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PanAmericana - Teil I - 24-26

A 1093-day adventure by Baerli.on.Tour Read more
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    🇺🇸 Vereinigte Staaten von Amerika

    auf dem Weg nach SEWARD

    August 6 in the United States ⋅ ⛅ 14 °C

    Wer sagts denn: Unser erwartetes Paket ist tatsächlich wie vorausgesagt am Donnerstag zur Abholung bereit.

    Also machen wir uns auf den Weg. Erst noch den Wassertank an einer natürlichen Quelle gefüllt, in SODOTNA unsere Lebensmittel-Vorräte ergänzt und eine Dusche im Recreation-Center genossen. Ab einem Alter von Ü55 kostet die nur 2,50 Dollar - perfekt. Manchmal hat Alter auch Vorteile. Und natürlich das erwartete Paket abgeholt - wir sind bereit für die Weiterreise.

    Nächstes Ziel ist SEWARD. Allerdings kommen wir heute da nicht mehr an: Eine Zwischenübernachtung auf einem großen Schotterplatz im Wald ermöglicht eine ruhige Nacht.
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  • ANCHOR POINT

    August 2 in the United States ⋅ ☁️ 15 °C

    Die Ortschaft ANCHOR POINT liegt ca. 23 km nördlich von HOMER.

    Im 18. und 19. Jahrhundert nutzten russische und später amerikanische Schiffe diese Platz als Ankerplatz - daher der Name.

    Gleichzeitig ist ANCHOR POINT auch der westlichste Ort, der an das amerikanische Straßennetz angeschlossen und somit "unterbrechungsfrei" mit dem Auto erreichbar ist.

    Da für die nächsten Tage "Schietwetter" angesagt ist, kommen wir hier für ein paar Übernachtungen auf einem einfachen Campground unter - schließlich haben wir einiges zu tun, um die Fotos und Videos der letzten Tage zu sichten und zu sortieren.

    Auch gilt es mal wieder, das Regenwetter "auszusitzen", damit wir für die nächsten Unternehmungen wieder gutes Wetter haben.

    Und letztendlich warten wir auf eine Lieferung von Amazon - die soll hoffentlich am Donnerstag in SODOTNA ankommen.

    Schlussendlich sind wir bis Donnerstag hier geblieben. Von den knapp 4 Tagen hat es 3 Tage fast durchgängig geregnet.
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  • BROOKS FALLS - "Braunbären satt"

    August 1 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Es ist soweit: Heute findet unser Flug zu den BROOKS FALLS statt. Wir haben den Flug so geplant, dass wir HOFFENTLICH!!! bei bestem Wetter dort sein werden - und es hat geklappt!!!!

    Da diese Unternehmung zig Bilder "produziert" hat, wird der Step zweigeteilt. Hier erstmal die "FALLS".

    Die BROOKS FALLS liegen im KATNAI NP. Jeden Sommer ziehen hier hunderttausende Pazifiklachse den BROOKS RIVER hoch zu ihren Laichgebieten. Dabei müssen sie den kleinen Wasserfall BROOKS FALL überwinden. An diesem Wasserfall stehen dann Dutzende Braunbären und warten darauf, dass ihnen der Lachs "ins Maul springt". Hier soll die höchste Population an Braunbären weltweit sein. Die Braunbären müssen sich hier Fettreserven für den Winter anfordern: Ein 5-pfündiger Lachs hat ca. 4500 kcal und ein erwachsener Braunbär verspeist im Schnitt ca. 15-20 Stück davon am Tag - somit eine tägliche Kalorienaufnahme von ca. 80.000 kcal!!!!!!!!

    Nachdem man dort angekommen ist, geleitet einen der Pilot noch zum Visitor-Center - hier muss man in die "Bärenschule" um zu lernen, wie man sich zu verhalten hat. Die Wege führen nämlich durch das Bärengebiet, und die Braunbären nutzen die Wege nämlich auch gern. Ist schließlich einfacher, als sich durchs Gestrüpp zu schlagen. Somit kommt es häufig vor, dass Besucher einem Bären Platz machen müssen. Auf normalen Wanderungen soll man ca. 150 Yards Abstand zu Grizzlys halten - da hier die Braunbären an Menschen gewöhnt sind, sind es hier noch mindestens 50 Yards (ca. 41 mtr). Uns kam allerdings kein so'n Zottel auf dem Weg entgegen.

    An den Falls gibt es eine obere und eine untere Besucherplattform. Die obere Plattform ist direkt an den Fällen und entsprechend begehrt. Deshalb muss man sich für die Plattform anmelden und wenn man den Time-Slot hat, darf man sich dort 30 min aufhalten. So ist gewährleistet, dass jeder Besucher mal den "besten Blick" hat. Die Wartezeit bis zu seinem Slot verbringt man auf der ca. 150 mtr unterhalb gelegenen Plattform.

