Sebastian Beneloucif

Joined April 2018
  • Day162

    Wider Erwarten reibungslos verlief diesmal die halbtägige Überfahrt per Taxi - Fähre - Bus - Taxi von Ubud/ Bali nach Red Island auf der indonesischen Nachbarinsel Java. Als wir ohne Plan, wie es danach weitergehen sollte, von der Fähre stiegen, sprangen wir gleich auf den nächsten lokalen Bus auf, der uns fast bis ans Ziel brachte. Dort lernten wir auch den einheimischen Jungen „Danang“ kennen, der zwar kein Wort Englisch sprach, doch unheimlich viel Freude daran hatte, sich mittels „Google Translate“ mit uns auszutauschen. Auf dem letzten Stück bot er uns an mit ihm nach Pulau Merah zu reisen. Spät abends erreichten wir endlich unser Ziel. Danang wich uns dankenswerterweise so lange nicht von der Seite bis wir eine passende Bleibe gefunden hatten. 🙏🏼

    In Pulau Merah - übersetzt „rote Insel“, da der grün bewachsene Hügel im Meer bei Sonnenuntergang in verschiedenen roten Tönen erscheint - fanden wir weisse Traumstrände vor und perfekte Bedingungen zum Wellenreiten. 🌄 Genau deswegen hatten wir diesen kleinen Ort an der Ostküste Javas, der noch nicht auf den Radaren der Touristenströme ist, ausgewählt. Vor allem Séb machte hier unglaubliche Fortschritte beim Surfen. 🏄🏽‍♂️ Auch wenn die Bretter ihre besten Jahre hinter sich hatten. 🙈 Der Beach statt Reef Break war hier eine nette Abwechslung für’s Surfen. Wenn wir es aus dem Bett schafften (meist sorgte der gelbe Kanarienvogel unseres Hotels dafür), dann gab‘s eine Morning Session um High Tide herum; spätestens am Nachmittag fand man uns bei Mid oder Low Tide auf dem Wasser. Und dort war es mega entspannt: wenn es richtig „voll“ wurde, teilte man sich die Wellen mit gerade mal bis zu 10 anderen Surfern. Die Einheimischen feuerten einen auf‘m Brett richtig an. Nach wenigen Tagen kannte man auch gefühlt jeden der Stadt, zumindest die auf‘m Wasser. Auch den Tag der Unabhängigkeit feierten wir am Wochenende mit den Einheimischen am Strand, wo Beach Spielchen angeboten wurden. Alkohol, bis auf Bier, gab es hier keinen. Es war hier schon deutlich muslimischer als auf unseren vorherigen indonesischen Inseln. Für die Feierlichkeiten waren die Strassen sogar so auffällig mit Lichterketten geschmückt, dass man sich nachts wie auf der Kirmes fühlte.

    Maggi brauchte erstmal 1,2 Tage, um sich mit der Gegend anzufreunden. Die Schönheit dieses Ortes und die unbeschreibliche Gastfreundschaft der Einwohner erkannt, entpuppte sich Pulau Merah für uns nicht nur als Zwischenstopp auf dem Weg ins Landesinnere Javas, sondern wurde zum paradiesischen Aufenthalt, den wir auch gern um ein paar Tage verlängerten.

    Da es hier nur sehr wenige Touristen hinverschlägt, gab es ERSTENS auch keine richtigen Restaurants, sondern nur indonesische Warungs. Die hatten zwar unschlagbaren Meerblick, doch die Speisekarten waren überschaubar. Groß war die Freude, wenn wir statt Reis oder Nudeln auch mal so was wie Bananen Pancakes fanden. 🥞
    ZWEITENS wurde Maggi hier mit ihrem europäischen Aussehen zum beliebten Fotomotiv unter den Einheimischen und Gästen aus dem Innland. Zumindest wurde man immer höflich gefragt, ob man gemeinsam posieren möchte. Doch das ungefähr 20 mal am Tag. 😅📸
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  • Day159

    Königsgräber "Pura Gunung Kawi"

