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PanAmericana - Teil I - 24-26

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    County of Grande Prairie

    Ü-Platz: "Majas Lieblingsplatz"

    6. september, Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Für unseren Weg nach HAINES haben uns "Maja und Sebastian" diesen Ü-Platz ans Herz gelegt.

    Maja hat ihn als ihren Lieblingsplatz erklärt.

    Abseits der Straße hat jemand eine Cabin gebaut, die Reisende nutzen dürfen. Es gibt einen Herd mit Feuerholz und Axt, Tisch und Stuhl und auch Küchenutensilien. Ja - selbst für eine "Notübernachtung" ist gesorgt mit Matratze und Schlafsack.

    Wir hatten eine ruhige Nacht hier: Auf die bereitgehalten Gegenstände brauchten wir nicht zurückgreifen. Möge der Nächste sich daran erfreuen.
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  • KATHLEEN LAKE

    6. september, Canada ⋅ ☁️ 14 °C

    Unser Weg führt uns entlang des KLUANE NP. In der Ortschaft HAINES JUNCTION waren wir im Visitor-Center und es wurde uns ans Herz gelegt, den KATHLEEN LAKE zu besuchen.

    Außerdem gehörte natürlich ein Besuch in der Bakery dazu - heute sogar mit Live-Musik.

    Und da richtig schönes Wetter ist, haben wir der Empfehlung, den KATHLEEN-LAKE zu besuchen, natürlich gern gefolgt. Wir sind am See-Ufer langspaziert und haben mal wieder die Landschaft genossen.

    Da unser vorrangige Ziel jedoch HAINES ist, werden wir uns erst einmal nicht länger in diesem NP aufhalten.
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  • BURWASH LANDING - back in CANADA

    5. september, Canada ⋅ ☀️ 18 °C

    Es ist soweit: Nach gut 2 Monaten sind wir wieder zurück in KANADA.

    Interessant: Nach der Ausreise aus den USA mussten wir erst einmal ca. 30 km fahren, bis wir am kanadischen Grenzposten ankamen. Die Einreise war problemlos und auf unsere vorsichtige Frage, ob wir 2-3 "zusätzliche" Wochen KANADA (unser eigentliches Visa geht bis ca. 25. Oktober) bekommen könnten, wurde bejaht.

    Leider hat der Grenzbeamte nicht unser explizites Enddatum benannt - das müssen wir noch in Erfahrung bringen. Nicht das der Grenzbeamte uns missverstanden hat und wir insgesamt nur noch 2 Wochen haben .....

    Für die Übernachtung ging es schon wieder auf einen kostenlosen CP bei BURWASH-LANDING - hier waren wir die Einzigen.
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  • CP 2 "YARGER LAKE" - langsam aus ALASKA raus

    3. september, Forente stater ⋅ ☁️ 12 °C

    Wie schon geschrieben, gab es auf dem letzten CP "DEADMAN LAKE" keinen Platz direkt am See, sondern nur oben an der "Einflugschneise" (ca. 10 Autos rein und 10 Autos raus am Tag - also sehr verkehrsreich 🤣🤣🤣)

    Da wir noch zwei Tage brauchen, um die frischen Lebensmittel zu verzehren, sind wir auf diesen Platz - auch wieder ein kostenloser Platz - gewechselt.

    Hier habe wir einen super Platz, an dem wir noch mal zwei Tage bei herrlichem Wetter verbringen. Holz wird für ein Feuer gemacht und noch einmal draußen im Eisentopf gekocht.

    Kleiner Wermutstropfen: Kleine fiese Fliegen tummeln sich hier ....
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  • CP 1 "Deadman Lake" - langsam aus ALASKA raus

    2. september, Forente stater ⋅ ☀️ 9 °C

    So: Jetzt ist es soweit - wir fahren in Richtung der kanadischen Grenze.

    Naja: Aber so ganz ist es dann doch noch nicht soweit - wir müssen noch ein paar Lebensmittel verzehren, bevor wir uns an den Grenzübergang machen können.

    Deshalb geht es auf einen kleinen kostenlosen CP mit dem martialischen Namen "Deadman Lake". Woher der Name kommt, ist nicht bekannt.

    Leider gibt es auf diesem CP keinen "schönen Platz" direkt am See - deshalb bleiben wir nur eine Nacht.
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  • NABESNA ROAD - CP im Nationalpark

    1. september, Forente stater ⋅ ⛅ 7 °C

    Zwar soll es weitergehen - aber so richtig können wir uns noch nicht losreißen: Also fahren wir noch den nördlichen Stich in den "WRANGELL - St. ELIAS NP" rein.

