Chile
Región de Valparaíso

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Travelers at this place
    • Day5

      Au revoir Santiago, direction Valparaiso

      January 29 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

      Aujourd’hui, c'est avec frustration et déception que nous décidons de mettre le cap sur Valparaíso sans avoir pu être rejoint par notre 3ème Lama.

      Après avoir acheté notre carte sim chilienne et pris des empanadas pour la route c'est parti pour trouver la gare routière. Nous traversons des nouveaux quartiers de Santiago, avec de nombreux vendeurs de rues et trouvons la gare sans trop de difficultés.
      Fidèle à leur réputation les bus chiliens sont très confortables. Tout au long du trajet, on observe les montagnes proches et celles qu’on devine au loin, la terre est rouge et arride. Puis, le paysage se transforme et on peut apercevoir les fameux domaines viticoles chiliens, qui nous donne envie de goûter les vins de la région!
      En arrivant à Valparaiso, on est un peu surprises par l’aspect très portuaire de la ville, et on a hâte de se balader dans les célèbres cerros ( 45 collines) qui forment un arc de cercle autour du port.

      Pour découvrir la ville en toute authenticité, nous avons cherché un couchsurfing pour dormir chez l’habitant mais ce fut sans succès. Nous avons quand même trouvé une très jolie auberge que nous vous montrerons demain (car c’est l’heure de dormir). Nous avons hâte de visiter la ville en suivant les conseils que nos voisins d’auberge nous ont donnés, et nous ne perdons pas espoir de rencontrer des locaux chez qui habiter et partager des moments de qualité!
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      Traveler

      Bonne nuit et ne laissez pas la frustration/déception vous gâcher l’aventure. Profitez pour trois 😘😘😘

      1/29/22Reply
       
    • Day6

      Une auberge à l'image de valpo

      January 30 in Chile ⋅ ⛅ 15 °C

      L'auberge dans laquelle nous avons dormis mérite à elle seule un post. C'est une auberge écolo : tri et recyclage des déchets (ce qui n'est pas automatique pour les chiliens...), l'eau chauffée au panneaux solaires... Les murs à l'intérieur de l'auberge sont tous peints avec des fresques très jolies. Ces peintures nous donnent un très bon avant goût de ce qui nous attend dans le reste de la ville !Read more

    • Day7

      Rencontre avec Malu

      January 31 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

      Aujourd'hui nous continuons notre découverte de la ville avec Malu, une chilien qui habite Viña del Mar (la ville d'à côté et notre prochaine étape). Durant cette promenade on en apprend un peu plus sur l'histoire de la ville, ces différents quartiers ainsi que sur le climat politique du pays.
      Après qu’elle nous ai donné pleins de conseils pour le reste de notre voyage, on se dirige vers le marché pour pouvoir manger ce soir !
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      Traveler

      une bonne rencontre ! 👍😘

      1/31/22Reply
       
    • Day16

      Der Chile Speedrun?

      October 31 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

      Ist eine Woche Chile nicht viel zu wenig Zeit?
      Wenn ich in Hostels anderen Reisenden erzählt habe, dass ich nur eine Woche in Chile bin, habe ich im ersten Moment immer einen fragenden Blick bekommen. Das ist verständlich. Wenn man das Land Chile in all seinen Facetten sehen möchte, reichen wahrscheinlich nicht mal 2 Monate.
      Als ich dann aber, kurz nachdem ich den fragenden Blick bekommen habe, erzählte, dass Chile für mich nur ein Zwischenstopp ist, erntete ich Verständnis. Ich hatte nämlich das Privileg eine Woche alleine in Südamerika verbringen zu dürfen, bevor ich mit Tim die Mittelamerikaetappe meiner Reise beginne. Ich treffe Tim in Kuba und von dort geht es nach Mexico, Panama, Costa Rica und Nicaragua.
      Meine Wahl für mein Zwischenstoppland fiel auf Chile - seien wir ehrlich - weil die Flüge von Montevideo nach Santiago de Chile und von Santiago nach Havana am günstigsten waren. Es nur darauf zu reduzieren wäre aber auch nur die halbe Wahrheit. Meine Fam und einige Freunde waren auch schon in Chile und somit hatte ich eine Premiumberatung für meinen Zwischenstop, welche mir die Woche schmackhaft machte.

