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PanAmericana - Teil I - 24-26

A 1093-day adventure by Baerli.on.Tour. Read more
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    Deschutes County

    CROOKED RIVER CANYON

    November 2 in the United States ☀️ 10 °C

    Unser Weg führt uns weiter in Richtung der Stadt BEND.

    Vorher liegt jedoch noch dieser schöne Canyon mit der alten Brücke am Weg.

    Der CROOKED RIVER CANYON ist ca. 85 mtr tief. Da es vorher durch überwiegend flaches Landschaft ging, ist dieser plötzliche Wechsel besonders krass.

    Die Brücke über den Canyon wurde 1926 eingeweiht und war bis 1997 der einzige Übergang über den Canyon weit und breit. Erst dann wurde sie durch eine größere Brücke ersetzt, um dem zunehmenden Schwerlastverkehr Rechnung zu tragen.

    Heute ist sie Fußgängerbrücke.
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  • Ü-Platz "mitten in der staubigen Buschlandschaft"

    November 1 in the United States 🌙 6 °C

    Letzte Nacht gab es eine Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit - die wir natürlich voll verpeilt haben und uns morgens wunderten, dass Helligkeit und Uhrzeit nicht mehr wie gewohnt zusammenpassen.

    Plötzlich ist es schon kurz nach 1700 dunkel - gerade so, dass wir noch diesen Ü-Platz abseits von allem in der staubigen Buschlandschaft erreicht haben.

    Diese Gegend von OREGON ist Halbwüste - hier wächst außer Buschwerk nicht so viel. Getreidefelder müssen aufwendig mit riesigen Bewässerungsanlagen begegnet werden.
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  • WHITE RIVER FALLS STATE PARK

    November 1 in the United States ☀️ 13 °C

    Eigentlich sollte es heute "schnurstracks" zum Visitor-Center des "SMITH ROCK STATE PARK" gehen. Aber dann lag genau zur Kaffeezeit dieser kleine State Park am Weg.

    Und es hat sich gelohnt, hierher zu kommen. Zwar dürfte der "WHITE RIVER FALL" im Frühjahr zur Schneeschmelze noch deutlich beeindruckender sein, aber auch jetzt stürzt noch genug Wasser die insgesamt 27 mtr hohen Fälle herunter.

    Früher wurde hier Elektrizität mittels eines Wasserkraftwerks erzeugt. Heute stehen noch Ruinen davon herum und im ehemaligen Kraftwerksgebäude stehen sogar noch alle Maschinen. Es hat Spaß gemacht, sich das alles anzuschauen.
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  • TOPPENISH - Stadt der Wandgemälde

    October 31 in the United States ☁️ 11 °C

    TOPPENISH ist unser nächstes Ziel.

    Ähnlich wie LEAVENWORTH kämpft auch diese Stadt gegen den Niedergang. Hier versucht man seit den 1980-er Jahren mit riesigen Wandgemälden ("Murals") Touristen in die Stadt zu locken.

    Heute zieren über 80 dieser riesigen Gemälde die Hauswand in TOPPENISH - und jährlich kommt mindestens eins dazu. An einem Tag im Sommer kommen mehrere Künstler zusammen und realisieren innerhalb eines Tages ein neues Gemälde. Zuschauer stehen und sitzen im Kreis drumherum und können beobachten, wie das Kunstwerk entsteht.

    Auflage ist, dass das Kunstwerk das frühere Leben der Menschen - egal ob Siedler oder Indigene - abbildet.

    Wir konnten natürlich nicht alle Gemälde abgehen - bei einem Gang durch die Innenstadt konnten wir jedoch einige Gemälde bestaunen.
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  • hoch oben über LEAVENWORTH

    October 28 in the United States ⛅ 3 °C

    Zwar hätten wir nach dem Restaurantbesuch direkt in LEAVENWORTH auf dem Parkplatz des Supermarkts übernachten können - das war uns aber zu dicht an der Hauptstraße.