    August 21 in Indonesia

    Weiter ging’s zum Tempelkomplex und der Gedenkstätte Pura Gunung Kawi. Die Königsgräber, welche in einer tiefen Schlucht angelegt und über eine in Fels geschlagene Steintreppe mit mehr als 270 Stufen zu erreichen sind, gelten als außergewöhnliches Kulturgut der Insel Bali. In die steilen Felswände wurden meterhohe Grabmale geschlagen und Statuen blicken ehrfürchtig über das Land. Einer Legende nach hat ein Riese dieses gigantische Monument in einer schweißtreibenden Nacht mit seinem Fingernagel aus den Felsen gekratzt. 🗿

    Die Nachmittagssonne genossen wir dann noch bei leckerem Essen im erhöhtem Restaurant mit Blick über die Reisterrassen von Tegalalang. Im Vergleich zu den Terrassen von Jatiluwih schien hier jedoch nicht mehr wirklich Reis angebaut zu werden und alles viel touristischer zu sein. Wir genossen dennoch den weiten Ausblick über die grüne Oase beim Schlemmen von... Reisgerichten... wie könnt‘s hier auch anders sein. 🙂

    Unseren Aufenthalt in Ubud schlossen wir in einem Hotel ab, das zwar nur wenige Schritte von der Haupteinkaufsstrasse entfernt lag und doch gleichzeitig im Dschungel gelegen und mit Pool, den wir ganz für uns allein hatten, eine Ruheoase war. Hier relaxten wir einfach nur nach unseren Ausflügen, lasen oder verköstigten Leckereien. Besonders in Erinnerung wird uns wohl der Gaumenschmaus bleiben, den wir bei einer französischen Bäckerei entdeckt hatten und der für uns nach einer langen Reis-Diät 😉 eine sehr willkommene Abwechslung war. 🥖🥐😋
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  • Day159

    Das Heiligtum Goa Gajah (auch Elefantenhöhle genannt) bei Ubud, das bekannt dafür ist, dass man durch einen in Stein gemeisselten Dämonenschlund zur Gottesstatue Ganesh durchdringt, faszinierte nicht nur durch eine imposante und außergewöhnliche Tempelanlage. Es waren auch die tüchtigen Frauen und Männer, die non-stop Körbe flochten, Blumenschmuck erstellten, Opfergaben und Speisen zubereiteten. Man hätte ihnen stundenlang zusehen können.

    Auch sehr imposant war das angrenzende Parkgelände, das leise Bäche, tosende Wasserfälle, tausend Jahre alte Bäume mit riesigem Wurzelwerk, mit Wasserlilien wunderschön bewachsene Teiche und vieles mehr noch zu bieten hatte. Dieses Areal lud zum Meditieren und Verweilen ein. Séb liess sich auch in einem kleinen Tempel segnen und trug ganz stolz eine Blume im Haar und Reiskörner auf der Stirn. 🙏🏼
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  • Day158

    Reisterrassen von Jatiluwih

    August 20 in Indonesia

    Die Schönheit von Reisfeldern wird nochmal getoppt, wenn es sich um ReisTERRASSEN handelt. Diese zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden in Jatiluwih besuchten wir heute Nachmittag. Wir waren beide so angetan von diesem riesigen, untouristischen, mehrschichtigen Anbaugebiet, welches mit jedem Sonnenstrahl und unter jeder vorbeiziehenden Wolke in einem anderen fesselnden, satten Grünton erschien. Wirklich unglaublich schön anzusehen! 🎋🌤🌾

    Abends verschlug es uns noch zu den nicht weit entfernten, natürlichen heissen Quellen, die für Einheimische und Touristen zu einem einfachen Thermalbad umgebaut wurden. Das grünliche, blickdichte Wasser war zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach einem so langen Erkundungstag tat das heisse Wasser aus Mutter Natur so gut, zog tief in die müden Knochen und war eine perfekte Aufwärmung in der untergehenden Abendsonne. 🌄 Wir bekamen sogar unseren ganz privaten Pool zugewiesen, um völlig ungestört entspannen und geniessen zu können. 😍
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  • Day158

    Wassertempel "Ulan Daru Beratan"

    August 20 in Indonesia

    2 Stunden den Hintern platt sitzen auf dem Roller und dann waren wir endlich am Wassertempel „Ulan Daru Beratan“ angekommen, der ganz romantisch an einem der 3 grossen Seen von Bali liegt, dem Beratan-See. Wassertempel auf Bali sind meistens der Wassergöttin Dewi Danu geweiht, die u.a. dafür zuständig ist, Wasser für den Reisanbau zur Verfügung zu stellen.

