Colombia
Pedregal

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Travelers at this place
    • Day33

      Medellín - Dag 6

      December 23, 2022 in Colombia ⋅ ☀️ 31 °C

      Vanavond vertrekt mijn nachtbus naar Bucaramanga, dus ik heb nog een hele dag in Medellín. Omdat er niet extreem veel te zien is, heb ik veel tijd gespendeerd in de botanische tuinen van de stad. Het is een erg mooi park, met veel lekkere plekjes om te zitten en lezen. Terwijl ik op één van de bankjes zat, viel er (geen grap) opeens een leguaan uit de boom. Ten eerste schrok ik, omdat dit twee meter voor mij gebeurde, en ten tweede schrok ik omdat ik niet wist dat deze beesten zo groot konden zijn. De leguaan ging zijn gangetje en besloot daarna de boom ernaast te beklimmen.

      Ongeveer een uur van tevoren was ik in de bus terminal om mijn tas op te halen en de bus te zoeken. Vanwege kerst had ik een vermoeden dat het druk kon zijn, maar ik had nooit verwacht dat het zó druk was. De terminal stond vol, allen in een poging nog een kaartje te scoren (deze jongen was voorbereid en kocht hem online). Bij welke van de 40 perrons de bus was, was vrij onduidelijk. Niemand die het wist. Waarom dat was, werd wel snel duidelijk. Alle 40 de perrons stonden bomvol; bij de incheck poortjes, op het perron, tussen de bussen en zelfs achter de bussen. Iedereen vroeg zich af welke bus waar naartoe ging, en niemand had enig idee.

      Samen met een Colombiaanse had ik een hoekje gespot waar een stuk of 6 bussen stonden van Expreso Brasilia, onze vervoerder van vandaag. Toen we aankwamen stonden er drie bussen naar Bogotá en drie naar Barranquilla, waarvan er een paar al anderhalf uur geleden hadden moeten vertrekken. Omdat niemand wist welke bus de goede was en iedereen vast stond in de massa, schoot het geen meter op. In een wanhopige poging van een paar mannetjes van het bedrijf werden vertrektijden met stiften op de bussen geschreven en werden er namen geroepen door een megafoon. Gelukkig was de sfeer goed en probeerde iedereen elkaar te helpen door berichten door te schreeuwen en elkaar door de massa te slepen als ze hun bus hadden gevonden. Ook kon er gelachen worden door het gejuich dat ontstond als er een omgeroepen passagier was gevonden, en een laatste poging om passagier "Esteban" te vinden door extreem hard "ESTEBAN!! PUTAAAA!!" te schreeuwen.

      Na ruim twee uur in de massa te hebben gestaan, en met meer dan anderhalf uur vertraging, kon mijn bus eindelijk vertrekken.
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      Traveler

      Jeetje, viel die uit de boom?!!

      12/24/22Reply
      Traveler

      wat een beest zeg....

      12/25/22Reply
      Traveler

      Ongelooflijk, dat het werkt. Zijn daar veel reizigers uit Europa?

      12/25/22Reply
      3 more comments
       
    • Day227

      Medellin: Festival-Vibes im November

      November 9, 2022 in Colombia ⋅ 🌧 21 °C

      Wir wollten relativ früh (bedeutet für unsere Verhältnisse 11 Uhr) in Medellin sein. Es wartete eine lange Liste auf uns die abgearbeitet werden wollte. Irgendwie stellen wir immer wieder fest, dass der erste Tag in einer Großstadt für uns mit Organisation verbunden ist. Frag' mich nicht, was man auf so einer Reise großartig zu organisieren hat, aber irgendwas ist immer.
      Wir durchquerten den langen Tunnel, an dessen Ende uns ein Panoramablick auf Medellin überraschte. Was eine riesige Stadt in den Bergen!

