Claudi W.

Joined June 2019
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  • Day11

    Stromschnellen & Regenguss

    June 20 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Na das kann ja heiter werden... Es regnet Bindfäden, der Donner grollt über das Land und wir wollen Raften gehen. Okay, nicht zimperlich sein und rein in den Bikini, in den Neo, die Sicherheitsweste, den Helm noch auf und ab ins Auto. Unser Guide, ein freundlicher aber sehr hektischer Franzose, erklärt uns, knapp 15 Minuten Busfahrt weiter nördlich, die wichtigsten Regeln, im wunderbar gebrochenen frenglisch und amüsant veranschaulicht und schon geht es los.

    Unser Start besteht aus viel rumgekreisel, lustigem rumgebrülle ("rechts", "links", "das andere rechts") und einigem rumgerüttel im Cano. Das Cano ist ein aufgeblasenes zwei-Mann Schlauchboot in Kanuform. Die Startschwierigkeiten hinter uns gelassen, geht's durch Stromschnellen, vorbei an Schleusen und kleine Wasserfälle hinab. Rund um uns herum, eine Landschaft die teilweise mit Wolken verhangen ist. Die rund 14 km Tour schließt mit einem Sprung von einer Brücke in ein natürliches Becken des Flusses ab. Klitschnass wie wir bereits sind, lehnen wir dankend ab.
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  • Day10

    Der Dinge ausharren

    June 19 in France ⋅ ⛅ 20 °C

    Da wir zur Zeit nicht so recht wissen wie und ob es weitergeht, war unser Beschluss noch eine weitere Nacht auf dem Campingplatz zu bleiben, wohl keine allzu schlechte Idee. Die Motivation ist mit der Gradzahl zunehmends gefallen. Einen letzten Versuch etwas Urlaubsfeeling rein zu bekommen, starten wir, indem wir uns durch die Raftinganbieter durchtelefonieren. Tja, und schon gibt es die nächste Enttäuschung. Rafting wird in der Nebensaison nur Freitags bis Sonntags angeboten. So lange wollen wir dann doch nicht bleiben. Und die Motivation sinkt weiter.

    Ein letztes bisschen Sonne tanken bevor die Unwetterfront uns erreicht, hebt die Stimmung dann doch merklich und wir besuchen noch zwei Aussichtspunkte direkt um die Ecke am Meer. Andi findet eine Bunkeranlage, damit ist wohl auch sein Seelenheil wiederhergestellt. Zurück auf dem Campingplatz Chibau Berria buchen wir frisch geduscht nun doch noch eine Rafting Tour für nachmittags, 2 Stunden vom Campingplatz entfernt. Der Abend lassen wir entspannt mit ein paar Runden Dead Mans Draw ausklingen.
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  • Day9

    Die Flucht - Das böse Erwachen

    June 18 in France ⋅ ⛅ 18 °C

    Kaum haben wir San Sebastian Richtung Frankreich verlassen, weht heiße, trockene Luft durch Rollo. Endlich stellt sich Urlaubsfeeling ein. Unser Ziel, der Campingplatz nahe Saint-Joan-de-Luz. Angekommen, erstmal raus aus den Klamotten, rein in die Badesachen und ab ans Meer. Kaum 30 Minuten, die die Sonne auf unsere Walbäuche scheinen durfte, dann hat es sich auch schon wieder. Der Himmel zieht zu und ein Sturm auf. Begeisterung pur! Was zum Henker haben wir der Welt getan, dass das bescheuerte Wetter immer und überall über uns hereinbrechen muss. Als letzter Ausweg geht's ab in eine Cocktail Bar und der Abend wird spontan begossen.Read more

  • Day9

    Schrödinger,Hitchcock und verkehrte Welt

    June 18 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

    Kaum ist Rollo wieder im Parkhaus am Hafen abgestellt, eillen wir die Promenade entlang, das Ziel : das Portaletas. Unsere erste Bar in der wir Pintxos gegessen hatten. Wir probieren uns erneut durch die Häppchen bis der Magen platzt und setzen dann zu einem Verdauungsspaziergang an. Ich bin auf der Suche nach einer Sonnenbrille oder einem Cappi, da meine Sonnenbrille auseinander gefallen ist und ein wenig Schutz nicht übel wäre.
    So flanieren wir durch die Geschäfte, reden, lassen uns treiben. Kurz bevor uns die Lust auf noch mehr Geschäfte vergeht, finden wir einen süßen Motivshirt Shop. Ein wildes durchprobieren beginnt. Wir treffen Pikatchu, das Krümelmonster, den Mann im Mond und Totoro neben noch vielen mehr an. Mein Herz erobert allerdings Schrödingers Katze und Andis Herz gehört auf Anhieb Hitchcock und so kam es, daß ich den Laden mit drei sehr dunklen Shirts verlasse und Andi tatsächlich nur helle Shirts gekauft hat. Verkehrte Welt! Für den Abschluss unseres Besuches haben wir uns ein paar alte Stücke Baguette mitgebracht. Diese verfüttern wir an die Fische im Hafenbecken. Kleinkinderspaß, aber er sei uns gegönnt.
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  • Day9

