• Hunde Schafe Hühner

    February 10 in Norway ⋅ ⛅ -4 °C

    Heute ist der 2. Tag, wo ich Lila vertreten darf und die Tiere versorgen. Bei -5° hat das immer so ein bisschen was Pionierhaftes, und es ist auch richtig Arbeit, aber es macht mir riesigen Spaß 🤗. Die Schlittenhunde sind ja sehr misstrauisch und möchten nicht angefasst werden, was ich natürlich respektiere. Aber sie kennen mich jetzt schon und sind immer ganz aus dem Häuschen, wenn ich auftauche. Futter zubereitet und jedem seine Portion hingestellt, die Plätze sauber gemacht und dann noch Wasser gegeben. Dann kehrt gefräßiges Schweigen ein . Und wenn sie fertig sind, dann singen sie im Chor. Diesen speziellen Gesang höre ich immer sehr gerne.
    Bei den Schafen musste ich nur das Wasser aufhacken, das friert bei den Temperaturen schnell zu. Diesmal hatte ich 3l kochendes Wasser mitgebracht, da schmolzen dann zumindest die Eis Bröckchen etwas. Als ich dann in den Stall ging kam gleich die ganze Herde hinterher und hat neugierig zugeschaut, wie ich die Böcke gefüttert habe.
    Dann noch in den Hühnerstall. Diesmal hatte ich mehr Glück, konnte 5 frische Eier ergattern, nachdem ich die Henne die sich darauf platziert hat etwas hochgehoben habe.
    Dann habe ich noch Lilas Zufahrt geräumt. Da freut sie sich, wenn sie von der Schulung kommt. Sie ist auch sehr lang, aber komplett eben und gerade, das macht es viel leichter als bei mir.
    Als ich dann heim kam und mich aufs Sofa legte fiel ich bald in einen komatösen Schlaf. Ich kämpfte vergeblich dagegen an, war erschöpft, wie nach einem 8h Tag. Das passiert mir in letzter Zeit öfters mal. Mein Blutdruck ist auch permanent im Keller 78/47 sind normalerweise überirdisch niedrige Werte, aber selbst die habe ich noch mal unterbieten können.
    Nach 1h konnte ich mich endlich wieder aufsetzen und langsam wach werden. Dann bin ich raus, um meinen eigenen Weg noch freiräumen.
    Ich freue mich da dann immer total, wenn ich schön definierte Kanten hinbekomme, fühle mich da schon fast wie ein Kleingärtner 😅.
    Aber ich habe ja bereits aus Erfahrung gelernt. Und wenn ich nach dem nächsten Schneesturm den Weg erneuern will, dann helfen mir die Kanten, die man meistens noch so erahnen kann den richtigen Weg wieder zu finden. Denn abseits des Weges versinkt man schnell ins Bodenlose.
    Während ich da am schaufeln war musste ich immer wieder Fotos machen, denn der Sonnenuntergang war wieder famos.
    Ich war dann wieder todmüde, hab es dann aber trotzdem noch geschafft in einer Art Resteverwertung Tomatenreis mit Lachs zuzubereiten und den Rotkrautsalst zu essen.
    Geschlafen habe ich dann wie ein Stein
    Read more