    Im Bereich der Fälle konnten wir tatsächlich 19!!!! Braunbären auf einmal sehen. Allerdings hatten wir nicht das Glück, einen Lachs direkt ins Maul fliegen zu sehen.

    Nach insgesamt 4 ½ Stunden vor Ort ging es dann wieder zurück.

    Und warum schreibe ich hier die ganze Zeit von Braunbären und nicht Grizzlys?????

    Tatsächlich sind die hier lebenden Braunbären und die im Inland lebenden Grizzlys eine Art - lateinisch: "Ursus Arctos".
    Jedoch werden die hier lebenden Küsten-Bären aufgrund der hochenergiereichen Ernährung deutlich größer als ihre Artgenossen im Inland. Es hat sich allgemein durchgesetzt, die hier lebenden Bären als Braunbären zu bezeichnen und ihre Artgenossen im Inland, die hauptsächlich von Pflanzen, Beeren und kleinen Beutetieren leben, als Grizzlys.

    Danke Maja für den Hinweis!!! 😉

    Funfact am Rande: Selbst die Touranbieter bewerben ihre Touren als "Flug zu den Grizzlys".
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  • Flug zu/von den BROOKS FALLS

    August 1 in the United States ⋅ ☀️ 9 °C

    Es geht in einer klitzekleinen Propellermaschine (Pilot + 6 Passagiere) in gut 1 ½ Stunden von HOMER zu den BROOKS FALLS.

    Dieses Flugzeug ist eine legendäre "De Havilland - BEAVER" und es hat bereits stolze 74 Jahre auf dem Buckel. Ein Flugzeug das so lange fliegt, wird auch den heutigen Flug schaffen. Und absolut genial: Ich (Frank) wurde auf den Co-Piloten-Sitz geordert!!!! 😆😆

    Den Hinweg absolvierte unser Pilot in etwas über 1 ½ Stunden auf direktem Wege. Schließlich wollte Jeder schnellstmöglich zu den Bären. Und selbst Anette - die "in die Luft gehen" hasst - musste zugeben, dass der Flug super ruhig war.

    Für den Rückflug wurde uns dann jedoch noch ein weiteres Highlight geboten: Der Pilot ließ das Flugzeug sehr langsam steigen, so dass die Berggipfel immer nur sehr knapp überflogen wurden. Teilweise ging es mit ca. 10 mtr Abstand über die Bergrücken und -gipfel. Und so wurden uns grandiose Blicke auf die unberührte Natur der Berge und die Gletscher ermöglicht. GENIAL!!!!!

    Unter anderem durften wir so sehen, dass der pazifischen Feuerring auch hier durchaus noch aktiv ist: Aus einem Berg (Vulkan) stiegen Schwefeldämpfe aus Spalten auf.

    Wir sind so froh, dass wir nicht im Voraus gebucht haben sondern uns den Termin entsprechend der Wettervorhersage geplant haben.
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  • HOMER SPIT

    July 29 in the United States ⋅ ☁️ 17 °C

    HOMER SPIT ist eine ca. 7,2 km lange schmale Landzunge, die vor HOMER in das Meer hineinreicht. Entstanden durch Meeresströmungen und befestigt durch Menschenhand, unterliegt sie trotzdem permanenter Änderung durch Neuanspülung oder Abtrag durch die Gezeiten. An der Spitze der Landzunge ist insbesondere ein riesiger Hafen für Kleinboote angelegt. Ansonsten ist es hier natürlich Mega-Touristisch.

    Wir kommen hier für insgesamt 4 Nächte auf einem "Campground" unter, der eigentlich ein Schotterparkplatz ist, auf dem man übernachten darf. Aber immerhin gibt's ein Klo und Abfallentsorgung. Insgesamt 4 Nächte verbringen wir hier.

    Fast alle anderen Besucher sind hier zum Fischen. HOMER gilt als die "Hauptstadt des Heilbut-Fangs". Wir sind jedoch aus einem anderen Grund hier: Wir wollen einen Flug zu den "BROOKS FALLS" buchen. Bei "Alaska Bear Adventures" ergattern wir zwei Plätze.

    Bis dahin lassen wir es uns gutgehen, genießen Eiscreme und gehen Essen. Außerdem treffen wir Ina und Lutz noch einmal.