    Also ging es in stockdunkler Nacht durch dichten Wald ein paar Meilen hoch in die Berge oberhalb LEAVENWORTH. Gut, dass die Zusatzscheinwerfer wieder arbeiten.

    Aber der Platz war es definitiv wert, hier hoch zu kommen!!!
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  • LEAVENWORTH

    October 28 in the United States ☁️ 9 °C

    Nächstes Ziel: "BAYERN in den USA" - oder auch: das Städtchen LEAVENWORTH.

    LEAVENWORTH war ursprünglich ein Ort der Holzindustrie. Als jedoch die Bahnlinie verlegt wurde, begann auch das Sterben der Sägewerke und damit das langsame Sterben der Stadt.

    Um diesen langsamen Tod der Stadt aufzuhalten, schlugen zwei Geschäftsleute aus SEATTLE vor, alles auf die Karte "ein bayerischer Ort in den USA" zu setzen. Hintergrund war, dass einer der Beiden als junger Soldat in den bayerischen Alpen stationiert war und die bayerische Architektur, die Kultur, etc. absolut faszinierend fand.

    Der Vorschlag setzte sich durch und ab ca. 1965 wurde die Innenstadt von LEAVENWORTH konsequent nach dem bayerischen Stil umgestaltet. Auch heute noch ist die Auflage, dass Bauten in der Innenstadt "bayerisch" sein müssen.

    Natürlich ging die Umwandlung nur in kleinen Schritten - aber es hat sich gelohnt: Heute kommen in eine kleine Stadt von ca. 2500 Einwohner jedes Jahr Millionen von Besuchern.

    Wir sind durch die Stadt sowie den "Waterfront Park" geschlendert und abends ging es dann in ein "bayerisches Restaurant". Und da gab es tatsächlich GRILLHAXE. Logisch, dass "Herr Baerli" da nicht widerstehen konnte .....
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  • GRAND COULEE DAM

    October 27 in the United States ⛅ 10 °C

    Wenn wir schon das zweitertragreichste Wasserkraftwerk der USA besuchen, sollte das ertragreichste Kraftwerk NORDAMERIKAS nicht fehlen.

    Flussaufwärts des CHIEF JOSEF DAM liegt der GRAND COULEE DAM. Bereits 1933 startete der Bau dieses Stausees/Wasserkraftwerks. Insgesamt speist dieser Damm 3 Wasserkraftwerke - das letzte Wasserkraftwerk wurde erst 1980 mit dem Einbau der letzten Turbine fertiggestellt und somit fast 50 Jahre nach dem ursprünglichen Baubeginn. Der Stausee erstreckt sich auf einer Länge von ca. 240 km.

    Die installierte Leistung aller Turbinen beträgt ca. 6.809 MW. Damit wäre ein theoretischer Stromertrag von knapp 60 TW/h im Jahr möglich - tatsächlich wird aber "nur" ein Wirkungsgrad von ca. 35% erreicht und somit ca. 21 TW/h im Jahr. Genug Strom für ca. 2 Mio amerikanische Haushalte.

    Der Grund für den Unterschied zwischen "Theorie und Praxis" liegt darin, dass natürlich die Turbinen nicht 24/365 zu 100% laufen können. Mit dem Stausee-Projekt wurde auch Bewässerung für landwirtschaftliche Flächen beabsichtigt, der Wasserstand des COLUMBIA RIVER schwankt, die Generatoren brauchen Wartung, Hochwasserschutz, etc.

    Währen wir am Wochenende (bis Ende Oktober) gekommen, hätten wir an einer kostenlosen Führung teilnehmen können. Außerdem wird während der Saison die Staumauer abends mit einer Lasershow angestrahlt. Tja - wir sind aber außerhalb der Saison .....