      Unsere erste Station führte uns in den Süden der Stadt zu einer der Vorverkaufsstellen des Ritvales Festivals. Auf der Suche nach einer guten Halloween-Party waren wir auf dieses Festival gestoßen, woraufhin wir uns in Monteria entschieden, erst das übernächste Wochenende nach Medellin zu fahren und noch die Woche bei Chris in der Natur zu verbringen. Da bei Festivals gilt, je mehr desto besser, fragten wir Thomas und Ouiheb, unsere französischen Freunde aus dem Tukawa-Hostel, ob sie zufällig auch Richtung Medellin unterwegs wären und Lust auf das Festival hatten. Thomas war direkt dabei und so buchten wir uns zu dritt für das Wochenende ein Air BnB in Palermo, nur zwei Bahnstationen vom Festival-Gelände entfernt.
      Typisch Südamerika war das Online-Ticket nur gültig, wenn man sich an einem der Vorverkaufsstellen in der Stadt noch ein physisches Ticket abholte. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
      Das zweite To-Do war Mal wieder Dominiks Handy. Ich weiß nicht, wie viele Handyläden wir mittlerweile erfolglos angefahren haben. Aber Dominik war sich sicher: "Der hat die meisten und besten Bewertungen in ganz Medellin. Der hat meinen Bildschirm, safe." Ich war skeptisch. Meine Skepsis wurde größer, als wir am Ziel nicht Mal einen Laden vorfanden, sondern im Parkhaus eines Privathauses standen. Nach 15 Minuten warten kam der Typ dann runter und versicherte, er hätte diesen Bildschirm. Dienstag könnten wir es abholen. Kleiner Spoiler: Er hatte ihn nicht.
      Wir waren immer noch ganz im Süden der Stadt und nicht weit entfernt von dem Handy-Typ, war ein Jumbo. Also wurde der Einkauf für die nächsten Tage erledigt und danach ging es zur Schlüsselübergabe. Typischerweise hatten wir Schwierigkeiten die Wohnung zu finden. Sie lag in einem Wohnblock aus unzähligen, identischen Betonklötzen - eine Siedlung vermutlich für den Mittelstand. Wir waren die einzigen Touris. Die Verzögerung beim Einchecken führte dazu, dass wir zu unserem nächsten Termin zu spät kamen. Um 14 Uhr sollte das Auto bei Toyota sein, um das Dachfenster zu reparieren. Wir lagen falsch, als wir dachten, unsere 40-minütige Verspätung, sei nicht so schlimm. "Da sie zu spät sind, können wir uns nicht mehr um sie kümmern." Super, wir müssten die Reparatur also auf später verschieben.

      Das letzte To-Do war Bargeld zu holen. Dann ging es zurück und wir warteten auf Thomas, dessen Bus zwei Stunden verspätet war und wir nach seiner Ankunft einfach zu Hause blieben, Lügen spielten (zum Glück ist er ebenfalls ein so leidenschaftlicher und ehrgeiziger Spieler wie wir) und Burger bestellten.

      Der nächste Tag startete direkt mit Fertigmachen für's Festival. Thomas hatte leider am falschen Ende gespart und nicht die 10€ für das teurere Ticket investiert, mit dem er egal um welche Uhrzeit Einlass gehabt hätte. So mussten wir vor 15 Uhr da sein. Direkt am Eingang trafen wir andere Freunde von Thomas, die er auf Reisen kennengelernt hatte. In dieser größeren Gruppe betraten wir das Gelände. Es gab vier Bühnen. Die riesige Mainstage, eine Waldbühne und zwei überdachte. Es wechselten sich Bars mit Essensständen ab, ein Bereich, wo allerlei Handcrafts verkauft wurden und ein Stand, dessen Funktion wir nicht einordnen konnten. Viele Besucher standen an und hinter dem Tresen die Mitarbeitenden mit Kitteln, Mundschutz und Handschuhen. Auf Nachfrage erklärten sie uns, dass sie über Drogen aufklären und Proben nehmen, die sie untersuchen. Wie verrückt! Direkt daneben standen Polizeibeamte.

      Was mir auf dem Gelände fehlte waren gemütliche Sitzecken. Die einzige Möglichkeit mal eine Pause vom Tanzen zu machen, war auf dem nassen Rasen. Wir saßen also nicht viel und waren dementsprechend um 3 Uhr total müde und die Füße schmerzten! Auf dem Rückweg mussten wir uns ein Taxi suchen, weil die Bahn nicht mehr fuhr. Wie krass, aus unserer Sicht in einer drei Millionenstadt, dass die Bahn am Wochenende nicht durchfährt. Nach einem ganzen Stück zu Fuß durch einen etwas verlassenen Stadtteil, fanden wir endlich ein freies Taxi.

      Der Sonntag startete entspannter. Wir konnten für Thomas am Vortag ein grünes Armband ergaunern, mit dem er auch später kommen durfte. Zwölf Stunden war uns für den zweiten Tag etwas zu lange, also waren wir erst um 19 Uhr beim Festival. Pünktlich genug, um Whomadewho, die einzigen Künstler, die ich mir vorher angehört hatte, zu sehen. Die drei Dänen legen auf, machen aber gleichzeitig Live-Musik mit Drums, Bass, Gitarre und Gesang. Es war richtig richtig gut. 😍

      Den nächsten Tag verbrachten wir mit Youtube-Dokus in der Wohnung.

