Colombia
Bogota D.C.

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149 travelers at this place:

  • Day306

    Big Brother is watching you!

    October 1 in Colombia

    Fast 9 Monate sind die beiden jetzt mehr oder weniger alleine unterwegs. Das kann so nicht weitergehen dachte ich mir. Am Ende vergessen die beiden noch wie ich aussehe oder heiße. Also habe ich mir einen Flug nach Bogota gebucht um mal zu kontrollieren, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Ich meine das ist auch irgendwo meine Verpflichtung als großer Bruder ;)
    Nach gefühlt einer Woche lang Rucksack packen (man weiß ja nie...und man muss auf alle Eventualitäten eingestellt sein) ging es dann endlich los...zumindest bis zum Gate in Frankfurt, dann der erste Schock: Die wollten mich nicht mitnehmen..der Flug war überbucht...aber nach vielem hin und her habe ich dann doch noch einen Platz bekommen..yay der Urlaub/Abenteuer/Mutprobe wie man es auch nennen will konnte losgehen !

    Nach 11 Stunden Flug wurden WIR, denn Simones Tantchen Tine kam auch zum Kontrollbesuch und sogar zufällig mit dem gleichen Flieger, standesgemäß von Simone und Luca mit wunderschönen selbstgebastelten Pappschildern empfangen :) das war echt putzig ! Sie haben sich für uns in Unkosten gestürzt um die Pappe einem Müllsammler abzukaufen :)
    Nach der herzlichen Begrüßung( die beiden haben sich echt gefreut oder zumindest hat es so ausgesehen ;)) sind wir in die Unterkunft gefahren bzw. geheizt - die haben einen extrem rasanten und chaotischen Fahrstil hier aber es funktioniert. Dort angekommen haben wir ein sehr schönes Apartment mit Balkon und Aufenthaltsraum quasi im Freien vorgefunden - me gusta!
    Jetzt wollte ich nur noch auspacken und die 5 kg Mitbringsel aus Deutschland (Nutella, Gummibärchen, Zahncreme etc...:)) verteilen , etwas essen und dann schlafen.
    Nach einer kalten Nacht startete mein Tag um 4 Uhr morgens...Jetlag lässt grüßen ;) Wir haben nach dem Frühstück einen groben Plan geschmiedet, wie die nächsten Tage gefüllt werden sollten und sind dann losmarschiert, um Bogota zu erkunden. 
    Für mich war die Stadt erstmal ein Schock...8 Millionen Menschen und Müll an jeder Ecke. VIele heruntergekommene Stadtviertel, Armut und Chaos sind hier allgegenwärtig - keine Stadt in der man es länger aushält und meines Erachtens nicht wirklich sehenswert aber wir haben letztlich dann doch noch ein Paar schöne Ecken gefunden wie z.b. ein Viertel mit sehr viel Street Art und netten Cafes und Bistros. Ein weiteres highlight an diesem Tag war unsere Gipfelbesteigung oder eher Befahrung, denn den Hausberg Monserate haben wir uns hinaufgondeln lassen. Der Ausblick hier auf etwas mehr als 3000 m.ü.M. kann sich sehen lassen - die Höhe erklärt auch warum ich die ersten Tage etwas Probleme mit der Atmung hatte, denn Bogota liegt auf etwa 2600 Meter Höhe.
    Unser zweiter Stop auf unserer Kolumbienreise sollte Cartagena sein, die "Perle der Karibik" - gibt wahrscheinlich einige Städte, die diesen Namen für sich beanspruchen :) sie soll eine der bedeutendsten spanischen Kolonialstädte in der Karibik gewesen sein. Mit dem Flieger ging es von Bogota Richtung Karibikküste, wo wir ein sehr schönes Apartment, welches die beiden im Vorfeld gebucht hatten vorfanden - eine schöne und super große Terasse waren das Highlight an dieser Unterkunft, die von einer netten Dame in einer typischen Wohngegend vermietet wurde. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite war ein kleiner "Laden" bei dem wir uns bei der netten Mami unsere Wasser-, Bier und Brotvorräte auffüllen konnten. Wir hatten uns für Cartagena keine großen Pläne geschmiedet, sind einfach drauf los, um die Stadt zu erkunden. Cartagena ist in den äußeren Bezirken sehr schmutzig und wiedermal Armut an jeder Ecke, Menschen, die im Müll nach brauchbaren Dingen fischen und Menschen die in ihrem Müll vor ihren Ruinen sitzen...zumindest würde so jeder Europäer denken, doch man gewöhnt sich mit der Zeit an den Anblick und die Umstände...ein aufstrebendes