    Dieser Nationalpark ist der größte NP der USA - mit ca. 53.000 km² deutlich größer als die Schweiz mit ca. 41.000 km² oder ca. 6 mal die Fläche des YELLOWSTONE NP. Aber trotz dieser Größe kommt man nur über zwei Straßen ein kleines Stück in den NP hinein:

    - die McCARTHY-ROAD zu der KENNECOTT-MINE
    - die NABESNA-ROAD

    Die NABESNA-ROAD führt als Schotterstraße ca. 66 Meilen in den NP und ist noch einsamer und weniger touristisch - bietet jedoch spektakuläre Blicke in die Landschaft und auf die Bergwelt. Für uns geht es heute auf einen kostenlosen CP - den KENDESNII CP - auf ca. halber Strecke, bevor es dann morgen "ganz nach hinten" - und gleich wieder raus geht.
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  • Ü-Platz "nördl. GLENNALLEN" zum Zweiten.

    31. august, Forente stater ⋅ ☁️ 11 °C

    Diesen Platz kennen wir noch ziemlich gut - schließlich ist es erst ca. 2 Wochen her, dass wir hier gestanden haben.
    Vor zwei Wochen waren wir auf dem Weg nach FAIRBANKS etc - diesmal ist dieser Platz für uns Station auf dem Weg Richtung Süd-Ost ....

    So langsam wird es Zeit, dass wir - zumindest den nördlichen Teil - ALASKA verlassen .....
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  • Glacier View - Kaffeepause im Schnee

    31. august, Forente stater ⋅ 🌧 1 °C

    Die Dusche morgens in FISHHOOK war richtig gut. Danach geht es für uns zum dritten Mal auf die Straße PALMER - GLENNALLEN (bzw. umgekehrt).

    Dabei müssen wir den EUREKA SUMMIT auf ca. 1000 mtr überqueren - und tatsächlich fahren wir hier durch eine Schnee(matsch)landschaft. Die heftigsten Schneefälle sitzen wir direkt auf der Passhöhe auf dem Parkplatz "Glacier View" aus - praktischerweise ist gerade Kaffeezeit - aber vom "Glacier View" sehen wir im Schneetreiben nix.

    Wäre jetzt mal interessant zu wissen, wie es auf dem HATCHER PASS aussieht, den wir ja gerade gestern erst überquert hatten ....!?!?!?
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  • FISHHOOK - Turner's Corner

    30. august, Forente stater ⋅ 🌧 10 °C

    Von dem HATCHER PASS und der INDEPENDENCE MINE ging es für uns anschließend noch bis PALMER - hier müssen wir ein paar Lebensmittel einkaufen - und dann wieder ein Stück zurück auf eine Tankstelle in dem Örtchen FISHHOOK.

    Hier steht für morgen eine heiße Dusche auf dem Plan - die Tankstelle bietet diesen Service nämlich kostengünstig an.
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  • HATCHER PASS und INDEPENDENCE MINE

    30. august, Forente stater ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute fahren wir von unserem Ü-Platz über den HATCHER PASS zu der historischen INDEPENDENCE MINE.

    Der HATCHER PASS ist nach dem Goldsucher "Robert Lee HATCHER" benannt, der hier um 1906 Gold suchte (und fand). Die Passhöhe liegt auf 1185 mtr üN und damit schon deutlich über der Baumgrenze. Die umliegende Landschaft mit ihren bis zu 1800 mtr hohen Bergen ist atemberaubend - insbesondere für die Bergläufer, die heute einen Wettkampf zum HATCHER PASS hinauf betreiben. Respekt!!!!

    Auch heute werden hier in der Region aktive Goldminen betrieben - unser nächstes Ziel ist jedoch die kurz hinter dem HATCHER PASS liegende INDEPENDENCE MINE. Diese MINE ist heute ein "State Historical Park" - die alten Minengebäude sind teilweise restauriert.

    Die MINE war mit Unterbrechungen in Betrieb - im industriellen Betrieb wurde sie ab 1936 bis ca. 1943 mit bis zu 200 Beschäftigten betrieben - dann mehrere Male stillgelegt und im kleineren Maß wieder betrieben. Die endgültige Stilllegung fand 1951 statt. Insgesamt wurden ca. 5,85 to Gold hier gefördert - allein in ihrem besten Jahr 1941 ca. 1,07 to.

