Colombia
José Joaquín Vargas

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Travelers at this place
    • Day74

      Bogotá

      April 21, 2022 in Colombia ⋅ 🌧 13 °C

      Willkommen in Kolumbien 🇨🇴🥳.

      Nach dem Höllentrip durch zwei peruanische Tage und Nächte, kommen wir nach einem dreistündigen Flug, von dem wir nichts mitbekommen, in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota an. Die Einreise ist unkompliziert, wir benötigen nichts weiter als eine online ausgefüllte Erklärung zu unserem Impfstatus, werden sehr freundlich begrüßt und erhalten unsere Stempel in die Pässe.
      Anders als in Lima, wo wir beim Herausgehen aus dem Flughafen buchstäblich erschlagen wurden von Taxi- und Busfahrern, geht es hier deutlich gesitteter zu, was uns in unserem Zustand auch ganz gut tut 😌. Und so kommen wir am frühen Abend mit einem spottbilligen Taxi in unserem kleinen, aber sehr coolen Airbnb an und sind erstmal froh, eine Dusche nehmen und die Beine hochlegen zu können.
      Reisen kann anstrengend sein 🤫😅.

      Wir wohnen hier am Rande der sog. Zona “T”, auch Zona Rosa genannt, dem hippen Stadtteil Bogotá's, in dem viele gute Restaurants und Bars beheimatet sind. Der Stadtteil ist sehr belebt und vor allem bei der Mittel- und Oberschicht beliebt, daher findet sich hier entsprechende Polizeipräsenz und man kann sich auch Nachts in diesem Teil der Stadt recht sicher bewegen. Und da wir die letzten Tage kaum etwas gegessen haben, raffen wir uns auch heute Abend noch mal auf und machen einen kleinen Spaziergang durch die Zona Rosa, essen eine Kleinigkeit und stoßen auf unsere Ankunft in Bogota an.

      Die ca. 7,5 Millionen-Einwohner-Metropole liegt auf 2640m Höhe (was uns zum Glück nun keine Schwierigkeiten mehr macht) in der zentralen Hochebene Kolumbiens und bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Man sieht von überall aus die saftig grünen Wälder an den Berghängen und wir freuen uns über die Abwechslung zu der eher trockenen und kargen Vegetation, die uns vielerorts in Peru begleitete.

      Nachdem wir uns für den Anfang ausgeschlafen haben, besorgen wir uns im nahe gelegenen Supermarkt ein paar Lebensmittel, müssen dann aber feststellen, dass der Herd in unserer Küche keine Power hat. Wasser „erhitzen“ dauert eine halbe Stunde, zum Kochen bringen wir es aber nicht. Und so bummeln wir nach ein wenig Müsli erst einmal in unserem schicken Viertel umher und stöbern in den zahlreichen Einkaufsläden nach ein paar neuen Klamotten, denn das ein oder andere Teil in unserem doch recht überschaubaren Sortiment gibt so langsam den Geist auf. Einige Stunden und ein gekauftes Shirt für mich später, sind wir aber wieder fix und fertig und müssen uns eingestehen, dass die letzten Tage immer noch an uns zehren. Und so verbringen wir auch die nächsten Tage sehr gemütlich, planen nichts Großes und leben in den Tag hinein.
      Große Outdoor-Aktivitäten sind sowieso nicht möglich, da momentan Regenzeit herrscht, was zumindest in Bogotá sehr viel und auch lang anhaltenden Regen, begleitet von ohrenbetäubendem Donner bedeutet.
      Es zieht jeden Tag relativ plötzlich eine dunkle Wolkendecke auf und dann heißt es, sich schnell ins Trockene zu bringen. Solche Regengüsse haben wir schon lange nicht mehr erlebt.

