Chile
El Retiro

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Travelers at this place
    • Day4

      Ankunft Santiago de Chile

      November 30, 2022 in Chile ⋅ 🌙 11 °C

      Müdigkeit macht sich breit und ich glaube ich bin schon eingeschlafen als die Maschine in Houston abhebt. Die Landung ist unspektakulär, auf dem Weg zur Passkontrolle einen QR-Code scannen und Free WiFi im Flughafen erhalten. Bei der Passkontrolle im besten spanisch erklären, dass man kein spanisch spricht aber man dabei ist es zu lernen. Einreise genehmigt. 90 Tage Aufenthalt bis zum 28.02.2023. Zollerklärung ausfüllen und noch schnell die Reisetasche abholen. Man ist hier schnell. Alle Koffer und Taschen stehen bereits übersichtlich geordnet neben dem Band. Alle? Irgendwie scheint meine zu fehlen. Laut Trackingnummer sollte sie da sein. Dank Personal ist sie dann auch da. Puuuhhh.
      Kaum betritt man die Flughafenhalle erwarten einem mehr Taxifahrer als Fluggäste. Erstmal schnell nach draußen und das Wetter checken. Sonnenschein und angenehme Sommertemperaturen.
      Hilfsbereites Personal mit offiziell aussehenden Ausweis um den Hals erklärt mir, dass man nur mit dem Auto zur nächsten Bushaltestelle im ca. 20 KM entfernten Ort kommt. Es gibt zwar Minibus aber die sind auch nicht viel billiger und dafür ungemütlicher. 20 Dollar die Fahrt oder 70 Dollar bis zu meinem Zielort. Bevor ich mich versehe hat man meine Taschen unterm Arm geklemmt, hastet mit mir zum Parkhaus. Das kommt mir spanisch vor und verhindere gerade noch, dass man meine Sachen einlädt. Ich brauch nun Kaffee und nen Brownie. Bezahlen lässt sich sogar in Euro und Smalltalk mit dem Kellner über Fußball.
      Wer jemals nach Chile kommt und günstig weiterreisen will, hier mein persönlicher
      INSIDER TIPP 1:
      Am Ende vom Parkhaus gibt es einen offiziellen Bushalteplatz. Busfahrt in Chile ist sehr günstig. Die Überlandbusse sind sehr modern, Klimaanlage, sehr gemütlich und haben z. B. klappbare Beinauflagen.

      Die Fahrt zum 20 KM entfernten Pajaritos kostet 1.600 Pesos. Dort umsteigen und dann nach Vina del Mar (ca. 120 KM) für 5.500 Pesos. Umgerechnet ca. 7 bis 8 Euro.

      Die Dame am Schalter war sehr nett und hilfsbereit. Nach einem "I love Chile" wurde ihr grinsen noch breiter und sie winkte zum Abschied.

      Die Fahrt nach Vina del Mar erinnerte mich mit ihren Bergen an die Harleyfahrten durch die USA. Und dann wurde die Landschaft plötzlich grün. Hier beginnt das weltweit bekannte Weinanbaugebiet Chiles. Und erstreckt sich bis Valparaiso und Vina del Mar.

      Endstation Vina del Mar erreicht. Zwischenzeitlich hatte ich eine SMS an Pablo, meinem Gastgeber über AirBnb geschickt aber keine Rückmeldung erhalten.
      Was nun? Kein Free WiFi an der Endstation. Telefonate und Roaming sind sehr teuer mit dem eigenen Handy.
      Also bitte ich ein Mitglied vom Personal für mich einen Ort mit Free WiFi zu finden. Und während er im Internet stöbert halte ich ihm die Telefonnummer von Pablo unter die Nase. Freundlicherweise ruft er ihn an und keine halbe Stunde später lerne ich Pablo kennen der mich mit dem 🚗 abholt.
      Beim Warten, mach ich Smalltalk mit einer älteren Damen die mich anspricht. Sie gibt einen Satz auf deutsch von sich und es stellt sich heraus das ihre Urvorfahren aus Deutschland kommen und Verwandte in Hannover leben.
      Das Haus von Pablo ist wie von ihm beschrieben. Alles sehr sauber und modern. Praktischer Weise hat seine Mutter einen Minimarkt direkt am Haus und ich jetzt eine chilenische Prepaidkarte mit eigener Telefonnummer. So kann ich ihn anrufen falls was ist. Perfekt.
      Morgen früh um 7 Uhr geht es nach San Antonio. Good Night Germany.
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      Traveler

      Oooooh Schätzelein, das hört sich an, als ob du nie irgendwas anderes in deinem Leben gemacht hättest. Toi toi toi weiterhin. ;-))

      12/1/22Reply
      Traveler

      Der Wahnsinn!