    Heute sind die größtenteils verfallenen und teilweise restaurierten Gebäude mit ihrer Geschichte auf Tafeln dokumentiert - wir sind sicherlich 2 Stunden hier rumgelaufen und haben die Geschichte vor unserem inneren Auge wieder aufleben lassen.
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  • Ü-Platz vor HATCHER-PASS

    29. august, Forente stater ⋅ ☀️ 11 °C

    Von TALKEETNA geht es am späten Nachmittag noch bis kurz vor unser nächstes Ziel: Dem HATCHER PASS.

    Für die Nacht stellen wir uns wenige Kilometer vor dem Pass an einen Pull-Out an der Gravelroad - mal wieder ein eher "zweckmäßiger" Ü-Platz.

    Aber abgesehen von dem entfernten Brummen eines Generators für eine Goldmine ist die Nacht sehr ruhig - Autos fahren nachts hier keine.
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  • TALKEETNA

    29. august, Forente stater ⋅ ☀️ 17 °C

    Zwar liegt TALKEETNA nicht direkt an unserer Route - aber den kleinen Abstecher in diese ca. 20 Meilen Sackgasse ist es allemal wert.

    Entstanden durch Goldsucher erlebte TALKEETNA seine Blütezeit beim Bau der "Alaska-Railroad". Heute ist TALKEETNA in erster Linie als Ausgangsort für Touren und Flüge zum DENALI bekannt. Eigentlich hatten wir so einen Flug auch auf dem Plan - angesichts der Wetterprognosen für die nächsten Tage lassen wir das aber schweren Herzens.

    Also genießen wir einen schönen Spätsommer-Nachmittag, freuen uns über die alten Gebäude und wundern uns über das aktuell stattfindende Oktoberfest .... Im August ...????
    Aber ein Wirt erklärte uns: "In zwei Wochen ist alles dicht - wann sollen wir sonst feiern???"
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  • "CP" auf Weg Richtung PALMER

    28. august, Forente stater ⋅ 🌧 9 °C

    Nach dem Besuch des DENALI NP und dem SLETDOG KENNEL geht es in Richtung Süden auf PALMER zu.

    Natürlich gilt auch diesmal: Heute - insbesondere nach dem Besuch des KENNELS - schaffen wir die Strecke nicht in einem Rutsch.

    Aber: Entlang der Straße in Richtung PALMER gibt es für die Übernachtung einen kostenlosen "CP" - angeschlossen an eine Rest-Area.

    Nehmen wir doch gerne ....
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  • DENALI NP - Slet Dog Kennel

    28. august, Forente stater ⋅ ☁️ 9 °C

    DENALI NP ist der einzige Nationalpark der USA, der nicht nur zweibeinige sondern auch vierbeinige Mitarbeiter hat.

    Die 26 Schlittenhunde hier in diesem Kennel sind angestellte "Ranger" der Nationalparkverwaltung. Im Winter ist nämlich der Hundeschlitten die einzige Möglichkeit, in den Nationalpark hereinzukommen. Schon seit 1922 - und damit wenige Jahre nach Gründung des Nationalparks - gibt es dieses Kennel.

    Wir schauen uns eine Vorstellung an, in der wir viel über die Schlittenhunde und den Park erfahren und gehen danach durch das Freigelände des Zwingers. Hier sind einige Hunde so entspannt, dass sie unbeaufsichtigt jeden Tag unzählige Knuddel-, Massage- und Streicheleinheiten über sich "ergehen" lassen.

    Wirklich herrliche Tiere!!!!
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  • "MAGIC BUS"

    28. august, Forente stater ⋅ ☁️ 12 °C

    1992 versuchte der 24-jährige Christopher McCANDLESS in der Wildnis ALASKAS nur mit dem, was ihm die Natur bot, zu überleben. Dabei fand er einen Bus wie diesen, der von Bauarbeitern in der Wildnis zurückgelassen wurde und nutzte ihn als Unterkunft.

    Leider nahm die Geschichte von Christopher kein gutes Ende: Er fand nicht genug Nahrung und der Weg in die Zivilisation war ihm durch einen im Sommer viel Wasser führenden Fluss versperrt. Im April konnte er den Fluss noch problemlos queren. Er starb in seinem Bus und wurde Wochen später gefunden.

    Seine Geschichte wurde erst in einem Roman beschrieben und später unter der Regie von Sean PENN unter dem Titel "Into the Wild (2007)" verfilmt. Dazu wurde dieser Bus, der hier in der Brauerei von HEALY steht, genutzt. Dieser Bus stellt eine genaue Replik des Original-Busses dar. In diesem Bus hängen Auszüge aus dem Tagebuch von Christopher, so dass man gut seine Geschichte nachvollziehen kann.