      Durch die ausführliche Beratung (Danke nochmal!) erfuhr ich aber auch schnell, dass es sich keinesfalls lohnen würde, die komplette Woche in Santiago zu verbringen. Aus diesem Grund buchte ich mich nur 2 Nächte in Santiago in einem Hostel ein, um dann weiter in die wunderschönen Küstenstädte Valparaiso, Viña del Mar und Concon weiterzureisen.

      Ich sitze übrigens aktuell im Flugzeug nach Panama um von dort dann nach Kuba weiterzufliegen (insg. 10h). Ich bemühe mich diesen Beitrag noch am Flughafen in Panama online zu bekommen. Wir haben ziemlich krasse Stories über Internet, Strom und sogar über die aktuelle Verpflegungslage in Kuba gehört, weshalb ich euch den Beitrag nicht noch zwei weitere Wochen vorenthalten möchte. Es ist aktuell 3 Uhr nachts und ich habe einen vollen Arbeitstag hinter mir, weshalb ich hoffe, dass meine Gedanken halbwegs Sinn ergeben.

      2 Nächte Santiago
      Für meine ersten zwei Nächte in Santiago hatte ich das bisher schönste Hostel meiner Reise (Eco-Hostel Tambo Verde). Große Betten, extrem sauber, ein tolles Frühstück (welches ich erst nach einem Horrorfrühstück in meinem darauffolgenden Hostel schätzen lernte), leise und super liebe Menschen.
      Es lag fußläufig an schönen Vierteln Santiagos und das nutze ich auch aus. Ich kam sehr spät in der ersten Nacht in Santiago an und machte an meinem einzigen vollen Tag in Santiago wieder eine Free Walking Tour, um so viel wie möglich über die Stadt zu lernen, wie es meine kurze Zeit zuließ. Ich lernte dort seeehr viel über die Lokalitäten der Stadt, Mythen über satanistische Orgien von Katholiken und wie das ganze mit den vielen Erdbeben in Chile zu tun hat. Das beste der Tour war aber mal wieder der Kontakt zu den anderen Teilnehmern. Ich lerne vor allem einen DJ aus Montreal kennen (Francois), mit welchem ich mich befreundete und ihn auch später in den Küstenstädten wiedergetroffen habe. Dazu später mehr.
      Am zweiten Abend in Santiago trafen Francois und ich uns nochmal und gingen essen. Da mit dem Essen der eine oder andere Pisco Sour einher ging, entschieden wir uns dann noch, den !Montag Abend! mit dem Versuch abzuschließen, feiern zu gehen.
      Wir gingen in den wohl angesagtesten House/Techno Club. Dort angekommen, waren mit uns noch 3-4 andere Leute in dem voll ausgeleuchteten, für 300 Personen ausgelegten, Laden. Davon ließen wir uns aber nicht unterkriegen. Da wir beide an Musik interessiert sind, analysierten wir die Fähigkeiten des DJs und tranken weiter. Dazu wussten wir, dass die Parties in Südamerika eigentlich erst gegen 1 Uhr morgens beginnen und wir betraten den Club gegen Mitternacht. …und tatsächlich, es füllte sich leicht. Als wir dann so gegen 3 gingen, waren ca. 40 Leute im Club, was natürlich nicht viel ist. Dennoch tanzten alle und die Stimmung war gut (und der DJ hat auch echt was drauf gehabt, auch wenn die Musikrichtung nicht 100%ig meins war).

      Am nächsten Morgen ging es dann für mich mit dem Bus ca. 2h nach Valparaiso. Die Busse kosten zwischen fünf und zehn Euro für eine 2h-Fahrt und die Fahrt ist übers Land.