dritte Welt Land war auch neu für mich. Ich bin aber froh auch diese Seite mal gesehen zu haben - die Kontraste sind extrem. Unsere Ausflüge führten uns entlang auf der Stadtmauer des historischen Kerns in das hübsche Touristenviertel. Viele Häuser im Kolonialstil, bunte Blumen an den Balkonen, schöne Plätze mit Musik, Restaurants und Cafès, Kutschen umd Frauen mit bunten Kleidern, die Obstkörbe auf ihrem Köpfen balancierten. Dieser Teil der Stadt und auch das Getsemani Viertel haben ein sehr schönes karibisches Flair und sind durchaus sehenswert, dennoch mehr als einen Tag braucht es nicht, um die Stadt zu erkunden.
    Wir haben uns noch kurzfristig dazu entschieden einen Tagesausflug zu einem kleinen "Schlammvulkan" zu machen. Mit dem Minivan und dem Motorradtaxi hatten wir unser Ziel in 1,5 Stunden erreicht und durften uns sofort umziehen und in die Reihe der Wartenden für das Schlammbad anstellen :) ein tolles Gefühl war das so schwerelos in diesem Schlammloch, wenn auch etwas eng, da wir genau zur Rushhour dort eintrafen :)
    Die Menschen wurden in starr liegender Position von selbsternannten "Masseuren" durch den Schlammpool manövriert, wie Sardinen in der Büchse nebeneinander eingereiht und beim Aussteigen wieder halbwegs vom Schlamm befreit. Weitere Helferlein putzten uns den Dreck im nahegelegenen See vom Körper - super Service ! Die Haut wurde weich wie ein Baby-Popo! Nach einem Bier und nachdem die ganzen Helferlein ihre Drinkgelder bei uns abgefordert hatten , haben wir uns auf den Heimweg gemacht.
    Abends haben wor noch schön Canasta gespielt und uns von den Mücken auffressen lassen ! Ich hatte eindeutig zu wenig Nobite dabei...leider. Cartagena war damit abgehakt und der nächste Stop, nach 4 Std. Busfahrt, war das kleine Örtchen Taganga nahe Santa Marta, welches uns als zweitägiger Zwischenstopp Richtung Strand und Dschungel-Nationalpark diente. Das Hostel war fantastisch...meine Lieblingsunterkunft auf der Reise - überall Hängematten, eine Dachterasse mit Sunset-View und leckeren Fruchtsäften - und sie war Tip Top sauber !
    Der nächste Stopp auf unserer Reise...Ja wir hatten viele Stopps...nicht die Art wie Simone und Luca normalerweise reisen aber es sind ja auch keine normalen Umstände , wenn die Verwandtschaft zum Knotrollbesuch anreist ;)...war ein schöner Campingplatz 5 Minuten hinter dem Tayrona Nationalpark gelegen. Er nannte sich:"Casa Grande Surf" und der Name war Programm - Riesen Wellen und einige Surfer konnte man jeden Tag beobachten. Wir teilten uns eine kleine Hütte für vier Personen , auf zwei Doppelbetten mit brettharten Matratzen haben wir Schulter an Schulter genächtigt, inkl. Ameisenhighways quer durch die Hütte. NIEMALS Kekse offen liegen lassen habe ich gelernt;) Die vier Strandtage waren im Großen und Ganzen super abgesehen von den etwas in die Jahre gekommenen Waschhäusern mit denen ich mich aber dann letzendlich abgefunden hatte und der ständigen Angst das Zeitliche segnen zu müssen, wenn man gedankenlos eine Kokospalme durchschritt ! Die Natur hier ist gnadenlos ! - alles will dich töten, vergiften oder zumindest beißen und/oder stechen ;)...okay Ich übertreibe etwas aber zumindest das Thema Stiche hat mich beschäftigt - die anderen wurden nur gestochen, wenn ich nicht anwesend war -_- 
    Aber abgesehen von lebensgefährlichen Umständen war die Location echt super- das Essen war Klasse, Riesenavocados, Papayas, Ananasse und Bananen zu Mittag und das Abendessen wurde frisch zubereitet von den Mamis direkt am Strand. Simone und ich haben einen Surfkurs gemacht...sie war deutlich besser dabei !!!... aber ich stand zumindest mal für 3 Sekunden auf dem Brett :)
    Meine Zeit in Kolumbien neigte sich so langsam dem Ende, sodass wir überlegen mussten wie wir die letzten zwei Tage verbingen wollten. Wir entschlossen uns für eine Übernachtung auf einem Campingplatz im benachbarten Tayrona Nationalpark. Luca und ich sind vorgefahren und die Mädels kamen am Abend nach. Der Bus brachte uns direkt vor den Haupteingang aber wie es halt so bei Nationalparks oft ist , musste man ab hier alles weitere zu Fuß bestreiten. 
