Unser Annapurna-Trip nach Nepal
Sep 19–20, 2024 in Germany ⋅ 🌙 16 °C
Jetzt geht es tatsächlich los 😁. Die Tage zuvor waren voller Fragen, Aufregung, Stress und Spannung ⚡️
Wir starten pünktlich 21:15 Uhr mit Indian Airlines und einer Boing 787-8 in Frankfurt.
Die Fahrt nach Frankfurt hatte zwar kurze Umleitungen und Staus, aber es war dennoch entspannt. 👍
Es ist wie immer, kaum sitzen wir im Flieger, fällt die gesamte Last ab und mir fallen bereits zum Start fast die Augen zu, ich werde jetzt schnell müde.
Irgendwann geht das Licht an und es gibt tatsächlich noch eine warme Mahlzeit, ca. 22:30 Uhr, als Vorgeschmack auf unser Ziel, Chicken Curry natürlich, welches ziemlich scharf 🌶️ war. Schlafen kann ich leider kaum noch 💤Read more
Tag 1: Zwischenstopp Airport Neu-Delhi
September 20, 2024 ⋅ ☀️ 27 °C
Nach schlafloser kurzer Nacht kommen wir Ortszeit 8:10 Uhr (Ortszeit Frankfurt 5:10 Uhr) am Flughafen in Neu-Delhi an. Auf dem Flug gab es dann tatsächlich gegen 04:00 Uhr (also 7:00 Uhr Ortszeit) nochmal Frühstück 🥞 🫢😋.
Im Flughafen selbst dürfen wir uns einer weiteren zähen und detaillierten Sicherheitskontrolle unterziehen, danach dann doch nochmal 1h in die Waagerechte auf noch freien Erholungsliegen am Gate. Und Überraschung, natürlich wurde kurz vor Boardingtime noch das Gate geändert, von 14A nach 4B 😁. Der ganze bisher ruhige Haufen unterschiedlichster Passagiere hastet zum neuen Gate fast am Anfang vom Terminal , die 14A war am Ende 🤭.
Egal, wir schaffen es trotz 4h Aufenthalt dennoch später zu starten, etwa 13:30 Uhr hebt unsere indische Teppichversion des A320 ab und wir landen gegen 15:30 Uhr in Kathmandu. Immerhin gab es nochmal ein kleines vegetarisches Curry, für Flugzeugessen wirklich gut 👍 😌. Am Flughafen die nächste Sicherheitskontrolle 🥱, dann VISA. Es wird zwar die Zahlung mit VISA Card angezeigt, ist aber nicht. Uns fehlen genau 2 € von 96,- €, Rest ist im Koffer und den bekommen wir erst später in der Gepäckausgabe 🫣. Die nette Frau neben mir hat Mitleid und “borgt” uns 2 . Dankeschön 🙏. Wir versprechen ihr, in den Klöstern die 2€ zu spenden für ihr gutes Karma. Namasté und angekommen 😊Read more
Tag 1: Ankunft Kathmandu
Sep 20–21, 2024 ⋅ ☁️ 27 °C
Wir wurden herzlich am Flughafen von Puru und Ramesh empfangen und bekommen rote Tücher um den Hals. Es gibt die ersten Gruppenfotos. Danach geht’s mit dem Taxi durch den Traffic Jam direkt zur Reiseagentur von Ramesh. Die Zahlung unseres Treks erfolgt dann per VISA in Dollar. Parallel gehe ich schnell zum Bankomat mit Puru und hebe Rupien ab. Die SIM-Karte kommt von Laden gegenüber für 15€ (ich gebe ihm tatsächlich mein Handy freigeschaltet einfach mit 🫣), vorsichtshalber Magentabletten für mich und dann endlich Fahrt zum Hotel 9ine Thamel. Nach einem leckeren Begrüßungscocktail, Zimmerbezug und Rucksackpacken noch ein kleiner Stadtrundgang. Wir kaufen Flipflops für Micky, Wasserentkeimungstabletten und finden schließlich ein kleines Restaurant an einer Ecke mit wirklich sehr guten Essen und nepalesichen IPA 🍺, absolut top 👍. Irgendwann geht’s ins Bett, morgen müssen wir 6:00 Uhr unten stehen.Read more
Tag 2: Ankunft in Dharapani
Sep 21–22, 2024 ⋅ ☁️ 15 °C
Was für ein Tag: 6:00 Uhr morgens Start mit Puru im Hotel. Am Abend zuvor hatten wir noch die Lunchpakete bekommen und die Koffer im Hotel abgegeben. Also ab zum Busbahnhof und zack saßen wir in einem Hyundai Kleinbus. Alles wie beschrieben, Gepäck aufs Dach (wir Spießer die Rucksäcke in Müllsäcke) und als erster Bus vom Platz. Wir hatten Glück und saßen in der 2. Reihe mit viel Beinfreiheit. Wir waren tatsächlich inklusive 2 Pausen bis 13:30 unterwegs nach Besisahar, die Straßen teilweise Schlamm- oder Schotter, eine einzige Baustelle. 🚧