    Trotzdem war der Besuch dieses Damms für uns interessant und lohnend.
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  • CHIEF JOSEF DAM

    October 26 in the United States ☁️ 9 °C

    Der Grenzübertritt in die USA verlief einfach und unkompliziert - allerdings läuft unsere aktuelle Aufenthaltsberechtigung ja so oder so noch bis ca. Mitte Januar. Unsere Ingwer- und Knoblauchreste waren kein Problem und durften mit über die Grenze genommen werden - sonst hatten wir nix.

    Anschließend mussten aber dringend Vorräte aufgefüllt werden - der erste Laden hinter der Grenze war wider Erwarten sogar relativ günstig.

    Und dann ging's noch einige Meilen bis zum geplanten Übernachtungsplatz - dem Parkplatz zum "CHIEF JOSEF DAM".

    Hier wird der COLUMBIA RIVER aufgestaut um das Wasserkraftwerk zu betreiben. Der Damm sieht mit einer Höhe von nur ca. 72 mtr und einer Länge von ca. 1800 mtr sehr unspektakulär aus - insbesondere wenn man die Staumauer des "HOOVER DAMM" oder des "MANIC-5" vor dem inneren Auge hat. Tatsächlich ist dieses Wasserkraftwerk jedoch das zweitgrößte der USA (und erzielt ca. gleich viel Strom wie "MANIC-5" in KANADA). Der Stausee hat eine Länge von ca. 82 km.

    Wie kommt es zu der relativ hohen Stromausbeute dieses Kraftwerks trotz "kleiner" Staumauer??? Dieses Kraftwerk ist ein sogenanntes "Run-of-the-River-Kraftwerk". D.h., die Zuflussmenge des COLUMBIA-RIVER ist auch gleich der Abflussmenge des Kraftwerks. Der COLUMBIA-RIVER hat ein relativ gleichbleibenden hohen Zufluss aufgrund der Schneeschmelze in den Rockies. Und so kann auf hohe Staumauern (vergl. HOOVER DAMM = 221 mtr) verzichtet werden.
    Und noch interessanter wird es, wenn man die erzeugte Strommenge vergleicht: Die installierte Leistung von CHIEF JOSEF mit 2611 MW und HOOVER DAM mit 2079 MW ist gar nicht so weit auseinander. Trotzdem erzeugt CHIEF JOSEF ca. 11,2 TW Strom im Jahr und das Kraftwerk am HOOVER DAMM "nur" ca. 4,2 TW Strom. Das "Problem" des HOOVER DAMM sind die stark schwankenden Wasserspiegel des Stausees, der das Kraftwerk speist während die 27 Turbinen des CHIEF JOSEF ziemlich gleichmäßig über das Jahr versorgt werden können.

    Unsere Übernachtung auf dem Parkplatz des Besucherzentrums dieses Damms war ruhig und entspannt - es wird offiziell geduldet.
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  • SPOTTED LAKE

    October 26 in Canada ☁️ 10 °C

    Ein kurzer Abstecher auf unserem Weg gen USA-Grenze führt zum "SPOTTED LAKE".

    Dieser "gepunktet See" sieht nur so aus, als wäre es ein einziger See mit "Farbtupfern". Tatsächlich sind es viele Becken mit mineralreichem Wasser und Schlamm.

    Allerdings können wir uns dieses Naturphänomen nur vom Rand über einen Zaun anschauen. Der "SPOTTED LAKE" ist im Privatbesitz eines Indianer-Stamms und heilig für die indigene Bevölkerung.
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  • PENTICTON

    October 24 in Canada ☁️ 4 °C

    PENTICTON liegt am Südende des OKANAGAN SEES und hat ca. 37.000 Einwohner. Im Sommer dürfte sich diese Zahl jedoch verdoppeln - ist PENTICTON doch ein beliebtes Urlaubsziel.

    Wir nutzen es mal wieder aus, dass wir am Wochenende in einer Stadt sind und gehen in einer "Musikkneipe" essen und lassen unsere Ohren von einer Live-Rockband malträtieren.