    Und natürlich werfen wir einen Blick in den "Salty Dawg Saloon". Hier sind Decke, Wände und Einrichtungsgegenstände mit unzähligen 1-Dollarnoten, auf dem sich die "Spender" mit Namen verewigt haben, gepflastert.
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  • .... unter der Brücke

    July 28 in the United States ⋅ ☁️ 13 °C

    Nachdem der Werkstatttermin erledigt war und Baerli wieder in sein Revier - die Straße - entlassen wurde, standen für uns erstenmal so schöne Dinge wie Wäsche waschen, Einkaufen, Wasser füllen und Dusche an.

    Bis wir dann endlich loskommen, ist es schon ziemlich spät - und damit schaffen wir natürlich auch nicht die Strecke bis zu unserem nächsten Ziel: HOMER

    Aber praktischerweise finden wir ein schönes Plätzchen am Fluss - die Brücke des Seward Hwy ist so hoch, daß wir vom Verkehr nichts mitbekommen.
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  • ANCHORAGE - Werkstatt TrailerCraft

    July 28 in the United States ⋅ ☁️ 14 °C

    Es ist soweit: Der Werkstatt-Termin für Baerli steht an. Werden Sie etwas finden??? Schließlich scheint ja derzeitig alles wieder "normal" .....

    Nach Auslesen der Daten und "Untersuchungen" kommt der Mechaniker zu dem Ergebnis, dass der Dieselfilter Wasser enthält. Die Empfehlung ist, den Filter zu tauschen. Okay - wenn es so "einfach" ist ....

    Und das ärgert mich (Frank) jetzt doch ziemlich: Ich hätte (hätte - hätte - Fahrradkette) vor Reiseantritt einen Dieselflter mit Wasserabscheider (Separfilter) einbauen lassen sollen ...
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  • CP am CHUGIAK LAKE

    July 26 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir sind unbelehrbar und versuchen noch einmal, einen Platz auf einem CP am See zu ergattern.

    Zwar stand auf der Zufahrtstraße wieder das Schild, dass alle CP als "Full" einstufte. Glücklicherweise ließen wir uns davon nicht abbringen denn tatsächlich waren auf dem CP noch viele Plätze frei.

    So konnten wir einen schönen Nachmittag am See verbringen und abends gab es dann endlich das riesige Stück Lachs (wahrscheinlich ca. 1,5 kg), dass uns vor knapp 2 Wochen geschenkt wurde. Seeeehhhrrr lecker - und wahrscheinlich der "roteste Lachs" den wir je hatten!!!!

    Naja: Und am Montag ging es dann wieder auf den BassPro-Parkplatz - schließlich sollen wir am Dienstag schon um 0800 bei der Werkstatt sein.
    Wobei: Mittlerweile erinnert uns Baerli an Jemanden, der extreme Angst vorm Zahnarzt hat. Während bei solch einem Menschen ja die Zahnschmerzen auf wundersame Weise verschwinden, hat sich Baerli komplett selbst repariert. Er läuft (bzw. startet) wieder so wie früher - keine Spur mehr von Startproblemen. Was sollen wir bloß morgen dem "Onkel Doktor" bzw. Mechaniker erzählen ......????
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  • THUNDERBIRD FALL

    July 25 in the United States ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach unserer Wanderung waren wir auf der Suche nach einem schöneren Stellplatz bzw. CP. An einem sonnigen Wochenende in der Hauptsaison ein etwas naives Wunschdenken - und wir kehrten ja an unseren Stellplatz der vorherigen Nacht zurück (siehe vorletzten Step mit den Grizzlys).

    Allerdings kamen wir an den "THUNDERBIRD FALLS" vorbei - und obwohl unsere Beine von der Wanderung zuvor etwas am Protestieren waren, sind wir diesen Abstecher von ca. 3,5 km natürlich gegangen.

    Von der Aussichtsplattform sahen die Fälle jetzt nicht sooo beeindruckend aus - wenn man aber fast an den Fuß des Wasserfalls geklettert ist, ergab sich ein beeindruckenderes Bild.
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  • "Bären"Wanderung "DEW MOUNT TRAIL" im CHUGACH

    July 25 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

    CHUGACH STATE PARK

    Wir sind sehr gespannt, ob wir überhaupt noch wandern können. Schließlich ist unsere letzte Wanderung - die diese Bezeichnung verdient hat - schon Ewigkeiten her.

    Da wir nicht abschätzen konnten, wie schnell sich der Parkplatz am Trailhead füllen würde, sind wir schon vor dem Frühstück dort hin gefahren. Allerdings war die diesbezügliche Sorge umsonst .... - das frühe Aufstehen hätten wir uns sparen können.