Danach wird es nicht besser, wir ganz hinten in einem engen Jeep und einer wirklich kaum vorstellbaren Fahrt nach Dharipani. Wir waren am Ende nur froh, heil angekommen zu sein. An Abend konnte ich Puru und Ram (Guide von einem Holländerpärchen mit ähnlichen Trip wie wir) auf einen einheimischen Schnaps überreden, ich glaube das wird gut 🤭 hier. Übrigens gab es auch das letzte Bier für die nächsten Tage, auf das nächste freuen wir uns nach dem Abstieg 👍🍺Read more
Tag 3: Dharapani - Chamé
Sep 22–23, 2024 ⋅ ☁️ 18 °C
Erster Tag, wir sind aufgeregt und stehen pünktlich 7:00 Uhr unten zum Frühstück, den Rucksack zuvor bereits gepackt. Es ist ziemlich bewölkt, nieselt 🌧️ ein wenig. Es gibt lecker Frühstück, Micky richtig gutes Porridge mit Apfel und ich nepalesisches Brot mit Omelett und ein extra Portion Knoblauch 🧄😋. Wir starten irgendwie typisch als letzte und machen bereits nach ca. 15 min die erste Pause, Jacken aus, Hose auf kurz wechseln. Es wird warm, reichlich warm. Kurz vor der Hängebrücke geht’s recht steil weiter und eines wissen wir schon jetzt recht sicher, die Rucksäcke sind zu schwer 😰. Egal, ist nicht zu ändern, verglichen mit dem Gepäck der Porter wohl federleicht. Auf dem Weg treffen wir immer wieder unsere Mitbewohner aus letzter Nacht sowie weitere Verrückte. Es ist irgendwie alles dabei, was man sich unter einem internationalen Publikum vorstellt. Briten mit grenzwertiger Ausrüstung, lustige Franzosen, ein wohl russisches Pärchen mit Trägern, Deutsche und und und. Letztlich treffen sich alle zum Lunch in einem wirklich hübschen Außenrestaurant in Gandaki. Ich nehme mir Purus Rat an und bestelle Dal Bhat, Micky ein Schweizer Rösti, ja gibt’s hier und schmeckt gar nicht schlecht. Dazu eine Kanne absolut leckeren Ingwertee mit Zitrone und Honig, einfach super. Danach sind es nur noch 1 1/2 Stunden bis zum Ziel in Chamé. Micky merkt Ihren Rücken, der Rucksack 🎒 reibt und ich meine Hüften, die Hüftgurte reiben noch ein wenig.
Chamé ist ein hübsches kleines Bergdorf, unser Hotel heißt heute Mountain Eagle Eye. Ist ganz hübsch, Dusche leider kalt und nur ein bisschen Wasser tröpfelt raus 🤭. Zum Abend gibt’s zur Abwechslung gebratenen Reis und gebraten Nudeln mit Hühnchen, Pilzen und Gemüse. Mal kein Dal- oder Currygeschmack 😛. Und wir gönnen uns eine weitere Kanne Gingertee, sehr lecker. Ich konnte Puru sogar ermuntern die Wirtin zu fragen, ob sie nicht den Ofen anheizen könnten, und ja der wurde just entfacht 👍🤩. Später zeigt uns Ram noch ein paar Kartentricks und 22:00 liegen wir müde im Bett. Es ist spürbar kühler, Micky im Schlafsack, ich gönn mir die vorhandene Bettdecke 🛌, Gute Nacht 😴💤🌙Read more
Tag 4: Chamé - Upper Pisang
Sep 23–24, 2024 ⋅ ☁️ 13 °C
Good Morning 😊, Namasté.
Unser Wecker klingelt zwar früh um 06:20 Uhr. Ist aber gar nicht nötig, wir sind wach 🥱. Nach einem guten Frühstück, Micky wieder Porridge mit Apfel 🍏, ich Käseomelett mit extra Brot und Knoblauch 😋. Der Tee ist diesmal sehr speziell, statt unserer üblichen Ingwer-Zitronen-Honig-Mischung gibt es Garlic-Tee 🤢, der Geschmack in der Flasche wird uns noch Tage verfolgen.
Wir standesgemäß als letzte, egal. Die Temperatur ist trotz der wirklich recht frischen Nacht (ich war komplett in Merino gehüllt) schon recht warm, also kurzes Outfit. Noch Selfie mit unserem Gastgeber und los geht’s 🏔️.
Die Tour ist recht ähnlich wie gestern. Es dauert auch nicht lang, da treffen wir die bekannten Trekkingmitstreiter vom Vortag. Die lustigen Franzosen, eine Gruppe aus UK und und und, quasi eine Familie 🫶. Nach einer großen Apfelplantage, wohl die größte in Nepal mit eigenem exquisiten Farmhouse, Bäckerei 🥯 und Cidreherstellung, geht’s dann doch recht steil nach oben und die Luft wird frischer, klarer. Wir kommen an die 3000-er Höhenmarke und alles wird irgendwie schöner, sauberer, klarer. Und es scheint heute dann auch für uns zum ersten Mal hier die Sonne 🌞😎, wie schön.
Unser Lunch bekommen wir heute auf einer herrlichen Dachterrasse in Dhikur Pokhari, mal wieder Dal Bhat und Micky eine richtig gute Knoblauchnudelsuppe. Eine Unterhaltung gab‘s gratis dazu: ein Pferd war ausgebrochen und galoppierte durchs Restaurant, echt verrückt.
