• An der Costa da morte bis fast ans Ende der Welt

    August 11 in Spain ⋅ 🌬 21 °C

    Unser erstes Ziel heute war der Leuchtturm "Faro de Cabo Vilán" etwas nördlich von Camariñas. Er wurde 1896 eingeweiht und war der erste elektrisch betriebene Leuchtturm Spaniens.
    Auf dem Weg zum Turm haben wir an einem Aussichtspunkt angehalten an dem mit großen Nadeln den Klöppelfrauen von Camariñas gedacht wird.
    Da das Auto dort gut geparkt war und wir den Leuchtturm schon sehen konnten, hatten wir die glorreiche Idee den Rest der Strecke zu Fuß zu laufen. Da der Turm nach etwa der Hälfte der Strecke immer noch nicht viel näher war und da wir heute noch andere Sachen sehen wollten, sind wir doch wieder zurück zum Auto gelaufen und bis zum Parkplatz unterhalb vom Leuchtturm gefahren.

    Der nächste Stopp war in Muxia. Da wir möglicherweise ein paar Umwege gefahren sind, gab es erst ein kleines Mittagessen bevor wir zur "Santuario Da Virxe da Barca" (Wallfahrtskirche) spaziert sind. Ein sehr beliebter Fotospot, wir wurden mehrmals gebeten Bilder mit fremden Handys zu machen.

    Weiter ging es zum westlichsten Ort des spanischen Festlandes "Cabo Touriñán". Die Aussicht war beeindruckend und touristisch eher ruhig.

    Mein Highlight heute war der Strand "Praira do Rostro". Es gibt einen kleinen Parkplatz direkt am Strand, der natürlich schon komplett voll war. Oben am Straßenrand kann man auch parken und das Stückchen laufen. Richtig zum Schwimmen ist das Meer an dieser Stelle wohl nicht so gut, dafür sind die Wellen zu stark, aber um sich ein wenig abzukühlen perfekt.
    Mit sandigen Füßen und nassen Hosen (die Wasser war dann doch höher als gedacht), ging es zum letzten Stopp für heute "Fisterra" (galizisch) oder auch "Finisterre" (spanisch). Der Name leitet sich vom lateinischen finis terrae ab - das Ende der Welt.
    Vielleicht liegt es daran, dass jetzt Hochsaison ist, vielleicht muss ich nochmal wieder kommen, wir sind jedenfalls nicht bis zum Ende der Welt gelaufen, es war einfach viel zu voll! Von weitem haben wir den Leuchtturm fotografiert und beschlossen, dass das reichen muss.
    Read more