      12/1/22Reply
      Traveler

      Das hört sich jetzt ja schon alles sehr spannend an, weiterhin viel Erfolg

      12/1/22Reply
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    • Day6

      Pelikano y Vino

      December 2, 2022 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C

      Heute lasse ich es ruhiger angehen. Gepäck umpacken, Anbauteile ans Motorrad schrauben. Die Koffer bleiben in der Unterkunft und ich reise mit leichtem Gepäck. Während ich noch überlege wie meine Tour heute aussehen soll, kommt Pablo vorbei und gibt mir Tipps. Planung beendet und rauf auf meine "Blue". Es geht entlang der Küste nordwärts.
      INSIDER TIPP 2
      Was macht man, wenn man sein Fahrzeug mal unbeaufsichtigt lassen muss?
      An vielen öffentlichen Stellen und Restaurants gibt es sogenanntes Wachpersonal. Die Leute verdienen sich ihr Geld indem Sie die Fahrzeuge bewachen. Oder beim ein und ausparken behilflich sind. Man drückt Ihnen 300 o. 400 Pesos, ca. 30 oder 40 ct in die Hand. Super Sache.
      Also entspannt Sightseeing auch wenn man sein Fahrzeug nicht in Sichtweite hat.
      Biker sind eine Gemeinschaft weltweit. Auch wenn der Bikergruß hier nicht verbreitet ist.
      Ich "unterhalte" mich mit einem Pärchen. Und "erzähl" von meinem Plänen nach Patagonien reisen zu wollen. Sie deuten schon an, dass es dort regnerisch und kälter ist. Er inspiziert meine Blue, erkennt das es eine 600er Honda Transalp ist. Ich schreibe mit dem Finger die Jahreszahl 1991 in den Sand und habe genau damit seine Frage nach dem Baujahr beantwortet. Seine Frau, die kaum mehr Englisch als ich spanisch spreche bestätigt meine Vermutung. Erinnerungsfoto gemacht und weiter geht es.
      AUTO UND VERKEHR
      Ich glaube meine Blue ist die älteste Verkehrsteinehmerin hier. Auch wenn man es Ihr nicht ansieht. Von Porsche bis Geely ist alles vertreten. Das Straßenbild ist identisch zu unserem. Und auch der zäh fließende Verkehr in der Stadt.
      Kaum wirklich alte Fahrzeuge auf der Straße. Selbst E-Autos sollen hier unterwegs sein, laut Pablo.
      INSIDER TIPP 3
      Hier herrscht Rechtsverkehr. Also easy. Aber, genau wie in den USA , darf rechts überholt werden. Es ist auch nicht immer erkennbar ob man auf einer Vorfahrtstraße ist. Was nacht man? Man schaut ob die kreuzende Straße der Form nach ein Stoppschild oder Vorfahrt achten Schild hat. Tatsächlich. Das würde den Stahlverbrauch an Verkehrsschildern in Deutschland um einige Tonnen reduzieren.
      So fahre ich lässig entlang der Küstenstraße und genieße an verschiedenen Stellen den Blick auf den Pazifik. Pelikane fliegen entlang der Küste. Und tatsächlich habe ich das Glück einen vor meiner Linse zu bekommen. Cool.
      Ich brauche dringend Sonnencreme und ein paar Kleinigkeiten mehr. Also rein in den Supermarkt der Superlative. Das Angebot ist riesengroß und bekannte Marken wie z. B. Maggi und Co. springen einen entgegen. Erinnert mich an Carrefour in Spanien. Schnäppchenjagd nach roten, preisreduzierten Artikeln ist auch hier verbreitet. Man spricht kaum Englisch hier aber mit Hilfe einer Verkäuferin finde ich was ich suche. Von einer Kundin lasse ich mich beraten wie das Brot schmeckt, welches Sie in größerer Stückzahl in Ihren Einkaufswagen legt. Ich versteh natürlich rein gar nix, nicke aber zustimmend mit den Kopf und bedanke mich für die vielen interessanten Vorschläge womit man das Brot belegen kann.
      An der Kasse zeigt man Verständnis, daß ich das lose unverpackte Brot nicht in einzelne Tüten verpackt und selber abgewogen habe. Eine Kollegin macht das für mich und die nachfolgende Kundin hat lächelnd Verständnis für die Verzögerung.
      Zurück zur Unterkunft. Vorher noch einmal ein Blick auf die Skyline.
      Mit Pablo fahre ich noch einmal zu einem Supermarkt. Ich hatte ihn und seine Mutter zu einer Flasche Wein eingeladen. Und so lassen wir den Abend gemütlich ausklingen. Wir können uns prima unterhalten und lachen zusammen. Auch die beiden genießen den Abend. Mit dem Hinweis, dass ich noch eine weitere Flasche habe ,kommt die Idee auf dann ein BBQ zu machen. Fortsetzung folgt,..
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      Traveler

      Na Schätzelein, hast du auch an Quark gedacht?? Für dein Gesicht.... Das beste Mittel gegen Sonnenbrand....;-0)

      12/3/22Reply
      Traveler

      Jawoll, hab ich mir gekauft. Und die Dame in der Drogerie oder Pharmacia hat mir Aloe Vera als Gel gegeben.