    Nachdem die Sonne schließlich für akzeptabele Temperaturen gesorgt hatte, ging es auf die Wanderung "DEW MOUNT TRAIL" - gemäß Beschreibung ca. 10 km aber mit einem Zeitansatz von 4-5 Stunden als "anspruchsvoll" klassifiziert.

    Auf der ersten Hälfte des Trails haben wir tatsächlich keinen weiteren Menschen getroffen - erst ab dem Umkehrpunkt, als unser Trail mit anderen Trails zusammenlief - waren wir nicht mehr allein.

    Die Betonung liegt auf "keine anderen Menschen": Als wir nämlich ca. das erste Viertel unseres Weges hinter uns hatten, hörten wir auf einmal ein ziemlich lautes Schnaufen neben uns. Nach kurzem Suchen konnten wir einen Schwarzbären entdecken, der es sich auf einem Felsen gemütlich gemacht hatte. Zu diesem Zeitpunkt war Meister Petz ca. 30 mtr von uns entfernt und ziemlich von Gebüsch verdeckt. Er ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen.
    Allerdings mussten wir feststellen, dass unser Trail in einem Bogen ziemlich dicht an ihn heranführte. Als höfliche Menschen haben wir ihm das laut und deutlich mitgeteilt. Offensichtlich verstand er "Deutsch" denn er sprang auf und lief ca. 5 mtr zurück. Dort stellte er sich auf einen Felsen und beobachtete uns die ganze Zeit. Muss lustig ausgesehen haben, wie wir uns gegenseitig mit ca. 20 mtr Abstand minutenlang beobachtet haben und sich keiner rührte.

    Naja: Irgendwann haben wir schließlich unseren Weg fortgesetzt - aber diese Begegnung war ein tolles Erlebnis.

    Zum Schluss kamen wir auf ca. 12 km - aber die prognostizierte Gehzeit konnten wir trotzdem unterbieten. Geht doch noch!!!

    So: Und damit wird es mal wieder Zeit für den Wildlife-Counter incl. der Grizzlys später am Abend (aber im vorigen Step beschrieben).

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 31 Groß / 5 Klein (heute +1)
    Grizzly: 5 (heute +5)
    Elch: 5
    Luchs: 1
    Skunk: 1
    Bison: x+1
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  • am Straßenrand vor "CHUGACH STATE PARK" (incl.

    July 24 in the United States ⋅ ⛅ 18 °C

    (incl. Grizzly-Sichtung)

    Wir wagen es und fahren das Wochenende ein Stück aus ANCHORAGE raus. Wir wollen im CHUGACH STATE PARK wandern gehen.

    Aber nicht mehr heute: Bevor wir ANCHORAGE verlassen, gibt es nämlich noch eine heiße Dusche im Recreation Center. Naja - dann ist schon Zeit für Kaffee - also wird es später Nachmittag, bis wir am Visitor-Center ankommen.

    Noch ein paar Infos für die morgigen Wanderung geholt - und dann geht es der Einfachheit halber einfach auf einen Pull-Out am Straßenrand vorm Park.

    Am nächsten Tag - dem Samstag - ging es nach der Wanderung wieder hierher zurück. Unsere Suche nach einem CP war nämlich leider - ODER ZUM GLÜCK - erfolglos.

    Zum Glück deshalb, weil: Kaum standen wir wieder hier und waren dabei uns einzurichten, tauchten in kurzen Abständen ca. 200 mtr von uns entfernt insgesamt 5!!!!! GRIZZLYS am Flussufer auf und durchschwammen den Fluss. Leider ging das Ganze so schnell, dass nur Bilder mit der großen Kamera "aus der Hand" (ohne Stativ) möglich waren. Und freihändig mit sehr hohem Zoom (ca. 40-50-fach) bringt leider nicht die besten Bilder - egal.

    Kurze Zeit später waren sie sogar noch viel näher (knapp 50 mtr) - allerdings war da gar kein Foto möglich, weil zu viele Bäume dazwischen den Fokus verhinderten. Egal: Manchmal muss man so etwas einfach "nur so" genießen.

    Den "Wildlife-Counter" gibt's erst im nächsten Step: Bei der Wanderung hatten wir nämlich auch eine Sichtung.
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  • Stadtbesichtigung ANCHORAGE

    July 23 in the United States ⋅ ☁️ 16 °C

    Naja - nur auf dem Parkplatz rumstehen, ist ja auch keine Lösung .....

    Außerdem scheint sich "Baerli" seiner Selbstheilungskräfte zu besinnen - aus ursprünglich "guter Kaltstart aber schlechter Warmstart" wird mehr und mehr "eigentlich alles wieder o.k.". Einerseits schön, wenn es sich so einfach lösen lässt - andererseits kreist natürlich im Hinterkopf immer die Frage: "Ist wirklich alles o.k. - Was ist, wenn wir weit weg sind und das Problem kommt schlimmer wieder zurück???"

