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Burgenland / Westtransdanubien

A 9-day adventure by Coolhansen & Ellen Read more
  • Trip start
    August 2, 2025

    Radeberg

    August 2, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Die ersten beiden Nächte der Reise verbringen wir in Radeberg. Am gestrigen Sonnabend sind wir zusammen mit Nina, Lena und Jonas bei Mutti angekommen. Onno war auch da, er kam gerade aus dem Ferienlager im Erzgebirge zurück. Da gab es beim abendlichen Grillen natürlich viel zu erzählen. Zudem wurden dem jungen Mann wichtige Skills für das Leben beigebracht.
    Das Jungvolk ist dann am heutigen Sonntag nach Berlin zurück gefahren und wir starten morgen früh zum Neusiedler See.
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  • Frauenkirchen

    August 4, 2025 in Austria ⋅ 🌬 22 °C

    Angekommen in jenem Teil Westtransdanubiens welcher 1920 Österreich zugesprochen wurde und seitdem Burgenland genannt wird. Der Ort in welchem wir uns genau befinden wurde 1683 von den Türken zerstört feierte aber trotzdem im vergangenen Jahr sein 700jähriges Bestehen: Frauenkirchen. Früher gehörte hier zwar nicht alles dem König Drosselbart, dafür aber dem Fürsten Esterhazi. Klingt komisch, ist aber so.

    Wir sind auf dem CP „Paula“ und wir haben recht schnell aufgebaut. Ellen war auch schon in den benachbarten Supermärkten einkaufen, während ich nach der Fahrt etwas ruhen durfte.

    Getreu unserer Tradition zieht das einzige Regengebiet welches gerade in Mitteleuropa existiert hier in den nächsten zwei Stunden über unseren Standort. 😁 Aber danach wird’s schön. Ganz bestimmt!
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  • Zicksee, Lange Lacke, Apetlon, Therme

    August 5, 2025 in Austria ⋅ ☁️ 23 °C

    Strahlendes Wetter heute Morgen in Frauenkirchen! Und es wurde auch ziemlich schnell ziemlich warm. Also ab auf die Räder und los ins Abenteuer Seewinkel.

    Zunächst haben wir die Basilika Frauenkirchen besucht, deren Zwillingstürme weithin sichtbar sind. Interessant ist dort ein Marienbild welches nicht genau datiert werden kann. Vermutlich wurde es von Kreuzfahrern aus Syrien von den dortigen koptischen Christen mitgebracht. Die Erzählung behauptet, dass nach der Zerstörung der Kirche während der zweiten türkischen Belagerung dieses Bild als einziges wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Die Kirche ist ein Wallfahrtsort, näheres gibts unter https://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_Frauenki… Basilika Frauenkirchen – Wikipedia zu lesen.

    Nach der Kirche gabs Frühstück in Annuskas Stadtcafe. In Frauenkirchen leben 7% Ungar-Österreicher, die Firmen heißen hier Horvarth oder Kovacs. Annuskas Stadtcafe gehört sicher auch zu den 7 %.

    Nächste Station war der Zicksee, ein früherer Bade- und Surfsee welcher akut von der totalen Austrocknung bedroht ist. Alle Seen hier in der Gegend sind zwar schon immer periodische Gewässer, durch die Absenkung der GW-Spiegels aber ungleich mehr von Verlandung bedroht als jemals zuvor. Das Wasser wird hier in der Gegend exzessiv für den Wein und das Gemüse und Obst gebraucht. Einige kleine Seen gibt es nur noch auf der Landkarte.

    Die Lange Lacke ist auch so ein See, als Vogelschutzgebiet in einem Naturpark geschützt und mitten in der flachen Weite der transdanubischen Puszta gelegen. Eine Vielzahl an tollen Radwegen prägt die Gegend und zieht das entsprechende „Genussradler“-Publikum auf ihren E-Bikes an. Hier in dieser Gegend sind die Touristen alle älteren Jahrgangs. Ellen und ich schauen uns immer an und fragen uns ob wir auf die anderen so wirken wie die auf uns. Ich befürchte ja. 🫣

    Nach einem kurzen Abstecher zum tiefsten Punkt Österreichs, gab es noch eine Pause bei Herbert‘s Radlertreff Klinger und das Hufnagl-Haus in Apetlon zu bestaunen. Ja, Hufnagl. Wie der Piscti (?) aus „Adolar“. 🤭 Das Haus ist eines der wenigen erhaltenen Häuser im typischen burgenländischen Baustil.