      Wir schaffen es aber noch im Trockenen zu einem Besuch des Stadtteils La Candelaria, dem kulturellen Zentrum und Regierungsviertel der Stadt, das zwar in einigen kleinen Gassen voll von schönen Graffitis und anderen Malereien, ansonsten aber eher etwas schäbig daher kommt. Wir hatten uns von dem Viertel etwas mehr versprochen, die bemalten Gassen sind zwar wirklich hübsch, allerdings so vollgestopft mit Touristen-Touren, dass man die Lust verliert, hier länger zu verweilen. Und auch der Plaza de Bolivar, wo sich die Kathedrale und das Rathaus von Bogotá befinden, scheint seine besten Zeiten schon hinter sich zu haben. Wir hatten eigentlich geplant, den Cerro Monserrate, der gleich in der Nähe mit 3152m über der Metropole thront und den man mit einer Seilbahn erreichen kann, zu besichtigen. Leider fiel dann aber dieser sicherlich sensationelle Ausblick auf die Stadt ins Wasser und wir fuhren erst einmal zurück in die Zona Rosa.
      Zu unserem Glück, schauen auch die Kolumbianer sehr gerne und überall Fußball, und so begnügen wir uns in „unserem“ Viertel mit der Champions League, während draußen das nächste Gewitter tobt. Dabei freunden wir uns mit unseren Tischnachbarn an, die uns (mittags um 2 Uhr) von ihrem kolumbianischen Schnaps, dem Aguardiente, kosten lassen; ein Schnaps aus Anis und Zuckerrohr, der mit seinen 29 Vol. -% wie leichter Ouzo schmeckt 🤭. Wir quatschen ein wenig über Kolumbien und Bogotá, Fußball in Deutschland, unsere Reise und alles Mögliche andere. So kann man seinen Nachmittag auf jeden Fall auch verbringen 😁.
      Als es irgendwann aufhört zu regnen, beschließen wir den heutigen, nun eh schon angeschwippsten Tag zum Barhopping zu nutzen und ziehen weiter, füllen unsere Reisekasse im Casino auf und ich bekomme eine gratis kolumbianische Tanzstunde 🤣. Für meine sonst eher zappeligen Tanzmoves, gar nicht so schlecht oder 💃🏼💃🏼?
      An der nächsten Bar werden wir plötzlich von unseren, erst vor wenigen Stunden verabschiedeten neuen Freunden lauthals begrüßt, an ihren Tisch eingeladen und so verbringen wir den restlichen Abend mit diesen netten Menschen, einigen Bieren, lustigen Geschichten aus der ganzen Welt und sind froh, wie aus einem etwas frustrierenden Start in den Tag ein solcher Spaß werden kann. Als die Jungs jedoch merken, dass der deutsche Bierkonsum kein Gerücht ist, müssen einige die weiße Flagge hissen, wir tauschen noch Nummern aus, versprechen uns gegenseitig, uns zu unseren Hochzeiten einzuladen 🤣 und verabschieden uns in die Nacht ❤️.

      Der nächste Tag beginnt zum Glück mit Dauerregen, sodass wir entsprechend unserer körperlichen Verfassung auch keinen Grund sehen, wirklich aktiv zu werden und verbringen daher den Tag mit Netflix, dem besten Sushi der Welt und der Planung für die Weiterreise.

      Wie uns schon Juan am Vortag versicherte, ist Bogotá auch einfach keine super tolle Stadt, so dass wir auch kein schlechtes Gewissen haben, hier nicht aktiver gewesen zu sein. Die Stadt hat uns irgendwie nicht so richtig gefesselt, sie ist vor allem riesig, meist vom Verkehr verstopft (allerdings kommt man hier ohne ein Dauerhupkonzert aus) und abgesehen von der Zona Rosa, etwas runtergekommen.
      Von dem her war es toll, ein paar Einheimische getroffen zu haben, ein bisschen zu feiern und sich auszutauschen, bevor es jetzt wieder fit und voller Tatendrang in die mit Sicherheit wundervolle Natur geht 🥳🥳.
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      Traveler

      Nathaly sagt, das ist das Justizamt. Das Rathaus ist links

      5/2/22Reply
      Traveler

      Meinte ich doch 🙈

      5/2/22Reply
      Traveler

      Nice moves!!! 😂 grossartig!!!