      Dienstags fanden wir tatsächlich noch einen Handyladen, der Dominiks Bildschirm reparierte und schlenderten durch das Stadtzentrum. Ich muss ehrlich sein: So schön, wie viele sagen, finde ich Medellin nicht. Aber wir haben uns mit Thomas und diesmal auch Ouiheb für das nächste Wochenende nochmal in Medellin verabredet, wo wir uns etwas mehr Zeit für Stadterkunden nehmen wollen.

      Der nächste Stopp für Dominik und mich ist Santa Fé, eine kleine Kolonialstadt eine Stunde außerhalb von Medellin.
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    • Day71

      El Jardín 3

      November 15, 2022 in Colombia ⋅ 🌧 22 °C

      Jader reiste zurück, weil er wieder arbeiten muss. Ich wollte noch einen Tag in Jardin zum Wandern nutzen. ⛰️ Ich wechselte in eine günstigere Unterkunft: 6 € für Frühstück, Bad zu 8 und sogar ein Handtuch. 😅

      Das Wetter war bestens: warm, aber mit einem leichten Wind und manchmal etwas Wolken. Ich genoss das Alleinesein und die mega Ausblicke.🥰 Ich sah so viele verschiedene, farbenfrohe und besondere Vögel - leider sind sie schwierig zu fotografieren. Bis zu letzt sollte ich aber den Gallito de Roca nicht näher zu Gesicht bekommen. 🥲 Große Schmetterlinge flogen an mir vorbei und Musiknoten. Die Arbeiter auf den Plantagen (ich sah hauptsächlich Kaffee, Banane und Tomate) hörten gute Salsamusik. 💃
      Außerdem passierte ich einige Wasserfälle oder bestaunte sie von der Ferne.

      Zweimal wurde mir angeboten mit hoch genommen zu werden. 🛵 Ich wollte aber gerne alleine sein und die Strecke zur Höhle selbst schaffen. Es war hart anstrengend, aber lohnte sich für diesen besonderen Ort mit Wasserfall. Abends kam ich nach meiner 25 km Wanderung fix und fertig im Hostel an und gönnte mir leckeres, italienisches Essen.😋
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      Traveler

      ich seh den Vogel. die Aufgabe ist leicht; blauer fleck inmitten üppigem grün

      11/17/22Reply
      Traveler

      correcto

      11/17/22Reply
       
    • Day99

      Tag des ÖPNV🚌🚃🚕🚊🚴‍♀️🚴🚠

      May 15, 2022 in Colombia ⋅ 🌧 23 °C

      Heute haben wir das öffentliche Personennahverkehrsnetz von Medellin ausprobiert. Dazu gehören Busse, Taxis, Straßenbahn, Fahrräder, eine Metro (die eigentlich eine S-Bahn ist) und ein Gondelsystem. Wir haben heute alles Geräte benutzt und sind stark begeistert besonders von den Gondeln!!Read more

      Traveler

      Sehr witzig 😄super Aussicht

      5/16/22Reply
       
    • Day148

      Medellín - City Walking Tour

      February 6, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 21 °C

      Wie ich solche Begegnungen liebe!
      Wenn man interessante Menschen trifft, kommt einem eine stundenlange Busfahrt schnell mal viel kürzer vor. Auf der Fahrt von Salento nach Medellín saßen zwei Mädels neben uns. Ich habe sie beobachtet, wie sie kichern und Notizen in ihr gemeinsames Reistagebuch machen. Kurz habe ich richtig Sehnsucht nach meinen Freundinnen bekommen. Reisen mit Felix ist der absolute Traum. Aber er ersetzt halt trotzdem nicht meine Mädels und manchmal vermisse ich einfach weibliche Vertrautheit.
      Als unser Bus nach der Essenspause fast ohne die Mädels losfuhr, kamen wir mit ihnen ins Gespräch und ziemlich schnell wurden die fremden Mädels zu Janina und Anna. Unglaublich liebenswerte und interessante Menschen. Wir plapperten die gesamte Busfahrt durch, feierten die gesamte Nacht in Medellin durch und gemeinsam erleben wir die Stadt nun bei einer „Free Walking City Tour“.