    Die Runde schloss sich wieder am Zicksee, wo wir im „Papillon“ noch Langos gegessen haben um die Zeit bis 17:00 zu überbrücken. Ab 17:00 Uhr gilt nämlich der Spät-Tarif der Therme „St. Martin“ welche hier mitten in der Puszta steht. Dort waren wir auch noch gut 90 min im warmen Wasser entspannen, bevor es die letzten 5 km zurück zum CP ging.

    Hier gabs nur noch Melone, Bier und chillen … insgesamt sind wir heute dann doch 50 km gefahren. Meistens in praller Sonne bei 30 Grad Celsius, ich habe lustige rote Stellen von den Helmlöchern aufm Kopp! 😳
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  • Podersdorf, Fertöd, Rust

    August 6, 2025 in Austria ⋅ ☁️ 20 °C

    „Ab auf die andere Seite des Sees“ war heute das Motto. Zunächst haben wir uns aber noch Podersdorf am Ostufer angeschaut. Hier findet jedes Jahr der Austria-Triathlon statt, Verwandte aus Bayern haben den in den 90ern auch mal bewältigt, damals waren meine Eltern zur Unterstützung mit.
    An der Uferpromenade sind Sterne für Sportler (Rad, Triathlon, Kite usw.) in einen Walk of Fame eingelassen. Schön, dass Täve dort einen Platz hat, ich verzeihe auch großzügig die orthographische Unordnung.
    Wir waren natürlich auch am berühmten Leuchtturm und haben uns von weitem den Bootsverleih Knoll angeschaut, welcher im Netz so unfassbar schlechte Bewertungen bekommt. 🤭

    Nach einem kleinen Frühstück und Marillen-Einkauf fuhren wir nach Fertöd in Ungarn, an den Südzipfel des Sees. Dort befindet sich das wirklich beeindruckende Barockschloss der Eszterhazy-Dynastie. Es erinnerte mich sehr an Sanssouci nur eben eine halbe Nummer kleiner. Wir haben dort eine 30 minütige Rundfahrt durch den Park gemacht und viel erfahren. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Joseph Haydn 25 Jahre lang Hofkapellmeister beim Fürsten Nikolaus dem „Prachtliebenden“ war. Letzterer hatte zweimal ein Opernhaus neben dem Schloss errichten lassen, beide sind leider durch Feuer zerstört worden. Aber alles was noch steht, ist sehr beeindruckend: Rosarium, Englischer Garten, Französischer Garten, Marionettentheater usw.
    Eine Geschichte zum Chinesischen Teehaus wie sie damals in Mode waren: Nikolaus hatte das Haus extra für ein Fest zu Ehren der Kaiserin errichten lassen. Die Kaiserin fragte ihn, was das Teehaus gekostet habe und Eszterhazy nannte den Preis von 80.000 Forint. Darauf die Kaiserin: „Für den Fürsten Eszterhazy sind 80.000 Forint ja eine Bagatelle!“ Seitdem wurde das Teehaus nur noch Bagatelle genannt und heißt auch noch heute so.

    Von Fertöd fuhren wir dann an das Westufer des Neusiedler Sees. Vorbei an der Gedenkstätte für das Paneuropa-Picknick 1989, welches wir aber schon einmal vor Jahren besucht hatten. Angekommen sind wir jetzt in Rust auf dem CP Storchencamp und freuen uns auf eine schöne Radtour morgen.
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  • Tour de Rust und Marillenknödel

    August 7, 2025 in Austria ⋅ ☀️ 22 °C

    Der CP Storchencamp in Rust geht so. Uns war schnell klar, dass wir nur eine Nacht bleiben würden. Und so verließen wir bereits kurz nach 10 das Areal und fuhren zur Storchenwiese nahe dem Ortszentrum. Dort hatte ich gestern gesehen, dass man kostenlos parken kann und jede Menge Cafés drumrum sind.