Danach sind es gerade mal 1 1/2 Stunden nach Upper Pisang, heute sind wir im Royal Mountain Hotel zu Gast. Ich finde die Namen immer so herrlich, klingt immer nach viel mehr. Aber wir haben mit unserem, wenn auch sehr spartanischen Zimmer, den Million -Dollar-View bekommen, direkt zum Annapurna II. Es gibt auch eine lauwarme Gemeinschaftsdusche, immerhin.
Ich witzel am Nachmittag noch mit Ram, dass es heute noch aufklaren wird und wir nun endlich den Annapurna sehen werden. Und ja, er kommt tatsächlich raus, wir haben herrliche Fotos machen können, einfach unglaublich schön 🤩.
Am Abend spielen wir noch Karten, diesmal mit Tilda und Zak aus Manchester. Wir planen auch mit Puru die nächsten Tage, morgen geht’s nach Bhraga.
Wir sind sehr gespannt, ob wir schlafen 💤 können, auf 3.300 m wäre das Premiere, also NachtiRead more
Tag 5: Upper Pisang - Bhraka
Sep 24–26, 2024 ⋅ ☁️ 11 °C
Good Morning Nepal 🇳🇵, ich habe die erste Nacht wirklich gut geschlafen, sogar geträumt. Zag und Tilly erzählen mir beim Frühstück im Dining room gegenüber unserem Zimmer, dass dies bei ihnen nicht so gut geklappt hat mit dem Schlafen.
Micky hat sich heute zum Frühstück etwas ganz besonderes bestellt. Tsampa, das nepalesische Pendant zum Porridge 🥣. Hat wohl aber ganz gut geschmeckt. Ich bleibe mir treu und bekomme mal wieder ein Omelett mit extra Knoblauch 🧄😎und Japati, nepalesische Brotfladen. Wir starten unpünktlich und natürlich wieder als letzte. Unser heutiges Ziel ist Bhraka, laut den Daten ansich nicht schwierig.
Zu Beginn geht’s erstmal viele Treppen hinunter. Wir kommen direkt am grünen See vorbei, eine wirklich schöne Morgenkulisse, der Annapurna ist übrigens entgegen der Guideprognosen komplett in Wolken eingehüllt. Danach dauert es nicht lange, und es geht wirklich steil bergauf. Es gibt übrigens 2 Wege von Upper Pisang Richtung Manang, wir nehmen natürlich den hohen steilen 💪. Wir kommen nur langsam voran und wieder wird klar, unsere Rucksäcke sind einfach zu schwer. 😰. Auf dem Weg nach oben treffen wir wieder auf einige Hiker unserer Trekkinggemeinde, neue gesellen sich dazu. Irgendwann kommen wir dann endlich im Bergdorf Ghyaru auf 3.670 m an, wirklich bezaubernd aber auch ein klares Abbild wie sehr die Zeit hier stehengeblieben sein muss. Nach kurzer Wasser- und Sitzpause geht’s halbwegs gemächlich weiter nach Ngawal auf 3.657 m. Hier gibt’s ein leckeres Lunch, Micky den typisch nepalesischen Nudeltopf und ich Dal Bhat. Was auch sonst, ich brauche Energie. Von hier aus sind es noch 2 h zum Ziel, mehr talabwärts, es zieht sich jedoch recht lang. In Bhraka angekommen führt uns Puru in eine Art Guesthouse mit einem schönen Garten, Haken dabei: wir sind wohl die ersten Gäste der Saison und genauso fühlt es sich an. Das Zimmer feucht und muchtig, nicht gereinigt, erst kein Wasser dann aber sogar eine richtig heiße Dusche. Vorn im Haupthaus ist es ähnlich, die Küche sieht jungfräulich aus, wir sind die einzigen Gäste. Aber halt da gibt’s noch ein Highlight, das Haus hat eine Sauna, ich frage natürlich gleich, ob wir morgen gehen können. Ansich geht das wohl, hängt aber davon ab, ob es morgen Strom gibt, na die Hoffnung stirbt zuletzt. Es gab übrigens leckere Spaghetti sogar mit Yak Fleisch. Der Strom ist weg, das Solarakku spendet ein bisschen Licht im Haupthaus, für Internet und unser Zimmer reicht es jedoch nicht. Der Abend klingt aus mit Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielchen auf nepalesisch. Wir machen uns dann früh bettfertig. Zuvor muss ich einiges an Insekten aus den Zimmer vertreiben, ich kenne nicht alle Arten 😲. Morgen müssen wir früh raus. 5:30 Uhr Start zum Icelake 🧊.