    Aber nicht wir beide ! Wir sind sind Caballeros und brauchen standesgemäß auch Pferde ! Also haben wir uns kurzerhand 2 Pferde gemietet und sind die 45 Minuten Strecke zum Zeltplatz geritten. Das war mal eine Erfahrung...Also Trab mit nem schweren Wanderrucksack auf dem Rücken empfehle ich echt niemandem...außer man plant eh keinen Nachwuchs mehr ;)
    Luca sah schon deutlich sicherer aus auf dem Gaul , sodass er seinen Kite längs vor sich liegen haben konnte und mehr oder weniger freihändig ritt und sich dabei totgelacht hat wie es mich durchschüttelte ^^
    Auf dem Platz angekommen haben wir schnell das Zelt bezogen und sind sofort Richtung Playa Cabo San Juan aufgebrochen- das bedeutete nochmal einen einstündigen Marsch durch den Park bis wir endlich an dem wunderschönen Strand ankamen. Dieser Strand ist das Highlight hier im Park und dementsprechend leider auch recht voll mit Touristen aber wir sind ja alle irgendwie Touristen wenn wir reisen...und es hielt sich an diesem Tag in Grenzen mit den Massen :) den restlichen Tag konnte man echt sehr gemütlich dort verbringen nur musste man rechtzeitig wieder zurück, da die Sonne pünktlich um 6 Uhr unterging und man den weiten Weg zum Platz noch im Hellen zurücklegen sollte:)
    Am nächsten Tag sind wir, nachdem wir uns von Simone und Tantchen Tine verabschiedet haben, wieder zurückgeritten zum Bus Richtung Santa Marta. Ich habe mich schon ein Paar Tage darauf gefreut mit Luca mal in einem richtigen Hotel abzusteigen, wenigstens für eine Nacht. Mit Klimaanlage , Netflix auf dem TV, Luxusbad und Yakuzzi auf dem Dach:) das wurde natürlich als erstes gleich getestet und für gut befunden - der Dreck der letzten Tage blätterte von mir ab. Wir haben den letzten Abend in Santa Marta verbracht und sind dort gut Essen gegangen und haben es uns gut gehen lassen....dumm nur, dass dieser Tag ein Tag vor den Wahlen war und die Regierung es den Bars und Restaurants untersagt hat Alkohol zu verkaufen...Also gab es zum Abendessen ein guten, zünftigen....Fruchtsaft...-_- aber das Essen war trotzdem gut und die Altstadt kann sich abends echt sehen lassen - viele Bars und reges Treiben auf den Strassen haben ein tolles Flair gezaubert und uns noch ein wenig zum Spazieren gehen eingeladen.
    Aber ob das wirklich karibisch war kann ich schwer einschätzen aber ich denke dass man dort nicht genug die Geschichte würdigt, die es dort gab...oder zumindest könnte man Sie mehr präsentieren aber vlt. wird es dann auch zu sehr wie Disneyland...Schwierige Frage...
    Wie dem auch sei, mein Rückflugtag war gekommen und das hieß Abschied nehmen von meinem Brüderchen auf unbestimmte Zeit , Simone und Tine habe ich schon am Tag zuvor verabschiedet.
    Der Rückflug gestalte sich leider aufgrund der Tatsache, das ich wegen der schlechten Wetterbedingungen in Bogota und der daraus nötig gewordenen Reduktion des Gewichtes des Flugzeugs, "entladen" wurde. Leider hat man auch nicht nur mein Gepäck entladen, sondern auch mich vor der Sicherheitskontrolle...:( das Ende vom Lied das ich einen Tag zu spät in Frankfurt wieder ankam und kurz mal in Miami vorbeigeschaut habe :) mehr Details dann auf Nachfrage...-_-
    Alles in allem habe ich eine schöne Zeit gehabt und einige Abenteuer erlebt :) für alle, die sich Sorgen machen um die beiden - es geht ihnen gut und sie sind auf keinen Fall das Reisen satt - das heißt die Reise geht weiter auf unbestimmte Zeit. Und ich denke das ist das Beste was man machen kann, um die Welt und vor allem aber sich selbst kennenzulernen und zu verstehen was für ein kleines Licht wir alle sind und wie nichtig unsere "Probleme" werden, wenn wir die vielen Möglichkeiten, die uns das Leben bietet erkennen. Und noch was...die Welt ist kleiner als ihr glaubt und Luca und Simone würden sich mit Sicherheit ab und an mal über Besuch freuen :) also bis zum nächsten Besuch und passt auf euch auf :*
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  • Day433

