• Tag 5: Upper Pisang - Bhraka

    Sep 24–26, 2024 ⋅ ☁️ 11 °C

    Good Morning Nepal 🇳🇵, ich habe die erste Nacht wirklich gut geschlafen, sogar geträumt. Zag und Tilly erzählen mir beim Frühstück im Dining room gegenüber unserem Zimmer, dass dies bei ihnen nicht so gut geklappt hat mit dem Schlafen.
    Micky hat sich heute zum Frühstück etwas ganz besonderes bestellt. Tsampa, das nepalesische Pendant zum Porridge 🥣. Hat wohl aber ganz gut geschmeckt. Ich bleibe mir treu und bekomme mal wieder ein Omelett mit extra Knoblauch 🧄😎und Japati, nepalesische Brotfladen. Wir starten unpünktlich und natürlich wieder als letzte. Unser heutiges Ziel ist Bhraka, laut den Daten ansich nicht schwierig.
    Zu Beginn geht’s erstmal viele Treppen hinunter. Wir kommen direkt am grünen See vorbei, eine wirklich schöne Morgenkulisse, der Annapurna ist übrigens entgegen der Guideprognosen komplett in Wolken eingehüllt. Danach dauert es nicht lange, und es geht wirklich steil bergauf. Es gibt übrigens 2 Wege von Upper Pisang Richtung Manang, wir nehmen natürlich den hohen steilen 💪. Wir kommen nur langsam voran und wieder wird klar, unsere Rucksäcke sind einfach zu schwer. 😰. Auf dem Weg nach oben treffen wir wieder auf einige Hiker unserer Trekkinggemeinde, neue gesellen sich dazu. Irgendwann kommen wir dann endlich im Bergdorf Ghyaru auf 3.670 m an, wirklich bezaubernd aber auch ein klares Abbild wie sehr die Zeit hier stehengeblieben sein muss. Nach kurzer Wasser- und Sitzpause geht’s halbwegs gemächlich weiter nach Ngawal auf 3.657 m. Hier gibt’s ein leckeres Lunch, Micky den typisch nepalesischen Nudeltopf und ich Dal Bhat. Was auch sonst, ich brauche Energie. Von hier aus sind es noch 2 h zum Ziel, mehr talabwärts, es zieht sich jedoch recht lang. In Bhraka angekommen führt uns Puru in eine Art Guesthouse mit einem schönen Garten, Haken dabei: wir sind wohl die ersten Gäste der Saison und genauso fühlt es sich an. Das Zimmer feucht und muchtig, nicht gereinigt, erst kein Wasser dann aber sogar eine richtig heiße Dusche. Vorn im Haupthaus ist es ähnlich, die Küche sieht jungfräulich aus, wir sind die einzigen Gäste. Aber halt da gibt’s noch ein Highlight, das Haus hat eine Sauna, ich frage natürlich gleich, ob wir morgen gehen können. Ansich geht das wohl, hängt aber davon ab, ob es morgen Strom gibt, na die Hoffnung stirbt zuletzt. Es gab übrigens leckere Spaghetti sogar mit Yak Fleisch. Der Strom ist weg, das Solarakku spendet ein bisschen Licht im Haupthaus, für Internet und unser Zimmer reicht es jedoch nicht. Der Abend klingt aus mit Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielchen auf nepalesisch. Wir machen uns dann früh bettfertig. Zuvor muss ich einiges an Insekten aus den Zimmer vertreiben, ich kenne nicht alle Arten 😲. Morgen müssen wir früh raus. 5:30 Uhr Start zum Icelake 🧊.
    Nachti 😘
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