Colombia
Bogota D.C.

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210 travelers at this place:

  • Day124

    Adios Südamerika

    April 2 in Colombia ⋅ 🌧 16 °C

    Nach 4 Monaten durch Südamerika ist die Reise zu Ende. Schon die letzten Tage ohne Motorrad waren eigentlich nur noch ein notwendiges Anhängsel, auch wenn Cartagena und Bogota sehenswerte Ziele sind. Gestern bin ich 22 km durch die Stadt gelaufen und dabei ist mir vieles durch den Kopf gegangen. Gerade hier in Bogota wird deutlich wie weit die Schere zwischen arm und reich auseinander klafft. Etwas das einem täglich vor Augen geführt wird.

    Nicht weniger gegensätzlich ist der ganze Kontinent, jedes einzelne Land. Das ist vielleicht die größte Faszination, der größte Reiz einer solchen Fahrt. Man weiß nie, was einen am nächsten Tag erwartet. Irgendwann hat man alle Höhen und Tiefen erlebt. Daß man sie überwunden hat ist eine immer wieder positive Erfahrung und lässt einen gelassener auf das nächste Unerwartete reagieren. Irgendwie geht es immer, dabei ist auch immer wieder verblüffend wie unkompliziert, hilfsbereit und immer freundlich die Südamerikaner mit uns "Fremden", die wir hier in jeder Hinsicht sind, umgehen. Wieder einmal stelle ich das fest und frage mich ob wir davon nicht etwas lernen sollten.
    Langweilig war kein einziger Tag, an dem es auf dem Motorrad vorwärts ging. Allein das Wetter zog alle Register, zwischen glühender Hitze von fast 50 Grad, tropischer Luftfeuchtigkeit, Schneefall, Hagel und Regen im Übermaß war alles vertreten. Und so hoch hinauf zu fahren wie der Mont Blanc hoch ist war ein besonderes Highlight. Mit den Straussen um die Wette zu fahren, die Flussdurchquerung im Hochwasser und die Fahrt über die legendäre carretera austral, am südlichsten anfahrbaren Punkt der Welt zu stehen, el fin del mundo erreicht zu haben sind unvergessliche Momente. Unvergesslich wird mir auch die Fahrt in Bolivien bleiben, die mich an meine Grenzen gebracht hat und bei der ich keinen Pfifferling auf ein gutes Ende gewettet hätte. Erstaunlich was noch geht, wenn man nur will und was ein Motorrad alles aushält.
    Immer wieder war ich überwältigt von der Landschaft, den Bergen, der unendlichen Weite, den tropischen Gebirgen und und und.... Und dem unbeschreiblichen Gefühl, zu erleben wenn die Erde unter einem wackelt.
    Eine der größten Herausforderungen war auch diesmal, alleine zu fahren. Deshalb sind die ersten Tage und Wochen auch immer die schwierigsten, bis ich mich daran gewöhnt habe. Angst hat mich nie begleitet, weder davor bestohlen zu werden noch davor einen Unfall zu haben, sie wäre ein schlechter Begleiter.
    Und Angst vor dem Fremden ist sowieso unbegründet, wie ich schon oft festgestellt habe. Menschen die einem schlechtes wollen gibt es überall auf der Welt, sie sind aber eine winzige Minderheit. Die meisten Menschen auf der Welt sind anständige Menschen und oft viel freundlicher und unvoreingenommener als wir das erwarten.

    Zurückblickend erscheint es mir wie ein Traum, den ich erst noch verarbeiten muss. Dabei werden mir meine Bilder helfen. Hier im Blog sind übrigens nur die Handy-Bilder.
    Ich bin dankbar das erlebt haben zu dürfen. Ohne Sturz und ohne Blessuren am Ende dieser für mich einmaligen Reise zu sein. Es hat sich gelohnt.