    Die Flucht - Der Anfang

    June 18 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Beschissenes Wetter - Check
    Anti-Urlaubsfeeling - Check
    Eingeschränkte Aktivitätsmöglichkeiten - Check
    Verständigungsproleme - Check
    Beschlossene Sache - Auch Check

    Wir packen unsere sieben Sachen und fahren dem guten Wetter hinterher. Entschuldige Spanien, aber ehrlich gesagt hast du uns nicht aus den Socken gehauen. Da der komplette Weg bis über die französische Grenze schon einiges an Kilometer sind, bleiben wir kurz vor San Sebastian auf einem Rastplatz für Wanderer hängen. Die Pintxos rufen schon ziemlich laut, da kann man doch nicht einfach dran vorbei fahren...Read more

  • Day8

    Austurias Höhen

    June 17 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Die nächste Wanderroute führt uns durch den ältesten Nationalpark Spaniens, Picos de Europe. Nach einem fixen Frühstück (bei mir Milchbrötchen), packen wir gegen 10 unsere Rucksäcke und machen uns auf in Richtung Covadonga Stadt. Erstmal mit Rollo. Wir besuchen die Basilika und die heiligen Höhlen. Bestaunen Kerzenautomaten und kaufen den günstigsten Kaffee in einem Tourigebiet bisher (70 Cent). An einem kleinen natürlichen Wasserbecken, unterhalb des Marienheiligtums, klauben wir ein paar Centstücke aus den Taschen und lassen ein paar Wünsche hier.

    Weiter geht's mit dem Bus, zur Ruta de Lagos. Eigentlich wollten wir hochwandern. Tja, eigentlich. Eine kurze Frage nach dem Weg, ein Blick in die maximal verwirrten Gesichter und wir wussten hier stimmt was nicht. Es gibt nur den motorisierten Weg nach oben, von allem anderen wird abgeraten. Entweder man fährt selbst oder man nimmt den Bus. Da ich nicht wusste was uns erwartet, habe ich Andi gedrängt das Geld in eine Buskarte zu investieren. Meiner Meinung nach eine sehr gute Investition. Die Wege sind schmal, kurvig und an den Seiten geht's steil bergab. Oh, die Kühe, die die Wege planlos überqueren und die Busse die einem entgegen kommen, sollten an der Stelle auch Erwähnung finden. Der Gegenverkehr ist nur dann lustig wenn man an das Funknetz auf der Strecke angeschlossen ist und die spanische Sprache beherrscht. Wer hochfährt sollte Alpin-erprobt sein oder es einfach lassen.
    Pro-Tipp: Neben Wasser und Verpflegung sind noch starke Sonnencreme, eine Sonnenbrille oder noch besser ein Sonnenhut und ein warmer Pulli wichtig.

    Oben angekommen haben sich die Regenwolken verzogen. High Five! Also geht's frohen Mutes ran ans Treppensteigen, bergauf- und bergab wandern, durch Minengänge kriechen und über Wiesen spazieren. Wir treffen zwei ältere Spanierinnen die uns um ein Foto bitten und uns die Redewendungen "Buen camino" (Guten Weg) beibringen. Nach ca. einem Drittel der Strecke akehren wir allerdings erstmal ins Gasthaus ein. Es dauert nicht lange und unsere beide Damen von vorher sitzen neben uns und plaudern fröhlich frisch in spanisch auf uns ein. Nur gut das wir kein Wort verstehen. Genauso wie die Bedienung. Unsere Bestellung geht in wilden Gestikulieren meinerseits und energischen Zwischenrufen der Damen seinen Gang. Ende vom Lied, von meinem bestellten Menü bekomme ich den Vorspeisensalat, Andi meinen Hauptgang und ich zum Abschluss noch einen Babykopf-großen Apfel als Dessert. Läuft bei uns...
    Da es mir zu blöd war weiter zu diskutieren, ging es kurzerhand für uns einfach weiter. Vor die Sonne haben sich ein paar Wolken geschoben, was wirklich super angenehm war. Wir hatten uns die lange Wanderstrecke vorgenommen, welche uns rund um beide Seen führen sollte. Waren bisher noch Schotterwege oder Treppen Markierungen des Weges, ging es nun direkt in die Natur. Lediglich die Verfärbungen auf den Steinen gaben Anhaltspunkte wo es weiterging. Einige Stellen waren äußerst unangenehm, nicht nur weil ich nur Turnschuhe dabei hatte, sondern auch weil sie mitten durch Weidefläche hindurchführten. Auge in Auge mit einem ausgewachsenen Stier oder direkt an Kälbchen und Mutterkuh vorbei zu müssen, jagen den Adrenalinspiegel ordentlich in die Höhe. Angst vor Kühen darf man hier nicht haben. Passend zum Ende der Strecke neigt sich auch der Tag dem Ende zu und durch die Bergtäler drängen uns dicke, wattige Wolkenfetzen entgegen. Wir nehmen Abschied, schnappen uns Rollo und nachdem wir unseren Lebensmittelvorat aufgefüllt haben, überlegen wir wie es weitergeht.
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  • Day8