      12/3/22Reply
      Traveler

      👌🙋🏻‍♀️

      12/3/22Reply
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    • Day10

      Ein ganz normaler Tag

      December 6, 2022 in Chile ⋅ ☀️ 25 °C

      Aus der Heimat erhalte ich am frühen Morgen die frohe Kunde, nein, ich bin nicht wieder Opa geworden sondern es ist Nikolaus. Wie jeden Tag hatte ich meine Stiefel vor die Tür gestellt und wie jeden Morgen war nichts drin. Nikolaus ist in Chile nun mal nicht bekannt. Und aus den Augen aus den Sinn, mehr ist halt nicht drin.
      Es ist der letzte Tag um meine Weiterreise vorzubereiten. Bisher ist alles ganz easy. Man hat einen zentralen Anlaufpunkt, braucht nicht das ganze Gepäck mitschleppen und ein bequemes Bett. Allzeit Internetzugang und kann mit Freude seine Stories ins Handy tippen. Für den Einstieg absolut die besten Voraussetzungen.
      Tomas hatte mir einige Tourenvorschläge geschickt. Aber so wirklich bin ich noch nicht bei der Tour. Dafür bei meiner Blue. Ihr schmuckes Halsband braucht Kettenfett und der automatische Kettenöler ein nachfüllen. In den Tiefen meiner Alutaschen finde ich die Lenkererhöhung die ich zu Hause nicht mehr einbauen konnte. Macht schon was her, fern der Heimat mit dem eigenen Werkzeug herumzuschrauben. Den Handyhalter nochmal neu platzieren und fertig.
      Wie gesagt, alles ganz easy, bei strahlenden Sonnenschein und bei Pablo auf dem Hof. Zwischendurch ist Waschtag für meine Klamotten. Pablo richtet mir die Waschmaschine ein, und nach 45 min wird aus der Waschmaschine ein Wäschetrockner. Ich bin irritiert. Sonnenschein und bestes Wetter, da freut sich die Hausfrau/-mann. Hier vermutlich der Energieversorger. Hauptsache die Sachen sind sauber, trocken und reisebereit verpackt. Zwischendurch meldet sich Torsten. Er ist in einem Hostel und ihm geht es gut. Also auch bei ihm alles ganz easy.
      Nach all der Zeit der Vorbereitung wird mir zum ersten Mal bewusst, welch umfangreiches Material hier gerade vor mir liegt und sinnvoll verteilt und verstaut werden muß. Außer Sommer gibt es auch die kalten Zonen in Patagonien und in den Anden. Und Moskitos in Amazonien, aber warum jetzt unnötigerweise 2 Rollen Isolierband vor mir liegen, bleibt mir ein Rätsel.
      Es wird endlich Zeit meine Route festzulegen. Vorher aber lieber doch noch eine Probefahrt zum Telefonnetzanbieter um meine Karte wieder aufzuladen. Handy in die Halterung und los. Klappt prima, wenn ich beim nächsten mal noch die Bildschirmsperre einschalte, dann brauche ich mir nicht jedesmal den Kopf verrenken wenn sich das Bild dreht.
      Ich parke Blue in der Nähe eines Ladens Namens Cruz Verde, neben all den anderen Zweirädern und gehe die 150 Meter zu Fuß zum Laden. Man ist hier freundlich und hilfsbereit und lädt mir erstmal die App mit den schlechten Bewertungen aufs Handy. Zeigt mir, dass die Karte fast abgelaufen ist und das ich dies mit Bargeld wieder aufladen kann. Dafür müsste ich in eine Farmacia. Das geht hier nicht. OK, Chile ist auch ein Land der deutschen Einwanderer.
      Ich frage mich durch zur nächsten Farmacia und man zeigt auf ein Geschäft mit grünem Banner auf dem Cruz Verde steht. Kurz ein Blick auf Blue und rein ins Geschäft. Nachdem ich 2 Verkäuferinnen mit Sprachapp und einen Verkäufer mit Handy gleichzeitig beschäftigt halte, ruft man eine ältere Verkäuferin die anscheinend fließend französisch spricht. Gott sei Dank auch Englisch. Mich interessieren keine Laufzeiten, GB und Sprechminuten mehr, ich lasse einfach nur aufladen.
      Noch ein Blick auf das bunte Treiben in dieser Straße, ein Milchshake, ein süßes Etwas und dann weg von hier. Es ist mal wieder Rush-Hour. Und für Zweiradfahrer gibt es eine Extraspur, die ist genau zwischen den wartenden Autoschlangen. Man lernt dazu. Die neue Lenkererhöhung fühlt sich noch etwas seltsam an. Aber 40 mm machen eine Menge aus, auch die Schultern fühlen sich jetzt breiter an.
      Zurück in der Unterkunft öffne ich meine Flasche Wein und rufe Pablo an. Er hat mir eine Liste mit Highlights zusammengestellt die er teilweise selber besucht hat. Somit steht dem Start in Teil 2 der Reise nichts mehr im Wege. Wir reden über Gott und die Welt. Ich kann meine Tasche die ich nicht mehr benötige bei ihm unterstellen. Er zeigt mir sein Instagram Account uns sein Tattoo. "Wanderlust" steht verziert auf seinen Fuß.
      Er richtet noch einen Wunsch an mich, ein deutsches Wort, dass er mit mir in Verbindung bringen kann wenn ein nächster Gast aus Deutschland kommt. Ich empfehle ihm, "Fischers Fritze ...". Er bedankt sich für den schönen Abend und wir bleiben in Kontakt. Es ist ein ganz normaler Tag und ich weiß nicht was ich schreiben soll. Gute Nacht Deutschland.
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      Traveler

