Zicksee, Lange Lacke, Apetlon, Therme
August 5, 2025 in Austria ⋅ ☁️ 23 °C
Strahlendes Wetter heute Morgen in Frauenkirchen! Und es wurde auch ziemlich schnell ziemlich warm. Also ab auf die Räder und los ins Abenteuer Seewinkel.
Zunächst haben wir die Basilika Frauenkirchen besucht, deren Zwillingstürme weithin sichtbar sind. Interessant ist dort ein Marienbild welches nicht genau datiert werden kann. Vermutlich wurde es von Kreuzfahrern aus Syrien von den dortigen koptischen Christen mitgebracht. Die Erzählung behauptet, dass nach der Zerstörung der Kirche während der zweiten türkischen Belagerung dieses Bild als einziges wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Die Kirche ist ein Wallfahrtsort, näheres gibts unter https://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_Frauenki… Basilika Frauenkirchen – Wikipedia zu lesen.
Nach der Kirche gabs Frühstück in Annuskas Stadtcafe. In Frauenkirchen leben 7% Ungar-Österreicher, die Firmen heißen hier Horvarth oder Kovacs. Annuskas Stadtcafe gehört sicher auch zu den 7 %.
Nächste Station war der Zicksee, ein früherer Bade- und Surfsee welcher akut von der totalen Austrocknung bedroht ist. Alle Seen hier in der Gegend sind zwar schon immer periodische Gewässer, durch die Absenkung der GW-Spiegels aber ungleich mehr von Verlandung bedroht als jemals zuvor. Das Wasser wird hier in der Gegend exzessiv für den Wein und das Gemüse und Obst gebraucht. Einige kleine Seen gibt es nur noch auf der Landkarte.
Die Lange Lacke ist auch so ein See, als Vogelschutzgebiet in einem Naturpark geschützt und mitten in der flachen Weite der transdanubischen Puszta gelegen. Eine Vielzahl an tollen Radwegen prägt die Gegend und zieht das entsprechende „Genussradler“-Publikum auf ihren E-Bikes an. Hier in dieser Gegend sind die Touristen alle älteren Jahrgangs. Ellen und ich schauen uns immer an und fragen uns ob wir auf die anderen so wirken wie die auf uns. Ich befürchte ja. 🫣
Nach einem kurzen Abstecher zum tiefsten Punkt Österreichs, gab es noch eine Pause bei Herbert‘s Radlertreff Klinger und das Hufnagl-Haus in Apetlon zu bestaunen. Ja, Hufnagl. Wie der Piscti (?) aus „Adolar“. 🤭 Das Haus ist eines der wenigen erhaltenen Häuser im typischen burgenländischen Baustil.
Die Runde schloss sich wieder am Zicksee, wo wir im „Papillon“ noch Langos gegessen haben um die Zeit bis 17:00 zu überbrücken. Ab 17:00 Uhr gilt nämlich der Spät-Tarif der Therme „St. Martin“ welche hier mitten in der Puszta steht. Dort waren wir auch noch gut 90 min im warmen Wasser entspannen, bevor es die letzten 5 km zurück zum CP ging.
Hier gabs nur noch Melone, Bier und chillen … insgesamt sind wir heute dann doch 50 km gefahren. Meistens in praller Sonne bei 30 Grad Celsius, ich habe lustige rote Stellen von den Helmlöchern aufm Kopp! 😳Read more













