Satellite
Show on map
  • Day103

    Kampot - da wo der Pfeffer wächst

    April 15, 2019 in Cambodia ⋅ ☀️ 32 °C

    Kurzentschlossen haben wir noch einen Zwischenstop in Kampot eingelegt. Mit dem sehr sehr übervollen speedy mini Bus waren wir in 1.45 Stunden dort.

    Abends sind wir erstmal was essen gegangen. Das bisher mit Abstand beste Essen auf Reisen und wahrscheinlich eines der besten Essen überhaupt 😍 Wassermelonen-Feta Salat, Couque au vin und Red Snapper mit Kürbismouse... Ein Traum.
    Danach zum Durian-Kreisel, wo Livemusic spielte und die Khmer sich traditionell als Neujahrsbrauch mit Wasser nass spritzen und Babypuder ins Gesicht reiben. Wir sind auch nicht verschont geblieben 😁😅

    Tag 1 - Pfefferfarm und Tempel Cave
    Wir haben uns morgens einen Roller gemietet und sind Richtung Pfefferfarm gefahren. Kambodschas Straßen sind ein Traum. Wir würden die Wege als sehr schlechten Feldweg bezeichnen und vielleicht meiden, hier sind das Hauptstraßen😂 ich bin dann auf der Nebenstraße zum ersten Mal Roller gefahren... Also so 20 km/h langsam... Aber ging ja dank der tollen Straßen eh nicht schneller😁🛵
    Auf der Farm angekommen, hatten wir eine Führung über den Anbau und die Verarbeitung von Pfeffer. Die verschiedenen Sorten kommen alle von einer Pflanze. Die Verarbeitung entscheidet dann über die Sorte. So ist schwarzer Pfeffer einfach getrockneter grüner Pfeffer 😏
    Danach durften wir alle Sorten probieren. Scharfe Sache 🔥 Natürlich haben wir auch welchen mitgenommen. Ist immerhin eine der besten Pfeffer der Welt.

    Im Anschluss ging's zum Tempel Cave. Zufällig haben wir ein Paar von der Pfefferführung dort getroffen und konnten uns den "official guide" teilen. In der Höhle steht ein winziger Hindu Tempel, welcher wohl ein paar Jahre älter ist als Angkor Wat. Darin befindet sich ein fast zusammen gewachsenener Stalagtit und Stalagmit. Ohne den Guide wären wir wohl wieder aus der Höhle raus... Aber durch ein ziemlich kleines Loch führte ein recht abenteuerlicher Weg zu einem anderen Ausgang. Und auf dem Weg... Ganz viele Fledermäuse 🦇 das war dann richtig cool.

    Am letzten Abend des khmer Neujahres sind wir am Fluss entlang gelaufen. Hier gab es eine Art Jahrmarkt mit Verkaufsständchen und Musik. Und alles ist bunt beleuchtet. Natürlich haben wir wieder nach neuem Essen gesucht und diesmal ist uns ein Dessert ins Auge gefallen. Eine Art riesige Fruit Loops in Stickstoff getaucht. Es hat gedämpft und war mega kalt😁 richtig cool.

    Tag 2 - Bokor Hill Nationalpark

    Mit dem Roller sind wir zum etwa 20 km entfernten Nationalpark gefahren. Dieser ist als Geisterstadt bekannt, da die Gebäude (unter anderem eine katholische Kirche) von den Franzosen nach Ende der Kolonialzeit verlassen und nicht mehr weiter verwendet wurden.
    Mittlerweile gibt es dort wieder Hotels, Wohnungen, usw... Aber irgendwie wirkt alles nicht richtig belebt. In den alten Gebäuden sind teilweise neue Armaturen und Lichtschalter vorhanden.. Irgendwie seltsam...
    Im Nationalpark gibt es auch einige Wasserfälle. Zum größten und bekanntesten sind wir auch gefahren... Aber außer großen Felsen und einem tiefen Abgrund war nichts zu sehen... Trockenheit 💁🏼‍♀️ zum Eintritt gab es einen Zuckerrohrsaft dazu... Na immerhin. Den wollten wir ja auch schon länger mal probieren. Schmeckt irgendwie seltsam.. Erst ganz süß und dann nach grünem Tee?

    In Kampot waren wir wohl auch eine Art Sehenswürdigkeit. Es wollten so viele Kambodschaner Fotos von und mit uns😁 ein sehr begehrtes Motiv. 2 verbrannte Europäer 😅
    Read more