    Bleibt mir nur noch danke zu sagen an alle die hier mitgelesen haben, sich mitfreuen konnten oder Kommentare hinterlassen haben. Das war für mich auch ein Stück Verbindung nach Hause. Wenn man wochenlang alleine mit seinem Motorrad unterwegs ist, keinen Gesprächspartner hat mit dem man Freude und Probleme teilen kann hat dies eine besondere Bedeutung.
    Natürlich gilt ein besonderer Dank meinem treuen Motorrad ohne dessen Geduld und Gelassenheit, bei nicht immer zimperlichen Umgang das nicht möglich gewesen wäre.
    Und etwas unterhaltsamer wurde die Fahrt im nördlichen Teil, wo ich gemeinsam mit Holger und Arnd aus dem hohen Norden Deutschlands gefahren bin. Zwar bin ich doch meistens alleine gefahren aber wir waren trotzdem eine gut harmonierede Truppe. Die Abende waren trotz gewisser sprachlicher Hürden unterhaltsam. Euch dafür vielen Dank.
    Auch allen denjenigen möchte ich danken, die mich in irgend einer Weise unterstützt haben. Das sind einige, und die meisten lesen hier nicht mit. Stichwort Federbein. Ronny Tesch, der für alle Probleme in Chile und Argentinien so eine Art Rückversicherung ist und hilft wenn er kann.
    Letztlich war diese Reise aber nur realisierbar weil meine Frau Verständnis dafür hatte. Ihr gilt mein besonderer Dank.

    Das ist mein letzter Eintrag. Ich sitze im Flughafen Bogota und warte auf den Abflug nach Hause. Darauf freue ich mich jetzt .
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  • Day436

    Schweizer in Bogota

    April 17 in Colombia ⋅ 🌧 18 °C

    Bogota beheimatet um die 8 Millionen Menschen, liegt auf 2600 M.ü.M. und ist das wirtschaftliche und politische Zentrum Kolumbiens. Wir haben für einige Nächte in einer Unterkunft im historischen Viertel Candelaria eingecheckt.
    Zusammen mit Sabrina (eine Freundin von Manu) stiefeln wir in der Stadt herum. Wir besuchen die historische Walkingtour, welche uns sehr viel, fast zu viel, geschichtliches näher bringt. Dafür war die Graffiti Tour am kommenden Tag umso besser und interessanter. Die verschiedenen Techniken, welche die jeweiligen Künstler anwenden, sind eindrücklich und die Resultate richtige Kunstwerke.

    Zufälligerweise war Leandra‘s Verwandte (welche wir in Leticia knapp verpassten) zur gleichen Zeit auch in der Stadt. Dieses Mal klappte es mit dem Treffen und wir freuten uns auf vertraute Gesichter. 🤗
    Ansonsten hat uns Kolumbiens Hauptstadt nicht vom Hocker gehauen, vielleicht schafft sie das ein ander Mal, denn wir verlassen Kolumbien schon wieder in Richtung Karibik.🌴 Wir sind uns jedoch einig, dass wir das Land auf einer anderen Reise genauer erkunden werden.
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  • Day121

    Meine "kleine" GS

    March 30 in Colombia ⋅ 🌧 10 °C

    Vorsicht, das ist vermutlich nur für technisch interessierte interessant. Der Rest wird sich langweilen!

    Meine "große" GS ist meine zuverlässige R1100GS mit pannenfreien 210.000 km und auch schon über 20 Jahre alt. Sie war in vielen Ländern auch ausserhalb Europas.
    Vor vier Jahren kaufte ich mir die "kleine" R80GS mit 48.000 km, rüstete sie auf Paris Dakar mit großem Tank um, was sich bewährt hat. Die alten 2-Ventiler GS sind robust, unempfindlich, fahren sich im Gelände auch wegen des größeren Vorderrads besser. Das meiste kann man selbst reparieren. Zweimal habe ich sie zerlegt und folgendes geändert: ölfeste Kupplung, Zündspule der R1100, länger übersetztes Hinterachsgetriebe, Kardanwelle mit wechselbaren, nicht verpressten Gelenken, die man unterwegs selbst wechseln kann, Zylinder und Kolben von Siebenrock, einteilige Kipphebelböcke. Daneben diverse Dichtungen und Kleinteile. Getriebe, Hinterradantrieb und Zylinderkopf habe ich überholen lassen, ein langer 5. Gang wurde dabei eingebaut. Höhere Einzelsitzbank von Touratech, genauso wie Kofferträger und Koffer ist sinnvolle Ausstattung. Tiefe Fussrasten und stärkere Federn vorne. Das Federbein wollte ich eigentlich auch tauschen, wäre gut gewesen, hätte mir viel Ärger erspart.