      Monsa ist unser Guide und führt uns 3 Stunden lang durch ihre Stadt, erzählt von Pablo (den sie entweder PE, he oder Voldemort nennt), zeigt uns Gebäude wie den alten Bahnhof, Plätze wie den Parque de las Luces und vermittelt uns vor allem das kolumbianische Lebens-Gefühl. Monsas Ansicht nach haben Kolumbianer ein selektives Gehirn. Sie meint, dass wir ja sicherlich schon bemerkt hätten, dass sie ein glückliches Volk seien. Trotz der schlimmen Vergangenheit. Das liege daran, dass sie sich an den glücklichen kleinen Momenten erfreuen können. Auch wenn diese für Außenstehende gar nicht so besonders toll wirken.

      Als Beispiel hat sie das 1990er WM-Fußballspiel von Deutschland-Kolumbien parat, das 1:1 ausging. Kolumbien war somit raus. Für viele Länder wäre das vermutlich ein trauriger Tag gewesen. Die Kolumbianer haben sich jedoch so extrem über das eine Tor gegen DIE Fußballnation Deutschland gefreut, dass man meinen hätte können, Kolumbien wäre Weltmeister geworden.

      Eine andere Anekdote erzählt von der Tour de France im selben Jahr, bei der ein Kolumbianer mitgefahren ist und eine Etappe gewonnen hat. Daheim angekommen wurde er gefeiert, als hätte er die ganze Tour de France gewonnen.

      Ein paar Monate zuvor wurde der Präsidentschaftskandidat Galán im Auftrag von Pablo Escobar bei einer Wahlkampfrede erschossen.

      Im Nachhinein erinnern sich die Kolumbianer dann aber eher an das erfolgreiche Fußballspiel und die Tour de France als an das dramatische Ereignis, berichtet Monsa.

      Sie meint, sie hätten so vieles, wegen dem sie traurig oder schlecht gelaunt sein könnten, aber sie versuchen immer alles positiv zu sehen. ‚Wenn wir fast am ertrinken sind, schwimmen wir uns hoch und halten uns an einem Ast fest‘, berichtet sie mit stolzen Augen. ‚Wir sind glücklich über diesen Ast. Und nicht traurig über das Fast-ertrinken‘.

      Lächelnd schaut sie in die Runde und meint: ‚Und wenn wir Kolumbianer positiv sehen können, dann können es auch andere Nationen: einfach tief durchatmen und lächeln!‘

      Was für eine gesunde Lebenseinstellung, von der man sich immer wieder ein Scheibchen abschneiden kann ;)
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    • Day219

      North of the Medellín

      June 15, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

      Our favorite way to view a city is from above. In Medellín it's easily done by travelling by cable car that takes you above the roofs of one of the neighbourhoods that were badly affected by drug cartels back in 90's.
      The city's plan to connect poor and troubled parts worked better than anyone could ever expected. Now there is a modern library being built where youth can read about Simon Bolivar and not take a gun into their hand.
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    • Day11

      Jahreswechsel in der Stadt des Wandels

      December 31, 2022 in Colombia ⋅ ☁️ 22 °C

      Medellin ist auch bekannt für sein Nachtleben und deshalb der ideale Ort, um ins neue Jahr zu starten. Nach einer unerfolgreichen Shopping-Tour in einem sehr schönen Shoppingcenter, gehen die Vorbereitungen los. Im Badezimmer treffe ich zwei deutsche Mädels und so leiern wir kurzerhand ein Dinner-for-one Public-Viewing an. Ohne geht es nicht und ist ja auch witzig . Dann wurde auf der Dachterrasse des Viajero Hostels mit guten Drinks🍸 und einer beeindruckenden Aussicht das Jahr zu Ende gebracht. Als Highlight des neuen Jahrss gab es Döner auf deutsch bestellt.😍 Danke liebe Auswanderer, das habe ich vermisst.Read more

    • Day145

      Medellin

      July 3, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

      Letzter Stop in Südamerika. Medellin. Die ersten nächte übernachten wir in Poblado im Gringo Bezirk der Stadt und schauen uns die Stadt an. Teilweise ist es richtig Hip und sehr angenehm wieder in einer Europäischen Großstadt zu sein. Es gibt mal wieder Burger und leider verliert die Nationalmanschaft im Elfmeterschießen. Gerne hätten wir einen Sieg gefeiert. Es ist schon beim Ausgliech komplett eskaliert. In der Hauptstadt hat auch der Internationale Flughafen einfach pause gemacht für die Verlängerung und das Elfmeterschießen, fussballverrücktes Land.Read more

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    Pedregal

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