    Bogota

    July 13 in Colombia

    A short bus ride took us back to Bogota, which is a massive city of ~8 million people. The city is surrounded by scenic, green mountains and is very hilly in some neighborhoods (our Uber driver said some apartments were as pricey as NYC), though the bulk of it is built in the flat valley.
    Our time here was short, but we managed to get to two excellent museums: The Gold Museum - highlighting an incredible array of pre-Columbian gold not melted down by the Spanish, and The Botero Museum – Columbia’s most famous artist known for his rotund statues and paintings of people and animals.Read more

  • Day97

    Ja, was soll ich sagen? Bogota gefällt uns nicht. Weder die Strassen und Pärke noch die Leute auf und in diesen. Schwierig zu sagen, an was das genau liegt. Manchmal ist einem jemand oder etwas sympathisch und manchmal eben nicht. Für Bogota gilt Letzteres. Daran ändert auch die Gesellschaft von Robyn und Simon - Südafrika und Schweden vom Galapagos Cruise - vorerst nicht viel. Mit ihnen sind wir seit unserer Abreise aus Quito wieder unterwegs und dank ihnen halten wir eine von mir bereits abgeschriebene Kaution von $200 wieder in den Händen. Aber das ist eine lange Geschichte und wir wollten uns davon die Freude am Erlebnis Galapagos nicht vermiesen lassen. Ausserdem interessiert sich mein Lieblingstennisgegner Kurt ja bekanntlich nicht für lange Geschichten. Nur interessiert das auch niemanden. Also, was war passiert?

    Unsere Tagesausflüge und den Cruise auf den Galapagos Inseln haben wir bei Jorge bzw. seiner Agency „Galapagos Evolution Dreams“ gebucht. Ich würde ihn hier ja auch Ramon nennen, aber das würde mich selber verwirren und der Arsch verdient es, bei seinem richtigen Namen genannt zu werden. Nachdem Jorge - der uns zugegebenermassen äusserst zufriedenstellend beraten hat - gemerkt hat, dass auf dem eben über ihn gebuchten Cruise - zu einem zugegebenermassen fairen Preis - das Snorkling-Equipment nicht wie uns gegenüber erwähnt inkludiert, sondern extra zu bezahlen ist, offerierte er uns umgehend sein eigenes Equipment zum Nulltarif. Inklusive Wet-Suits gegen eine Kaution von $200. Das schien uns eine gute und faire Lösung. Die Rückgabe sollte direkt am Flughafen passieren, da unser Cruise auf Baltra endete und wir am selben Tag nach Quito flögen. Dem aufmerksamen Leser - Kurt also eher nicht - dürfte schon klar sein, wie die Geschichte weitergeht. Obwohl wir von 08:30 bis weit nach 16:00 (unser Flug hatte fast zwei Stunden Verspätung) am Flughafen sassen, fand keine Übergabe statt. Gründe dafür gab es diverse, ua ein Missverständnis zwischen dem Abholer und unserem Encantada-Tour-Guide. Das spielt an der Stelle aber keine Rolle. Kurz vor Abflug mussten auch wir in den Flieger und so drückten wir das Equipment einem augenscheinlich minderjährigen Flughafen-Security in die Hände. Immer in der Hoffnung, der von Jorge vor über zwei Stunden telefonisch versprochene Abholer wäre tatsächlich unterwegs zum Flughafen. Naive Touris wie wir sind.

    Irgendwie blieb trotz der stundenlangen frustrierenden Warterei, den offensichtlichen Unwahrheiten und mehrmaligem Telefonieren mit einem äusserst unfreundlichen und abweisenden Ramon, äh Jorge, doch noch ein wenig Hoffnung, dass wir unsere Kaution über PayPal oder sonst einen Weg wieder bekommen würden. Zumindest bei Sue. Ich wollte seine scheiss Wet-Suits noch am Flughafen verbrennen. Entschied mich aber wie so oft, vernünftig zu handeln. Zwei, drei Mal drauf rumzutrampeln hat auch schon gut getan. Wie sich aber herausstellte, war der doofe Jorge auch nach unserer Abreise trotz unzähliger und meist unbeantworteter Nachrichten weiterhin nicht sonderlich motiviert, seine Sachen wiederzubekommen. Ich hatte die $200 zu dem Zeitpunkt abgeschrieben und in Gedanken bereits an den unzähligen 1-Sterne-Ratings auf allerlei Plattformen gearbeitet. Nicht so die kämpferische Sue, deren Wortwahl und WhatsApp-Schreibstil sich im Laufe der Geschichte von „zuvorkommend freundlich“ zu „ich fackel dem verdammten Lügner die Hütte ab“ entwickelte. Ich war ziemlich beeindruckt. Und ein wenig stolz. Sue war es denn auch, die mit der glorreichen Idee, unser persönliches Inkasso Team vorbeizuschicken - bestehend aus der grossgewachsenen und sprachgewandten Robyn und dem muskelbepackten und kampfsporterfahrenen Simon -, den Stein wieder ins Rollen brachte. Die beiden waren noch für einige Tage auf den Inseln und nach Sue‘s Schilderung dermassen pissed, dass sie am nächsten Tag bereits um 07:30 bei Jorge auf der Matte standen, um unmissverständlich klarzustellen, dass Schluss ist mit Bullshiting. Denn das ist definitiv Jorge‘s Paradedisziplin, verdammter Schwätzer.