    Ein wenig unterschätzt hatten wir die Höhenlage dieses Ausflugsziels. Wir schlängelten uns die Serpentinen immer höher, und die Temperaturen sanken immer tiefer. Am See im Sonnenschein war es zwar warm, doch Séb mussten wir während der Rückfahrt in Decken und Strandlaken einmummeln, da der Arme im T-Shirt und kurzer Hose bei 14C den kalten Fahrtwind auf dem Roller komplett abbekam. 🌬🛵😨

    Übrigens: das Foto mit dem Korb: Da hat wohl jemand seine Handtasche vergessen. Inhalt: eine Ente und ein Huhn. 🦆🐔😂
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  • Day157

    Maggis lang ersehnter Wunsch „Urlaub in Ubud“ wurde endlich wahr. Ihren Traum von „Eat. Pray. Love.“ verwirklichte sie hier zwar nicht ganz, aber die Stadt war dafür weniger wuselig als befürchtet und die Regenwälder, Flüsse und Reisfelder drumherum versprühten die erhoffte Idylle pur! 🎋🌾🌴

    Séb fand hier spontan eine kleine Villa im Chalet Stil in einer ruhigen Seitenstrasse von Ubuds Zentrum. Wir waren die allerersten Gäste hier, da das Haus erst vor Kurzem fertiggestellt und am Tag zuvor online geschaltet wurde. Dementsprechend königlich wurden wir hier auch behandelt: Täglich frisches Obst, abwechslungsreiches Frühstück, frische Blumen, u.v.m. Als Gegenleistung haben wir den Besitzern beim Marketing der Unterkunft geholfen.

    Am ersten Tag spazierten wir in der Nachbarschaft den „Ridge Walk“ entlang, einen Hang zwischen wunderschönen Reisfeldern. Kaum 5 Schritte aus der Stadt Ubud hinaus, fand man hier eine ganz andere, ruhige, grüne und besinnliche Welt vor. Abendessen bei Sonnenuntergang, der sich in den bewässerten Reisterrassen spiegelte, war ein (kulinarischer) Traum!
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  • Day156

    Surfing Bali

    August 18 in Indonesia

    In Padang-Padang lernten wir viele unheimlich nette Surfer kennen, wie Flo, Mario & Co. aus Innsbruck, und die NRW-Lehrerverstärkung Nina und Olli - 2 Weltenbummler, mit denen wir uns auch über unseren Bali Aufenthalt hinaus immer wieder zu neuen exotischen Reisezielen austauschen. Olli, der einige Monate auf Bali als Surflehrer gearbeitet hatte, zeigte uns noch einige schöne Ecken in „Bingin“, „Dreamland“ sowie „Balangan“ Beach. Er und Rapha ritten dort auch die ganz grossen Wellen. 🏄🏼‍♂️🏖

    Im „Land der kleinen Portionen“ fanden wir sogar eine Warung mit doppelten Portionen, die jeden Surfer auch nach der 2. oder 3. Session am Tag satt bekam. Schade, dass Rapha & Steffi diese Warung nicht mehr miterleben konnten, da die beiden 2 Tage zuvor bereits abgereist waren. 😢

    Dieser Strand, die Wellen, unsere Unterkunft, einfach alles in Padang und Umgebung war ein Traum! Wir wollten gar nicht mehr weg. Schliesslich blieben wir auch tatsächlich ca. 5 Tage länger als geplant. 😍
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  • Day152

    Fischmarkt in Jimbaran

    August 14 in Indonesia

    Wer hätte gedacht, dass es so spät am Tag noch soo viel frischen Fisch gibt?! Das Fischerdorf Jimbaran macht‘s möglich. 🎣 In der Markthalle sucht man sich seinen Lieblingsfisch nach Gewicht aus. Zubereitet wird er draussen auf offenem Feuer an speziellen Grillstationen. Mit Blick auf‘s Meer kann man ihn dann genießen. Es war auch wirklich vorzüglich! Unser 1 kg Mahi Mahi 🐟 und jeweils 500g Gambas 🦐 und Tintenfisch 🦑 waren so gut gewürzt, dass es noch nicht einmal Beilagen brauchte. 👌🏽
    Der Fischverkäufer hatte uns leider versucht über‘s Ohr zu hauen, doch das ließen wir uns nicht gefallen und suchten das „Gespräch“ - so gut es ging, da er kein Englisch sprach - nachdem wir den Betrug festgestellt hatten.