    Für die anschließende Übernachtung gings dann mal wieder auf einen Walmart-Parkplatz. Zwar ist dieser "Übernachtungsplatz" hier offiziell verboten - wird aber geduldet. Wir hatten eine ruhige Nacht und standen hier mit ca. 10 anderen "Übernachtern".

    Für den nächsten Tag stand ein Treffen mit Petra und Spencer an. Wir hatten die Beiden im Sommer in DAWSON CITY getroffen und uns unterhalten. Und jetzt kriegen wir zufällig die Anfrage von den Beiden, ob wir wohl innerhalb der nächsten zwei Wochen im OKANAGAN VALLEY wären. Dann sollten wir doch vorbeikommen ....

    Was für ein schöner Zufall - dieser Einladung sind wir doch gerne nachgekommen. Da verschieben wir einfach unsere Weiterfahrt gen Süden um einen Tag nach hinten und verbringen einen wunderschönen Abend mit den Beiden. Danke vielmals Petra und Spencer!!!!!!

    Bis zur verabredeten Zeit sind wir noch an der "Waterfront" spazieren gewesen - jetzt war alles leer. Aber wie es hier wohl zur Saison aussieht?????
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  • OKANAGAN PROVINCIAL PARK SOUTH

    October 23 in Canada ☀️ 10 °C

    Nach dem FINTRY WATERFALL ging es erstmal nach KELOWNA.

    Hier wartet natürlich ersteinmal ein "Timmy" (HORTONS) auf uns. Dann ein kleiner Einkauf und ein Nachziehen der Radmuttern.

    Anschließend gings zum OKANAGAN PROVINCIAL PARK SOUTH.

    In der Wintersaison darf man hier für 13 CAD übernachten - dafür gibt's aber nur noch Pit-Toilets. Das Waschbaus ist bereits geschlossen und die Wasserleitungen abgestellt.

    Egal: Wie schon mal geschrieben, sind hier freie Stellplätze rar - da nimmt man so etwas doch gerne mit.
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  • EVELY RECR SITE

    October 21 in Canada ☀️ 14 °C

    Nach der Werkstatt ging es heute noch auf diese Recreation Site. In der Nachsaison darf man hier kostenlos stehen.

    Ursprünglich war nur eine Nacht geplant - da aber nach wie vor das herrliche Herbstwetter anhält, bleiben wir kurzerhand zwei Nächte und baden tatsächlich zweimal im See. Wenn sich der Körper erstmal an das ziemlich frische Seewasser gewöhnt hat, kann man es durchaus noch 10 - 15 min im Wasser aushalten.

    Außerdem war es jetzt soweit: Starlink akzeptiert nicht länger unseren mexikanischen Tarif. Das musste natürlich irgendwie wieder zum Laufen gebracht werden - wie sollen sonst Bilder auf Polarsteps hochgeladen werden???? Naja - war etwas unübersichtlich und hat gedauert - nach einer Stunde ging dann wieder. Nur schade, dass der kanadische Tarif deutlich teurer ist ....
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  • am KALAMALKA-LAKE

    October 19 in Canada ☀️ 13 °C

    Vom OYANA LAKE geht es nördlich um den mit sehr schönen Farben schillernden KALAMALKA LAKE herum.

    An der Nordspitze des Sees liegt das Städtchen VERNON. Hier geht's für uns in eine Werkstatt, um den "bullernden Übeltäter" lokalisieren zu lassen. Die hinteren Stoßdämpfer sind die Bösewichte. Glücklicherweise kann Ersatz über Nacht bestellt werden - kurzentschlossen lassen wir auch gleich neue Reifen mitbestellen. Zwar sind unsere aktuellen Reifen noch nicht am Limit - da wir aber möglicherweise beim Queren der USA durch winterliche Gebiete kommen, möchten wir lieber jetzt schon neue Reifen mit mehr Profil aufziehen lassen.