      Lieber Dieter, meine Augen hängen an deinen Blog und fühle richtig mit. Tolle Bilder und grandiose Einblicke in dein Abenteuer. Mach weiter so und pass schön auf dich auf. Allzeit eine gute Fahrt!! Liebe Grüße, Michael

      12/7/22Reply
      Traveler

      Hallo mein lieber Michael. Danke für deinen Kommentar. Es freut mich wirklich, dass es dir gefällt. Hätte ich deine Fähigkeiten bein fotografieren, dann würden die Bilder noch besser werden. Liebe Grüße, Dieter.

      12/7/22Reply
      Traveler

      Hallo Dieter immer wieder interessante Nachrichten von dir schön das bisher alles so gut läuft weiter so und freue mich auf weitere Infos von dir hier wird es die nächsten Tage etwas kälter werden bis bald

      12/7/22Reply
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    • Day7

      Eine deutsche Begegnung

      December 3, 2022 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

      Ziel ist heute Las Docas an der Küste. Die Strecke soll etwas Off-Road mäßig sein. Irgendwie beginnen Tag und Tour aber zäh. Da mangels Zeit in der Vorbereitung keine Handyhalterung für die Navigation montiert ist muss jetzt improvisiert werden. Also Handy unter die Folie des Tankrucksackes geklemmt. Bei den Temperaturen überhitzt das Handy alsbald und geht auf Standby. Zur Orientierung muss man mehrmals anhalten und ist nicht da wo man sein wollte. Handy auf die Folie kleben hilft auch nicht weiter. Meiner Blue ist es egal und sie brubbelt vor sich hin. OK, ich werde es ihr gleich tun und den Schildern nach Laguna Verde folgen. Es wird staubiger und aus Asphalt wird Sand. Während die Frage aufkommt ob es der richtige Weg ist eröffnet sich plötzlich ein großes Markttreiben. Mitten im Nichts. Sogar kleine Busse halten hier. Mein Motorrad hier abzustellen um durch die Gassen zu schlendern ist keine Option, also mache ich aus einem Churros-Stand ein Drive-in. Was sind Churros? Keine Ahnung, von innen mit Choko-Karamel Füllung. Ziemlich süß aber verdammt gut. Bitte noch einen. Ein kleiner Junge bekommt glänzende Augen als er meine Blue sieht. Meine Aufforderung aufzusteigen lassen seine Augen noch größer werden. Und das Posen hat er auch drauf. Weiter geht's zum Strand von Las Docas. Eine Lose Sand, Asphalt-Schotter Rüttelpiste mit Berg und Talfahrt tut sich auf. Genau das Richtige für einen Hardcoreflachländer wie mich um erste Erfahrung mit "Off-Road" und Maschine zu machen. Der Blick in die Bucht von Las Docas ist ein Traum. Postkartenmotiv und Traumwetter. Und wie bestellt kommen noch 4 Naturereignisse dazu, die unbedingt mit aufs Bild wollen. Steil geht es runter bis ans Meer. Ich genieße den Augenblick in vollen Zügen. Es geht den selben Weg zurück. Vorbei am Churros-Stand wo man mir lächelnd zuwinkt. Ich lass mich einfach treiben und finde mich in Valparaiso wieder. Mitten in der Stadt geht es teilweise steil bergab durch verwinkelte Gassen. San Franzisko lässt grüssen.
      Vor dem Monumento a Los Heroes Iquique auf dem Sotomyor Plaza lockt die nächste Versuchung kulinarischer Art, der man nicht wiederstehen kann.
      "Kommst Du wirklich aus Deutschland?" Unglaublich aber wahr. Eine deutsche Stimme in Chile. Wie sich herausstellt gehört sie zu Marco aus Rheinland Pfalz. Seine Mutter ist Chilenin, sein Vater Deutscher und nach bestandenem Bachelor besucht er seinen Onkel mit Familie. Das Nummernschild hatte die Herkunft verraten. Eine fröhlich und immer noch ungläubig staunende Unterhaltung begann. Zum Abschied noch ein paar Fotos.
      Als Hafenstadt hat Valparaiso schon lange keine Bedeutung mehr. Aber jährlich treffen sich die Künstler hier um Wände zu bemalen oder wie ich finde, teilweise zu beschmieren.
      Berühmt ist Valparaiso auch für seine Ascensoren bzw. Schrägaufzügen. Von 30 gibt es noch 15 von denen nur noch 9 funktionieren.
      Entlang der Küstenstraße geht es zurück zur Unterkunft.
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      Traveler