    „Inkasso Team Encantada“ wich in der Folge nicht mehr von Jorge‘s Seite, bis er sich um sein scheiss Material gekümmert und die $200 rausgerückt hat. Das dauerte zwar nochmals zwei Tage, doch dank den beiden schickte er dann tatsächlich jemanden zum Flughafen, der nach einigem hin und her das Equipment vom scheinbar gut funktionierenden Lost&Found-Büro in Empfang nehmen konnte. Die anschliessende Übergabe der $200 sei dann ohne viel Worte über die Bühne gegangen, worauf der ausnahmsweise finstere Simon das brennende Feuerzeug wieder in die Tasche steckte und sich mit halbseitigem Grinsen für das versehentlich verschüttete Benzin entschuldigte. So oder so ähnlich wird es gewesen sein. Bestimmt. Alles in allem ein Grund zum Feiern, was wir vier dann in einem der wohl aussergewöhnlichsten Restaurants auch getan haben. Das kunterbunte Andrés Carne de Res liegt etwas ausserhalb Bogotas, bietet Platz für 2’000 Leute und kostet doch tatsächlich Eintritt. Die Hütte war trotzdem voll. Lustiges Konzept. Die $200 haben zum Schluss natürlich auch nicht gereicht. War ja klar. Aber endlich begingen wir einen Samstag, wie sich das für einen Samstag gehört. Gut essen, noch besser trinken und anschliessend zu Latino-Mucke leicht hüftsteifes jedoch ober-cooles Torkeln auf einem der total überfüllten Dancefloors. Ausser Sue, die hat natürlich richtig getanzt. Und schön. Und cool.

    Trotz unbestreitbarer Antipathie gegenüber Bogota als Gesamterscheinung, haben wir unseren Aufenthalt noch auf drei Nächte verlängert, bevor wir per Bus nach Medellin reisen. Die Gesellschaft unseres Inkasso-Teams und der ausgelassene Samstag haben dann doch ein wenig geholfen und wir haben auch sonst ein paar spannende Aktivitäten wie Graffiti- und Food-Walkings und Orte wie den Cerro Montserrate und das Museo de Oro gefunden. Unsere Lieblingsstadt wirds trotzdem nicht. Das bleibt Sarmenstorf.
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  • Day107

    Bogota, une bonne surprise

    August 28, 2017 in Colombia

    Le trajet a ėté long depuis le désert et nous arrivons donc à 19h. Taxi pour l'hostel (un très bon rapport qualité prix à 55 000 COP la chambre double avec petit dej). Puis on file diner au Gato Gris : endroit charmant avec groupe de musique sympa.

    Le lendemain on part se promener dans notre quartier : La Candelaria, le quartier sûr de Bogota, où on se sent plutôt bien : quelques maisons colorées, de jolis tags, des rues animées, et du ciel bleu! Que demander de plus ?

    On donne une dernière chance au café colombien en se rendant dans un café spécialisé pour en tester plusieurs de régions différentes. On parvient enfin à en boire deux potables! Les gagnants : région de Tolima et de Caldas.

    A midi on se pose pour déjeuner à Maria Candelaria! Un super resto où on se sent comme chez mamie. Tous sont adorables et c'est délicieux et copieux! Ouvert que le midi, ne le ratez pas si vous passez à Bogota.

    Comme le ciel bleu persiste, on file au Montserrate. Ça monte à pic! On choisit l'option feignasse (il est 16h et dans quelques jours on va en bouffer de la marche!) avec le téléphérique. La montée se passe plutôt bien pour moi au final ;-) pas de vertige! De là haut on a une superbe vue sur Bogota et ses 11 Millions d'habitants au coeur de la vallée. C'était une bonne journée.

    Le lendemain on décide de faire le Heroes Tour. 3h d'explication sur l'histoire de la Colombie (guerillas, violence, Pablo Escobar, la politique actuelle...) sans tabous ni clichés. Super intéressant et mis en perspective dans les lieux historiques de la ville et par les témoignages réels de la guide. On a adoré et on recommande sans modération. On se rend vraiment compte à quel point l'histoire du pays est dure, combien les colombiens ont souffert et le chemin parcouru. Pendant le tour nous goûtons aussi des spécialités et nous terminons au seis manos, un resto culturel très original et sympa tenu par un français où nous retrouvons Emma, la fille de Nathalie et Eric (rencontrés à Salento). On y mange très bien, on rencontre le créateur français du tour Heroes tour et aujourd'hui il y a un petit marché organique. On en profite pour faire nos courses pour demain midi.