      5/2/22Reply
      Traveler

      Oder? 🤣💃🏼💃🏼💃🏼

      5/2/22Reply
      2 more comments
       
    • Day71

      Bogotá

      June 10, 2022 in Colombia ⋅ 🌧 15 °C

      Nun ist es soweit die letzte Etappe auf unserer Reise: Colombia 🇨🇴. Unsere erste Station war Bogotá, die Hauptstadt des Landes auf 2600 Metern. Da war schon das Problem. Eine Woche lang schleppten wir uns von einer Sehenswürdigkeit zur Nächsten, da uns die Höhenkrankheit erwischt hat. Anfangs dachten wir das Corona wieder an die Tür geklopft hat😅 Unseres absolutes Heilmittel war Coca Tee und das Kauen von Cocablättern, nicht zu verwechseln mit Koks das in Kolumbien auch sehr beliebt ist 🤪. Nun zu Bogotà selbst. Die Stadt wirkte sehr düster mit ihren dunkeln Gassen und ständig schlechtem Wetter. Das war das erste Mal auf unserer Reise, wo wir Jacken und lange Hosen tragen mussten. Jedoch muss man auch sagen, dass die Stadt voller Leben strotzte. An jeder Ecke konnte man etwas Neues entdecken und wunderschöne Graffitis bewundern. Wir haben die zwei bedeutesten Museen besucht. Das Gold Museum und das Botero Museum. Während wir das Gold Museum nicht sehr spannend fanden, war das Botero eine absolute Überraschung. Obwohl wir wirklich keine Kunstliebhaber sind, waren seine Kunstwerke echt lustig. Wir besuchten ebenfalls eine Graffiti-Tour, die wir einfach nur Super fanden. Die Stadt ist voller bedeutungsvoller Kunstwerke. Sie hat kulturell viel zu bieten, jedoch ist es auch die erste Stadt in der wir uns nicht immer so sicher fühlten (aber kein Grund zur Sorge 😁).

      ———————————————————————————

      Nous voici arrivés à la dernière étape de notre voyage : Colombia 🇨🇴. Notre première étape était Bogotá, la capitale du pays située à 2600 mètres d'altitude. C'est là que le problème s'est posé. Pendant une semaine, nous nous sommes traînés d'un site touristique à l'autre, car le mal d’altitude nous a frappés. Au début, nous pensions que la Corona avait de nouveau frappé à la porte😅 Notre remède absolu était le thé de coca et la mastication de feuilles de coca, à ne pas confondre avec la cocaïne qui est aussi très populaire en Colombie 🤪. Passons maintenant à Bogotá. La ville semblait très sombre avec ses ruelles obscures et son mauvais temps permanent. C'était la première fois de notre voyage que nous devions porter des vestes et des pantalons. Cependant, il faut aussi dire que la ville débordait de vie. On pouvait découvrir quelque chose de nouveau à chaque coin de rue et admirer de magnifiques graffitis. Nous avons visité les deux musées les plus importants. Le musée de l'or et le musée Botero. Alors que nous n'avons pas trouvé le musée de l'or très passionnant, le musée Botero a été une surprise absolue. Bien que nous ne soyons vraiment pas des amateurs d'art, ses œuvres étaient vraiment amusantes. Nous avons également assisté à un tour de graffiti que nous avons trouvé tout simplement génial. La ville est pleine d'œuvres d'art significatives. Elle a beaucoup à offrir culturellement, mais c'est aussi la première ville où nous ne nous sommes pas toujours sentis en sécurité (mais pas de quoi s'inquiéter😁).
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      Traveler

      Les graffitis sont impressionnants👍🤩

      7/13/22Reply
      Traveler

      Höi zäme immer interessant eure Berichte ihr erlebt ja mega viel freue mich aber wieder euch bald zusehen ist doch eine lange Zeit, im Hans seine Schwester ist von zwei Wochen nach Brasilien in die Ferien, ich grüss euch herzlich passt gut auf euch auf grüssli Oma

      7/13/22Reply
      Traveler

      👍🏻🤣

      7/14/22Reply
       
    • Day7

      Bogotá III III

      September 12, 2022 in Colombia ⋅ 🌧 15 °C

      Heute war eher ein supoptimaler Tag. 🙈
      Geldabheben hat lange nicht geklappt, Andrés vom Workaway hatte mich abgeholt und dann hat es richtig!! angefangen zu regnen. ⛈️ Mit den Öffentlichen ging gar nichts. ❌
      Also sind wir nach 1 h mit dem ganzen Gepäck und bei Regen in die Wohnung von ihm und seiner Freundin - die war ein volles Chaos weil sie vor kurzem erst dort reingezogen sind. Hab mich nicht so wohlgefühlt, auch weil alles recht dreckig war. Sie haben herumgeräumt und ich auf dem provisorischen Bett habe probiert zu entspannen.😬 Meine Idee, dass ich in einem Hostel schlafe und/oder mithelfe wurde abgelehnt. Wir aßen eine Kleinigkeit (recht ecklige Teigtaschen 😅) und wir gingen früh ins Bett.