      Guten Morgen☀ 🌝⏰ Dieter nun weden bei mir Erinnerungen geweckt und Fernweh steigt. Dir wuensche ich weiter gute Fahrt. Es geht doch. Super. Liebe Gruesse Lieselotte

      12/4/22Reply
      Traveler

      Moin Liesel. Ich kann Dir Chile empfehlen. Es ist auch angenehm warm hier,... 😃😀🫶

      12/4/22Reply
      Traveler

      Tolle Bilder Dieter! Weiterhin gute Fahrt und interessante Begegnungen!

      12/4/22Reply
      Traveler

      Danke Anja. Ich hoffe auch darauf.

      12/4/22Reply
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    • Day5

      Blue Horizon

      December 1, 2022 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

      Heute morgen geht s früh um sieben Uhr los. Ronny holt mich ab. Er ist Deutscher und lebt seit 25 Jahren hier in Chile und ist mit einer Chilenin verheiratet. Auf der Fahrt nach Valparaiso gibt es natürlich viel zu erzählen. Er ist absoluter Insider und hat ne ganze Menge Tipps und Tricks. In Valparaiso angekommen nehmen wir ein französisches Paar auf. Der letzte im Bunde ist Torsten aus Bremen. Jetzt geht s durch den dichten Verkehr nach San Antonio. Es wird jetzt Englisch gesprochen damit alle von den Tipps die Ronny für uns hat profitieren können. Am Eingang zum Hafen vergrößert sich unsere Gruppe. Ein Paar aus Braunschweig sowie Martin aus Lyon und Peter, der seit dreißig Jahren in der Schweiz lebt, stossen dazu. Auch Peter fährt eineTransalp älteren Semesters. Verkleidet wie Hafenarbeiter betreten wir das Gelände und holen unsere Motorräder ab. Da steht Sie, meine "Blue Horizon", wie ich sie jetzt nenne. Gute Nachricht, alle Motorräder haben die lange Reise unbeschadet überstanden. Erstmal die Batterie wieder anklemmen. Die Alarmanlage gibt einen freudigen Dauerton von sich. Choke ziehen, Start-knopf drücken und die Kölner Orgelpfeifen lassen grüßen. Mittlerweile haben alle anderen die Halle bereits Richtung Sammelplatz verlassen. Ach ja, Benzinhahn von Hand öffnen. Starten und,... wir bleiben in Köln. Ob die umher stehenden Hafenarbeiter anschieben? Die "Blue" gibt ein schwaches Herzsignal von sich. Und ja, aus dem schwachen Signal wird ein kräftiges Motordröhnen. Geschafft. Die Formalitäten mit dem Zoll dauern bis zum Mittag und ohne Kontrolle und Schwierigkeiten verlassen wir das Gelände. Kurzer Stopp am Parkplatz. Ronny ist sehr hilfsbereit und sagt seine Hilfe zu. Er bleibt Kontaktperson für den Aufenthalt hier. Und freut sich auf zwischenzeitlichen Rückmeldungen. Er will mir einen Routenvorschlag für die Rückreise von Patgonien machen. Ich tausche die Telefonnummer mit Peter. Er und Martin übernachten in Santiago. Sie haben sich im Casamatta kennengelernt und reisen am Samstag zusammen nach Ushaia. Alle wollen nach Patagonien. Wir werden uns wieder sehen. Torsten und ich fahren die Küste entlang zurück nach Valparaiso. Herrliches Wetter und die ersten Kurven zum räubern. Zwischenstopp und Wasser besorgen. Die Route gibt immer wieder den Blick auf den Pazifik frei. Und immer wieder Strassenverläufe mit Serpentinenartigen Kurvenverläufe. Zwischenstopp in einem kleinen Fischerdorf, welches Ronny uns empfohlen hatte. Hat sich gelohnt. Ein wirklich leckeres Essen bei Meeresblick. Kurz vor Valparaiso trennen sich unsere Wege. Torsten wird seine Reise Richtung Norden fortsetzen. Schade. Telefonnummern sind getauscht. Zurück in meiner Unterkunft werde ich mit einer Überraschung begrüßt. Ein Sandwich in HotDog Style. Mit kleinen Würstchen, Tomaten, Avocadocreme und einer weiteren cremigen Soße. Lecker. So, jetzt mal eine Nacht darüber schlafen, was ich morgen mache. Gute Nacht, DeutschlandRead more

