November 2016 - January 2017
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  • Day57

    der kreis schliesst sich

    January 25, 2017 in New Zealand ⋅ 🌧 16 °C

    wir blicken zur parkbank vor unserem hotel, auf der wir vor knapp 2 monaten gesessen haben. müde vom flug und dennoch aufgeregt ab den abenteuer, welche uns hier erwarten werden. nun sitzt ein anderes paar dort. die füsse auf den koffern, müde und dennoch abenteuerlustig.
    wir werden etwas sentimental. ermahnen uns, dass die reise noch nicht zu ende ist. und doch ist es ein moment des abschieds. ein vorläufiger. wir blicken auf eine truhe an neuer erfahrungen, spüren die lust auf neue abenteuer, haben den kopf voll neuer ideen. wir spüren uns wieder. genau das, was wir mit diesem sabattical bezweckt haben.Read more

  • Day56

    unvergessliche momente

    January 24, 2017, South Pacific Ocean ⋅ ☀️ 22 °C

    unsere heutige reise führt uns in den golf von hauraki, östlich von auckland. whale watching. als wir die menge an touristen sehen, die mit uns auf's boot wollen, haben wir kurz panik in eine kostspielige touristenfalle getrampt zu sein. doch die sorge verfliegt schnell. es ist genug platz für alle da.
    während wir unter blauem himmel an den inseln vor auckland vorbei schippern, steigt die spannung. und tatsächlich; schon nach kurzer zeit kreuzt uns eine kleine gruppe delfine. wir ziehen weiter um nur wenig später einer weiteren gruppe zu begegnen. es sind faszinierende tiere. sie tummeln sich rund ums boot, schiessen neben uns aus dem wasser und verfolgen uns in einem höllentempo sobald wir weiter düsen.
    angefixt blicken wir suchend über's meer, als wir plötzlich in der ferne eine wasserfontäne aus dem meer schiessen sehen. ein wal, der sich am hiesigen krill-buffet (all you can eat) gütlich tut.
    als wir dann auch noch pinguine entdecken, sind wir vollends am staunen.
    doch es macht auch nachdenklich, denn uns wird einmal mehr bewusst, wie schnell man vergisst, welch wunderbare dinge sich eigentlich vor unserer haustür befinden.
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  • Day53

    how's it goin'?

    January 21, 2017 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    wenn immer man einen neuseeländer trifft, ist die erste frage "he, how's it goin'?". nicht, dass es jemanden interessieren würde, wie es uns wirklich geht, aber es zeigt ein bisschen die offenheit und hilfsbereitschaft der kiwis anderen gegenüber. auch nicht ungewohnt die frage "what you're up to?". man ist hier sehr gesprächig, gibt gerne rat, wenn man etwas wissen will. cool, wenn auch für europäer manchmal etwas gewöhnungsbedürftig.
    bei der geselligkeit und offenheit erstaunt es auch nicht, dass es hier viele kleine brauereien mit dazugehörigen bars gibt. was gibt es besseres als gute freunde, etwas fingerfood, live musik und ein kühles pint frisch vom zapfhahn.
    wir verbringen die zweite tageshälfte mit kelly und aidan. beide sind fasziniert von unserem hotelzimmer. als local hast du keine chance die stadt aus der vogelperspektive zu sehen.
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  • Day52

    warten lohnt sich

    January 20, 2017 in New Zealand ⋅ ⛅ 8 °C

    aufgeregte stimmen reissen uns aus dem schlaf. was ist los? wer bin ich? wo bin ich? nach einem moment der orientierungslosigkeit, realisieren wir den grund für die aufregung. was die letzten zwei tage wolkenverhangen war, zeigt sich nun im strahlenden blau. mount cook vor wolkenlosem himmel.
    auch wenn wir nicht mehr damit gerechnet haben, hat es sich gelohnt nochmals eine nacht zu bleiben. auf der rückfahrt zeigt sich auch lake pukaki von seiner schönsten seite. wir sind uns einig, dass die kamera das blau nicht realitätsgetreu einfängt. wir schauen und staunen.
    dennoch wollen wir heute zurück nach christchurch. man soll mit dem rastlosen herumreisen aufhören, wenn es am schönsten ist.
    auf unserem weg machen wir halt am lake tekapo. ebenfalls tief blau, wenn auch anders. am ufer des sees befindet sich die church of the good sheperd, welche anstelle eines altars panoramafenster mit aussicht auf die berge hat.
    wir sind zufrieden. ein weiterer unvergesslicher tag unseres neuseeland abenteuers.
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  • Day51

    schnee, eis und null panorama

    January 19, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    wir sind im mount cook national park angekommen. uns umgeben die spektakulärsten 3'000er neuseelands... doch davon sehen wir nichts. der regen ist zeitweise so stark, dass es schwer ist, das vor uns fahrende auto zu erkennen. wir wollen für eine nacht hier oben bleiben und zweifeln nun, ob sich das lohnt.
    am morgen drauf sieht es nicht besser aus, wobei die wolken zwischendurch mal aufreissen und der regen nachgelassen hat. nochmals eine nacht anhängen? die prognose sieht nicht besser aus. am mittag dann vereinzelt blaue flecken am himmel und bloss noch gelegentlich nieselregen. auch wenn die berge noch immer verhängen sind, wagen wir einen ausflug zum nahegelegenen tasman gletschersee. auch wenn das richtige panorama fehlt, ist es doch ein eindrucksvoller ausblick.
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  • Day50