Nachti 😘Read more

Na ihr zwei, das klingt ja alles sehr spannend, insbesondere eure Speisen😁😁 Wie geht’s denn so dem Körper beim Aufstieg? das Ambiente erinnert mich stark an die Mongolei😱 Passt schön auf euch auf. Liebe Grüße Dorit und Ingo [Ingo]

Wenn ihr immer von den zu schweren Rucksäcken sprecht: wie viel bringen denn diese auf die Waage? Liebe Grüße aus dem brandenburgischen… [Stephan]
Tag 6: Bhraka - Icelake - Manang
Sep 25–27, 2024 ⋅ ☁️ 9 °C
Morning, heute ist wohl Schluss mit lustig. Der Wecker klingelt 4:45 Uhr. Zum Frühstück gibt es einen schnellen Pott Kaffee. Wir bekommen zwei lecker selbstgemachte Sandwiches mit Ei, Käse und siehe da, mit etwas frischem Gemüse zum Mitnehmen, top 👍. Draußen ist es noch dunkel, wir starten mit Stirnlampen. Es geht zügig bergauf. Ein Reiter taucht aus dem Frühnebel auf und zieht noch ein Pferd nach sich her. Unglaublich, dass das dürre Pferd Reiter und Gepäck hochbuckeln muss. Puru erklärt uns, dass das der Yakfarmer ist.
Kurzer Zwischenstopp an einem Teehaus, leider unbewirtschaftet und eben auch typisch, ziemlich vermüllt. Wir genießen unser Sandwich, also schon mal eins davon und es ist richtig lecker 🤩.
Eine halbe Stunden später erreichen wir die Yakfarm. Neben vielen Mutteryaks mit Nachwuchs und ein paar Bullen steht dort eine armselige Hütte für 3 Farmer. Wir sind „überrascht“ wie wenig Komfort den Farmern ausreichen muss. Unvorstellbar für unsere hoch zivilisierte Gesellschaft. Weiter gehts auffi. Und hier dann endlich des Rätsels Lösung was dieses fortwährende Aroma hier in Nepal betrifft. Es ist quasi im Hintergrund oder teilweise mit starkem Aroma da und auf unserer Tour wächst es in Massen als Knieholz: Weihrauch. Ich freue mich auf den Augenblick, wenn dieser „Duft“ meiner Nase entschwindet, werde ihn nicht vermissen 🤥.
Micky hat heute zum ersten Mal Probleme und muss beim Aufsteigen immer wieder kurz anhalten. Der steile Aufstieg und die Höhe über 4.000 m zollen ihren Tribut. Gegen 11:00 Uhr erreichen wir dann endlich unser Tagesziel, den Ice Lake. Leider bei Wolken ein eher unspektakulärer kleiner See. Ohne die Sicht auf die umliegenden Achttausender eher ernüchternd. Wir freuen uns trotzdem unsere Trainingseinheit geschafft zu haben und feiern uns mit ein paar lustigen Jump-Fotoversuchen.
Der Abstieg geht erstaunlich flott, ich gewinne die Wette gegen Puru, den Abstieg in 2 1/2 statt 3h zu schaffen. Auf dem Weg entscheiden wir dann, weiter nach Manang zu gehen. Wir nehmen in Bhraka noch unser Lunch, packen schnell die Rucksäcke und treffen ca. 40min später im Hotel Yak in Manang ein. Es wird ein freudiges Wiedersehen mit Zak und Tilly aus Manchester. Das hellblaue Hotel Yak ist von außen schon eher einfach anzusehen, von innen entpuppt sich zumindest der Dining room als absolut kultig mit einen sehr lustigem Koch. Sowieso ist das ganze Personal top drauf, tanzt, singt und lacht den ganzen Tag. Wir spielen am Abend noch Mensch-ärgere-dich-nicht mit Puru auf seinem Handy. Ich genieße dann endlich auch den ersten Yak Burger 🍔, wow mit echt guten Pommes und sogar frischen Salat. Später verziehen wir uns in unser zwar kühles aber trockenes Zimmer mit „King Size Bett“ ☺️ und freuen uns morgen ausschlafen zu dürfen. Im Bad fehlt mal wieder ein Waschbecken, langsam haben wir jedoch den Dreh raus mit dem Zähneputzen ohne 😎.
Gute Nacht 🌙💤😴Read more
Tag 7: Manang Restday
September 26, 2024 ⋅ ☁️ 9 °C
Restday, yes 😃. Ich wache pünktlich 6:30 Uhr auf und freue mich, weiterdösen zu können. Frühstück 9:00 Uhr, es ist noch vieeel Zeit. Micky wird etwas später mit Schlafmangel und Rücken (die Matratze ist schon recht hart) wach. Zur Feier des Tages gibt’s eine ordentliche Massage von mir mit Weihrauchsalbe, die wirkt gut 🤭. Danach ein wirklich sehr ordentliches Frühstück 🍳 mit Toast, Spiegeleiern, für mich Rührei, richtige Butter, Honig 🍯, Marmelade 😋. Nachdem wir ordentlich gestärkt sind, entschließen wir uns, zum Chhjonkor View Point zu laufen , ca. 1 1/2 Stunden steil hoch, ein bisschen Training schadet nicht. Und siehe da, es strengt uns weit weniger an, wie am Vortag. Von oben genießen wir den Ausblick auf Manang und den Gangapurna Stausee. Wieder unten erkunden wir noch Manang inkl. der hier wirklich sehr gepflegten bunten Stupa.
Nach dem Lunch erkunden wir noch das Kloster über Manang, welches sich als Gedenkstätte für einen Geistlichen entpuppt, welcher in einer Höhle ca. 300m über Manang gewirkt haben soll. Wir bekommen Tee und Butterkekse, zahlen dürfen wir nicht, das sei ein Geschenk des Geistlichen 🙏.