    Ensuite on file au fameux musée de l'or, ėtape obligatoire pour en apprendre plus sur l'histoire du pays avant la conquête espagnole. Pas mal!

    On sort et on entend des percussions au loin... on se rapproche et moment magique : un groupe d'une trentaine de personnes joue du tambour et autres percussions et met une ambiance de folie. On a qu'une envie : sauter et danser. Du coup on les suit jusqu'à une grande place où ils mettent le feu pendant plus de 30 min. GENIAL!

    Dernière soirée en Colombie donc on se fait plaisir au resto La Tartine. C'est tenu par Pascal, un toulousain bien bavard mais surtout un grand chef cuistot spécialisé..... en charcuterie!!! Il fait tout lui même. Un délice! On passe une super soirée! Le lendemain matin taxi pour l'aéroport direction : Lima au Pérou!
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  • Day118

    Erster Tag in Colombia!

    June 3, 2017 in Colombia

    Lange lange ists her - aaaber nun: ich melde mich zurück!
    Mein erster Tag in Kolumbien neigt sich dem Ende zu. Nachdem ich gestern Nacht um 1 endlich im Hostel war habe ich heute morgen erst einmal schön ausgeschlafen. Irgendwie kam es mir so vor als ob ich eeewig geschlafen hätte - aber um kurz nach 11 bin ich dann wach und dabei ist das ja gar nicht sooo spät. Meine erste Mission des Tages: warme Klamotten aus dem Rucksack kramen. Hier in Bogotá ists eben n Kittel kälter. Oder zwei, verglichen mit dem tropisch-heißen Klima in Mexiko... habe voll Angst dass meine hart erarbeitete Bräune sich ganz schnell wieder aus dem Staub macht 😳 deswegen vieeeel eincremen!
    Um eins werd ich von einem Zimmergenossen "zum Essen eingeladen". Er hat gekocht und gefragt ob ich auch was will - na klar! Wollte nämlich grade los mal was zu essen suchen. Ich ziehe mir noch meine Jeans an und dann geh ich runter. Das Hostel ist ziemlich groß, mit einer offenen Küche, Gemeinschaftsraum und co. Zu Essen gibt es Salat, Kartoffeln und ein Stück Fleisch, das ich dem Koch aber sofort auf seinen Teller zurückschiebe 😅 Voll lieb, dass ich mitessen durfte!
    Als ich mich ein bisschen umschaue entdecke ich einen deutschen Kolumbien-Reiseführer von 2016! Cool! Damit bin ich die nächsten Stunden also beschäftigt. Eingekuschelt in eine Decke schmöker ich nach guten Tipps und Sehenswürdigkeiten. In vier Tagen kommt ja schon die Lea, aber bis dahin muss ich ja auch irgendwas machen 😊 Es gibt jedenfalls mehr als genug zu sehen!
    Um halb vier habe ich wieder Hunger und beschließe mich auf zum Supermarkt zu machen. Regenjacke an, Sneakers rausgekramt und los gehts! Die Gegend ist etwas heruntergekommen, aber in der Ferne sieht man dunkel bewaldete Berge aufragen - wie schön!
    Der Supermarkt ist nichts besonderes, aber ich finde alles was ich brauche. Ein Baguette, Joghurt, Tomaten, Kartoffeln, eine Zwiebel, ein Schokodrink... - ich kaufe alles worauf ich Lust habe 😅 natürlich in kleinen Mengen! Am Ende habe ich trotzdem viel zu viel.. so ist das mit dem hungrig einkaufen gehen.
    Auf dem Weg zurück zum Hostel rupfe ich ab und zu einen Zipfel vom Baguette ab und hab so schonmal meine Vorspeise.
    Als ich zurück bin packe ich erstmal alles auf einen Tisch, der Kühlschrank ist nämlich gestopft voll. Allgemein fällt mir bei genauerer Betrachtung auf, wie dreckig und schmuddelig die Küche eigentlich ist... aber jetzt hab ich das Zeug schon gekauft. Ich muss erstmal benutzte Töpfe spülen um meine Kartoffeln kochen zu können. Dann schnibbel ich Zwiebel und grüne Bohnen. Als zweite Vorspeise gibts Baguette mit Frischkäse - wow wie lecker! Hatte ich eeeewig nicht mehr. Bzw, hatte ich überhaupt schon mal Frischkäse seit ich weg bin?? Glaube nicht!
    Leider gibt es kaum Gewürze, beziehungsweise eigentlich nur Salz. Das sich später als Zucker herausstellt. Uuupsssiiii.... deswegen schmeckt das alles so süßlich!!! Naja eine Meisterleistung sind die Bohnen sicherlich nicht, aber man kanns schon essen. Zum Glück finde ich das Salz dann noch - und wie sagt die Carla Oma immer so schön? Salz und Zucker neutralisieren sich 😂 naja also fast...
    Nach dem Essen spüle ich und mache mich dann auf ins Zimmer. Gestern während ich in Mexiko City mehrere Stunden auf meinen Anschluss warten musste, habe ich ein Buch angefangen und es fehlen nur noch ein paar Seiten, bis ich durch bin. Als ich aber ins Zimmer komme treffe ich meinen Bettnachbarn - einen netten Schotten der in Kolumbien gerade als Lehrer arbeitet. Wir schwätzen ein bisschen über dies und das und er erzählt, dass die Lehrer in Kolumbien seit mehreren Wochen streiken. Finde ich krass, weil was ist mit den ganzen Schülern? In einer Woche sollen Sommerferien sein...
    Er macht sich dann aber auf in die Stadt und ich schlüpfe gemütlich in meine Jogginghose. Was für ein entspannter erster Tag 🤓🇨🇴 jetzt freue ich mich auf die Planung der nächsten Tage und besonders auf meine Lea!!! Das wird super!
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  • Day329