      Zu Andrés:
      28 Jahre alt, seine Eltern betreiben seit über 20 Jahren eine Bio-Finca 🥬🥦🥑🍑 nicht weit entfernt von Bogotá. Er ist aber auch Koch und macht Führungen in einem Kunstmuseum in Bogotá. Er hat mit seiner Freundin hier eine kleine Wohnung und pendelt zwischen der Finca und Bogotá. Er macht also echt viel und ist bei allem immer super gelaunt und sehr nett. Er wirkt etwas schmuddelig, aber hat glaube wenig Zeit für Körperpflege 😅

      Weitere Erkenntnisse:
      🔸 sehr schnell werden Selfies geschossen und allgemein viel in den sozialen Medien vom Leben geteilt (zb nach 1 Minute zusammen mit Andrés gab es ein gemeinsames Foto) 📸

      🔸vieles in Einweg (Plastik oder Pappe) auch wenn man nicht to go unterwegs ist, so wird im Restaurant der Saft im Einwegbecher und der Kaffee in To Go Becher serviert 🙈

      🔸man muss aufpassen wo man hintritt, nicht selten gibt es Löcher im Boden oder der Gullideckel fehlt 😆
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      Traveler

      OMG 🙃IMMER Augen auf👍👍

      9/14/22Reply
       
    • Day74

      Welcome back!

      December 4, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 19 °C

      Im Halbschlaf packten wir unsere letzten Sachen und wurden 4:30 Uhr von einem Colectivo vor unserer Haustür abgeholt, welches uns zu unserem Umsteigepunkt nach Neiva brachte. Für umgerechnet 18,50 € ging die Fahrt für uns in einem komfortablen Doppeldecker weiter - 233 km Richtung Norden, zurück nach Bogotá, wo unsere Reise begann. Obwohl wir sehr früh aufgestanden waren, die Sitze sehr bequem waren und wir Kuscheldecken bekamen, machten wir auf der Fahrt kein Auge zu. Lisa versuchte im Bus alle Formulare bezüglich des Referendariatsplatzes digital auszufüllen und Anne nutze die Gelegenheit sich bei Schulen
      im Umkreis Rostocks vorzustellen und erkundigte sich nach Referendariatsplatzkapazitäten im Sommer.
      Dem Hostelmitarbeiter zu Folge sollte der Bus nach 4 h in Bogotá ankommen. Das Internet schrieb die Verbindung aber für 6 h aus. Letztendlich erreichten wir den Busbahnhof nach 7,5 h. Übermüdet und hungrig kamen wir in unserem neuen Hostel an, welches sich streng an die Check-in Zeiten hielt und uns noch nicht in die Zimmer ließ. Wir entschieden uns unserem Hungergefühl zu folgen und bestellten im nächstgelegenen Restaurant das Burgercombi Menü. Im TV konnten wir währendessen die Proteste in der Stadt verfolgen bis das Trommelgeräusch nicht mehr nur aus dem Fernseher kam, sondern von der Straße, wo die Protestparade direkt an uns vorbeimarschierte. Während wir noch im Restaurant waren, machte Anne ein Café im Internet ausfindig, das wir nach dem Essen aufsuchten. Wir waren entzückt von dieser süßen Location und kamen das erste Mal richtig in Weihnachtstsimmung. Wir setzten uns in die Weihnachtsecke direkt vor einen Kamin und einen toll geschmückten Baum. Bei französischer Musik genossen wir unseren Kaffee und Kuchen. Beschwingt mit weihnachtlichen Gefühlen verließen wir nach einer ganzen Weile diesen süßen Ort und verschwanden in unsere "Boxen" um die Nacht einzuläuten.
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    • Day75

