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  • Day11

    Brindisi

    June 22, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 30 °C

    Ein Stopover ist für heute noch in Brindisi geplant.
    Brindisi ist die größte Hafenstadt an der Adria und stellte einst den Endpunkt der Via Appia dar. Genau gesagt endete diese am Hafen von Brindisi, daher wurde der Punkt durch zwei römische Säulen, Colonne Romane, markiert. Eine der Säulen stürzte im 16. Jahrhundert als Folge eines Erdbebens ein. Wie wir aus Lecce wissen, wurde ebendiese Säule an die Stadt Lecce verschenkt, wo sie heute den Stadtheiligen Sant' Oronzo trägt. Einen Teil der Säule bewundern wir später im Palazzo Granafei-Nervegna.
    Die Altstadt ist recht hübsch und ruhig, wir sind wieder einmal um die Mittagszeit unterwegs.
    Zu sehen gibt es auch Ausgrabungen aus römischer Zeit. Im Palazzo Granafei-Nervegna, einem Spätrennaissancebau, wurden bei Restaurierungsarbeiten die Überreste eines römischen Domus aus dem 1-2 Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung gefunden.
    Die der Grabeskirche in Jerusalem nachempfundene Chiesa San Giovanni al Sepolcro soll aus der Normannen-Zeit stammen. Laut Reiseführer sei sie für jene Pilger errichtet worden, die keine Möglichkeit zu einer Reise nach Jerusalem hatten. Auch in Brindisi gibt e ein Kastell aus der Zeit Friedrich II, dieses lassen wir aus, ein Foto aus der Ferne genügt uns.
    Gegenüber dem Altstadtzentrum befindet sich das Monumento al Marino, ein klobiger Monumentalbau aus der Mussolini-Diktatur. Das Matinedenkmal ist 60 Meter hoch und bietet eine schöne Aussicht über die Altstadt. Mit einer öffentlichen Fähre gelangen wir dahin. Überraschenderweise ist der Eintritt kostenlos. Ein Lift bringt uns hinauf, die letzten 96 Stufen müssen wir zu Fuß zurücklegen; ein Kraftakt bei der Hitze. Die Aussicht lohnt diese allemal.
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