    Bogota

    August 16, 2017 in Colombia

    Wat we vooraf over Bogota hebben gehoord, is dat het 'gewoon' een grote stad is, niet het meest veilige van Colombia en dat je er maar 2 dagen hoeft te blijven. De verwachtingen waren dan ook niet enorm hoog, maar de buurt waar wij verbleven, Candelaria, was best leuk! Ons hostel lag hier alleen net een straat te ver buiten om met een rustig gevoel over straat terug te lopen. Helemaal nadat een Japanse jongen ons vertelde dat hij voor de deur van het hostel (overdag!) overvallen was. Maar niet getreurd, nadat hij van schrik een schreeuw gaf schrok de overvaller ook, gaf hem zijn rugzak terug en al snel stond de politie naast hem om de zaak af te handelen. Er werd zelfs nog even een foto op Facebook gepost. Allemaal niets aan de hand dus.

    Candelaria heeft nog vele koloniale huisjes in allerlei kleuren. De wijk én Bogota zelf, staan bekend door alle street-art. Allerlei muur- en graffitischilderingen, gemaakt door verschillende kunstenaars, vrolijken de straten op. De één heeft een kunstzinnig doel, maar vele anderen hebben politieke achtergronden en wordt er op een subtiele manier een mening weergegeven. Via een graffiti tour door de wijk hebben we hier meer over geleerd en weten we dat het tot op de dag van vandaag een kat en muis spel blijft tussen de politie en de kunstenaars. Officieel mag je namelijk alleen een muur versieren wanneer de eigenaar hier een akkoord voor heeft gegeven of als er een vergunning is. Vooral dit laatste wordt niet altijd in acht genomen. De nieuwe burgemeester wil zelfs dat alle oude kunstwerken in delen van de stad verwijderd worden en dat de wijk in ere wordt hersteld. Maar juist deze egale muren vragen om beklad te worden en alle kunstenaars zetten (in plaats van een mooi kunstwerk) alleen hun handtekening op de net egaal beschilderde muur. Dit spel zal dus nog wel even voortduren.

    Nadat we Candelaria hebben gezien besluiten we op de allerlaatste dag in Colombia nog de fiets te pakken en met een fietstour de rest van de stad ook te gaan verkennen. We komen hier ook door de minder mooie wijken heen en vlak voordat we stoppen bij een koffiebranderij zien we zelfs hoe de junks ongegeneerd hun shotje voorbereiden voordat deze in de arm wordt geïnjecteerd. Maar een koffiebranderij bezoek dus. We proeven (na heel lang wachten) sinds lange tijd een goede espresso en gaan verder met de tour naar een fruitsappen kraam. Even later stoppen we ook bij een andere markt kraam waar we verschillend tropisch fruit kunnen proeven. Zo ontdekken we zelfs nog op de laatste dag, een voor ons onbekend stuk fruit waar we de naam helaas alweer van vergeten zijn. We sluiten de tour af met een biertje en een potje Tejo (ja die, van het klei en het buskruit). Dit keer spelen we met de echte afstanden wat toch wel iets lastiger is. Maar ach.. Het koude biertje smaakt in ieder geval goed!