    Das Abzocken von Touristen auf Bali war uns schon vorher ab und an aufgefallen. Entweder hatten Verkäufer plötzlich nicht genügend Wechselgeld, oder sie trösteten einen mit Bonbons statt Rückgeld, füllten den Tank voller als abgemacht und hielten dann die Hand für doppelt so viel wie besprochen auf... man konnte den Sprit ja auch schlecht wieder zurückgeben. Maggi nerven solche Aktionen besonders. 😠 Séb holt das dann an anderer Stelle mit seinen guten Verhandlungskünsten wieder raus. 🧐
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  • Day151

    Heute Nachmittag flitzte die Roller-Gang zum nicht weit entfernten Pura Luhur Tempel in Uluwatu, in dem Sarong (Beinbedeckung) Pflicht herrschte. Dieser Tempel ist beeindruckend auf der Spitze einer Klippe gebaut. Bis auf die spektakuläre Lage kann man eigentlich nicht viel mehr faszinierte Worte über diese religiöse Stätte verlieren: Auf der imposanten Felswand wirkte der Tempel winzig klein; richtig besichtigen konnte man ihn auch nicht. (Apropos: Es ist Frauen während der Menstruation untersagt, Tempel zu betreten. Nur so als kurze Randnotiz für „Wissen, das die Welt nicht braucht“. 🤓)

    Viel witziger zu beobachten waren hier die vielen Affen, die, so sagt man, den Tempel vor Bösem beschützen. 🐒 Die kleinen süssen Dinger können aber auch ganz schön aggressiv werden. Wer also eine Mutprobe braucht, läuft am besten mit etwas Essbarem durch die Affenmenge. 😜 Oder lässt sich von ihnen das Handy aus der Hand klauen, was so einigen Touristen passierte. Dann beschmiss das Sicherheitspersonal der Tempelanlage den kleptomanen Affen mit Futter, in der Hoffnung, er würde das Smartphone für die Leckerei fallen lassen. Hätten sie den bestohlenen Touris ihre Handys nicht zurückgegeben, hätte man annehmen können, dass es sich hier um ein abgekartetes Spiel mit schlauen Affen handelte. 🙈🙉🙊
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  • Day150

    (Baby) Padang-Padang

    August 12 in Indonesia

    Das Örtchen Padang-Padang auf Balis Halbinsel Bukit (nahe Uluwatu) versprach gemäß Reiseführern und Surf Guides ein Traumspot für alle Könnerstufen zu sein. Es war in der Tat das (Surfer-)Paradies auf Erden. 🤙🏽 Unsere in die Klippen gebaute, erhöhte Unterkunft (für ’n Appel und ’n Ei) erlaubte uns, tagsüber ständig das Meer im Blick zu haben und vom Klang der in die Bucht prallenden Wellen in den Schlaf gewogen zu werden. 🌊
    Alle kamen hier auf ihren Kosten. Bis auf einen kleinen Zwischenfall als Maggi beim Geschirrabräumen einen Bauchplatscher von der steilen Holztreppe in der Unterkunft machte. Da würde man denken, dass das Surfen und das Riff für Verletzungen sorgen könnte, und dann sind‘s doch die kleinen Unfälle im „Haushalt“. 🙈

    Wenn wir noch ein wenig mehr Komfort oder einen Pool brauchten, hingen wir in den Hotels nebenan ab. Wir schlemmten uns durch viele indonesische Lokale. Steffi & Rapha machten „Justin’s“ Warung zu ihrem 2. Zuhause. Dort nahm Rapha auch sein allererstes, für ihn persönlich geshaptes Surfboard in Empfang. 🤪 Seb und Maggi hatten nach ihrem Dessert Favoriten in Thailand: „Sticky Rice mit Mango“ auch ein weiteres, wenn auch von daheim bekanntes, Nachtisch Highlight gefunden: „Brownie Lava Cake mit Vanilleeis 😋. Dafür waren wir auch bereit ein paar extra Kilometer mit dem Roller zu gurken, um uns nach einem erfolgreichen Surftag zu belohnen. 🛵🍫😛
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