    Egal: Heute schauen wir uns etwas "Downtown ANCHORAGE" an. Als erstes steht ein Besuch in einer richtig guten Creperie an und dann geht's ins Visitor-Center. Allerdings werden uns dort in erster Linie Museen empfohlen - insbesondere das "Native Heritage Center" - auf Museen haben wir im Moment aber keinen großen Bock. Also laufen wir durch die Straßen von ANCHORAGE, stehen u.a. am Startpunkt des berühmten "Iditarod Race" - dem längsten Hundeschlittenrennen der Welt, das alljährlich am ersten Wochenende im März hier gestartet wird - und schauen uns ca. 100 Jahre alte "historische" Häuser an. Also ehrlich gesagt: So richtig reißt uns ANCHORAGE jetzt nicht vom Hocker.

    Tja - und anschließend geht's wieder zum BassPro ....
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  • ANCHORAGE II - wieder BassPro

    July 20 in the United States ⋅ 🌧 13 °C

    Vom VANSTOCK ALASKA gehts wieder nach ANCHORAGE auf den BassPro-Parkplatz.

    Morgen sollen in einer kleinen "Hinterhofwerkstatt" unsere Reifen rotiert werden - da bietet sich der BassPro-Parkplatz an: Von hier ist es nämlich nicht weit zu der "Schrauberbude".

    Von unserem eigentlichen "Sorgenkind" - dem schlechten Startverhalten - gibt's nix Neues: Das Auto scheint problemlos anzuspringen wenn es kalt ist aber hat Probleme beim Warmstart. Das erweitert die Fehlermöglichkeit: Möglicherweise arbeitet ein Sensor, der die Temperatur misst, nicht richtig. Dann wird dem Auto beim Warmstart ein Kaltstart vorgegaukelt.

    Es bleibt uns nichts anderes, als auf den Werkstatttermin am 28. Juli zu hoffen. Und die Daumen zu drücken, dass Baerli bis dahin durchhält.
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  • VANSTOCK ALASKA

    July 17 in the United States ⋅ 🌧 13 °C

    Von dem VanLife-Festival "VANSTOCK ALASKA" haben wir das erste Mal auf dem VanLife-Festival "ESCAPAR SEIS" Anfang Februar 2025 auf der BAJA gehört.

    Und da wir jetzt zufällig in der Gegend sind, haben wir uns entschlossen, hierher zu kommen. Für 3½ Tage kommen hier einige hundert Leute zusammen, die etwas gemeinsam haben: "VanLife" in irgendeiner Form. Einige sind - so wie wir - schon lange auf der Straße unterwegs, andere kürzer. Für einige ist es nur ein Wochenend-Trip von ANCHORAGE hierher - andere kommen von weit her.

    Das Festival findet auf der Wiese einer Bison-Farm statt - glücklicherweise ist der Regen über die Tage nicht ganz so heftig wie vorausgesagt. Trotzdem sind Gummistiefel und Regenjacke die beste Wahl. Es sollen ca. 500 Fahrzeuge gekommen sein - den schlechten Wettervorhersagen zum Trotz.

    Jeden Tag treten unterschiedliche Bands auf, es gibt diverse Workshops (o.k.: Wir brauchen nicht mehr selbstausbauen), Lebenskünstler bieten ihre Kunstwerke an und wir kommen mit unterschiedlichsten Leuten ins Gespräch und bekommen Tipps für die weitere Reise.
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  • ANCHORAGE - BassPro-Shop - Baerli wird krank

    July 15 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir kommen in ANCHORAGE an. Diese Stadt ist mit über 200.000 Einwohnern mal wieder eine "echte Großstadt".

    Für das Festival in ein paar Tagen ist leider auch schlechtes Wetter vorhergesagt. Also führt uns unser Weg nach BassPro - einer gigantischen Outdoorladen-Kette. Hier kann sich Anette noch Gummistiefel besorgen.

    Praktischerweise erlaubt BassPro, dass man auf ihrem Parkplatz übernachten darf.

    Das nutzen wir doch gleich mal aus.

    Am nächsten Tag steht ein Besuch in einer kleinen Werkstatt an: Ich möchte die Reifen rotieren lassen und ein KFz-Mechaniker soll - wenn das Fahrzeug schon auf einer Hebebühne ist - einen "Kontrollblick" unter das Baerli werfen. Das hätte schon am Nachmittag passieren können - allerdings machen wir lieber einen Termin für kommenden Dienstag (nach dem Festival) aus.