      5 Nächte Valparaiso
      Auf meiner Fahrt nach Valparaiso und nach Ankunft in meinem Hostel in Valparaiso realisierte ich zum ersten Mal richtig, dass ich alleine reiste. Mein Hostel war sehr unpersönlich und ich teilte mir mein Zimmer eigentlich jede Nacht mit einem neuen Chilenen, der in der Regel kein Wort mit mir sprach.
      Dazu kam, dass ich von dem alleine sein, aber auch von der Ungewissheit wie ich meine Zeit nach der Reise verbringen würde, ein wenig gestresst war. Nach solch sehr sozialen Begegnungen wie der Hochzeit und dem Trubel einer Großstadt wie Santiago, dann auf einmal mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen allein zu sein, sorgt schonmal für Schwankungen. Auf der anderen Seite schien die Sonne, ich hatte schon einige Optionen im Kopf wo für mich die Reise karrieretechnisch hingehen sollte und wollte mir die Möglichkeit der tollen Erfahrungen nicht von einschränkenden Gedanken kaputt machen lassen. So ging es für mich gefühlsmäßig in den ersten 2 Tagen in Valparaiso auf und ab.
      Auch mit der Gruppe mit der ich in Valparaiso eine Free Walking Tour gemacht habe bin ich nicht 100%ig warm geworden, was wahrscheinlich an meinem mentalen hin- und her lag. Die Leute waren nämlich echt schon viel in der Welt und in Südamerika herumgekommen, kamen teilweise auch aus der Tech- oder Marketingwelt und waren sehr aufgeschlossen. Ich entschloss mich dennoch mich auf mich selbst zu konzentrieren und mich ein wenig von der Gruppe abzukapseln.
      Ich habe mich am dritten Tag dann aber gut gefangen und bin in Concon surfen gegangen. Dadurch, dass ich echt ein paar Wellen gecatcht habe und ich im Alleine-Reisen-Modus angekommen war, ging es mir deutlich besser.

      Bei dem Alleine-Reisen-Modus sollte es aber nicht lange bleiben. Erstens lernte ich eine Chilenin kennen, die mir im laufe der nächsten Tage ein paar tolle Strände zeigte und mich ein wenig mehr in die lokale Barkultur einführte.
      Zweitens kam Francois mit seinem Papa nach Valparaiso und wir gingen zusammen surfen. Bei unserem gemeinsamen surfen, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine 2-Meter Welle alleine gestanden, was mich ziemlich happy macht. Das 2-Meter Maß kommt übrigens von Francois der am Strand stand und mich gesehen hat. Angefühlt hat sich die Welle wie eine 3-Meter Welle. Man steht ja auf dem Brett, das wiederum auf der 2 Meter Welle ist, weshalb das viel höher wirkt (typisches Anfängerding die Wellen dann höher einzuschätzen).

      In diesen letzten Tagen in den drei Küstenstädten besuchten Francois und ich auch einen DJ, den wir im Club in Santiago kennengelernt hatten, bei einem seiner gigs und übernehmen den dann eigentlich. Er spielte auf einem Künstlermarkt und Francois hat dann mal seinen Stick mit seiner Musik angesteckt und ein bisschen den Markt abgefackelt (und mich auch ein paar Songs mixen lassen).

      Eine weitere überraschende Erfahrung war folgende: Nach einem kleinen Barabend, sind Aline und ich an der Promenade von Viña entlanggelaufen. Auf einmal hörte man gequälte Schreie. Die kamen aber nicht von Menschen, sondern Walrössern, die auf den Steinen vor der Küste lagen. Die Schreie hören sich für uns gequält an, die klingen aber normal so. …oder die müssen mal zur Gruppentherapie oder so.

      Noch ein tierisches Phänomen kann man beim Auf-Die-Wellen-Warten beim Surfen beobachten. Manchmal gibt es nämlich nicht weit von einem entfernt (manchmal ca. 10m) ein Platschen im Wasser. Das sind keine Haie (zum Glück), sondern Vögel, die nach Fischen tauchen. Die Vögel (ich weiß leider nicht welche - sie haben einen Riesen Schnabel und sind weiß - würde mich über eine Recherche freuen - ich kann nämlich nicht, ich sitze im Flugzeug) begeben sich aus 30m Höhe in einen Sturzflug und donnern ins Wasser um einen Fisch zu schnappen. Das hat mir ein Riesen Lächeln aufs Gesicht gezaubert, sowas begeistert mich.

