirgendwo anzuecken.
    Die Cenoten waren wirklich faszinierend und für Tauchfans ein absolutes must see! 😀

    Und wenn man schonmal in Tulum ist, kann man sich die Maya Ruinen natürlich nicht entgehen lassen. Dies war bislang die touristischste Attraktion auf unserer Reise und, da wir bereits Tikal in Guatemala gesehen hatten, auch kein besonderes Highlight mehr.
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  • Day95

    Den ersten Stopp in Mexiko machten wir in Mahahual, um am Atoll Banco Chincorro abzutauchen. Für uns war dies bis jetzt der beste Tauchgang auf unserer Reise. Ein wunderschönes Riff mit vielen bunten Fischen und gefühlt hunderten von Ammenhaien.
    Ein weiteres Highlight war das Schwimmen mit Delphinen. Schon als Kind habe ich diese Tiere geliebt ❤️

  • Day93

    Zurück im Garifuna-Dorf Hopkins wollten wir noch das Trommeln lernen (zumindest einmal ausprobieren 😊). Also buchten wir uns bei der besten Schule des Landes eine Stunde bei dem Drummer Jabbar.
    Am Abend konnten wir im Dorf noch den Profis lauschen und den Garifuna-Mädels beim Tanzen zusehen.

  • Day80

    Robinson Crusoe Feeling

    May 20 in Belize

    Nachdem wir alle Vorbereitungen in Hopkins getroffen hatten, ging es mit einem Katamaran zum Glovers Atoll Resort.
    Das Boot erreichte kurz vor Sonnenuntergang die Insel, sodass wir noch schnell vor Einbruch der Dunkelheit eine Inselführung bekamen und unsere Hütte auf dem Wasser beziehen konnten. Angekommen in unserem Heim für die nächste Woche, machten sich auch unsere hungrigen Mägen bemerkbar und wir machten uns ans Kochen. Ohne Strom (Licht) und fließend Wasser, war dies aber gar nicht so leicht.
    In den nächsten Tagen gewöhnten wir uns aber schnell daran und es stellte sich das Gefühl ein, zwei Gestrandete auf einer einsamen Insel zu sein.
    Neben lesen, schnorcheln und tauchen, verbrachten wir auch viel Zeit damit, Kokosnüsse zu knacken und Kokosnussraspeln herzustellen.
    Schwups die wups war schon wieder eine Woche rum und wir waren schon daran unsere Sachen zu packen, als uns die Inselbesitzerin ein verlockendes Angebot für eine weitere Woche auf der Insel machte. Dieses Angebot konnten wir nicht ausschlagen und verlängerten unseren Aufenthalt.

    Da unsere Vorräte nur für eine Woche ausgelegt waren, erstellten wir eine Einkaufsliste mit Lebensmitteln, die der Bootskapitän in Hopkins für uns besorgen sollte. Sehnsüchtig warteten wir auf die Lieferung, denn Kokosnussreis kam mir schon aus den Ohren. Doch das Boot ließ auf sich warten und kam erst 2 Tage später als erwartet. Wie sehr man sich über Nudeln mit Tomatensauce und etwas frisches Obst freuen kann 🙂

    Während des Aufenthalts auf der Insel wurde mir deutlich bewusst, was für einen Luxus wir in Deutschland besitzen.
    Wenn wir hungrig sind, gehen wir in den nächstgelegenen Supermarkt und haben eine riesige Auswahl an Lebensmitteln.
    Wir brauchen nicht zu einem Brunnen laufen, um Wasser zu holen, sondern müssen einfach nur den Wasserhahn aufdrehen.
    Wenn es dunkel ist, schalten wir das Licht an.
    Wenn es regnet und stürmt sitzen wir in unserem warmen Haus, wo es nicht reinzieht oder -regnet wie in einer Hütte aus Holz und Stroh.
    Trotz der Einfachheit, die wir auf der Insel erlebt haben, war es traumhaft schön. Nicht ohne Grund haben wir hier zwei Wochen verbracht.
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  • Day78

    Nach den vielen Abenteuern, die wir in den letzten Wochen erlebt haben, waren wir reif für die Insel. Wir sind bei unserer Recherche auf das Glovers Atoll „Resort“ gestoßen, eine Privatinsel mit ein paar einfachen Hütten, weder fließend Wasser noch Strom. Genau richtig, um sich wie Robinson Crusoe zu fühlen. Sonntag sollte es losgehen und am darauffolgenden Samstag wieder zurück. Der Inselaufenthalt musste gut geplant werden, denn dort gab es keinen Supermarkt. Wir mussten alles vorher einkaufen.
    Dazu war unser kurzer Aufenthalt in Hopkins gedacht, ein kleines Garifuna-Dorf an der Küste von Belize. Als wir alle Einkäufe erledigt hatten, blieb sogar noch etwas Zeit, um in den Hängematten auf unserer Terrasse die Aussicht zu genießen und das Dörfchen kennenzulernen.
    Außerdem konnte ich endlich das Foto schießen, was ich die ganze Reise über vor hatte. Ich nenne es: „Die Früchte hier sind so lecker, da könnt ich mich reinsetzen“ 🍍🍉😋
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  • Day75

    Auf den Spuren der Maya

    May 15 in Belize

    Unser erster Stopp in Belize war das kleine Dorf San Ignacio. Von hier wollten wir eine Tagestour zur Höhle Actun Tunichil Muknal (ATM) - der Höhle des steinernen Grabs - machen. Aber bevor es soweit war, mussten wir uns erstmal an das karibische Klima gewöhnen. Daher ließen wir es am ersten Tag ruhig angehen bzw. wir passten uns an das belizianische Tempo an 😁
    Am Vormittag besuchten wir das Green Iguana Conservation Project. Hier werden Leguane aufgezogen und später wieder ausgewildert. Wir durften die zutraulichen Tiere streicheln, auf den Arm nehmen und füttern.
    Am nächsten Tag brachen wir früh morgens zur ATM Höhle auf. Nach einer 1,5 stündigen Autofahrt und einem 45 minütigen Fußmarsch durch Dschungel und Flüsse, standen wir am Höhleneingang. Jetzt hieß es Stirnlampe an und ab ins kalte Wasser. Denn zunächst mussten wir durch die Höhle schwimmen. Danach ging es kletternd weiter, bis wir plötzlich in einem riesigen Höhlenraum standen. Hier haben früher die Maya ihren Göttern Opfer gebracht. Daher entdeckten wir viele Tonkrüge und - scherben, aber auch Knochen, denn auch Menschen wurden den Göttern geopfert.
    Fasziniert und entsetzt zugleich quetschten wir uns durch Felsspalten zurück ans Tageslicht.
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  • Day75

    Welcome to Belize

    May 15 in Guatemala

    Am Dienstag ging es mit dem Bus von Flores (Guatemala) nach Belize. Wir waren schon ganz gespannt auf dieses Land, da es hier etwas anders sein sollte als in den bisherigen Ländern Zentralamerikas. Schon an der Grenze herrschte eine andere Atmosphäre, als wir von sehr entspannten Grenzbeamten auf Englisch begrüßt wurden. „Hey man! How is it going?“ 😀💁🏿‍♂️
    Ab hier wussten wir: Wir werden Belize lieben ☀️Read more

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