      Traveler

      moiiiin!!! Viele liebe Grüße nach Chile von mir

      12/2/22Reply
      Traveler

      Moin Muppi. 😀

      12/2/22Reply
      Traveler

      Glückwunsch, vereint mit Deiner Blue 💙 und was für ein herrlich blauer Himmel. Wenn Engel reisen ...😘

      12/2/22Reply
      Traveler

      🙂 Es ist Sommer. Danke.

      12/2/22Reply
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    • Day3

      Deuxieme jour arrivée au Pacifique

      September 25, 2022 in Chile ⋅ ☀️ 16 °C

      Par Alban.

      🚴‍♂️🛠 Deuxième journée de vélo pour nos 2 camarades🛠🚴‍♂️

      🏕 Après un réveil au camping d’Octavio nous avons géré des mails administratifs, rien de bien passionnant.

      🏖 Nous sommes ensuite parti en direction de Viña del mar, une route somme toute tranquille jusqu’au repas de midi où nous avons mangé encore des empañadas très bonnes et très chaude !

      🎢 Après la pause déjeuner, 3 raidars nous attendais sur les derniers kilomètres ainsi qu’un chemin difficilement praticable à vélo.. Nous avons dû porter les sacoches et ensuite les vélos.

      Finalement, on est dimanche, et la raison de notre venue était les magasins de vélos de Viña. C’est tout fermé, chouette nous sommes descendu pour rien.

      🏝🍹Nous avons finalement retrouvé Leïla et Alizé sur la plage de Viña pour déguster un mojito pas si bon, mais la rencontre fût sympathique.

      🏕 Direction le camping Rancho Casanova, malheureusement Maps était tout perdu et nous avons eu mille misères à trouver le camping, des chemins fermés avec des barrières, aux agents de sécurité de propriétés privées ainsi qu’à la 4 voies, nous en avons vu de toutes les couleurs.

      🐶 Mais c’était sans compter l’attaque du mollet gauche de Pierre Lucas par le chien du camping en arrivant sur les lieux… Nous connaissons maintenant tous les symptômes de la rage ! 👍

      Finalement, après ces péripéties la nuit fut plus ou moins bonne pour les camarades !
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    • Day140

      "Be like water" said Bruce Lee

      June 16, 2017 in Chile ⋅ ☁️ 13 °C

      Nachdem ich mich wochenlang an kleinen Örtchen drum herum aufgehalten habe, bin ich für ein paar Tage nach Viña del Mar (= Weinberg am Meer) gezogen und wieder bei einem super stolzen Typen gelandet. 🙈 Wie sauber doch sein Haus sei, wie gut er die Bäume in seinem Garten gepflanzt hat, wie lecker das Essen ist, das er zubereitet hat... alles habe ich brav bejaht. Nur als er ein Mikro an seinen Lautsprecher gesteckt und den Karaoke-Abend für eröffnet erklärt hat, musste ich ihn bitten das singen doch lieber The Doors zu überlassen. 😂

      Seine Einstellung: Alle können alles (lernen) und wer behauptet er/sie könne etwas nicht, setzt sich nur selbst Limits. Finde ich generell gut! Davon dass er gut tanzen kann, hat er mich aber trotzdem nicht überzeugt... 😜

      Von seinem Garten aus hab ich schon einen Vorgeschmack auf die schönen Strände Viñas (Region schönster Strände der Westküste) bekommen... um den Tag drauf eingemummelt im Haus rumzuhängen. Gefühlt umgeben von einem Meer aus Pfützen und durch die Gegend fliegenden Dächern. 😅🙈

      Im Endeffekt sollte ich gar nichts von Viña del Mar sehen, denn für den kommenden Tag hatte mein Host bereits andere Pläne: Allein unter Chilenen auf Geburtstags-Houseparty mit bestem Wein und meiner Entdeckung von Pisco-Tonic (mit Gurken- und Zitronenscheibe versteht sich). 😉