    Der Original "Magic Bus" - so wurde er von Christopher in seinen Tagebucheinträgen bezeichnet - wurde im Jahr 2000 mit einem schweren Transporthubschrauber aus der Wildnis herausgezogen und steht heute bei der "University of ALASKA, FAIRBANKS / Museum of the North". Grund für die Bergung war, dass zu viele Leute versuchten, den Bus an seinem Originalplatz zu besuchen. Es mussten immer wieder Rettungseinsätze für unvorbereitete Leute bzw. sogar Bergungseinsätze für tödliche Unfälle von den Behörden durchgeführt werden.
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  • DENALI NP

    27. august, Forente stater ⋅ ☁️ 7 °C

    Es geht früh am Morgen zum Busdepot, von wo der Pendel-Bus abfährt. Erst dort, nachdem wir dort einen Parkplatz haben, wird gefrühstückt.

    Danach fahren wir mit dem Bus bis Meile 43. Hier fand im Jahre 2021 ein Bergrutsch statt, der die weiter in den Park führende Straße zerstört hat. Wir steigen hier aus und wandern bis zum Bergrutsch. Die kritische Stelle wird jetzt mit einer neugebauten Brücke überwunden - jedoch wird die Brücke erst in 2027 für die Pendel-Busse freigegeben. Dann können die Busse wieder ganz in den Park fahren.

    Während der Fahrt macht uns der Busfahrer auf Karibous, einen Grizzly, Elch und Bergziegen aufmerksam. Und außerdem ist das Wetter sogar so gut, dass wir den Gipfel des DENALI sehen können.

    Der DENALI ist Nordamerikas höchster Berg mit 6.190 mtr. Dazu kommt, dass er als Riese in einer Bergkette steht und nicht in einer großen Gebirgslandschaft wie HIMALAYA, ROCKIES oder ANDEN. Dadurch ragt der DENALI über 5000 mtr aus der umliegenden Landschaft heraus und wirkt damit deutlich höher, als andere Berggiganten, die zwar absolut höher sind aber nicht so aus der Umgebung herausragen.

    Der Name "DENALI" kommt aus der Sprache der KOYUKON-ATHABASKEN und bedeutet: "Der Große/ Hohe". 1896 benannte ein Goldsucher den Berg in "Mount McKINLEY" nach einem Präsidentschaftsbewerber. 2015 wurde er wieder offiziell in "DENALI" benannt. Jedoch in 2025 ordnete Präsident TRUMP per 'executive Order' wieder die Umbenennung in "Mount McKINLEY" an.
    Der Name des "DENALI NP" ist von diesem Hin und Her jedoch nicht betroffen.

    An der Wendestelle des Busses sind wir ausgestiegen und haben uns auf eine Wanderung zu dem Bergrutsch gemacht, wegen dem die weitere Straße gesperrt ist. Dieser Bergrutsch ist bereits 2021 passiert und hat die Parkstraße abrutschen lassen. Deshalb können die Busse aktuell nur ca. die Hälfte der Parkstraße fahren - wahrscheinlich ist der Bergrutsch auf auftauenden Permafrost-Boden zurückzuführen. Es wurde jetzt eine Brücke gebaut, um die Stelle zu umgehen. Als Fußgänger konnten wir die Brücke bereits überqueren - für Fahrzeuge wird sie 2027 frei gegeben.
    Bei unserer Wanderung können wir außerdem aus der Ferne eine Grizzly-Mama mit 2 Jungen beobachten, die sich im Flussbett an einem Karibou-Kadaver stärken.

    Abends ging es - "bewaffnet" mit einer Pizza - wieder zurück an den Platz der vorherigen Nacht.

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 31 Groß / 5 Klein
    Grizzly: 7 Groß / 2 Klein (Heute +2 / +2)
    Braunbären an den BROOKS FALLS: ca. 30
    Elch: 10 (heute +1)
    Luchs: 1
    Skunk: 1
    Bison: x+1
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  • HEALY - vorm DENALI NP

    26. august, Forente stater ⋅ 🌧 9 °C

    Von unserem Ü-Platz der letzten zwei Nächte geht es weiter auf dem DENALI Hwy.