    Na de tour eten we nog wat in een heel leuk 'heksen' restaurant Las Bruchas waar verschillende betoverende gerechten op het menu staan. Voldaan, en letterlijk heel vol, sluiten de de laatste dag in Colombia af en zijn we klaar voor onze vlucht naar Suriname én de extreem vervelende overstap op Aruba!
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  • Day69

    Bogotà

    November 8, 2017 in Colombia

    Wir sind in Kolumbien angekommen. Bogotà ist mit seinen 8 Mio Einwohner eine riesige Stadt. Aber im Gegensatz zu La Paz gefällt uns die Stadt richtig gut. Wir residieren im Hostel Masaya im Viertel La Candelaria, dem Altstadtviertel in Bogotà mit vielen Wandmalereien, Restaurants aber auch historischen Gebäuden. Wir haben es uns aber nicht nehmen lassen ins etwa 7 km entfernte "Reichenviertel" in der T Zone zu fahren, wo eine komplett andere Welt herrscht. Moderne Einkaufszentren, aber auch interessante Restaurants und Pubs befinden sich in diesem Bereich. Alles etwas teurer und ein bisschen Chici mici... Nach einer kurzen Shoppingtour von Katrin und dem ewigen Kampf, Geld am Bancomaten beziehen zu können (diesmal waren 3 Automaten nötig um CHF 200.00 max. beziehen zu können), gönnten wir uns im Vapiano eine feine Pasta.
    Neben der Stadttour zog es uns am dritten Tag auf den Cerro de Monserrate, dem "Hausberg" von Bogota. Ein steiler Treppenaufstieg von 2'600m auf 3150m war zu bewältigen... Wirklich recht anstregend phuuu, dafür hatten wir oben eine super Aussicht auf die riesige Stadt. Runter gings dann mit der Seilbahn.
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  • Day71

    Graffitis von Bogotà #1

    November 10, 2017 in Colombia

    Bogotà ist das Mekka der Grafitikünstler in Südamerika. Die Toleranz der Stadt gegenüber Strassenkunst und ihrer Protagonisten ist jedoch auf eine Tragödie zurückzuführen. Ein Graffitikünstler wurde 2011 in Bogotá von einem Polizisten erschossen, als er beim Sprühen erwischt wurde und versuchte wegzulaufen. Daraufhin setzte ein Umdenken in der Stadt ein. Street Art ist nun akzeptiert und wird häufig mit den Immobilieneigentümern abgesprochen oder sogar von diesen in Auftrag gegeben, da ein Kunstwerk eines namhaften Künstlers das Ansehen des Unternehmens steigert.Read more

  • Day12

    Monserrate, Bogotá

    July 30 in Colombia

    Monserrate is a mountain🏞️ that dominates the city center of Bogotá, the capital city of Colombia🇨🇴. It rises to 3,152 metres above the sea level, where there is a church with a shrine, devoted to El Señor Caído. 

  • Day411

    Bogotá, Colombia (Suti)

    July 16 in Colombia

    14. - 16. Juli 2018

    Meine Reise beginnt bei Robinson in Bogotá, einem Freund von meinem Bruder Marcel. Wir starten sogleich auf eine Velotour durch Bogotá mit einem Zwischenhalt an einer Chichabar (vergorenes Maisgetränk) und eine Runde Freezby im Park. Phu, Sport auf dieser Höhe ist anstrengend! Nichtsdestotrotz starten wir den Sonntagmorgen mit einer Joggingrunde, zum Glück gibts Strassenstände mit frischen Fruchtsäften zum Verschnaufen.
    Ein reichhaltiges Frühstück aus Tamales passt an dieser Stelle perfekt. Anschliessend ist Sport im Fernseher angesagt: WM-Final!

    Robinson will mir als nächstes den Blick auf die Stadt vom Monserrate zeigen. Doch weit kommen wir nicht. Beim Haus seiner Schwester zwei Häuser weiter bleiben wir hängen. Der Grill ist voll mit Leckereien, die Gäste in guter Stimmung und ein Bier kann man schlecht ablehnen. Ein Bier folgt aufs nächste, Schweizer Musik wechselt sich mit kolumbianischer ab. Gefeiert wird beim Grill, dann an der Strassenecke und schliesslich bei Robinson zuhause mit Discolicht.
    Am nächsten Morgen gehts für die Einheimischen zur Arbeit, ich mache mich auf in den Amazonas!

    Memories: Am Busbahnhof nicht aufgepasst und schon wird man abgezockt und somit reise ich im teuren VIP-Bus; Die Wäsche ist zwar gewaschen, aber noch nass; Rasierklinge, Schere und Feuerzeug schaffens nicht durch den Security-Check.
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You might also know this place by the following names:

Distrito Capital de Bogotá, Distrito Capital de Bogota, Bogota D.C., Bogotá D.C.

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