    Da sind wir ja richtig froh, dass wir uns am Vortag umentschieden haben und nicht in die "Einsamkeit" von VALDEZ gefahren sind, sondern bereits in der "Großstadt ANCHORAGE" mit seinen Werkstätten sind.

    Allerdings macht uns Baerli auf einmal Sorgen: Ist er am Morgen noch wie immer problemlos gestartet, dauert der zweite, dritte, ... Motorstart des Tages auf einmal ca. 15 sec. Also geht es vorsichtshalber zur Mercedeswerkstatt - leider hätten die jedoch in frühestens 3 Wochen Zeit. Von Mercedes bekommen wir die Empfehlung für eine andere Werkstatt: Hier bekommen wir einen Termin in knapp 2 Wochen .... Naja - besser als 3 Wochen!!!!

    Vermutet wird, das eine Dieselleitung ein Mikro-Löchlein hat. Dadurch würde die Leitung Luft ziehen und der Diesel bei abgeschaltet Motor wieder in den Tank zurückfließen. Beim nächsten Start muss somit erst wieder die Luft aus den Leitungen gepumpt werden.
    Alternativ ist ein Ventil (Rücklaufventil/Rückschlagventil) defekt, dass eben diesen Rücklauf verhindern soll. Hoffen wir mal auf Variante zwei - dafür spricht, dass manchmal der Startvorgang ganz normal verläuft.

    Toll: Damit bleiben wir die nächste Zeit in der Gegend und hoffen, dass das Problem nicht schlimmer wird.
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  • einmal "falsche Richtung, bitte ...."

    July 14 in the United States ⋅ 🌧 13 °C

    Nach dem schönen Nachmittag mit Martina und Wolfgang wollten wir noch etwas weiterfahren.

    Aber wohin??? Das Festival ist schließlich erst in ein paar Tagen und wir hätten (theoretisch) noch zwei "planlose" Tage. Ein Blick auf die Karte verrät, das VALDEZ in der Nähe liegt. Also entschließen wir uns, in die Richtung zu fahren ......

    Nach 90 Minuten Fahrt in Richtung VALDEZ setzt sich jedoch mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass diese Idee vielleicht nicht die beste Idee ist: Von VALDEZ wollen wir eigentlich eine Bootstour machen. Für die nächsten Tage ist jedoch Shit-Wetter vorausgesagt. Außerdem würde uns Zeit für diverse Punkte entlang der Strecke fehlen.

    Also muss man manchmal auch Falschentscheidungen korrigieren: Wir drehen um und fahren in Richtung ANCHORAGE. Nach VALDEZ werden wir mit besseren Wetteraussichten und mehr Zeit noch einmal zurückkehren.

    Natürlich kommen wir noch nicht an: Eine weitere Übernachtung auf einem Parkplatz an der Straße steht an.
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  • ein toller Nachmittag mit "Van4Trips"

    July 14 in the United States ⋅ 🌧 13 °C

    Bevor es mittags von unserem Ü-Platz der letzten Nacht weitergeht, erreichte uns plötzlich eine Nachricht von Martina und Wolfgang aka "Van4Trips".

    Sie sind in der Nähe und fragen, ob wir uns nicht treffen wollen. NATÜRLICH!!!!

    Also wurde ein Treffpunkt ausgemacht und es ergab sich ein toller Nachmittag mit vielen Erzählungen. Danke Euch Beiden, dass Ihr das gemerkt hattet und das Treffen vorgeschlagen habt!!!!!
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  • Am Rande der Straße nach ANCHORAGE

    July 13 in the United States ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir haben uns kurzfristig Tickets für das Festival "VANSTOCK ALASKA" geholt.

    Damit steht unsere Reiserichtung fest: Es geht als nächstes in Richtung ANCHORAGE - in der Nähe findet dieses Festival statt.

    Natürlich schaffen wir die Strecke von ca. 500 km nicht an einem Tag - eine Übernachtung auf einem Rastplatz steht an.
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  • CHICKEN

    July 12 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach dem Grenzübertritt kommt einige Zeit später die kleine ehemalige Goldgräber-Siedlung CHICKEN.

    Lustig:
    Als wir das Ortsschild passierten, stand hier direkt am Schild seelenruhig eine Elchkuh und war am Futtern. Sie ließ sich absolut nicht von uns aus der Ruhe bringen - so nah kommt man einem Elch sonst nur im Zoo.

    Lebten hier zu Goldgräberzeiten ca. 400 Leute, hat der Ort heute ca. 12 permanente Einwohner (Census von vor einigen Jahren) - in der Sommersaison bis zu ca. 50 Einwohner.

    Und die meisten dieser Einwohner dürften von den Touris (wie wir) leben - allerdings graben einige unentwegte Glücksritter immer noch nach Gold.