Der Abend endet wieder lustig mit Mensch-ärgere-dich-nicht, zuvor gibt’s ein Yak Steak für mich, wirklich sehr lecker.
Nachti 🛌Read more
Tag 8: Manang - Yak Kharka
Sep 27–29, 2024 ⋅ 🌫 0 °C
Good Morning Mr. Rain, Schluss mit lustig. Nachdem es bereits die gesamte Nacht laut geregnet hat (ich hatte das Gefühl einen Wasserfall im Innenhof zu hören) beginnt der Tag grau in grau. Es hat sich ein Dauerregen eingestellt. Erst später erfahren wir, dass es im ganzen Land Überschwemmungen und Erdrutsche mit Toten und Verletzten gegeben hat. Unser heutiges Ziel heißt Yak Kharka, egal auch wenn es regnet. Und ja, heute sind wir heilfroh, dass wir die Regenklamotten komplett mit haben. Heute wäre “ohne” undenkbar überhaupt zu starten. Nach einen weiteren guten Frühstück starten wir und merken nach kurzer Zeit einmal mehr, dass wir zu viel anhaben und müssen bei nächster überdachter Gelegenheit ablegen.
Wir laufen danach recht fokussiert auf unser heutiges Tagesziel. Die Route selbst ist sehr schön, es geht allmählich nach oben, das Wetter lässt dies jedoch nur erahnen. Irgendwann wechselt der Regen auf Schnee, es wird merklich kälter. Die Hände schmerzen vor Kälte, Handschuhe machen bei der Nässe keinen Sinn.
Nach 4 Stunden kommen wir in Yak Kharka an, schmeißen die nassen Regenponchos etc. auf die Außenleinen und beziehen unser karges Zimmer im Thorong Peak Hotel. Egal, Hauptsache trocken, die Ansprüche sinken mit jedem Meter Höhe 🥹. Gegenüber vom Zimmertrakt ist der hotelzugehörige Dining room. Wir freuen uns Zak und Tilly wiederzusehen, welche bereits den 3. Tag hier aushalten müssen aufgrund des Wetterumschwungs. Ja und das ist dann auch für uns die Nachricht des Tages. Das Wetter für morgen ist nach wie vor als schlecht vorausgesagt, so dass auch wir einen Tag länger bleiben werden. Hm, schmeckt uns durchgetaktete Durchreisende ansich gar nicht. Die Bergwelt hat jedoch ihre eigenen Gesetze, dem können wir uns, wenn auch nicht diskussionslos, nur beugen.
Die Küche hier ist nur zu empfehlen,
das macht die Zwangspause erträglich. Im Hotel selbst trifft eine größere Gruppe Israelis zusammen. Da Freitag Abend ist, dürfen wir ab der Dämmerung an einem Shabbat teilhaben. Zum Abend gibt’s die erste Pizza hier, muss eben auch mal sein. Die Nacht wird eiskalt, es schneit weiter und wir mummeln uns in unsere super Daunen- Wollschlafsäcke, welche wir auch die ganze Zeit im Rucksack mit schleppen. Nachti 😴Read more
Tag 9: Restday Yak Kharka
Sep 28–29, 2024 ⋅ ☁️ 3 °C
What for a boring day, so unsere Erwartungen an den Tag. Klar, aufgrund des Wetterumschwungs staut sich die Menge derer, welche genau wie wir den Circuit nur Richtung Pass meistern können, genau hier in Yak Kharka. Einem kleinen Dorf mit 4-5 Hotels mit mehr oder weniger Komfort, gesamtheitlich eher weniger.
Aber zurück, unsere Nacht war recht kalt um die 0 Grad und tiefer. Was für ein Glück, gute Schlafsäcke dabei zu haben, welche einen halbwegs guten Schlaf und damit auch Wohlbefinden für die weitere Tour sichern 🛏️.
Gegen der 2. Nachthälfte hatten wir unerwarteten Besuch im Zimmer, ein Mäuschen hatte doch tatsächlich unsere sehr knappe Schokoladenreserve entdeckt, welche wir eben auch ganz unbedarft einfach auf dem Tisch haben liegen lassen 🫣. Ich war vom Geraschel sofort wach und leuchte halbwegs geistig hell, mit meiner super Minilampe auf den Tisch. Und siehe da, erschrocken schaut mir eine stehende Maus 🐁 mitten ins Antlitz 😲. Sie ist dann auch schneller weg als gekommen. Am nächsten Tag stellen wir das angeknabberte Stoffsäckchen mit den Schokoresten wohlweislich ins Fensterbrett vom Bad oder besser Duschklo ohne Dusche und Waschbecken (ein Hahn auf halber Höhe), guten Appetit 😋. Abfluss ist übrigens in Nepal meist irgendwo im Bad, oft auch nur ein Loch im Estrich.
Später raffen wir uns auf und gehen noch ein Stück raus in Richtung nächste Destination bis Leddar, Höhenmeter schrubben zum akklimatisieren. Unser Matsch- und Schneeausflug endet schließlich in der einzigen Bäckerei in Yak Kharka mit wirklich leckerer Zimtschnecke und Schokorolle 😋.