    Ein Parkplatz unter Wolken

    June 17 in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    Der gestrige Tag stand unter dem Motto "Muße tun". Wir sind in einem Park rund um ein verlassenes Krankhaus spazieren gewesen, haben uns am Strand brutzeln lassen und sind dann nach Covadonga gefahren, wo wir den Startpunkt für unsere nächste Wanderung gesetzt haben. Zwischendurch gab es in einem kleinen Restaurant eine warme Mahlzeit. Gut war die leider nicht und günstig auch nicht. Ich bekam unglaublich platt geklopftes Beef-"Steak", Andi hatte mehr als durchwachsene Ochsenstücke auf einem Berg Pommes.Read more

  • Day7

    Auf Umwegen

    June 16 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Unseren nächsten Schlafplatz erreichen wir auf verrückten Umwegen und auf, nach meinem Geschmack, viel zu vielen Serpentinen. Vorbei an einem spanischen Atztekentempel, welcher früher als Mausoleum genutzt wurde, durch eines der vielen Naturschutzgebiete durch, ein kurzer Stop in Las Vegas und weiter Richtung Meer. Endlich angekommen falle ich nur noch erschöpft ins Bett. Wenigstens ging das gerade stellen, trotz des schon etwas verfahrenen Platzes sehr einfach.

    Der nächste Morgen begrüßt uns sonnig, mit einem wunderschönen Ausblick und mich mit einem frisch gekochten Kaffee 😊
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  • Day6

    Da steppt der Bär am Meer

    June 15 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Kaum einen Fuß aus dem Parkhaus gesetzt begrüßt uns San Sebastian bereits mit einem schwungvollen Beat und einer rauen Countrystimme. Eine Charity Veranstaltung hat ihre Zelte aufgeschlagen. Künstler säumen rechts und links den Weg, den wir uns zusammen mit zig anderen Menschen entlang schieben. Es ist voll, aber auf eine angenehme Art und Weise. Noch werden wir von knatternden Motorrädern und Rollern begleitet. Kaum über der Straße sieht die Welt allerdings ganz anders aus. Die frische Meeresbrise wird vom Geruch unzähliger Pintxo-Kostlichkeiten überdeckt. Enge Straßen ziehen sich wie ein Gitter rund um die Häuser. Die motorisierten Zweiräder tauschen ihren Platz mit unzähligen Besuchern, welche schmatzend und plaudernd um die Bars stehen. An einer Kreuzung erwartet uns sogar ein Chor alt eingesessener San Sebastianer, welche traditionelle Lieder zum besten geben. Eine Atmosphäre die in den Bann zieht. Trotzdem sind wir ganz froh als wir am Hafen zum durchatmen kommen. Die Sonne scheint und in die Kaimauern sind Sitzsteine eingelassen.

    Aufgetankt mit Sonne geht's zurück in die Häuserschluchten. Jetzt wird sich durchprobiert. Kaum zwei Schritte entfernt vom Kai betreten wir die erste Bar und verlieben uns sofort in das Pinxho Prinzip. Pinxho sind kleine mundfertige Häppchen. In der Bar bekommen wir einen Teller in die Hand gedrückt, welchen wir uns volladen. An der Kasse wird gezählt und gezahlt. Noch zwei weitere Läden schaffen wir, bevor um 16:00 Uhr die Siesta beginnt und die Türen bis 19:00 Uhr geschlossen werden. Für den Nachtisch-Magen gibt es nun noch bei Poco Loco ein Eis am Stil (Kinderriegelgeschmack) mit flüssigen Karamellkern. Pro Tipp: Wer das Eis wirklich genießen möchte, sollte in der heruntergekühlten Eisdiele noch kurz stehen bleiben. Mit ist das Eis innerhalb weniger Minuten komplett zerschmolzen, dabei waren es gerade mal 20 °C.
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