    dieser eine regentag

    January 18, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    central otago gilt als der trockenste ort neuseelands. die von dürrem grass bewachsenen hügel leuchten ockerfarben. der perfekte kontrast zum strahlend blauen himmel.
    wir legen die postkarte zur seite und schauen aus dem fenster. grau. zugegeben, etwas ocker, aber sonst grau. sogar die schafe sind grau. seit wir queenstown verlassen haben schüttet es. in wanaka hält es uns 5 minuten. es ist einfach zu nass draussen. diesbezüglich bewundern wir die asiaten. egal was für wetter es ist, sie ziehen ihr programm durch.
    etwas irritiert sind wir ab den bauern dieser gegend. der himmel hat seine schleusen komplett geöffnet und dennoch laufen die grossen bewässerungsanlagen.
    apropos schleusen: die bedeutendste energiequelle neuseelands ist die wasserkraft. die zentralen seen in der mitte der südinsel sind durch ein ausgeklügeltes kanal- und kraftwerksystem miteinander verbunden. und nicht nur das ist ausgeklügelt. in den kanälen wird zudem lachszucht betrieben, was offenbar weltweit einzigartig ist. tatsächlich schmeckt dieser ziemlich lecker... oder stinkt zum himmel - kommt drauf an, wen von uns beiden man gerade fragt.
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  • Day49

    10 bis 15 jahre zu spät

    January 17, 2017 in New Zealand ⋅ 🌙 10 °C

    bist du cool, suchst du die extreme? downhill, party, bungyjumping? komm nach queenstown!
    wir folgen dem ruf. die am lake wakatipu gelegene stadt ist eigentlich gar nicht so übel. nette strandpromenade, beeindruckendes panorama.
    aber es ist ein tourismusmagnet schlechthin. man stelle sich eine kombination von davos, luzern und interlaken vor. ausgerichtet auf ein junges partyfreudiges publikum.
    es ist nicht so, dass wir uns hier alt und fehl am platz fühlen, aber wir sind realistisch genug um zu realisieren, dass wir die möglichkeiten von queenstown mit 20/25 besser ausgenutzt hätten. spass haben wir dennoch. und wie. wie statler und waldorf von den muppets sitzen wir mit prosecco und bier bewaffnet auf dem balkon, beobachten und kommentieren bungysprung für bungysprung. ein jeder ein profi in seiner ganz eigene 'sportart'.
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  • Day46

    neuseelands #1 sehenswürdigkeit

    January 14, 2017 in New Zealand ⋅ ⛅ 29 °C

    hat man den milford sound nicht gesehen, hat man neuseeland nicht gesehen. das lassen wir uns nicht zweimal sagen und gönnen uns von te anau aus eine geführte tour mit bootrundfahrt im fjord. mit dem gewählten anbieter sind wir gut bedient. 16 leute, mehr oder weniger normalos, genug zeit für unterhaltsames sightseeing auf dem weg nach milford und selbstgebackene scones zum znüni. alles super, wenn da nicht das wetter wäre. milford gilt als regenreich. im normalen jahresschnitt 8 liter. die letzten 12 monate waren es jedoch über 10 liter.
    der trip beginnt vielversprechend - sprich trocken. leider nicht für lange. für die locals ist es mit nieselregen und hoher wolkendecke ein verhältnismässig guter tag im milford sound. für uns: kalt, nass und grau. trotzdem bekommt man einen guten eindruck über den einst mit eis gefüllten 15km langen fjord. links und rechts ragen bis zu 1'200m hohe felswände aus dem wasser. an zwei stellen fährt das boot bis auf wenige meter an eine robbenkolonie heran. alle tiefenentspannt oder auf valium.
    die rückreise nach te anau dann wieder äusserst regenreich. dort angekommen reisst es auf. blauer himmel. im rückspiegel ein regenbogen.
    fazit: auch wenn petrus aktuell spinnt, sind wir froh den trip gemacht zu haben.
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  • Day44

    found penguins!

    January 12, 2017 in New Zealand ⋅ ⛅ 6 °C

    die natur richtet sich nicht nach uns touristen. es stürmt. sonne und regen wechseln sich ab. einzige konstante; der wind, welcher den südpazifik aufmischt und meterhohe wellen gegen die riffe schlagen lässt. wir sitzen seit fast zwei stunden an der curio bay und starren auf's wilde meer. gelbaugenpinguine nisten in dieser bucht und kehren am späten nachmittag von der futtersuche aus dem meer zurück. zumindest nach theorie. in der praxis verlassen wir die bucht durchgefroren ohne einen pinguin gesehen zu haben.
    da es uns keine ruhe lässt, kehren wir nach dem nachtessen zurück. mit uns warten diesmal ca. 20 leute und ein ranger. hoffnung keimt auf. unsere geduld wird aber eine weitere stunde auf die probe gestellt.
    auf einmal steht er da. wie aus dem nichts. vorsichtig und unter den wachenden augen des rangers nähern wir uns. der pinguin hoppelt ein paar meter, hält an, putzt das gefieder, starrt die von ihm faszinierten menschen an und watschelt weiter. es dauert gut eine halbe stunde, bis er im dickicht verschwindet.
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