      Ein Frühstück verbindet

      December 5, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

      Ein gemeinsames Hostelfrühstück hat uns während der Reise schon einige Male mit neuen Reisefreunden zusammengebracht. Heute lernten wir zwei Engländer und eine Brasilianerin kennen mit denen wir eine schöne Zeit in Bogotá verbringen würden. Wir verabredeten uns mit ihnen für den Abend, da wir zunächst noch einiges zu erledigen hatten, um am Sonntag gut vorbereitet zum Amazonas fliegen zu können. So stand für uns beide erstmal ein Stadtbummel mit einem anschließenden leckeren Mittagessen in einer Mall an. Nachmittags trudelten wir alle wieder von unseren Ausflügen im Hostel ein, jedoch verbrachte jeder zunächst etwas Zeit für sich in seiner Schlafbox. Am frühen Abend kam langsam wieder Leben ins Hostel, als langsam alle aus ihren Boxen krochen. Bevor wir richtig in den Abend starten konnten, mussten wir allerdings noch auf einen kolumbianischen Freund der Brasilianerin warten, der uns in einen guten Club ausführen wollte. Getreu den kolumbianischen Sitten kam er viel zu spät. Da wir gut versorgt mit netten Gesprächen und einem kühlen Bier waren, machte es uns jedoch nichts aus. Er kam schließlich mit einem breiten Lächeln an, sodass wir uns gemeinsam zu einem Pub in der Nähe aufmachen konnten. Nach ein, zwei Bier und einer großen Portion Pommes ging es anschließend weiter in einen kleinen Club. Bei Reggeaton, Salsa und Bachata hatten wir viel Spaß und tanzten bis spät in die Nacht. Ein Taxi brachte uns mit müden Füßen, aber zufrieden zurück ins Hostel.Read more

    • Day3

      Wenn Farbe eine Bedeutung bekommt

      December 29, 2022 in Colombia ⋅ ⛅ 16 °C

      Hello Family and Friends,
      Heute scheint die Sonne herrlich und wir begeben uns auf einen guten Kaffee bevor wir uns auf unsere Tour begeben. Der Kaffee hier schmeckt soooo gut!! Konkurrenz für Wien!!

      Einen kleinen Eindruck wie Bunt Bogota ist habt ihr bereits bekommen, aber heute erleben wir welch Bedeutung die zahlreichen Graffitis und Murals, die hier die Wände der alten Kolonialhäuser zieren heißen. Wir treffen José - er kennt fast alle Künstler der Werke persönlichund wir erhoffen uns ganz viele Hintergrundinfos zu den Werken zu erhalten. Mal sind sie einfach nur Deko, bunt, fröhlich und lebendig. Doch viele der Werke haben eine politische Aussage. Schließlich ist die Politische Lange in Kolumbien für lange Zeit sehr angespannt gewesen und erst kürlich spürt die Nation angehende Veränderungen. Wir laufen durch die Straßen der Altstadt und tauschen uns sehr freundschaftlich über die Kunstwerke aus. Viele berühren bereits beim Anblick mein Herz, was oftmals verstärkt wird durch die Geschichte die sich dahinter verbirgt. Viele Graffitis führen auf die Mangelnde Akzeptanz der Ureinwohner zurück, die in den Städten diskriminiert werden. Andere handeln von Träumen, die man als Ziel realisieren
      Und daran festhalten soll. Manchmal habe ich Gänsehaut, wenn ich José sprechen höre.
      Zwischendurch bringt uns aber Bogotás Michael Jackson, als er alle Autos für seine Aufführung aufhält zum lachen, natürlich für etwas Trinkgeld was ca 30cent entspricht.
      Ich bin unglaublich dankbar für diese Eindrücke und alles was ich heute gelernt habe. Faszinierend, welch Bild von Kolumbien auf der Welt manifestiert ist und wie wundervoll und beeindruckend Bogota ist.
      Passend zum Kustprogramm erleben wir goldige Zeiten und zwar im Goldmuseum
      Das Museo del Oro. Es ist das wichtigste und bekannteste Goldmuseum in Kolumbien, oder sogar ganz Südamerikas und sicherlich ein Highlight unter den Sehenswürdigkeiten in Bogota. Auf drei Etagen findet man hier nach Themen, Regionen und Kulturen sortiert ganze 55.000 Ausstellungsstücke aus der Zeit vor der Eroberung Kolumbiens durch die Spanier. Ein Rundgang durch das Museum gleicht einer Reise durch die Geschichte des Landes und wenn man darüber nachdenkt, wie alt die Fundstücke sind ca 2000 vor Christis und wie unermesslich reich Kolumbien einst war, beeindruckt es einmal mehr. Wahnsinn!!!
      Während wir im Museum waren überraschte ien Hagelsturm die Hauptstadt! Verrückt.

      Mein Herz geht hinaus nach Bogota. Rund 10 Millionen Menschen im Ballungsraum, alle haben einen gemeinsames Ziel: Frieden und Freiheit und das verbunden mit ganz viel Freude!