    Wir vertreiben uns die Zeit mit Spaziergängen am See, Besuch in Cafeterien und freuen uns über das nach wie vor schöne Herbstwetter.

    Für die Übernachtung geht's zweimal sehr unromantisch an einen Stellplatz am Highway - hier in der Gegend sind schöne Freistehplätze etwas rar.
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  • OYANA LAKE RECR SITE

    October 18 in Canada ☀️ 9 °C

    Von KELOWNA wollen wir einmal entgegen dem Uhrzeigersinn um das OKANAGAN VALLEY fahren.

    Heute geht's abr nur ein Stück gen Norden - allerdings müssen wir für einen Ü-Platz etwas abseits des Sees in die Berge fahren. Hier - an dem kleinen OYANA LAKE - gibt es eine kleine Recreation Site, die offiziell und kostenlos zur Übernachtung genutzt werden darf. Allerdings geht die Anfahrt dorthin über knapp 10 km Gravelroad und auch ca. 1000 mtr in die Höhe.

    Leichte Sorgenfalten treibt dabei ein "bullerndes Geräusch" vom hinteren Bereich des Baerli auf unsere Stirn. Das bedarf dringender Abklärung .....
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  • KELOWNA

    October 17 in Canada ☀️ 17 °C

    Mit mittlerweile ca. 167.000 Einwohnern ist KELOWNA die fünft bis siebentgrößte Stadt (unterschiedliche Datenquellen) von BRITISH COLUMBIA. Die Stadt liegt direkt an dem OKANAGAN LAKE und ist eine der bekanntesten Urlaubsstädte in WEST-KANADA.

    Das Klima in dem OKANAGAN Tal ist aufgrund der umliegenden Berge relativ trocken und warm. Demzufolge ist die Gegend hier sehr bekannt für ihren Obst- und Weinanbau.

    Wir parken (und übernachten) im City-Park und schlendern den sehr schön angelegten Waterfront-Park ab. Das Nachmittagslicht lässt alles wunderschön weich erscheinen.

    Abends geht's dann mal wieder auf Restaurant- und Kneipentour - das hatten wir schon länger nicht mehr.
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  • BROWN LAKE RECREATION SITE

    October 15 in Canada ☀️ 12 °C

    Von CHRISTINA LAKE ging es weiter zur BROWN LAKE RECREATION SITE.

    Hierbei handelt es sich um eine kostenlose Recr Site mit 5 Stellplätzen. Jeder Stellplatz ist ausgestattet mit Sitzgarnitur und Feuerring. Außerdem gibt's Pit-Toilets.

    Allerdings war die Anfahrt etwas holprig - die ca. 7 km lange Gravelroad hatte mehr Schlaglöcher als der berühmte Schweizer Käse Löcher hat. Da wir den Reifendruck nicht reduzieren wollten, war teilweise nur Schrittgeschwindigkeit möglich.

    Ursprünglich war nur eine Übernachtung geplant - da aber die "Video-Produktion" für Sonntag doch noch einige Zeit in Anspruch nahm, blieben wir kurzerhand eine weitere Nacht.

    Beide Nächte waren wir die Einzigen - nur wenige Autofahrer schauten mal kurz vorbei und zogen nach kurzem Aufenthalt auch schon wieder ab.
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  • CHRISTINA LAKE

    October 14 in Canada ☀️ 15 °C

    Der CHRISTINA LAKE liegt bereits im OKANAGAN VALLEY.

    Dieses Tal hat ein eigenes Klima - viel milder als die Gegend östlich bzw. westlich davon.

    Unsere Tour ins OKANAGAN VALLEY startet mit dem CHRISTINA LAKE. Abends am Ankunftstag ging es noch zu den CASCADEN. Leider ist der Blick in den Canyon auf die CASCADEN etwas "schwierig" - so richtig kommt man an die schönen Blicke nicht dran. Egal.