Später spielen wir Rommé mit Zak und Tilly nach vereinfachten “deutschen” Regeln inmitten von israelischer Raum- und Lärmpegeldominanz. Unser Fernsehprogramm mit auf dem Weg entlang trabenden Yaks läuft im Hintergrund. Der Raum wird mit dem kleinen Rundofen in der Mitte recht gut mittels Yakfladen und Weihrauchholz beheizt. Den Zustand eines wohl temperierten Raumes gibt es kaum, entweder zu warm 🥵 oder zu kalt. Die sich ständig öffnende und teilweise wohl unsichtbare Eingangstür sorgt für den Rest Querlüftung 🥶.
Später freuen wir uns auf eine recht gelungene Pizza und lassen den Abend bei nepalesischem Kartenspiel „unter 5“ mit den Guides ausklingen. Mit Puru stoßen wir heute mit etwas Reiswein (Raksi) an, auf einen guten Schlaf 😴 ohne Mäuse im Kopf 🐭.
Die Nacht ist wieder sehr kalt, wir betten uns im Sandwich (Schlafsack zwischen oberer und unterer Decke).
Nachti 🛏️Read more
Tag 10: Yak Kharka - Thorong Pedi
Sep 29–30, 2024 in Nepal ⋅ ☁️ -2 °C
Hurra, es geht weiter!
Die Nacht war wieder sehr erfrischend. An eines denken wir hier nicht, an eine frische Morgendusche. Hier geschieht nur das nötigste und fein, wenn das alles vor dem Start klappt 😎. Wir starten zwischen 8:00 und 9:00 Uhr, die heutige Etappe dauert laut Beschreibung ca. 4-5 Stunden mit ca. 450 hm. Erst später stellen wir fest, dass dies für den unteren leichten Weg zutrifft, welcher jedoch aufgrund der Regenfälle und Erdrutsche gesperrt ist. Wir nehmen also den oberen Weg mit 4.800 m am höchsten Punkt und steigen dann wieder auf 4.450 m hinab zur Zielunterkunft, Thorong Pedi, top Training 👍🙋♂️, zieht sich merklich länger. Was ich heute kaum merke ist das Gewicht des Rucksacks. Der erzwungene Restday in Yak Kharka hat zur Akklimatisierung gut getan, wir sind gut drauf. Das Wetter ist am Morgen noch bewölkt, später setzt sich die Sonne durch, und wie. Am Abend stelle ich fest, ich könnte am Red Nose Day teilnehmen, ebenso ist mein Nacken knallrot. Hätten wir wissen können, selbst meine Handrücken leuchten rot.
Die Tour selbst ist ein angenehm allmählich ansteigender Weg mit herrlichen Aussichten zurück ins Tal und in Richtung Ziel. Auf dem Weg treffen wir auf einige Yaks mit Jungtieren, teilweise mitten auf dem Weg - ignorieren zwecklos. Und natürlich treffen wir wieder auf neue und bereits bekannte Menschen aus unserer Trekkinggemeinde. Heute ganz crazy, eine Hand voll Australier mit viel Gepäck und umso mehr guter Laune. Wir machen viele Fotos und lachen am meisten über uns selbst. Unsere Oakley-Brillen haben es den Australierinnen angetan. Eine nach der anderen probiert und ist beglückt vom nice view 🤩😎 🏔️. Eine ultralange Hängebrücke am Ende des Treks führt uns dann schließlich ins Unterkunftsdorf Thorong Pedi bestehend aus 3 oder 4 Hotels, eines laut Beschreibung gut, die anderen eher nicht so. Erstmal freuen wir uns auf ein wiederholtes Zusammentreffen mit dem skurrilen Franzosentrio und Zak & Tilly. Wir freuen uns einfach, alle, die nächste Etappe erreicht zu haben und blödeln frei herum. Baguette Jeanette, Merci Cherie, Chardonnay s'il vous plaît und und und, einfach nur ausgelassen glücklich.
Später bekommen wir mit, dass das bessere Hotel ausgebucht ist (war eigentlich klar nachdem sich die Masse an Abenteurern mindestens 3 Tage aufgrund der schlechten Witterung aufgestaut hat). Wir laufen also gefühlt weitere 100 hm hoch und landen im letzten mit dem Glück 🍀, immerhin noch eine Schlafkoje erhascht zu haben. Klo rechts und links davon, jeweils am Ende der „Zimmerreihe“ als Bodenlochvariante, Wasserhähne oder überhaupt frische Trinkwassermöglichkeiten habe ich keine entdeckt. Komisch ist in der Regel meist, diese Art Toiletten lassen sich von innen verriegeln, doch dann ist es auch stockdunkel. Es bleibt der Trost, die Schlaf- und Sanitärmöglichkeiten im untersten Hotel sahen nicht besser aus. Und wir haben wieder „Glück“, unsere israelische Großgemeinde landet auch hier, für eine heitere Geräuschkulisse ist gesorgt. Irgendwie sind diese stetig am Wachsen, was die Anzahl betrifft. Egal, wir entschließen uns noch zu einen nachmittäglichen „Spaziergang“ in Richtung High Camp zum Akklimatisieren und tun dies immerhin bis über die Hälfte des Weges, also nochmal 250 hm. Es geht leichter als gedacht, also sind wir für morgen frohen Mutes. Im Camp zurück gibt’s dann bereits gegen 18:00 Uhr Abendessen. Der Raum ist um den Ofen herum einmal mehr israelisch dominiert. Wir freuen uns mit einem australisch/britischen Trio zusammenzukommen und finden viele Themen zum Quatschen. Und natürlich kennen die Australier von Deutschland mal wieder ausschließlich das Oktoberfest 🍻.