    Wir stellten den Bus ab und frühstückten zunächst im Café Seehof. Danach ging’s auf eine wirklich tolle Radtour: Von Rust aus schlängelten wir uns die Weinberge hoch bis oberhalb von Mörbisch. Auf der anderen Seite ging’s dann entlang der Grenze AUT/HU durch die Siegendorfer Puszta und den Schuschenwald nach Siegendorf. Weiter nach Trausdorf und an der Wulka entlang nach Oslip zur dortigen Csello-Mühle. Danach in den Ort Schützen am Gebirge (gemeint ist das Leitha-Gebirge) welcher erst seit 1924 so heißt. Vorher war der Ortsname Gschieß und die Gemeindeverwaltung hat 1922 die Umbenennung beschlossen da die Einwohner die Witze wegen des Namens leid waren (Gschieß/Gschiss). Die Bürokratie brauchte noch zwei Jahre bis dem Antrag durch die Regionalverwaltung stattgegeben wurde. Nun also Schützen. Von dort ging es wieder über die Weinberge (Ungerberg) nach Oggau und zurück nach Rust. Das war eine wunderbare Fahrt von ca. 40 km.

    Angekommen in Rust hatten wir noch fantastische Marillenknödel im Gasthaus Zum Alten Stadttor und nach einem doppelten Espresso ging es auf zwei Stunden Fahrt zu unserem nächsten Halt in Mitterretzbach am Nationalpark Thayatal in Niederösterreich an der tschechischen Grenze. Wir sind also schon wieder auf dem Weg zurück. Morgen gibts dann die Königsetappe durch den Nationalpark.
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  • Thaya-Tal und Znojmo

    August 8, 2025 in Austria ⋅ ☀️ 30 °C

    Wie angekündigt gab es heute die Königsetappe zu bewältigen. Zwar waren es nur 36 km aber dafür knapp 600 hm auf echt anspruchsvollem Gelände. Wenn in Komoot der Hinweis erscheint: „Die Wegoberfläche auf einigen Passagen dieser Tour ist möglicherweise ungeeignet!“ kann man das durchaus ernst nehmen. Zudem war es auch heute wieder über 30 Grad heiß und ein Großteil der Tour war in praller Sonne zu bewältigen.

    Schon nach wenigen Kilometern war „Schieben“ angesagt, da eine vielleicht 18% Steigung mit so groben Felsbrocken gepflastert war, dass Fahren unmöglich schien. Oberhalb dieser Passage saßen die alten Velo-Veteranen und schauten vergnügt zu, wie die jungen Leute sich ehrgeizig mühten um dann grandios zu scheitern.😀 Die Velo-Veteranen haben jeden Radmarathon der 80er und 90er mitgemacht und man erkennt sie an einem verwaschenen Shirt z.B. vom Podersdorf-Triathlon 1992 und natürlich an ihrem Alter. Sie machen deshalb „keine großen Touren mehr, maximal am Wochenende mal 180 km mit den Freunden zum ausrollen durchs Gebirge“! 🤭

    Höhepunkte der Tour waren die Hängebrücke über die Thaya, die Aussicht über das Thaya-Tal, natürlich die Weinberge überall und die Altstadt von Znojmo. Dass wir das alles geschafft haben verdanken wir der Jausenstation am Fischteich Podmoli, dem Restaurace Cerny Medved, dem Grenzshop Hnanice und der Weinschenke am Heiligen Stein.

    Wir sind ziemlich kaputt aber auch sehr begeistert von der Gegend hier.
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  • Umlaufberg Thaya

    August 9, 2025 in Austria ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute Morgen haben wir auf dem CP Hubertus zusammengepackt und unseren Deckel bei „der Hexe“ bezahlt. Danach ging es fix zu Billa um Leergut abzugeben. Seit 1. Jänner 🤭 gilt in Österreich auch ein Einwegpfand, was sehr zu begrüßen ist. Aber! Ich! Wurde!Betrogen! 😉 Vier Dosen Schlossquell waren ohne Recycling-Aufdruck (also vermutlich Altbestand) und wurden somit vom Automaten nicht akzeptiert. Ich habe aber Pfand bezahlt! Weiß jemand auf welchem Weg ich diesen Euro einfordern kann? Skandal!

    Nach dieser extremen Aufregung haben wir noch einen Abstecher in den Nationalpark Thaya-Tal gemacht. Von einem Aussichtspunkt kann man über die Mäander des Flusses schauen (siehe Fotos). Danach sind wir noch die Talstraße bei Hardegg entlang gefahren und haben in Drosendorf nett gefrühstückt.

    Und das war er dann schon, unser Urlaub. Volltanken in CZ und ab in Richtung Heimat!
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  • Trip end
    August 10, 2025