    Für die Übernachtung gings dann auf einen Trailhead etwas außerhalb/oberhalb der Ortschaft CHRISTINA LAKE. Zwar war der Platz immer noch relativ nah an Häusern - es war aber trotzdem eine super ruhige Nacht und erst am späten Vormittag kamen erste "Gassi-Geher".

    Wir sind vormittags noch in das "Welcome-Center" gegangen um weitere Infos zu erhalten. Die Dame war super freundlich und gar nicht mehr zu bremsen. Sie rief sogar an einem RV-Park an, ob wir dort noch Wasser kriegen könnten. Durften wir - sogar kostenlos!!!

    Anschließend sind wir noch etwas am Seeufer entlang geschlendert bevor es uns weiter zog.
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  • FERNIE - zum FAIRY CREEK FALL

    October 13 in Canada ☀️ 9 °C

    A bisserl haben wir die 8 Stunden an unserem letzten Ü-Platz überzogen - aber wir haben sicherlich niemand den Platz weggenommen. War nämlich nix los.

    Es ging dann bis zum Örtchen FERNIE.

    Hier steht eine kurze Wanderung von gut 5 km zu den FAIRY CREEK FALL auf unserem Programm. Sehr schön anzuschauen.

    Anschließend besorgen wir uns Kaffee und Kuchen beim ortsansässigen "Timmy" (HORTON) und genießen unseren Nachmittagskaffee im Stadtpark. Das Wetter ist einfach nach wie vor herbstlich schön - da kann man gut draußen sitzen.

    Anschließend noch eine Spazierrunde im Stadtpark und dann geht es noch etwas weiter.
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  • Restarea an CROWSNEST Hwy - hinter STARWOOD

    October 12 in Canada 🌙 4 °C

    Von COLEMAN führt uns der Weg in Richtung Westen. Unser nächstes Ziel ist das OKANAGAN VALLEY. Allerdings werden wir sicherlich 2-3 Tage für die Strecke brauchen.

    Wir "müssen" jedoch nicht an jeder Sehenswürdigkeit halten - Teile dieser Strecke sind wir schon letztes Jahr gefahren.

    Und so werfen wir auch nur einen Blick im Vorbeifahren auf den "TITAN" - den gigantischen LKw in STARWOOD.

    Eigentlich hätten wir als Ü-Platz unseren letztjährigen Platz hinter STARWOOD nutzen wollen - aber einmal nicht aufgepasst, sind wir an der Ausfahrt dorthin vorbei. Egal: Unmittelbar dahinter gibt es eine Restarea, auf der man auch übernachten darf. Es wird lediglich drum gebeten, nicht mehr als 8 Stunden zu bleiben.
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  • COLEMAN - CROWSNEST PASS - Ende der FTR

    October 12 in Canada ☀️ 7 °C

    Nach 4 Tagen müssen wir uns von dem schönen Platz oberhalb des Flusses losreißen. Da es insgesamt ja doch etwas "frisch" war und demzufolge die Dieselheizung relativ viel lief, ist natürlich auch die Bordbatterie ordentlich gefordert gewesen. Der Batteriestand liegt unter 30% (o.k.: Das sind dann immer noch ca. 180 Ah ...) - das würde zwar locker noch für eine weitere Nacht reichen - aber 30% ist so eine rote Linie, die wir ungern noch weiter unterschreiten.

    Auf dem letzten Stück der FTR geht's bei Sonnenschein über den CROWSNEST PASS zu der Ortschaft COLEMAN - dem offiziellen Ende (bzw. Anfang wenn man von Süden kommt) der FTR.

    Wir haben die Zeit auf der FTR sehr genossen und können sie jedem als Alternative sehr ans Herz legen. Zwar sind ca. 80% der Strecke "Gravel" - es braucht aber definitiv kein Allrad oder so.

    In COLEMAN galt es zu tanken, auch eine offene Wasserstelle fand sich, das "Baerli" mal wieder vorzeigbar zu machen (Autowäsche) und natürlich das lokale Café zu besuchen.
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