Wir gehen gegen 20:00 Uhr früh zu Bett und mummeln uns in die Schlafsäcke. Schön, dass es die gibt, wir wären erfroren.
Am Abend diskutiert Micky noch herzlich zur Aufsteh- bzw. Losgehzeit. Puru wollte bereits 3 Uhr starten, Micky am liebsten 8:00 Uhr. Wir einigen uns schliesslich auf 4:00 Uhr, woraus am Ende 4:30 Uhr wird. Ohne den Tag vorwegzunehmen, keine Sekunde zu früh.
Nachti 🙋♂️❄️Read more
Tag 11: Thorong Pedi - Muktinath (Pass)
September 30, 2024 in Nepal ⋅ ⛅ 11 °C
Es ist soweit, unser großer Tag, die Überquerung des Thoron La Pass und damit der höchste Punkt unserer Tour steht heute bevor. Also von unserem Ausgangspunkt
Thoron Pedi mit 4.450 m über das Thorong Base Camp mit 4.925 m zum Thorong La Pass mit 5.416 m um kurz darauf wieder hinab zu steigen auf 3.870 m nach Muktinath. In Summe fast 1.000 m hinauf und über 1.600 m hinunter, wir haben einen Mega-Respekt!
Wir stehen gefühlt mitten in der Nacht auf und ja, wir konnten sogar beide etwas schlafen. Nach Zähneputzen unter tropfenden Tauwasser vom Dach und zügigen Anhosen stehen wir wenig später im „Dining room“ und sind nicht die ersten. Nachdem ich die Tage zuvor immer spätestens nach dem Frühstück die Toilette aufsuchen durfte, funktioniert das heute nicht. Mein Darm blockiert erwartungsgemäß die Art der Toilette.
Also Start: Mit Stirnlampe bewegt sich eine Lichterkette langsam im ZickZack in Richtung BaseCamp, vor welchem uns übrigens aufgrund der Höhe zum Schlafen abgeraten wurde. Nach 1 1/2 Stunden ist diese erste Tagesetappe geschafft, gegen 6:00 Uhr sind wir da. Wir machen fast eine Stunde Pause zum Fotografieren, Stärken und bekommen glücklicherweise direkt hier oben Grödel zu kaufen (Steighilfen für die Schuhe). Der Weg ist mittlerweile komplett mit Schnee bedeckt, teilweise vereist. Wie einige hier mit bloßen Turnschuhe hochkommen, verstehen wir nicht.
Weiter geht’s, wir queren ein längeres Geröllfeld mit Steinschlag, welches von Bergführern (einer oben, einer unten) mittels Trillerpfeifen abgesichert wird, Danke dafür 🫶.
Nun beginnt die eigentliche Quälerei, die Sonne heizt langsam mächtig, die Luft wird dünn. Micky bekommt wieder Ihre Probleme ähnlich Icelake, gefühlt halten wir alle halbe Minute an. Der Weg zieht sich unendlich aber die Sicht, Wetter und Luft sind einfach wunderbar ☺️. Endlich nähern wir uns dem ersehnten Ziel. Ich biete Micky ab, auf der letzten Strecke Ihren Rucksack abzunehmen, aber sie zieht trotz völliger Erschöpfung durch 👍. Oben angekommen erholt sie sich erstmal eine Zeit lang, während Puru und ich schon mal die Bierflasche kalt stellen (habe ich extra hoch geschleppt) und erste Fotos machen 😎🤩☀️❄️🫶. Hurra, geschafft, was für ein befreiender Augenblick 👍✈️. Wir bleiben ca. eine Stunde da, stärken uns standardgemäß mit den teuersten Ingwer-Zitronen-Honigtee um schließlich im Freudentaumel den Abstieg anzugehen. Gehen wir am Anfang noch sehr langsam, merken wir wie es immer leichter fällt mit jedem Höhenmeter bergab. Die Landschaft auf der „anderen“ Seite ist völlig gegensätzlich zu vorher. Schnell schwinden die Schneefelder und wir befinden uns inmitten einer riesigen Gerölllandschaft mit interessant geschliffener karstiger Bergkulisse.
Irgendwann kommen wir schließlich in Thorong Pedi (dem auf der anderen Seite) an. In den terrassenförmig nacheinander angelegten Rasthöfen schauen wir in viele bekannte, von der Anstrengung gezeichnete aber glückliche Gesichter. Jeder ist erstmal mit sich selbst beschäftigt. Auch wir brauchen erstmal unsere Ruhe und verziehen uns in einen sehr kargen, aber von der Sonne geschützten Raum. Ich genieße eine eiskalte Coke Zero und einfach nur Pommes, mehr nicht. Micky hat bereits während des Abstiegs mit Bauchweh und Durchfall zu kämpfen. Hier meint sie, ein Müsli essen zu wollen. Na ja, der Schuss ging eher nach hinten los, so dass wir den restlichen Weg mehrfach unterbrechen müssen.