      Valparaiso, Viña del Mar und Concon sind übrigens voller Kunst und alter europäischer Baukunst. Durch die große natürliche Bucht in Valparaiso, bot die Bucht europäischen Kolonialisten Schutz vor Unwetter auf ihrer Reise entlang der südamerikanischen Küsten. So geschah es, dass sie sich dort nach und nach ansiedelten. Man sieht in der Altstadt viele Holzhäuser mit alten europäischen Bauarten. Französische Architektur, neben deutscher, neben, spanischer, neben italienischer. Diese alte Bauweise wird unterstützt durch wirklich atemberaubende Straßenkunst.
      Ich muss echt sagen, dass mir nicht zu viel versprochen wurde bei den drei Städten (vor allem Valparaiso und der Surfstrand in Concon).

      Zwei facts noch zum Ende hin:
      - Abtreibung ist in Chile verboten, weshalb Frauen die abtreiben wollen sich mit einer Pillenflut zuschütten um das Kind hormonell loszuwerden, wobei manche sterben. Total krank. (Thema hat keinen persönlichen Anlass - keine Angst Mama und Papa)
      - In Chile ist das Trinkgeld von 10% einfach immer mit auf der Rechnung und man muss aktiv sagen, dass man es nicht geben will. Dieser Opt-Out-Weg ist viel schlauer und ich habe bisher IMMER die 10% gegeben.

      Meine letzte Nacht und mein letzter Tag in Santiago sind nicht der Rede wert. Ich musste viel am Computer machen, was liegengeblieben war, die Kubareise vorbereiten und noch einige Besorgungen machen. Eine Beobachtung die ich bezüglich des „Arbeitens“ am Computer in Südamerika mache ist, dass es deutlich mehr Aufwand benötigt um die selbe Menge Arbeit zu erledigen, für die man in Deutschland deutlich kürzer gebraucht hätte. Das hängt vor allem mit dem äußerst schlechten Internet zusammen, aber auch mit dem vielen hin- und her- reisen und den unruhigen Orten an denen man arbeiten kann. Deshalb bin ich gerade umso dankbarer, dass zwischen mir und meiner Sitznachbarin im Flugzeug ein Platz freigeblieben ist, obwohl das komplette restliche Flugzeug ausgebucht ist. So kann ich freier schreiben und jetzt besser schlafen.

      Letztendlich kann ich die Frage ob sich Chile für eine Woche lohnt mit „Ja“ beantworten. Ich habe tolle Leute kennengelernt, wunderschöne Orte gesehen, Zeit für mich gehabt und mein Spanisch verbessert. Vor allem aber, habe ich Lust bekommen nach Chile zurückzukommen und das Land noch besser kennenzulernen.
      Ich freue mich tierisch auf die Zeit mit Tim und bin sehr gespannt auf Kuba. Liebe Grüße in die Heimat, ich vermisse euch.
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      Traveler

      Hi Vinni, jaja…“wenn einer eine Reise tut, da kann er was erzählen“…. Mum und ich haben das Warten auf den ADAC-Abschlepper sehr unterhaltsam überbrücken können. Wir hatten eine kleine Motorpanne. Alles ok sonst. Das verbuchen wir mal unter UrlaubsAbenteuer…. Ja, Mum hatte an „der“ einen Stelle einen kurzen Atemaussetzer… 😄. Naja, ick auch, du Schlingel!

      Marvin Grocholl

      Oh damn - jetzt gibt er also den Geist auf der Gute

      Traveler

      Deine Erzählungen von Chile waren für uns so nachvollziehbar. An einiges konnten wir uns nun wieder erinnern. Deine Eindrücke, so lebhaft, farbenfroh. Deine Gedanken, so ehrlich, so reflektierend. In dir steckt ein guter Reisejournalist. Was dir zum reflektierenden Nacherleben dient, hat für uns Daheimgebliebene angenehmen Unterhaltungswert. Diese Ausführlichkeit haben wir nicht erwartet, um so mehr freuen wir uns darüber, regelrecht von deiner ergiebigen Reisedoku gefangen zu werden. Für uns ein Parallel-Urlaub im Urlaub. Wer hat das schon? 😉 Wir dürfen es haben! Danke dafür!!! Dicken Drücker von Mum & Paps. Du machst alles richtig.