      Edit: Dies sollte nicht meine letzte Party mit diesen Leuten bzw. in diesem Haus sein... übrigens alles Musik-Menschen, so dass mir ab und an mal ein Freestyle-Rap entgegen geschmettert wurde. 😅 So war ich am Ende doch tatsächlich mal im Zuge des Nachtlebens am Strand von Viña del Mar und habe mir Deutschlands Sieg über Chile im Confed Cup allein unter Chilenen angeschaut. 🙈 (Ja, ich musste wohl erst nach Chile, um mich ein bisschen von Fußball bzw. Nationalstolz mitreißen zu lassen. 😜)
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    • Day36

      Roadtrip I - Viña del Mar, Casablanca

      December 6, 2017 in Chile ⋅ ☁️ 15 °C

      Am Morgen kamen wir nach zehnstündiger Busfahrt etwas müde und verspannt in Santiago de Chile an. Die Hauptstadt empfing uns laut und chaotisch, doch dank der Metro fanden wir den Weg nach Bellavista, wo das Mietauto der nächsten fünf Tage auf uns wartete.
      Wir wollten Santiagos Umgebung unabhängiger und flexibler erkunden und freuten uns auf die Freiheit, anhalten zu können, wo wir wollten.
      Die Stadt heizte sich langsam auf und uns war nach Strand und Meer. Im Reiseführer hatten wir von einem Ort namens „Quintay“ gelesen, wo sich einer der schönsten Strände Chiles befinden sollte. Also packten wir unsere sieben Sachen (und die Badehose) in den Kofferraum und fuhren los.
      Der Weg führte uns aus der Stadt heraus, an Bergen vorbei hinein ins Valle de Casablanca, einem der Weinanbaugebiete des Landes. Auf dem Standstreifen der Autobahn sahen wir immer wieder Menschen mit großen und kleinen Rucksäcken auf Wanderschaft und wir wunderten uns ein wenig. Dieses Rätsel sollte jedoch erst Tags darauf gelüftet werden.
      Wir fuhren weiter Richtung Meer, die Landschaft wurde waldiger, steiler und die Wolkendecke zog sich plötzlich immer weiter zu. In Quintay angekommen, zeigte sich die Ortschaft wie ausgestorben. Wir fuhren an den Strand, der uns mit Klippen an irische Küsten erinnerte. Hinter uns streckten sich jedoch einige Hostelblocks in die Höhe, die in der Vorsaison noch auf Gäste warteten.
      Wir standen eine Weile da, blickten auf die Weiten des Pazifiks hinaus und ließen uns den Wind entgegen peitschen, bis die frischen Temperaturen uns wieder ins Auto trieben.
      Wir beschlossen, die Küste weiter herunterzufahren, doch auch hier waren die Ortschaften verlassen und warteten noch auf die Gäste aus Santiago während der Sommerferien. Leere Hotelburgen, Vergnügungsparks und Billigrestaurants säumten die Strände und wir fanden nicht die schönen Orte vor, die wir uns gewünscht hatten. Die Zeit zog dahin, wir brauchten noch einen Ort zum Schlafen und in dieser Gegend kam uns nichts einladend vor, also fuhren wir die Küste gen Norden Richtung Valparaiso und Viña del Mar auf der Suche nach einem Campingplatz außerhalb der Stadt oder einem Hostel. Eigentlich wollten wir mit dem Auto nicht zum Übernachten nicht in Städte fahren, doch es wurde dunkel und wir hatten noch immer nichts gefunden. Also landeten wir nach Viña Del Mar, da uns berichtet wurde, dass diese Stadt sicherer sei.
      Auf dem Weg nach Viña machte Joni noch eine aufsehenerregende Entdeckung: Das Auto hielt mitten auf der Straße und er stammelte: „Jose, Jose; schau doch mal.“ Ich blickte nach draußen und sah das große Exemplar eines der Tiere, wegen derer ich nicht nach Südamerika gekommen war: eine behaarte Vogelspinne. Von Ekel geschüttelt, während Jonathan eher fasziniert war, ging die Fahrt weiter.
      Die Hostels, die im Lonely Planet empfohlen wurden, stellten sich leider als nicht länger existent heraus. Mittlerweile war es halb elf und wir waren noch immer ohne Platz für die Nacht. Nachdem wir bei einem Hostel, das bereits ausgebucht war und fälschlicherweise bei einem Stundenhotel (diese sind wohl in Chile üblich für junge Paare, die beide noch bei ihren Eltern leben) geklopft hatten, fanden wir endlich eine Unterkunft in einem familiengeführten Hostel, die zu später Stunde noch Schönheitsreparaturen an der Außenfassade leisteten.
      Glücklich fielen wir in das einigermaßen saubere Bett und buchten uns schnell noch eine Unterkunft für den nächsten Tag.