Vor 18:00 Uhr landen wir dann endlich in Muktinath. Der Weg führt durch eine Klosteranlage, wo wir inmitten einer buddhistischen Zeremonie landen, fast wie in einer anderen Welt. Weiter in die Stadt geht’s über eine sehr lange abschüssige Treppe, an welcher beidseitig Händler, Heiler bis Bettler ihr Weniges feilbieten. Dies alles ist sehr interessant, treibt uns jedoch die Verdauung schleunigst ins Hotel mit einer europäischen Toilette. Weitere Ausführungen seien hierzu erspart, haben wir beide es gerade noch geschafft 🙏.
Unser Hotel ist etwas abgelegen, gefühlt sind wir allein da, was uns nicht unrecht ist. Die als heiß angepriesene Dusche lässt mich kalt duschen. Es dauert eine Stunde, dann wurde zumindest ein Fehler gefunden. Im Ergebnis duscht Micky heiß, jetzt fehlt kaltes Wasser 🚿. Zu Abend esse ich leckeres Huhn chinesisch zubereitet. Zur Feier des Tages gibt’s einen ordentlichen heißen Grog, welcher uns bestens schlafen lässt. Gute Nacht 😴 🌙.Read more
Tag 12: Muktinath - Tatopani
Oct 1–2, 2024 in Nepal ⋅ ☀️ 21 °C
Good Morning Amerika, wir könnten die Welt umarmen. An langes Ausschlafen ist nicht zu denken. Geplant ist heute eine Bustour bis Tatopani. Davon hatten wir zuvor bereits viel gehört, keinesfalls gutes. Durch die Regenfälle der letzten Tage sind die „Straßen“ durch Erdrutsche in einem noch desaströseren Zustand. Aber, die Sonne scheint und wir haben Glück. Tilly meldet sich per WhatsApp, dass der halbe Jeep frei geworden ist. Das verschafft uns eine Stunde mehr Zeit um durch Muktinath zu bummeln, was in zahllosen Fotos endet. Wir treffen auf ein kleines Mädchen, welches uns Spielzeugketten verkaufen möchte, bunte Traktoren, Yak-Decken und etliche Verkaufsstände direkt an staubigen Straßen, schon auch sehr skurril.
Die Jeepfahrt beginnt mit überraschend guten Straßen und endet wie angekündigt mit wirklich gefährlichen Engstellen und Abgängen am Steilufer des Flusses.
Wir sind wirklich froh, nach 3-4 Stunden in Tatopani angekommen zu sein. Wir genießen den hier zum ersten Mal vorhandenen Innenhof mit subtropischer, schattenspendender Bepflanzung (Pomelo, Zitrone, Mango, wow) im Hotel. Wir chillen, schreiben und lesen und hängen ab. Zwischendurch kommt unser bekanntes Paar aus den Niederlanden vorbei, welches morgen nach Gorepani wandern will als Ausgangspunkt zum Poon Hill. Später kommt ein sehr nettes israelisches Paar hinzu, welches wir auch bereits auf dem Trek getroffen hatten. Sie haben über 7 Stunden Busfahrt hinter sich und sind sichtlich gezeichnet. Schließlich landen wir nach 17:00 Uhr im Bad der heißen Quellen, eine wunderbare Gelegenheit bei gefühlt ca. 37 Grad ausgiebig die Seele baumeln zu lassen und sich wieder rein (sauber) zu fühlen. Ein Must do it !
Übrigens begegnen wir an diesem wie auch am nächsten Tag sehr vielen Schaf- und Ziegenherden direkt an der Straße. Ich hatte mich schon gefragt, wieso laufen die ausgerechnet der Straße entlang. Später erfahren wir, dass diese tatsächlich alle bis nach Pokhara getrieben werden. Rechtzeitig zu den Feiertagen, um da letztlich den hohen Fleischbedarf zu befrieden. Was für eine Vorstellung 😦🐐🐏, ist aber im übertragenen Sinne nix anderes wie unserer leckerer Brauch der Weihnachtsgans.
Der Abend klingt lustig aus, eine 20 jährige Australierin, welche allein mit Guide unterwegs ist 🫣, gesellt sich zu uns. Wir genießen gemeinsam mit Puru unsere erstes Bier nach der Tour, San Miguel.
Dann ab in die Falle, morgen geht’s 7:30 Uhr weiter per Jeep mit Zak und Tilly nach Pokhara.
Nachti 🙋♂️Read more































































































































































































































