      Als ich im Bett liege, lasse ich die Tage Revue passieren. Die Stadt beeindruckt durch die Kontraste von Modern und Kolonial, von Arm und Reich und von Wolkenkratzern bis zum keinen Häusern. Die gestikulierenden, lebhaft sprechenden Kolumbianer sind dabei genau liebenswert wie die Salsaklänge, die immer wieder aus einzelnen Bars wehen. Ich bin restlos begeistert. Ein Meer an Farben und zahlreiche exotische Gerüche begegnen überall wo man hin geht. Eine Melodie aus Farben, Klängen und Genuss.
      Danke Bogota! Es war mir eine Freude!
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      Traveler

      Pieknie tak kolorowo🥰

       
    • Day83

      Besuch in der Deutschen Botschaft

      December 13, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

      Für Lisa begann der erste Tag zurück in Bogotá sehr aufregend, denn sie hatte einen Termin bei der Deutschen Botschaft. Zum Glück nur um sich ihre Unterschrift für die Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses beglaubigen zu lassen. Mit einer Vollmacht lässt sich das Zeugnis in Deutschland nämlich nicht beantragen, jedoch muss es pünktlich zu Beginn des Referendariats im Ministerium vorliegen. Ganz so unkompliziert, wie gedacht, war es dann nicht. Sie bekam zwar die Unterschrift beglaubigt, muss die gesamten Unterlagen jedoch selber per Post schicken, wenn sie zurück in Deutschland ist. Anders hätte es bis zu 5 Wochen gedauert und wäre damit zu knapp. Als sie wieder zurück ins Hostel kam, telefonierte Anne noch in die Heimat, denn die letzten Tage ohne Internet mussten ein wenig nachgeholt werden. So verging der Vormittag bis wir nicht mehr stillsitzen konnten. Wir drehten eine Runde um den Block und aßen eine Kleinigkeit. Zurück im Hostel ließen wir uns eine frische Ananas schmecken und begannen mit zwei Engländern, einem Israeli und zwei Deutschen ein lustiges Spiel zu spielen. Ziel des Spiels war's Metallringe in Löcher eines Holzkastens zu werfen und 500 Punkte zu erreichen. Je nachdem in welches Loch man traf, bekam man eine gewisse Punktzahl. Anschließend ging Lisa mit einer der Deutschen tanzen und ließ so den Abend ausklingen.Read more

    • Day85

      Siesta am Sonntag

      December 15, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 17 °C

      Heute ließen wir den Tag Sonntag sein und verbrachten ihn im Hostel. Zum Mittag wurden wir von einer Kolumbianerin zu einer großen Portion Nudeln eingeladen. Der Nachtisch, ein Kinderriegel, hat uns besonders gut geschmeckt. Abends schafften wir es noch für eine große Runde durch unser Viertel vor die Tür. Unterwegs machten wir Stopp für eine Portion Pommes und liefen anschließend zurück zum Hostel, wo wir früh schlafen gingen.Read more

    • Day1

      @ Home for the next few weeks

      January 11 in Colombia ⋅ 🌧 11 °C

      Finally arrived well at my little room in downtown Bogotá. The place is cosy but a bit chilly. Centrally located in Chapinero.

      The large window in the middle is my place - next to the old style curtains... 😂Read more

      Traveler

      Dann kann das Abenteuer ja beginnen ☺️

      Traveler

      Hi Ralf! Schön zu wissen, dass du gut angekommen bist. Gehört der Basilikum zur Küchenausstattung, oder hast du ihn eingekauft? Einen vertrauten Geruch im neuen Domizil zu schnuppern, tut bestimmt gut.

      Ralf 2.0

      Der riecht nach pvc..... 🤣 also recht vertraut...

      Traveler

      Oh nein.. 😂

       
    • Day2

      Jardín Botánico de Bogotá

      February 11, 2022 in Colombia ⋅ 🌧 19 °C

      Vanmiddag de botanische tuin met tropische kassen bezocht. Met de bus vanuit de wijk van het hotel heen en terug gegaan. Met wat hulp van de wachtende mensen bij de bushalte ging dat prima. Heerlijk gewandeld in de tuin, thee gedronken en veel verschillende planten gezien. De meeste tijd in het zonnetje maar op het eind in een onweersbui naar de bushalte.Read more

    You might also know this place by the following names:

    José Joaquín Vargas, Jose Joaquin Vargas

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