      Marvin Grocholl

      Das freut mich total ❤️

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    • Day34

      Circuito Alta Montaña Mendoza

      November 6 in Chile ⋅ ⛅ 22 °C

      Nach unserem Besuch im Talampaya Nationalpark fuhren wir direkt weiter nach San Juán, Haupstadt der gleichnamigen Provinz. Bereits am frühen Nachmittag - gegen 16:00 Uhr (wir haben uns fast unmerklich an die Zeitverhältnisse hier angepasst) - erreichten wir unser Hotel und genossen den restlichen Nachmittag am Pool🌡☀️. Kurz nach unserer Ankunft wurde der Grill im Garten angeheizt und riesige Fleischstücke in einem gewissen Abstand um die Glut drapiert. Wir wollten mal wieder etwas früher im Bett sein (und wir hatten Hunger, da unser Mittagessen mal wieder aus ein paar Crackern und einem Apfel bestand) und marschierten deshalb bereits um 20:00 Uhr ins Restaurant des Hotels. Die Servicemitarbeitenden sassen alle gemütlich an einem Tisch und meinten, wenn wir das Fleisch vom Grill probieren wollen, müssen wir mindestens noch eine Stunde warten 🕘. Hätten wir uns ja denken können: hier geht niemand vor 22:00 Uhr Abendessen. Was blieb uns anderes übrig, als ein Glas Wein🍷 zu trinken und die Wartezeit mit einer Aperoplatte 🧀 & einer Runde "Phase 10" zu überbrücken? War nicht so tragisch 🤪. Zum Fleisch bestellten wir Salat und Gemüse. Was man (ich) als Vegi essen konnte: Beilagen 🥕🥒🥔. Das Frühstück am nächsten Morgen beeinhaltete eine Sache, die uns bis jetzt verfolgt 😂🤢: beim Schöpfen des Rühreis fiel uns als erstes ein etwas strenger Geruch und danach eine gräuliche Farbe auf. Da aber alle anderen Gäste davon assen, nahmen wir die Teller tapfer mit an den Tisch. Wir konnten uns aber nicht überwinden, das Ganze zu probieren, da der Geruch so eklig war. Heimlich stellten wir unsere noch vollen Teller auf einen noch nicht abgeräumten Tisch 🤭.

      Nach einer kurzen Fahrt kamen wir in Mendoza an. Mendoza liegt im Zentrum des argentinischen Weinbaugebiets, welches für den Malbec und andere Rotweinsorten bekannt ist (gefährlich, gefährlich 😁). Wir hatten mal wieder einige organisatorische Dinge zu klären, weshalb wir uns auf einen langen Nachmittag gefasst machten. Wir können festhalten: Dinge, die in der Schweiz in der Regel wenige Minuten dauern (z.B. zur Bank gehen, einkaufen, Auto in die Werkstatt bringen, ...), dauern hier eine halbe Ewigkeit. Nachdem viele Nerven gebraucht wurden, konnten wir schliesslich in unser tolles Airbnb einchecken und wieder selber kochen (Gemüsereis 👌).

      Am Sonntag zog es uns erneut in die Höhe und wir entschieden uns, den Circuito alta Montaña (Rundweg der Hohen Berge) zu erkunden. Über Uspallata sind wir bis zum internationalen Tunnel nach Chile hochgefahren. Trotz der Höhe (über 3000 müM), war es relativ mild. Gerne wollten wir bis zum Monument "Christo Redentor" auf dem Paso de la Cumbre hochfahren, was aufgrund von Schnee und Eis ❄️ jedoch nicht möglich war. Dafür sind wir kurz in die Republik Chile 🇨🇱 eingereist (wahrscheinlich nicht das letzte Mal auf dieser Reise). Auf dem Weg nach unten haben wir in Puente del Inca Halt gemacht. Weltbekannt ist der Ort durch die gleichnamige Puente del Inca (Brücke des Inka). Anders als der Name vermuten lässt, ist die Brücke kein Bauwerk der Inkas, sondern ein durch Erosion natürlich gebildeter Felsbogen. Der Name kommt von der Vermutung, die Inkas seien bis hierher vorgedrungen und hätten in den hier vorhandenen Thermalquellen gebadet. 1935 wurde ein luxuriöses Hotel direkt an der Quelle errichtet. Dabei hatte jedes Zimmer einen separaten Zugang zu dem Thermen. Bei einem Erdrutsch 1953 wurde das Hotel allerdings zerstört.