    Alles hier hebt auf den Namen CHICKEN ab - zig Hühnchen aus Metall, Holz,... stehen hier rum. CHICKEN kommt daher, dass hier die servierte Hauptmalzeit das sehr häufig vorkommende Schneehuhn - engl. PTARMIGAN - war. Also wurde die Ortschaft so benannt. Allerdings war dieser Name sehr schwer auszusprechen - kurzerhand wurde aus dem Schneehuhn das normale Huhn: CHICKEN.

    Natürlich besuchten wir die berühmte CHICKEN BAR mit ihren hunderten Schirmmützen an Decke und Wänden. Hier trafen wir auch auf zwei weitere deutsche Reisepaare - also verging der Abend mit Erzählungen wie im Flug.

    Praktischerweise darf man hinter der Bar (kostenlos) übernachten - clevere Idee: So kann man noch ein Bierchen mehr trinken.

    Am nächsten Tag wurde dann noch die Dredge besucht - ja: Auch hier wurde mit so einem Monstrum nach Gold geschürft.

    Außerdem durfte ich (Frank) noch einmal meine Fähigkeiten als "Reifenflicker" einbringen: Ein "älteres" Pärchen (also: älter als wir 🫣🤔😅😅) aus ANCHORAGE parkte am nächsten Morgen neben uns. Deutlich vernehmbar zischte ihr rechtes Hinterrad. Die Beiden waren ziemlich froh, dass ich ihren Reifen flicken konnte und somit ein Reifenwechsel erspart blieb.

    Dank des Elchs am Ortsschild dürfen wir seit dem 09.06. endlich mal wieder unseren "Wildlife-Counter" erhöhen:

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 30 Groß / 5 Klein
    Grizzly: 0
    Elch: 5 (heute +1)
    Luchs: 1
    Skunk: 1
    Bison: x+1
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  • Grenze in die USA "Little Gold"

    July 12 in Canada ⋅ ☀️ 18 °C

    Es ist soweit: Wir wollen mal wieder "das Land wechseln". Die mittlerweile 4. Einreise innerhalb von 2 Jahren in die USA à 180 Tagen steht an - wir sind zugegebenermaßen etwas nervös. Wird man uns noch einmal problemlos weitere 180 Tage zugestehen oder wird es langsam Fragen geben?????

    Es stellt sich heraus, dass alle unsere "Sorgen" grundlos waren. Es gab nur eine - eher interessierte/neugierige - Frage nach unseren Reiseplänen und schon hatten wir wieder eine Aufenthaltsberechtigung von 180 Tagen für die USA.

    PERFEKT!!!!!
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  • Ü-Platz am "Top of the World Highway"

    July 11 in Canada ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir lösen uns von DAWSON CITY und es geht auf den "Top of the World Highway" in Richtung ALASKA!!!!!

    Leider ist die Sicht jedoch sehr eingeschränkt - der Rauch von den vielen Waldbränden liegt in der Luft. Schade - die Straße (Schotter) führt nämlich malerisch durch Berglandschaft.

    Unser Ü-Platz ist ein riesiger Schotterplatz abseits der Straße - mal wieder ein schöner, ruhiger Platz.
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  • DREDGE No 4

    July 11 in Canada ⋅ ☀️ 23 °C

    Wenn man in DAWSON ist, gehört natürlich auch ein Besuch der "Historic Site Dredge No. 4" dazu.

    Dieser Ort liegt ca. 16 km außerhalb von DAWSON an der Bonanza Road. Hier steht die riesige Dredge - ein Eimerkettenbagger.

    Mit diesem riesigen Eimerketten-Bagger wurde im industriellen Stil hier nach Gold geschürft. Diese Dredge ist tatsächlich die größte hölzerne Dredge in Nordamerika. Die Dredge wird im Fluss eingesetzt und sie schaufelt das Geröll des Flussgunds in ihre riesige Goldwaschtrommel. Die Spuren in Form von schnurgerade abgelagertem Abraum werden sicherlich noch Ewigkeiten in der Gegend um DAWSON zu sehen sein. Da der Bagger den Flussgrund sehr tief aufhebt, entsteht so eine "Badewanne", in der die Dredge schwimmt. So kann die gigantische Dredge tatsächlich in relativ kleinen Flüssen eingesetzt werden.