    Mit meiner kleinen GS war ich 2016 in Russland, Wolgograd, dem einstigen Stalingrad und dem Baltikum.
    2017 vom Allgäu über die Seidenstraße und durch den Pamir in die Mongolei und 2018/2019 nun in Südamerika. Sie ist immer ohne zu murren gelaufen, brauchte unterwegs nie Wartung und in Südamerika exakt 1,2 Liter Öl. Nicht etwa auf 1000 km, sondern auf die gesamte Distanz! Was sie auf diesen Reisen auszuhalten hatte kann nur beurteilen wer solche Straßen kennt. Schläge, bei denen ich manchmal Mühe habe den Lenker festzuhalten. Daß Federbeine dabei den Dienst quittieren darf einen nicht wundern.
    Ihr Anteil am Gelingen dieser Reise durch ganz Südamerika war entscheidend. Ja, ja ich weiß, ein Motorrad ist eine Maschine. Ist man so lange damit unterwegs hat man da eine besondere Beziehung dazu. Man kann mit ihr reden, bekommt keinen Widerspruch. Nein, es ist eben nicht nur eine Maschine. Das muss man nicht verstehen. Mir ist diese kleine hommage an mein Motorrad aber wichtig.
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  • Day144

    Bogota

    December 25, 2018 in Colombia ⋅ ☀️ 19 °C

    So unglaublich ufgregt bin ich am 24.12 in Bogota ahcho und so fröhlich han ichs 4 Täg spöter weder verloh. Mit ehm Luca sim Flug esch zum Glück alles guet gange und mer händ üs nach über 5 lange Mönet ändlich weder gseh!

    Mer händ es härzigs chlises Airbnb gmieted und händ vo det us chli d Stadt erkunded und üsi wiiteri Reis planed. D Stadt hed üs viel besser gfalle als erwarted. Mer händ ah ehnere free Walking Tour teilgnoh, sind ihs Goldmuseeum und zu ehnere Chile uf ehmene Bärg go d Wiehnachtsbelüchtig ahluege 😊.Read more

  • Day49

    Bogotá

    November 28, 2018 in Colombia ⋅ 🌧 13 °C

    Viele Grüsse aus Kolumbien. Sich im 9 Millonen Moloch Bogotá zurecht zu finden erfordert Zeit und ein paar Nerven. Wir haben heute den ganzen Tag gebraucht, um im öffentlichen Verkehrsnetz klar zukommen und unsere Weiterreise nach Salento zu organisieren.

  • Day218

    Von Villa de Leyva nach Bogotá

    April 15 in Colombia ⋅ 🌧 17 °C

    Nach einem schönen letzten Tag mit Ausritt im idyllischen Villa de Leyva haben wir heute mit dem Bus Bogotá erreicht.

    Mal gucken, ob ich mich mit dieser riesigen Stadt anfreunden kann. "Hässlich, dreckig, laut, gefährlich" waren bisher so die Beschreibungen, die man von anderen Reisenden erhielt. Der abendliche Blick aus unserer Unterkunft ist zunächst versöhnlich. Mal gucken was noch kommt :-)Read more

  • Day221

    Verantwortungsloses Nichtstun

    April 18 in Colombia ⋅ 🌧 13 °C

    Bogotá ... Eine riesige Stadt, ein schönes Airbnb in einer sicheren Gegend. Um die Ecke das Regenbogenviertel.

    Wir werden hier die letzten Südamerika-Tage verbringen und noch ein bis zwei Tagesausflüge machen. Zunächst waren wir seit langem mal wieder shoppen - für unsere geplante Wanderung in Spanien. Nachmittags gibt es zwischendurch immer mal wieder Regen. Eine Taxifahrt kostet hier glücklicherweise nicht viel, der Verkehr geht stockend voran.

    Nachdem die Innenstadt heute quasi ausgestorben war (rund um Ostern verlassen hier viele die Stadt) und der Taxifahrer uns vor Raubüberfällen warnte, brachte er uns dann an einen netten Ort, wo ich doch noch ein paar Souvenirs einkaufen konnte. Umsonst gab es vom Taxifahrer außerdem ein paar Anekdoten über Pablo Escobar, den er wohl im Jugendalter persönlich traf. Zudem hat er wohl einen jener zahlreichen Bombenanschläge im Umfeld Escobars miterlebt, worauf 24 h Taubheit folgten.
    Prinzipiell wird Escobar hier zwischen Verehrung und Verachtung alles entgegengebracht.