      Schliesslich hielten wir am Eingang des Parque Provincial Aconcagua 🏔. Der Cerro Aconcagua ist der höchste Berg der Anden (6961m) und gleichzeitig der höchste Berg ausserhalb Asiens. Jetzt im November beginnt die Saison, in der das Erklimmen des Gipfels möglich ist. Allerdings ist aufgrund der extremen Höhe und des niederigen atmosphärischen Drucks eine lange Akklimatisation nötig 😮‍💨. Da wir natürlich keine geübten Bergsteiger sind, haben wir uns mit der "Wanderung" 🚶‍♂️🚶‍♀️ (eher Spaziergang) zum Aussichtspunkt zufrieden gegeben. Hinter jeder Biegung kann man etwas mehr von dem mächtigen Berg sehen, bis er bald im Mittelpunkt des Tals steht. Hier gibt es auch noch andere Riesen 🏔: alle über 5000m hoch. Wenige Meter hinter der asphaltierten Strasse kann man schon die erste Lagune sehen. Rundum die Laguna Espejo findet man eine besonders grosse Anzahl einheimischer Tiere (v.a. Vögel) und Pflanzenarten vor. Der Endpunkt der Wanderung markiert ein Aussichtspunkt mit mega Fernsicht auf den Aconcagua. Ein atemberaubendes Panorama 😍👌! Innert vier Stunden erreicht man das Camp Confluencia. Dort beginnen die Aufstiege zu den Basislagern. Hier beschlossen wir umzukehren, da wir ja wieder nach Mendoza zurückkehren wollten.

      Tja und jetzt haben wir (oder Manuel) ein Problem: das Fleisch, welches wir für das Abendessen gekauft hatten und auf dem Grill zubereitet haben, war viel besser, als alles, was er hier bis jetzt gegessen hat 🤷‍♀️😅.
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      schööön☺️☀️.. schöni ferie eu witerhin 🙌🏻 [David]

       
    • Nov9

      Pluie et adios Pierrot

      November 9 in Chile ⋅ ⛅ 15 °C

      Par Flav🌝

      Hier il pleuvait et la fatigue se faisait ressentir alors, après une grasse matinée, nous avons passé un gros bout de l'après-midi à organiser la suite du voyage. Sur de precieux conseils de Pierre (qu'on a pas mal copié car son trajet était super et les photos sublimes), nous avons pu déterminer en details notre trajet en Patagonie !

      Une petite balade, des waffles avec du lait concentré cuit (déception générale) et une longue soirée discussion avec des français de l'auberge et voila une bonne journée de pluie rentabilisée

      Aujourd'hui, le froid était toujours sur notre dos a Valparaiso alors nous avons quitté la ville après un petit tour au bord de la mer à Viña del Mar (pas de baignade pour nous, mais on a bien rigolé)

      Voila l'heure de quitter Pierre en rentrant à Santiago, j'ai le coeur gros parce que je ne vais pas le revoir de si-tôt mais je suis hyper heureuse d'avoir partagé quelques jours avec lui et qu'il ai pu rencontrer ma super copine nina

      Flav : ✍️😍😢
      Nins : 🤯😋😐
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      Traveler

      ici le temps est vraiment très gris aussi.... et nous n'avons ni l'océan ni les maisons colorées ! Have fun les filles !

      Traveler

      un vrai plaisir de vous lire.

      Traveler

      😘😘

      Traveler

      je m'interroge sur le nom de votre find penguins : ''ptite césure''' . c'est quoi une grande césure, car 8 mois pour une petite ??! Pat qui utilise le tel de Val

       
    • Day162

      Von Antofagasta nach Valparaiso

      August 30, 2019 in Chile ⋅ ☀️ 14 °C

      Die nächsten Tage waren von vielen Kilometern hinter dem Steuer geprägt.