    Anschließend geht es für uns noch auf den "Orchideen-Pfad". Allerdings war der "Orchideen-Pfad" im Wald ein kleiner Fehlschlag - die vielen, vielen Orchideen ("Frauenschuh"), die hier wild im Wald stehen, waren schon einige Zeit verblüht. Egal: Wir hatten einen Waldspaziergang und noch einmal einen schönen Abschiedsblick auf den YUKON und DAWSON.
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  • DAWSON CITY zum Dritten

    July 8 in Canada ⋅ 🌧 13 °C

    Es geht noch einmal nach DAWSON CITY - mittlerweile zum dritten Mal.

    Das hat diverse Gründe:
    - Laundry steht schon wieder an
    - uns fehlt noch die Mitternachts-Show in "Gerties"
    - Und das Wichtigste: Wir wollen erst in ein paar Tagen in die USA - "Visa-Tetris"

    Also stehen wir noch eine Nacht oben auf dem "Midnight-Dome" und anschließend gehen wir zwei weitere Nächte auf den "City-Campingplatz".

    Hier treffen wir auch Ina und Lutz aka "Kokelina und Reisepixel" - mit denen wir schon länger im "digitalen Austausch" stehen - endlich mal persönlich. Es ergaben sich viele tolle Gespräche und Austausch über Reiseerfahrungen - es war toll, Euch zu treffen - wir wünschen Euch allzeit "Gute Fahrt". Mal sehen, wann und wo wir uns wieder treffen .......

    Wie geplant besuchen wir noch mal die Shows in "Gerties" und außerdem stehen eine Besichtigung des historischen Heck-Schaufelraddampfers SS KENO und ein Besuch des kleinen "Jack LONDON Museums" an. Jack LONDON hat nur ca. 8 Monate hier im YUKON verbracht - diese Zeit hat ihn aber so geprägt, dass viele seiner späteren Bücher hier spielten.
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  • CP "TOMBSTONE TERRITORIAL PARC"

    July 3 in Canada ⋅ 🌧 3 °C

    Wie geplant, geht es noch einmal von DAWSON CITY ein Stückchen auf dem DEMPSTER Hwy gen Norden.

    Die letzten 2 Tage waren hier in dem Park eher "ungünstige Wetterbedingungen". Da waren wir in DAWSON besser aufgehoben - zumal Frau Baerli hier einen langersehnten Friseurbesuch absolvieren konnte.

    Zwar ist mit unserer Rückkehr in den TOMBSTONE TERRITORIAL PARC immer noch äußerst besch.... Wetter bei gerade einmal 3 - 4°C und teilweise Schneeregen - aber ab dem Folgetag sollte es besser werden und wir hoffen auf etwas Bewegung bei kleinen Wanderungen.

    Am Ende richten wir uns auf dem "primitive Campground" für 5!!! Nächte ein - 20 CAD/Nacht incl. Feuerholz sind ziemlich günstig. Das Lagerfeuer ist somit jeden Tag selbstverständlich - und damit grillen und kochen mit dem "Eisentopf".

    Leider hat Anette unmittelbar vor unserer Anreise hierher "etwas Rücken" bekommen - aber auch dafür bietet der Platz ausreichend Ruhe, um dieses Ärgernis mit Gymnastik wieder in den Griff zu bekommen.

    Tatsächlich haben wir jeden Tag überwiegend sonniges Wetter - wir hätten im Vorfeld nie gedacht, dass wir knapp unterhalb des Polarkreis so lange in T-Shirt und kurzer Hose rumlaufen können. Frau Baerli arbeitet fleißig an ihrem zwickenden Rücken und hat am Ende unseres Aufenthalts dieses Malaise bereits weitestgehend im Griff. Nur unseren ursprünglichen Plan mit den Wanderungen mussten wir vernünftigerweise etwas zurückschrauben- eine steile Wanderung mit Rückenproblemen mag bergauf relativ unkompliziert sein - bergab würde das jedoch etwas anders aussehen.
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  • DAWSON CITY zum Zweiten - auf der anderen Seite

    July 1 in Canada ⋅ ⛅ 15 °C

    Eigentlich war die Idee, auf der Rückfahrt mehrere Tage im TOMBSTONE TERRITORIAL PARC zu verbringen. Dieser Park liegt am DEMPSTER Hwy ca. 100 km von DAWSON entfernt.

    Da aber die Wetteraussichten nicht die besten waren, beschlossen wir, erst nach DAWSON zu fahren und später noch einmal zurück zu kommen.

    Also ging es für zwei Nächte nach DAWSON - diesmal auf den CP auf der anderen Seite des YUKON.

    Ein schöner Platz um das Video der Woche zu schneiden und für Anette, sich einen Friseurtermin zu holen.

    Außerdem liegt ganz in der Nähe ein Friedhof für alte Heckschaufelraddampfer. Die wurden mal hier am Ufer "abgelegt" und werden langsam wieder Teil der Natur.
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