    Am späten Nachmittag fahren wir noch in das Visitor-Center des DENALI NP. Wir müssen uns informieren, wie wir morgen in den NP hineinkommen. Mit dem eigenen Auto kommen wir maximal 15 Meilen in den Park - mit dem Pendelbus kommen wir dagegen bis Meile 43. Also gilt es, noch einen Bus für morgen zu organisieren. Schließlich sind die Wettervorhersagen ziemlich gut.

    Anschließend geht es ca. 10 Meilen raus bis zu unserem Stellplatz. Alleine im Wald - alles perfekt!!

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 31 Groß / 5 Klein
    Grizzly: 5
    Braunbären an den BROOKS FALLS: ca. 30
    Elch: 9 (heute +2)
    Luchs: 1
    Skunk: 1
    Bison: x+1
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  • DENALI Hwy - am McLAREN-SUMMIT

    24. august, Forente stater ⋅ ☁️ 14 °C

    Der DENALI Hwy führt wirklich durch wunderschöne Landschaft. Wir sind happy, dass wir uns entschieden haben, die Strecke zu fahren. Anfangs ist die Straße noch asphaltiert - später wir es Gravel-Road. Zwar gibt es kaum "Rüttelpiste" - allerdings diverse tiefe Schlaglöcher. Teilweise ist "Slalom-fahren" angesagt .....

    Da die Natur am DENALI Hwy viel zu schön ist, um einfach durchzufahren, bleiben wir auf ca. halber Strecke am "McLARREN-SUMMIT" stehen. Auch den nächsten - regnerischen - Tag bleiben wir hier stehen, um dann den zweiten Teil bei wieder schönen Wetter zu fahren.

    Lustig: Von unserem Stellplatz haben wir am Abend unserer Ankunft einen super Blick auf eine schneebedeckte Bergkette mit einem singulärem hohen Berg. Frau Baerli ist fest überzeugt, dass das bereits der DENALI ist .....
    Jedoch raubte ihr ChatGPT schnell alle Illusionen, in dem es mal eben alle Gipfel benannte. Nur: Ein "Denali" war nicht dazwischen. 😅😅😅😅

    Achja: Unmittelbar nach unserer morgendlichen Abfahrt von dem Stellplatz der letzten Nacht, zeigte sich mal wieder ein Elch. So langsam, langsam steigt der "Wildlife-Counter" ....

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 31 Groß / 5 Klein
    Grizzly: 5
    Braunbären an den BROOKS FALLS: ca. 30
    Elch: 7 (heute +1)
    Luchs: 1
    Skunk: 1
    Bison: x+1
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  • am Fluss - kurz vor DENALI Hwy

    23. august, Forente stater ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir möchten nicht nur den DENALI NP besuchen, sondern auch den DENALI Hwy fahren.

    ChatGPT sagt dazu, wir sollten den DENALI Hwy wegen der schöneren Aussichten von Ost nach West fahren. Also geht es ein Stück auf bekannter Strecke zurück, um zu dem DENALI Hwy zu kommen.

    Da unser Tag jedoch aufgrund der vorher zu erledigenden "Arbeiten" etwas kürzer ist, kommen wir heute nicht mehr auf dem DENALI Hwy an. Stattdessen finden wir weit abseits der Straße ein super ruhiges Plätzchen für die Nacht. Absolut niemand ist sonst hier .....
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  • FAIRBANKS zum Zweiten

    22. august, Forente stater ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach dem netten Treffen mit Anke ging es wieder zurück nach FAIRBANKS.

    Bevor unsere Reise weiter geht, müssen wir mal wieder so "unvermeidlich-schöne" Dinge wie Tanken, Laundry, Einkaufen, etc. erledigen.

    Naja - gehört halt auch dazu ......

    Aber erst morgen: Heute gibt es nur noch einen Besuch bei "Wendys" (Burgerladen) und dann wieder ab auf unseren Stellplatz vom vor 3 Nächten am Sportplatz. Echt unglaublich, wie ruhig und entspannt man hier in der Stadt frei stehen kann .....
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  • Treffen mit Anke

    22. august, Forente stater ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach dem gestrigen Besuch der CHENA-Hotsprings sind wir für die Übernachtung wieder an "unseren" Platz am Flussufer zurückgefahren.

    Heute geht es wieder in Richtung FAIRBANKS - aber vorher treffen wir uns mit Anke.

    Anke war auch auf der "Lu-Lu Belle" - allerdings war sie da sehr im Gespräch mit ihrer Freundin vertieft. Sie hatte uns jedoch im Anschluss über Instagram kontaktiert und wir vereinbarten ein Treffen in der Nähe Ihres Wohnortes in einem Café.