      Von Antofagasta, übrigens die zweitgrößte Stadt in Chile, ging es zunächst in den Nationalpark Pan de Azucar, insgesamt so um die 450 km. Zum Glück ziemlich vorne an der Küste und mit Steigungen auf maximal 1.000 Metern, so dass Julio nicht so schwer arbeiten musste. Die Landschaft war weiterhin von der Atacamawüste geprägt: sandig und staubtrocken. Die Wüste erstreckt sich vom Süden Perus südwärts am Pazifik entlang und hat eine Gesamtlänge von 1.200 Kilometern. Hier gibt es auch viele Minen, vor allem Kupfer und auch Lithium. Die Atacamawüste gilt als die trockenste Wüste der Welt. An machen Stellen regnet es oft jahrzehntelang nicht.

      Nach ca. 50 km hielten wir kurz an, um die Mano del Desierto anzuschauen. Wir spulten so unsere Kilometer runter und kamen dann kurz vor Abend am Campingplatz im Nationalpark Pan de Azucar an. Es ist Nebensaison und so waren wir alleine auf dem Campingplatz und hatten die Anlage wie auch den Strand für uns. Das Meeresrauschen auch und das tat mal wieder gut! Vor allem in der Nacht.

      Am nächsten Morgen fuhren wir weiter in den Nationalpark rein, sahen aber leider keine Tiere wie eine spezielle Art von Lamas, Füchsen, Humbolt-Pinguinen usw. Daher machten wir uns relativ schnell auf die Weiterreise nach Punta de Choros, ein kleiner, verschlafener Ort an der Küste, auf. Wieder lagen 450 km vor uns. In Bahia Inglesa machten wir am Strand kurz Halt und aßen mal wieder Ceviche. In Chile kommt oft Hunderte von Kilometern keine Tankstelle und wir sind froh, dass wir unseren Ersatzkanister stets gefüllt hatten. Heute brauchten wir ihn mal wieder. Erst gegen 20.00 Uhr kamen wir endlich am Campingplatz an: wieder direkt am Strand und wieder alleine mit dem Meeresrauschen. Das kannten wir bereits vom Vortag.😀😎

      Am nächsten Morgen wurden wir von Vögeln aufgeweckt, die auf dem Bullidach rumliefen. Wir buchten uns dann eine Tour zur Isla Damas und einer Nebeninsel. Dort konnten wir endlich einzelne Humboldtpinguine aus großer Entfernung sehen, außerdem Seelöwen und diverse Vögel. Auf dem Rückweg wurden wir richtig nass, was bei der Kälte nicht so angenehm war. Bei einer kleinen Kneipe wärmten wir uns bei Tee und frischen Empanadas auf, den besten seit langem! Nachdem wir anschliessend im Hafen noch 5 Liter Sprit von unserem Kapitän abgekauft hatten, ging es los nach La Serena, einer Küstenstadt mit altem Stadtkern. Auch hier blieben wir wieder auf einem Campingplatz, direkt an der Strandpromenade.

      Ohne weitere Stadtbesichtigung fuhren wir nach Valparaiso weiter. Wieder lagen so knapp 400 km vor uns. Die Gegend änderte sich langsam: die Atacamawüste lag hinter uns und es wurde endlich grüner und bewachsener. Erneut kamen wir erst abends an. Diesmal blieben wir dann im Hostel, da wir mitten in der Stadt bleiben wollten.

      In Summe sind wir in den letzten 4 Tagen so an die 1.400 km weiter südwärts in Chile gefahren, die Hauptstadt Santiago ist nicht mehr weit entfernt. Der Norden Chiles ist vor allem von der Wüste, aber auch von sehr schönen Wildstränden geprägt. Uns hat es jedenfalls sehr gefallen.😊
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    • Day163

      Valparaíso

      August 31, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 14 °C

      Abends kamen wir in Valparaíso an, und schon beim reinfahren hatten wir das Gefühl, dass uns diese Stadt gefallen wird. Zum Glück passten wir auch knapp in die Tiefgarage des Hostels! Einen Campingplatz gab es in der Stadt leider nicht.