    Sehr empfehlenswert hierzu übrigens die Netflix-Serie "Narcos", die aber natürlich nicht 1:1 die Fakten wiedergibt.
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  • Day122

    Bogota

    March 31 in Colombia ⋅ 🌧 17 °C

    Die Hauptstadt Kolumbiens mit etwa 8 Mio Einwohnern liegt auf 2600 m in den kolumbianischen Anden. Damit ist sie nach Quito und Sucre die dritthöchste Hauptstadt der Welt. Die Verarmung der Landbevölkerung und die damit verbundene Landflucht ließen und lassen die Stadt schnell wachsen, insbesondere die Elendsviertel am Stadtrand aber diese gibt es auch in der Innenstadt. Drogenkonsum und Kriminalitätsrate liegen vergleichsweise hoch. Der Anteil der Bevölkerung der sich die notwendigen täglichen Lebensmittel nicht leisten kann lag im Jahr 2000 schon bei fast 15 Prozent.

    Sonntags sind in der Altstadt viele Straßen, auch die Hauptstraßen gesperrt. Nur Fußgänger und Radfahrer dürfen sie nutzen. Es wimmelt von Einheimischen. Die Hauptdurchgangsstraße ist ein einziger Flohmarkt. Es gibt hier nichts, was man nicht kaufen könnte. Das meiste liegt einfach auf der Straße, jeder versucht ein paar Pesos zu verdienen. Dazwischen die Obstverkäufer mit ihren Karren, Darsteller doverser Künste und verkleidete Kinder- Erfreuer und-Erschrecker. Musik überall und dazwischen das Geschrei der Verkäufer. Ich quetsche mich mit der Kamera in der Hand ebenfalls durch. Hier muss man einfach fotografieren. Touristen sehe ich erstaunlicherweise keine. Vor Einbruch der Dunkelheit wird zusammengepackt und der Spuk ist vorbei. Jetzt ziehe ich ohne Kamera allerdings durch die Altstadtgassen und setze mich in eine der zahllosen Kneipen. Auch hier ist jetzt, obwohl es hier oben abends kalt wird, alles auf den Beinen, wenn auch manche Beine zu wenig vertrauenserweckenden Figuren gehören. Die Polizei auf ihren grellgrünen Mopeds ist jedenfalls präsent, was eine beruhigende Wirkung hat. Ich habe jedenfalls nicht die Befürchtung, daß hier jemand mein Geld will. Ausser dem Kneipenwirt jedenfalls. Ich muss doch noch die Kamera holen, gehe zurück ins Hotel und nochmals hinauf nach Candelaria. Da sind plötzlich 8 Polizisten da, als es irgendwo Ärger gibt. Auf ihren kleinen 200 cc Motorrädern sind sie extrem beweglich. Fahren praktisch überall, durch Parks, Grünanlagen, über Gehwege und Treppen. Selbst am Strand entlang zwischen Badegästen durch habe ich sie fahren sehen.
    Bogota ist eine besondere Stadt. Fährt man mit Schrägaufzug oder Seilbahn auf den 3200 m hohen Monserrate hat man einen traumhaften Blick über die Stadt. Da die letzte Bahn erst um Mitternacht zurückfährt sollte man sich in eines der beiden Restaurants mit Aussicht über die Stadt setzen und Essen und Aussicht genießen.

    Bogota ist der letzte Ort meiner Reise und ich genieße diese hier südamerikanisch - karibisch geprägte Welt noch einmal in vollen Zügen. Wer weiß ob ich noch einmal hierher komme, schließlich gibt es noch viele Ziele.
    Vergessen werde ich es jedenfalls nie.
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  • Day223

    Monserrate 3.200 m

    April 20 in Colombia ⋅ 🌧 13 °C

    Heute haben wir im Rahmen einer Völkerwanderung den Monserrate in Bogotá erklommen, was netto 500 m Höhenmeter bergauf bedeutete.
    Da wir früh unterwegs waren, blieb noch Zeit, den Stadtteil zu erkunden, Kaffee zu trinken, lecker Mittag zu essen und sich auszuruhen; bevor es dann heute Abend zum Fußball ins Stadion geht.Read more

You might also know this place by the following names:

Distrito Capital de Bogotá, Distrito Capital de Bogota, Bogota D.C., Bogotá D.C.

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