    3 Stunden gingen rum wie nix .......
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  • ... auf dem Weg zu den CHENA HOTSPRINGS

    20. august, Forente stater ⋅ ☁️ 17 °C

    Von FAIRBANKS geht es in eine "Sackgasse" zu den CHENA-Hotsprings. Wir wollen mal wieder im heißen Wasser relaxen.

    Heute geht es nur bis kurz vor den Hotsprings an ein Flussufer: Unsere Nacht ist ruhig und wir hören nur das Rauschen des CHENA-RIVER.

    Ach - und kurz bevor wir unseren Stellplatz für die Nacht erreichen, steht ein neugieriger Elch am Straßenrand. Nur fotografieren ließ er sich nicht - als wir uns näherten, entschwand er schnell wieder im Wald.

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 31 Groß / 5 Klein
    Grizzly: 5
    Braunbären an den BROOKS FALLS: ca. 30
    Elch: 6 (heute +1)
    Luchs: 1
    Skunk: 1
    Bison: x+1
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  • FAIRBANKS

    19. august, Forente stater ⋅ ☁️ 19 °C

    FAIRBANKS ist unser nächstes Ziel.

    Als erstes besuchen wir das "Morris Thompson Cultural & Visitor Center", in dem wir erste Eindrücke über das Lebens hier erhalten.

    Danach geht's in ein Café für unseren täglichen Kaffee und Kuchen - allerdings erwischen wir diesmal ein Cannabis-Shop mit angegliedert Café. Frau Baerli hat sich etwas besorgt erkundigt, ob die Kuchenstücke nicht etwa ein "besonderes Gewürz" 🤣🤣🤣 enthalten .....

    Anschließend ging es bei schönem Wetter durch "Downtown FAIRBANKS".

    FAIRBANKS hat etwas über 31.000 Einwohhner. Entstanden ist diese Stadt auch im Rahmen eines Goldrausch - und in den 1970er Jahren dann beim Bau der Trans-Alaska-Pipeline groß geworden. FAIRBANKS ist eine Stadt der Extreme: Im Winter kann es wochenlang unter -40°C sein und im Sommer werden sogar Temperaturen über 30°C erreicht. Im Winter kommt die Sonne nur knapp über den Horizont - im Sommer scheint sie bis zu 21 Stunden. Im Winter kann man hier sehr gut Nordlichter beobachten. Schlittenhunde und Snowmobile gehören zum Stadtbild und im Herbst sind Verwaltung und Firmen fast leer, weil "Jeder" zum Jagen fährt und somit die hohen Preise hier kontert.

    Am späteren Abend gab es dann noch eine schöne Überraschung: Neben uns stoppte ein ML-T und Ruck-Zuck waren zwei Stunden im Gespräch mit Simone und Thomas rum. Danke Ihr Beiden, dass Ihr angehalten habt.
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  • NORTH POLE - ein Abstecher zu SANTA CLAUS

    19. august, Forente stater ⋅ ☁️ 20 °C

    Kurz vor FAIRBANKS liegt das Städtchen NORTHPOLE.

    Und am Nordpol ist bekanntlich SANTA CLAUS zu Hause.

    NORTHPOLE wurde um 1950 gegründet. Ursprünglich hatte eine Landentwicklungsgesellschaft die Idee, einen Spielzeughersteller hierher zu locken. Schließlich hätte "Made in Northpole/ALASKA" ja ziemlich cool geklungen.

    Aber sonst richtig kam erst um 1952 mit dem Zuzug von 'Con und Nelli MILLER' der Wandel. Con MILLER war bereits vor Ort als Händler tätig und war dafür bekannt, zu Weihnacht ein Santa Claus Kostüm anzuziehen und die Kinder zu erfreuen. Als die Müllers in NORTHPOLE einen Tradingpost eröffneten, erkannte ein Kind besagten Con MILLER und fragte: "Santa Claus, baust Du ein neues Haus?"
    Kurzerhand wurde somit aus dem Tradingpost das "Santa Claus Haus".

    Und so entstand im Laufe der Jahre das Weihnachtssouvenir-Geschäft. Über überregionale Presse verbreitete sich die Geschichte und so wurde das "Santa Claus Haus" zu dem, was es heute ist: Weihnachten das ganze Jahr. Kinder schreiben ihre Briefe hierher und im Laufe der Jahre wurden über 2 Mio Briefe beantwortet.

    Tja - und Touris wie wir unterbrechen hier ihre Reise .....
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