      Am nächsten Tag fuhren wir zuerst zum Fischmarkt. Dort ist richtig was los, ständig wird frischer Nachschub von Booten angeliefert, und überall wird frisches Ceviche angeboten. Nach einer Portion gingen wir zum Strand gleich hinter dem Markt, und hier war die Hölle los: von einem Steg warfen Fischer die Fischabfälle ins Wasser, sehr zur Freude von unzähligen Möwen, Pelikanen und riesigen Seelöwen. Wir waren richtig froh, dass wir das ohne angeschissen zu werden überstanden haben 😂

      Mit der Bahn ging es weiter zum Hafen. Im Bahnhof wollten wir in einem großen Supermarkt eigentlich nur Wasser kaufen, aber es gab 40% Rabatt auf alle Weine, da mussten wir zuschlagen! Wo sollten wir chilenischen Rotwein genießen wenn nicht hier? 😀 Also haben wir den Rucksack vollgeladen, dann haben wir und noch den Containerhafen angeschaut. Valparaíso verlor mit der Eröffnung des Panamakanals enorm an Bedeutung, da der Hafen nicht mehr die erste Anlaufstelle für Frachtschiffe war. Mittlerweile ist durch die steigenden chilenischen Obstexporte und haltende Kreuzfahrtschiffe aber wieder mehr Betrieb.

      Valparaíso wird als kulturelle Hauptstadt Chiles bezeichnet. Hier gibt es viele Musiker und Künstler, auch auf den Straßen ist das erkennbar. Wir sind mit einer alten Standseilbahn auf den Cerro Concepcion gefahren. Von dort oben hatten wir eine tolle Aussicht über die Stadt, und dort befindet sich auch eins der Viertel mit der meisten Straßenkunst. Extrem viele Mauern tragen Kunstwerke, und die kleinen Gassen laden zum Spazieren ein. Insgesamt hat uns die Stadt sehr gut gefallen, die Stimmung war angenehm und fröhlich.

      Abends haben wir im Hostel gekocht, am nächsten Tag sind wir in Richtung Santiago aufgebrochen.
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      Florian Troeger

      😜👍🏻

      9/3/19Reply
      Florian Troeger

      Wie cool, Seelöwen 🤗👍🏻👌🏻

      9/3/19Reply
      Traveler

      ... von gato y sol🌞

      9/4/19Reply
       
    • Day117

      Chili - Rapa Nui (Ile de Paques)

      January 1, 2020 in Chile ⋅ ⛅ 22 °C

      En cette nouvelle Année (bonne année a tous 🥳), nous terminons notre tournée Polynesienne avec l'ile de Paques (Rapa Nui dans le texte).
      L une des iles les plus isolées du monde (il n'y a pas d'archipel), c'est un etrange mélange. Le centre fait clairement penser a l'Irlande avec son herbe grasse, ses barrieres de pierre noire et son betail, mais les cotes sont plantées de bananiers, avocatiers, cocotiers et ananas. De petits crateres (c'est une ile volcanique) apparaissent ça et là. Le tout est bordé d'une mer de corail turquoise et l'on y parle polynesien et espagnol ! En ajoutant le decalage horaire il y a de quoi etre perdu !
      Et il y a ces statuts mythiques, les Moais. Ils ont été construits par les polynésiens venus de Nouvelle Zelande et de Tahiti entre le 12e et le 15e siecle avant l'arrivée des Chiliens. On sait comment ils ont ete taillés mais leur assemblage et la mise en place reste un mystere.
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      Traveler

      Très bonne année à vous aussi. 2020 vous tend les bras pour écrire et vivre une nouvelle aventure familiale au Canada. Tous nos vœux de réussite vous accompagne ! En attendant, nous continuerons à vous suivre dans votre périple. Merci pour les photos. Bises d’Arthur, Philippe et moi

      1/5/20Reply
      Traveler

      Bonne Année a vous ! De gros bisous 😘

      1/5/20Reply
      Traveler

      Colossaux et magiques Mo'ais ...Bises

      1/11/20Reply
       
    • Day138

      Chili - Valparaiso

      January 22, 2020 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

      Super tour dans les collines de Valparaiso, etape tant attendue des Marins arrivant du Cap Horn ou du Nord. Tombée en désuétude à la construction du canal de Panama, elle a Aujourd'Hui retrouvé un vrai cachet. Les ruelles et passages pavés parcourants les collines sont desormais LE repere du street art et des petits restos avec rooftop. Vraiment sympa !Read more

    You might also know this place by the following names:

    Región de Valparaíso, Region de Valparaiso, Valparaíso

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