      Am Nikolaustag erwachten wir, beglückwünschten das Geburtstagskind Ingrid und machten uns auf den Weg zum Auto. Dort mussten wir leider feststellen, dass die Nacht nicht ohne Folgen verlief und wir einen der Scheibenwischer verloren hatten. Total verbogen hatte dieser eine neue Heimat auf dem Asphalt gefunden und stand uns fortan nicht mehr zur Verfügung. Glücklicherweise war Regen schon seit Wochen kein Problem mehr.
      Am Vortag lasen wir von einem Botanischen Garten vor den Toren der Stadt, der ein lohnenswertes Ziel zum Picknicken und Verweilen ist. Wir fuhren dorthin und machten einen Erkundungsrundgang vorbei an Kakteen, Palmen und einem französischen Rosengarten. Zwischendurch setzten wir uns an eine der Picknickbänke und nahmen unser neues Lieblingsfrühstück ein: Chilenische „Brötchen“ mit Salatblättern, Tomaten- und Gurkenscheiben und Avocado gewürzt mit Merkén (geräucherte Chiliflocken nach Art der Mapuche), Salz und Pfeffer und frischem Zitronensaft.
      Voller Eindrücke setzten wir uns wieder in unseren kleinen Flitzer und wollten zum Abendessen nach Valparaiso fahren, die neben Viña Del Mar gelegenen bunte Künstler- und Hafenstadt.
      Hinein ging es in die Stadt und damit ins Verkehrschaos, Hügel rauf und Hügel runter mit drängelnden und überholenden Autofahrern. Angekommen, stellten wir das Auto ab und wollten gerade losziehen, als ein alter Mann mit herunterhängender Warnweste auf uns zu kam. Er wollte Geld dafür, dass er auf das Auto aufpassen würde. So genau verstanden haben wir ihn nicht. Uns kam das ein wenig merkwürdig vor und nach der Erfahrung der letzten Nacht mit dem abgebrochenen Scheibenwischer begaben wir uns lieber wieder auf den Weg.
      Mittlerweile war es nun auch Zeit, zu der gebuchten Unterkunft zu fahren. Nach einem kleinen Suchspiel war sie bald gefunden und wir freuten uns auf einen Abend am Swimmingpool. Blöderweise schien niemand vor Ort zu sein. Wir klingelten, klopften und riefen, doch das Tor blieb verschlossen.
      Es schien schon wieder solch ein Abend zu werden, an dem wir nicht wissen, wo wir die Nacht verbringen würden.
      Mittlerweile war es halb sieben und der Hunger trieb uns auf der Suche nach einer Gelegenheit, eine Mahlzeit zu erhalten, weiter. Die nächste Stadt war Casablanca, wo es zwar kein Restaurant zu geben schien, dafür aber einen Supermarkt. Wir deckten uns mit Obst, warmen Kartoffelbällchen, deutschem Rotkraut und deutschem Marmorkuchen ein, aßen im Auto und stellten uns die nun so drängende Frage nach einem Schlafplatz.
      Fehlender Zugang zum Internet erschwerte die Beantwortung immens, auch die zwischenzeitliche Fahrt durch den Ort auf der Suche nach einer Unterkunft blieb ergebnislos.
      Uns blieb nichts anderes übrig, als wieder zum ursprünglichen Hotel zu fahren und zu hoffen, dass nun jemand die Türe öffnet. Und tatsächlich, beim zweiten Versuch kam nach dem Läuten ein Mann ans Tor und öffnete. Nach der freundlichen Begrüßung und dem Abstellen des Autos inspizierten wir die Räumlichkeiten. Es schien sich offensichtlich um eine von zwei Männern geführtes Hotel zu handeln, erst vor wenigen Monaten in Betrieb gegangen und rustikal eingerichtet. Basis der meisten Einrichtungsgegenstände war die gute Holzpalette, nicht nur Kopfteil des Bettes und Regale bestanden daraus, auch die Liegen am Pool waren eine Abwandlung davon.
      Die Sonne begann langsam zu sinken und wir steckten unsere Füße ins kühle Wasser des Pools, schauten den am Grundstück zahlreich vorbeirauschenden Autos und Lastwagen nach und ließen den Abend, der schlussendlich doch noch ein glückliches Ende genommen hatte, ausklingen.
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      Traveler

      Romantico❤️schön, Ihr beiden

      12/15/17Reply
      Traveler

      Das sind sehr schöne Erfahrungen, die ihr bestimmt immer wieder nutzen könnt. Toller Bericht aus einer so mir bisher kaum bekannten Region unseres Planeten.

      12/15/17Reply

      Was für atemberaubende Bilder. Sitze gerade daheim vor dem Ofen und lese eure Reisegeschichte. Richtig schön, ein bisschen mit euch "unterwegs" zu sein... Ich hoffe ihr lasst es euch auch gut gehen an Weihnachten? Fühlt euch fest gedrückt <3 Sina

      12/23/17Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    El Retiro

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